Beiträge von DerFrechdax

    wollte nur kurz nochmal gemahlene Eierschalen als Calcium- und Mineralienlieferant einwerfen, gibt's zb von Lunderland

    Bei Hühnerhälsen und Putenhälsen ist das Risiko deutlich geringer als bei Rinderkehlkopf, dass Reste von Schilddrüsengewebe dranhängen, hab ich gelesen. Aber Kalbsbrustknorpel oder Pferdebrustknochen/ Fohlenschwanz mochten meine Hunde auch immer sehr gerne, besonders wenn noch Fleisch mit dran war.

    Was machst du nur für Sachen, mein Mädchen....


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    Du hast uns so viel Freude geschenkt... warst immer da, um dich durchwuscheln zu lassen... hast deinen schweren Kopf bei jeder Gelegenheit auf meinen Schoß gelegt, um ja keine Gelegenheit für Streicheleinheiten zu verpassen... was warst du für ein liebevoller, freundlicher, sanfter und treuer Hund.

    Jetzt mussten wir dich gehen lassen, und niemand von uns hat es kommen sehen.

    Eine Vorahnung hatte ich, nur ein Gefühl, eine Angst, dass wir dich hergeben müssten. Dass dein Humpeln etwas Ernsthaftes sein könnte. Und dann standen wir da, haben die Röntgenbilder gesehen, wussten, dass unsere gemeinsame Zeit nun enden wird. Und mussten entscheiden, mussten dich, unseren treuen Begleiter, den Freund unserer Kinder, gehen lassen. Mussten loslassen, was ich so gerne mit jeder Faser meines Herzens festgehalten hätte für immer.

    Du hast unser Leben so sehr bereichert. Du warst ein Fels in der Brandung, ein Hund, der andere von ihren Ängsten geheilt hat. Du hast immer die Ruhe bewahrt. In unserem Garten hast du majestätisch gelegen und hast aufs Haus acht gegeben, unaufdringlich, in dir ruhend. Du hast uns begrüßt, wenn wir heimgekommen sind und uns überallhin begleitet.

    Dein Fell war das weichste Fell, das ich je gespürt habe. An deinem letzten Morgen kamst du her, hast mir dein schmerzendes Vorderbein hingehalten und hast dich an mich gedrückt. Ich habe mein Gesicht in das Fell an deinem Kragen gedrückt, wie ich es schon so unendlich viele Male gemacht habe. Dein Geruch fehlt mir so sehr. Die Berührung deiner weichen Ohren. Sogar dein Hecheln, das mich anfangs fast in den Wahnsinn getrieben hat.

    Ich denke jeden Moment, du kommst um die Ecke. Du bist immer noch so präsent. Ich konnte den Schnodder an der Terrassentür noch nicht wegputzen. Dein Futternapf steht noch immer draußen. Dein Platz ist leer und verwaist, und sogar der Kleine meidet ihn.

    Ach, meine Große, meine Maus. Meine treue Seele. Du fehlst mir so, und ich bin so froh, dass du bei uns warst. Wir hätten dich gern noch länger behalten. Mach's gut, mein Mädel.


    Ich glaube nicht daran, dass unsere Vierbeiner irgendwo auf uns warten. Sie sind eine Zeitlang an unserer Seite, bereichern unser Leben, und dann sind sie schon wieder weg, eine warme Erinnerung in Liebe. Es ist schön, sie an unserer Seite zu haben. Der Schmerz, wenn sie gehen, ist der Preis, den wir für diese Freude zahlen. Für immer in meinem Herzen. Meine Locke.

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    Uiui, das ist ja hier hochgekocht...

    Ich möchte mich nochmal auf 2 Zitate von dir beziehen:

    Erstaunlich, wie viele Hunde überleben können ohne KH.

    Diese müssen spezielle Fähigkeiten haben. :D

    Das wirft bei mir die Frage auf, wieviele Hunde du kennst, die wirklich komplett ohne KH (also auch keine Kartoffeln, Erbsen, Möhren, Pastinaken, Flocken etc) gefüttert werden. Ich kenne keinen einzigen gesunden Hund, der so ernährt wird :ka:

    Wozu soll ich hochwertige Proteinquellen (Fleisch) mildern um nicht so hochwertige Energiequellen zu füttern?

    Eine Sache ist bisher nicht zur Sprache gekommen- die Faserstoffe, die in KH- haltigem Gemüse wie oben vorkommen. Jeder Darm braucht Ballaststoffe, die helfen, den Nahrungsbrei weiterzubefördern und die Darmwand zu reinigen. Neben der leicht verfügbaren Energie aus KH ist das eine wichtige Aufgabe von Ballaststoffen. Sie reinigen den Darm und wirken basisch bzw. säureausgleichend. Fleisch wirkt stark säuernd und das kann nicht allein mit Kalk ausgeglichen werden.

    Die Theorie, die ich zumindest gelesen hatte, die dem Barf- Gedanken zugrunde liegt, ist ja, dass ein Hund artgerecht entsprechende Beutetiere frisst. Also Fleisch, Innereien, Knochen. Bei Beutetieren i.d.Regel auch den Inhalt von Magen und Darm, der aus vorverdauten Getreiden und Pflanzen etc. besteht. Also beinhaltet Barf mMn zumindest auch KH- haltiges Gemüse und Getreide zu einem gewissen Teil. Und, es wurde schon angesprochen, Hunde leben einfach schon sehr lange an der Seite des Menschen. Insofern kann man einen Haushund nicht mit einem Wolf vergleichen. Wenn die Elterntiere nicht schon gebarft wurden, würde ich nicht allzusehr krass umstellen, sondern mich nach und nach vortasten, um zu sehen, wie der Hund reagiert.

    Aber, du hast ja schon den Meyer/ Zettel bestellt, das finde ich sehr gut. Und du hast einen Termin bei einer Futterberatung ausgemacht, das wird dir sicher auch nochmal weiterhelfen.

    Vielleicht sprechen wir uns nochmal, wenn du Zeit hattest dich mit beidem eingehender zu beschäftigen? :bindafür:

    Gern geschehen :winken:

    Das wollte ich nochmal hervorheben:

    Ich habe mich dazu entschlossen einen Hund zu nehmen, also werde ich nicht immer versuchen den einfachsten Weg zu gehen für MICH.

    Damit musst du finde ich ein bisschen aufpassen. Hundehaltung und Fütterung ist kein Wettbewerb und man muss niemandem etwas beweisen.

    Ein Lebewesen wird bei dir einziehen, das völlig von dir abhängig ist und sich nicht selbst helfen kann.

    Der Weg, den du futtertechnisch gehen wirst, sollte nicht der schwere, steinige Weg sein und auch nicht der einfachste, sondern der Weg, mit dem dein Hund gesund bleibt und den er am besten verträgt.

    Und ja, es gibt inzwischen Dosenfutter und auch Trockenfutter, das mit dem Chappi und Pedigree Pal von früher überhaupt nichts mehr zu tun hat. Das ist eigentlich Lebensmittelqualität teilweise. Kostet aber auch entsprechend natürlich.

    Ach, was ich noch zum Fisch schreiben wolle: Lachsköpfe und ganze Forellen standen hier sehr sehr hoch im Kurs. Nur als Anregung noch zusätzlich.

    Vielleicht magst du berichten, was die Ernährungsberaterin gesprochen hat. Das würde mich interessieren :nicken:.

    Alles Gute euch derweil :winken:

    PS es spricht übrigens auch nichts dagegen, Fertignassfutter aufzupimpen mit frisch gekochtem Gemüse oder zb kleingehacktem Feldsalat o.ä.

    Hi, ich hab auch lange gebarft, ich melde mich auch mal zu Wort. Ich schreib mal, was mir so einfällt, okay?

    Ich finde, allein aus Büchern kann man barfen nicht lernen, genauso wie du Kindererziehung nicht aus Büchern lernen kannst. Es kommt immer auf das Individuum an und es braucht auch ein Stück weit ein Gefühl dafür, wie es dem Hund geht und was ihm gut tut. Dazu muss man seine Hund gut beobachten, das Fell, die Zähne, den Kot, wie oft der Hund uriniert, welche Farbe.

    Ich persönlich würde mir von einem TA eine Futterberechnung machen lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite und der Hund hat alles, was er braucht. Kostet natürlich etwas, und man muss dort immer mal vorstellig werden, vielleicht auch mal Blut nehmen, um zu sehen, ob die Werte wirklich passen. Aber damit fährst du sicherer und kannst dich an die Barfsache herantasten.

    Was ich noch wichtig finde: hochwertige, kaltgepresste pflanzliche Öle wie Hanföl, Leinöl, Rapsöl, etwas Kokos. Gemahlene Eierschalen sollen mehr verschiedene Mineralien enthalten als Algenkalk allein.

    KH können auch in Form von gekochten Kartoffeln, Süßkartoffeln, Pastinaken gefüttert werden. Ich selber steh total auf Hirse- und Buchweizenflocken, aber unsere TÄ hat mir von Buchweizen für den Hund abgeraten. Da ist irgendwas drin, was ein Hund schlecht verstoffwechseln kann.

    Gewolfte, portionierte Barf- Päckchen müssen entweder schnell im Wasserbad aufgetaut werden oder gänzlich geöffnet im Kühlschrank. Stichwort Botulismus.

    Barf- Päckchen mit Gemüse drin, also Fertigbarf ist mir oft schnell sauer geworden und war also verkeimt. Meine Hunde haben auf Dauer Barf leider nicht gut vertragen, deshalb habe ich irgendwann angefangen, in Absprache mit der TÄ zu kochen. Also Gemüse und Fleisch in einem Topf als Eintopf und immer mal variiert.

    80% Fleisch finde ich persönlich zu hoch, die TÄ hatte mir mit dem Rechner von Futtermedicus ca. ein gutes 1/3 Fleisch ausgerechnet, ein knappes 1/3 Kohlenhydrate in Form von Süßkartoffeln und Pastinaken und 1/3 sonstiges Gemüse und Äpfel. Leider haben besonders meine Leohündin absolut keine Getreidesorten vertragen sowie keine Kartoffeln oder Möhren. Ansonsten füttere ich dem Kleinen auch sehr gern gekochtes Quinoa, Reis oder Hirse zu seinem Gemüseeintopf. Haferflocken als Schleim eingekocht natürlich auch, ist gut bei Bauchweh. Zu viel Protein schädigt auf Dauer die Nieren, zuviel Innereien können die Leber belasten.

    Mit Schlund oder Kehlkopf muss man vorsichtig sein wegen Resten von Schilddrüsengewebe, das kann die Werte des Hundes zum Nachteil verändern. Ich habe gerne ganze Hühnerhälse bzw. Putenhälse ab und an gefüttert, da ist das Thema soweit ich weiß nicht gegeben. Es gibt auch viel Knorpeliges, was man geben kann, wenn die Zähne noch nicht soweit sind. Jeden Tag gab es keine Knochen, nur 2x pro Woche (Inzwischen ist nur noch der Kleine da, und der hat fast keine Zähne mehr, deshalb gar keine mehr).

    Gelatine habe ich noch gefüttert als ich meine Leohündin als Welpe gebarft habe, und natürlich eine Vitaminmischung wegen der Spurenelemente, ach so, und immer mal wieder Probiotika. Wir hatten immer wieder mal mit Giardien zu tun, deshalb war mir das wichtig. Kräuter sind wichtig, aber wie mit allem muss man sich langsam rantasten, immer nur eine Sorte einführen, gucken, wie der Hund es verträgt. Kommt es zu Unverträglichkeiten oder Durchfall, weiss man dann sonst nicht, was es war.

    Ich würde dir wirklich ans Herz legen, dir einen Plan ausrechnen zu lassen und den dann regelmäßig zu aktualisieren und anzupassen. Entweder du lässt dir jemand wirklich Guten empfehlen, oder du gehst zu einem TA, der sich mit Futterberatung auskennt. Mangelernährung oder ein zu viel vom Falschen kann sich sonst wirklich massiv auf die Gesundheit deines Hundes auswirken.

    Und, versuche nicht allzu dogmatisch zu sein. Es gibt Hunde, die vertragen rohes Fleisch oder Knochen nicht. Punkt. Andere mögen Dose lieber.

    Überlege dir auch einen Plan B, wenn du in Urlaub fahren möchtest. Man kann nicht einfach Trockenfutter füttern, wenn der Hund es nicht gewöhnt ist. Deshalb solltest du dir überlegen, den Hund mit der Alternative für Frischbarf vertraut zu machen, um noch zu Hause zu sehen, ob er es verträgt. Also zb Dose oder Trockenbarf.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Barfen ist schon eine Wissenschaft für sich, und ohne TÄ Begleitung würde ich mich da nicht dran wagen =) Dafür hängt mir zuviel davon ab. Auch nach Jahren noch.


    :winken: