"Führung versus Selbstbestimmung"... hmmm.... mMn gehört beides zusammen irgendwie... ein Hund, der sich unterordnet und kooperativ ist, bekommt von mir fast alles. Ein Hund, der meint, sein Ding durchziehen zu müssen, wird sehr kurz gehalten und darf auch daheim nur wenig. Aber mit der Option, mehr Freiheiten genießen zu können, wenn er dazulernt 
Selbstbestimmung gibt es bei unseren Haustieren, glaube ich, eher wenig. Bei unseren Hunden hier bzw. dem Kleinen jetzt fällt mir dazu ein:
Wahl des Liegeplatzes im EG (hoch darf er aber nicht), ob er frisst, was ich ihm hinstelle, wann er säuft, wo er markiert, solange er auf dem Feld bzw in der freien Natur ist und freilaufend im Radius bleibt, wo er seinen Haufen hinsetzt, wo er schnüffelt. Im Garten entsprechend, in die Beete darf er aber nicht. Er darf wachen und Bescheid geben, aber nicht dauerkläffen, und da braucht er auch wieder Führung, weil er sich schnell einbellen würde, wenn ich ihn nicht abbrechen würde.
Führung (und auch Schutz) braucht der Kleine, wenn er angepöbelt wird von Fremdhunden oder ein freilaufender Rüpel in ihn reinrennt. Meine Hunde dürfen nicht buddeln, nicht Mäusejagen, überhaupt, nicht jagen oder stöbern, sie sollen gehorsam und achtsam auf mich und unauffällig und unaufdringlich sein. Dann dürfen sie weitgehend unbehelligt vor sich hingondeln und ihre Hundedinge tun (solange sie auf dem Weg bleiben
)
Also, ich würde sagen, eine solide 7 vielleicht bei mir, mit Tendenz zu einer 6?
Der eine Hund ist von Natur aus eher lieb und hört gerne, ein anderer Hund schafft das vielleicht nicht, den muss ich dann mehr einbremsen und regeln. Ist eben alles situationsabhängig und letztlich auch abhängig vom Hund und der Umgebung, die ich ihm bieten kann.