Beiträge von DerFrechdax

    Die Dinge die meine Kinder am meisten wertschätzen, genossen hatten und genießen, sind die unkaufbaren Dinge, also gemeinsame Erlebnisse, Geborgenheit Meinungsfreiheit, Selbstwertgefühl und das Wissen, dass ich jederzeit alles für sie opfern würde, auch mein eigenes Leben.

    Solchermaßen mit Rückhalt ausgestattet, scheinen mir Kinder für alles, was ihr Leben ihnen später bringen mag, bereit. Das ist das Wertvollste, was man seinen Kindern mitgeben kann :nicken:

    Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass in der Hundeerziehung manchmal weniger mehr ist. Bauchgefühl, erster Eindruck und Intuition sind mehr wert, als das x-te Hundebuch oder zehn verschiede Ratschläge für ein Problem

    :bindafür:

    Ich finde das geht Hand in Hand. Wissen ist wichtig, um Hundeverhalten richtig interpretieren zu können, aber genauso wichtig ist es, eine gesunde Intuition und ein gutes Gespür für das Tier zu haben. Jeder Hund ist ja auch anders, und was bei einem gut fruchtet, ist beim anderen schon zu viel oder zu wenig. Sich weiterbilden lohnt immer, aber das Herz muss immer dabei sein.

    Was @Windkobold meint, finde ich sehr wichtig, und zwar

    hat eine unmittelbare Wahrnehmung deiner Aktion und darauf reagiert er dann

    @WGraham vielleicht kannst du dich vermehrt darauf konzentrieren und überprüfen, ob es sein könnte dass du deinem Hund widersprüchliche oder unterschiedliche Signale sendest, oder ob du wirklich klar, deutlich und verständlich für deinen Hund kommunizierst. Wenn du das tust, ist ja alles in Ordnung.

    Denn, eins muss ich auch zugeben, deine Postings sind manchmal nicht so klar strukturiert, und es macht ein bißchen Mühe, herauszulesen um was es eigentlich geht und wo der Kern des Problems liegt. Wenn du mit deinem Hund genauso kommunizierst, indem du ihn zb zutextest, als Beispiel, dann wird es auch für den Hund anstrengend, und dann schaltet der auf Durchzug.

    Deshalb rede ich nur mit Schlagworten mit meinen Hunden, wenn ich was von ihnen will, oder festen Sätzen in immer der gleichen Situation (wenn es egal ist, was ich so vor mich hinbrabbel, wenn wir zb auf der Couch kuscheln, ist das natürlich was anderes :D). Hunde verstehen zwar sehr viel und können viele Kommandos lernen, aber die müssen trotzdem klar auf eine bestimmte Sache bezogen sein und man darf sie nicht in einem Wortschwall ertränken.

    Auch Sachen mal so und mal anders zu machen ist ein bißchen schwierig für den Hund. Klar probiert man mal was aus, aber man sollte schon eine Zeitlang bei was bleiben, bevor man es verwirft (außer man merkt, dass der Hund leidet und etwas absolut nicht passt). Eine Linie sollte schon drin sein, und dazu braucht man ein bisschen Hintergrundwissen zu Hundepsychologie, wie ein Hund tickt und wie er lernt und verbindet.


    Andererseits ist es aber auch schwierig, das hier im Forum so zu beschreiben, dass man nichts vergisst, und dann, wenn man ein Thema erstellt, sich kurz zu fassen. Man will möglichst detailreich schreiben, damit ein vollständiges Bild entsteht. Das birgt die Gefahr, dass man vom Hundertste ins Tausendste kommt und die Verwirrung komplett ist :hilfe:

    vorgestern Rindfleischsuppe

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    Abendessen vorgestern:

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    Gestern Linsenpfannkuchen nach Rezept aus der SchrotundKorn aus dem Bioladen... und weil es zu wenig geworden sind, noch bissi Gemüsiges und Ei für Mann und mich...

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    Heute hatte die Family Tortellini mit Ricottafüllung mit Gemüse- Würstchen- (Fake-)Sahnesauce, für mich mit Kartoffeln statt Tortellini... Leider Bild vergessen... :ops:

    Entweder du machst dein Ding, wie du es für richtig hälst, was ja auch völlig ok ist, oder du nimmst die Ratschläge an und freust dich, wenns klappt.

    Als Ersthundehalter ist das nicht ganz einfach, "sein Ding durchzuziehen", wenn die Hundeschulen zu haben und man sich nicht so auskennt. Ich lese hier ganz viel Unsicherheit aus allem heraus und eine gewisse Befürchtung, etwas falsch zu machen. Vielleicht den Hund irgendwie zu "versauen" und ihm etwas nicht beizubringen oder falsch beizubringen und dann ist er sein Leben lang falsch "gepolt" oder nicht sozialisiert oder falsch oder so (was natürlich nicht so ist, man kann auch später noch was anders machen, wenn man es besser weiß).

    Ich kann solche Befürchtungen durchaus nachvollziehen, ich habe auch schon Welpen großgezogen und hab zwei Kinder, und man hinterfragt sich anfangs ständig und redet mal so und mal anders. Die Sicherheit kommt erst mit der wachsenden Erfahrung und dem Wissen, das man sich über die Jahre aneignet, und man lernt, dass man manchmal auch zu seinen Erziehungsmaßnahmen stehen muss, wenn andere es nicht streng genug oder zu lasch oder zu was weiß ich finden. Aber das kommt doch auch erst mit der Zeit, dass man seinen Weg findet.