28.01.: Wie beschreibst du Heimat/Zuhause?
Das sind für mich schwierige Wörter... Ich bin einfach schon zu oft umgezogen, als Kind wie als Erwachsene, es gibt kein klassisches "Elternhaus" oder "Großelternhaus", zu dem man immer wieder zurückkehren kann und das Geborgenheit ausstrahlt... wohne auch aktuell nicht auf der eigenen Scholle, kann kein Bröckchen Erde mein Eigen nennen. Einerseits reist es sich einfacher mit leichtem Gepäck, andererseits würde ich mir das Gefühl, an einem festen Ort tief verwurzelt zu sein, schon wünschen. Aber es ist, wie es ist.
Zuhause ist da, wo ich mich häuslich eingerichtet habe, wo ich mich wohlfühle, daheim bin. Meine Familie gehört dazu, enge Freunde, meine Haustiere natürlich.
Auch, wo Leute ähnlich wie ich sprechen, wo ich die unausgesprochenen Regeln des Miteinanders kenne, weiß, wie die Dinge laufen, mich auskenne, mich dazugehörig und akzeptiert fühle, das ist im weitesten Sinne "Zuhause" für mich. Merkt man, wenn man im Urlaub ist und Landsleute "von daheim" trifft oder irgendwo auf der Autobahn fährt und ein bekanntes Kennzeichen sieht aus der Gegend, wo man herkommt 
28.01.: Woran hast du letzte Nacht kurz vor dem Einschlafen gedacht?
Gute Frage
Meistens lasse ich den Tag Revue passieren und überlege, wofür ich dankbar bin und was gut gelaufen ist... und schon bin ich eingeschlafen 