Das muss jeder so machen, wie es sein Gefühl ihm sagt.
Wir haben unsere Große beim TA auf dem Parkplatz im Kofferraum (Van) einschläfern lassen und danach wieder mit heim genommen, um sie am nächsten Tag im Garten zu beerdigen.
Über Nacht lag sie im Auto, was im Nachhinein keine gute Idee war. Trotz Lüften, Febreze und Kaffeepuler ist immer noch ein Hauch des Geruchs im Auto, das geht aus Plastik nicht gut raus. Man muss auch bedenken, dass man Tücher unter den Hund legen sollte, das haben wir gemacht.
Am nächste Morgen hat mein Mann sie mit der Schubkarre zu ihrem Grab gebracht und leider musste sie dort noch etwas warten, bis das Grab fertig war.
Unser Kleiner hat morgens nach ihr gesucht, und als er sie in der Schubkarre entdeckte, hat er sich erst sehr gefreut und sie mir aufgeregt angezeigt. Das hat mir fast das Herz gebrochen ?. Er ist dann vorsichtig hin und hat verunsichert an ihr geschnüffelt und sie dann gemieden. Als sie beerdigt wurde, stand er daneben und hat zugesehen.
Trotzdem hat er noch Tage später ihren Futternapf kontrolliert, wenn er fertig war mit Fressen und zur Terrassentür gesehen, als würde sie noch im Garten sein und gleich reinkommen.
Mir war es wichtig, dass er sie nochmal gesehen hat, so dass er sie nicht gesucht hat. Meine Große durfte sich vor 5 Jahren ebenfalls von unserer Schäferhündin verabschieden, als diese gehen musste. Sie ist hin, hat an der toten Gefährtin gerochen, einmal tief an deren Schnauze eingeatmet und den Geruch aufgenommen, und sich dann abgewandt und ist weggegangen. Sie hat nicht getrauert.