Beiträge von DerFrechdax

    Gestern hat Mann spontan 2 Paaren aus unserem Freundeskreis mit Erkrankungen und entsprechend vielen Arztterminen versprochen, dass wir für sie heute mitkochen. Also ich kurz im Kopf durchgegangen, was wir im Gefrierschrank alles da haben, welche Dosen, was an Gemüse- es gibt also Chili con Carne mit nem Kilo Basmatireis. Fürs Baguette muss Mann dann schnell doch noch zum Bäcker.

    Sehr praktisch, und nächste Woche nehm ich einfach das Aufgebrauchte wieder im Laden mit.

    Das muss jeder so machen, wie es sein Gefühl ihm sagt.

    Wir haben unsere Große beim TA auf dem Parkplatz im Kofferraum (Van) einschläfern lassen und danach wieder mit heim genommen, um sie am nächsten Tag im Garten zu beerdigen.

    Über Nacht lag sie im Auto, was im Nachhinein keine gute Idee war. Trotz Lüften, Febreze und Kaffeepuler ist immer noch ein Hauch des Geruchs im Auto, das geht aus Plastik nicht gut raus. Man muss auch bedenken, dass man Tücher unter den Hund legen sollte, das haben wir gemacht.

    Am nächste Morgen hat mein Mann sie mit der Schubkarre zu ihrem Grab gebracht und leider musste sie dort noch etwas warten, bis das Grab fertig war.

    Unser Kleiner hat morgens nach ihr gesucht, und als er sie in der Schubkarre entdeckte, hat er sich erst sehr gefreut und sie mir aufgeregt angezeigt. Das hat mir fast das Herz gebrochen ?. Er ist dann vorsichtig hin und hat verunsichert an ihr geschnüffelt und sie dann gemieden. Als sie beerdigt wurde, stand er daneben und hat zugesehen.

    Trotzdem hat er noch Tage später ihren Futternapf kontrolliert, wenn er fertig war mit Fressen und zur Terrassentür gesehen, als würde sie noch im Garten sein und gleich reinkommen.

    Mir war es wichtig, dass er sie nochmal gesehen hat, so dass er sie nicht gesucht hat. Meine Große durfte sich vor 5 Jahren ebenfalls von unserer Schäferhündin verabschieden, als diese gehen musste. Sie ist hin, hat an der toten Gefährtin gerochen, einmal tief an deren Schnauze eingeatmet und den Geruch aufgenommen, und sich dann abgewandt und ist weggegangen. Sie hat nicht getrauert.

    Wir hatten heute Tortellini mit Tomaten- Gemüsesauce, für mich statt der Tortellini glutenfreie Gnocci und milchfreier Bio- Parmesanersatz

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    Für morgen köchelt gerade ein riesiger Topf Chili, wir kochen wieder für Freunde mit, dazu wird es Reis und frisches Baguette geben

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz- ich geh wo lang und mein Hund hat was dagegen und stellt sich mir in den Weg oder wie meinst du das?

    Ja zB, oder lass es um andere Ressourcen wie eben das Futter, Beute etc. sein.

    Also, hätte ich einen Hund, wo sich herausstellt, dass er auf Beute so fixiert ist, dass er die nicht wieder rausrückt, würde es erstmal keine herumliegenden Spielsachen oder Knochen hier geben, die er verteidigen müsste. Oder Schuhe :pfeif: :lol:. Ist aber auch wieder nicht für alle Fälle grundsätzlich anwendbar.

    Es kommt nämlich drauf an, ist es ein Jungspund der halt mal ausprobiert, was ich mache, wenn er mich anknurrt, wenn ich seinen Ball wegnehmen will, oder ist es ein Hund, der aus schlechter Haltung oder von der Straße kommt und der vielleicht hungern musste oder sich um Futter prügeln. Je nachdem baue ich das Ganze auf. Am Ende steht jedenfalls, dass ich alles wegnehmen darf, bestimmen darf, wenn etwas ausgelassen werden muss und dass es für den Hund besser ist, mich ernst zu nehmen und die Mitarbeit zu suchen. Dann kann ich auch sehr großzügig sein.

    Alle Konflikte vermeiden ist genauso verkehrt wie ständig absichtlich neue Konflikte zu erschaffen, um irgendwas zu beweisen, finde ich. Es kommt auf die Situation an, den Hund und auch, was für Vorstellungen ich zb von der Hundehaltung grundsätzlich habe.

    Im Großen und Ganzen möchte ich mit meinen Hunden zusammenarbeiten. Ich halte also nichts davon, den Hund zu trietzen, bis er ausflippt oder ihm das Futter wegzunehmen, um zu zeigen, wer das Sagen hat.

    Ich trieze Takeo auch nicht. Zur Futterstelle sollte man aber können, ohne dass der Hund droht.

    Für den Hund spielt es keine Rolle, ob dieser Ort die Futterschüssel oder die Wiese ist, wo er gerade dabei ist etwas zu fressen, was er nicht sollte.

    Du warst doch gar nicht gemeint :bussi:

    Sorry, falls das so rüberkam. Und natürlich muss ich jederzeit an das Futter hin dürfen, das ist doch völlig klar. Aber manche Leute provozieren über das Futter zb absichtliche Konflikte, um dem Hund einen draufgeben zu können. Ist mir spontan dazu eingefallen.

    Dass du das nicht machst, weiß ich doch =)

    Hallöchen!

    immer wieder lese ich, dass man mit manchen Hunden auch mal in den Konflikt gehen muss. Ich kann mir darunter nichts konkretes vorstellen. Wie sieht das für euch aus? Also welche Konfliktsituationen hattet ihr und wie habt ihr sie dann gelöst? Danke für eure Antworten!

    Ich provoziere selten Konflikte, schon gar nicht, wenn ein Hund und ich ein eingespieltes Team sind, aber ergibt sich ein Konflikt vom Hund aus, dann gehe ich dem auch nicht aus dem Weg.

    Besonders wenn ein Hund hier neu einzieht, werden viele Regeln, die ich schon vorher etabliert habe, vom Neuzugang natürlich hinterfragt, und ich setze die dann halt trotzdem durch. Das führt zu Konflikten, die ich auflöse, indem ich konsequent bin, Ersatz anbiete und erwünschtes Verhalten sofort belohne. Je nach Hund schraube ich natürlich auch manchmal an meinen Erwartungen und gehe einen Schritt zurück, wenn ein Hund zb sehr ängstlich ist und erstmal gar nicht zurecht kommt.

    Im Großen und Ganzen möchte ich mit meinen Hunden zusammenarbeiten. Ich halte also nichts davon, den Hund zu trietzen, bis er ausflippt oder ihm das Futter wegzunehmen, um zu zeigen, wer das Sagen hat.

    Mann hat heute für alle Döner geholt, für mich ohne Brötchen:

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    Bei meiner Portion hat er als einzige vergessen, "ohne Zwiebeln" zu sagen. Tja, da muss er wohl durch... Strafe muss sein... :lol: