Das verstehe ich jetzt nicht ganz- ich geh wo lang und mein Hund hat was dagegen und stellt sich mir in den Weg oder wie meinst du das?
Ja zB, oder lass es um andere Ressourcen wie eben das Futter, Beute etc. sein.
Also, hätte ich einen Hund, wo sich herausstellt, dass er auf Beute so fixiert ist, dass er die nicht wieder rausrückt, würde es erstmal keine herumliegenden Spielsachen oder Knochen hier geben, die er verteidigen müsste. Oder Schuhe
. Ist aber auch wieder nicht für alle Fälle grundsätzlich anwendbar.
Es kommt nämlich drauf an, ist es ein Jungspund der halt mal ausprobiert, was ich mache, wenn er mich anknurrt, wenn ich seinen Ball wegnehmen will, oder ist es ein Hund, der aus schlechter Haltung oder von der Straße kommt und der vielleicht hungern musste oder sich um Futter prügeln. Je nachdem baue ich das Ganze auf. Am Ende steht jedenfalls, dass ich alles wegnehmen darf, bestimmen darf, wenn etwas ausgelassen werden muss und dass es für den Hund besser ist, mich ernst zu nehmen und die Mitarbeit zu suchen. Dann kann ich auch sehr großzügig sein.
Alle Konflikte vermeiden ist genauso verkehrt wie ständig absichtlich neue Konflikte zu erschaffen, um irgendwas zu beweisen, finde ich. Es kommt auf die Situation an, den Hund und auch, was für Vorstellungen ich zb von der Hundehaltung grundsätzlich habe.