Beiträge von DerFrechdax

    Kennt jemand einen brauchbaren Anti-Schlabbernapf? Ich muss mir dringend was überlegen, mein einer Küchenschrank löst sich bald auf, weil da ständig eine Pfütze steht und das Holz aufweicht.

    Eine Napfunterlage habe ich versucht - das bringt bloß nichts, das Schlabberwasser tropft daneben und läuft darunter und das ist wahrscheinlich noch schlimmer als vorher.

    Ich habe einen Road Refresher Napf für's Camping. Aber ich habe das Gefühl, dass zumindest der Schlabberhund da nicht gerne draus trinkt. Und hässlich und unpraktisch zum Saubermachen ist er auch. Außerdem finde ich Plastiknäpfe insgesamt nicht so toll.

    Hat jemand eine Empfehlung?

    Ich hatte immer große Blumentöpfe, die halb voll waren, dazu eine Matte drunter und ein Handtuch daneben liegend. So konnte ich immer im Vorbeigehen mit dem Fuß das Wasser aufwischen. Manchmal war aber auch ein Wechsel des Standortes notwendig :smile:

    Bin ich eigentlich der einzige, dem sein großer Hund gar nicht sooo groß vorkommt? Masha hat 70 cm Schulterhöhe und wirkt durch ihren Plüsch nochmal mächtiger. Als ich beim Einzelgassi mit ihr heute um eine Ecke gelaufen und auf andere Spaziergänger gestoßen bin, hab ich nur ein "Oh Gott, das ist aber ein Monster von Hund" gehört und war erst irritiert, weil - Masha hat friedlich im Gebüsch geschnüffelt und sich gar nicht für die Leute interessiert, die hat doch nix gemacht... und dann ist mir wieder eingefallen, dass sie einer der größten Hunde hier im Ort ist. :ugly:

    Man lernt sogar neue Sprachen, wenn man im Urlaub mal Sightseeing mit dem Hund macht... "mira, un perro graaaande!"... "ça chien est trèeees grand!"... "look, what a huuuge dog!" :lol:

    Ich fand meine Große immer genau richtig- musste mich nie bücken zum streicheln oder Ohrwatschel massieren... :D

    Ich freue mich sehr, dass für das Malimädchen eine so tolle Lösung gefunden werden konnte!

    Euch Lenchen98 wünsche ich alles Liebe und bin froh, dass ihr diesen Schritt geht... vor dir, @Nothingheretosee ziehe ich meinen Hut und wünsche dir gute Nerven, ruhige Nächte und eine wunderschöne Welpenzeit mit der Kleinen. Ich freue mich, hier von Luna vielleicht weiterhin lesen zu können... :sweet:

    Ich hatte ein Aha- Erlebnis mit unserer Schäferhündin. Ich hatte es schon mal in einem anderen Faden geschrieben, dass sie wiederkehrende Hotspots hatte. Ich war beim TA, der sie im Nierenbereich kahl geschoren hat, Antibiotika und Cortison gespritzt hat, mir ein antimykotisches und antibakterielles Shampoo mitgegeben hat sowie Betaisodonasalbe. Das half nur sehr kurz, das Abheilen dauerte ewig, das Fell wuchs sehr spärlich wieder nach.

    Leider kamen die Hotspots wieder, der Hund hatte ständig Juckreiz, es hat genässt und war einfach unschön. Über 400 Euro hat mich der Spaß gekostet, geholfen hat es leider nur sehr sehr kurz.

    Dann habe ich eine hier recht bekannte THP kommen lassen, die mir empfohlen worden war.

    Sie hat sich über 2 Stunden Zeit genommen, hat sich die Lebensumstände, das Futter, die erfolgten Behandlungen und auch unseren Alltag genau beschreiben lassen und uns am Ende Sulfur in D12 verordnet. Das habe ich ihr 2 bis 3x gegeben- und der Juckreiz ließ nach, die Wunden begannen zu heilen, der Hund konnte wieder schlafen.

    Danach habe ich ihr immer, wenn sie wieder anfing, dort zu knabbern, einmalig eine Dosis (= 5-10 Globuli) Sulfur gegeben. Die Hotspots sind nie mehr wieder gekommen.

    Tochter ist als Kleinkind mal volle Kanne wo gegen gelaufen und hatte ein beginnendes sehr schmerzhaftes Hörnchen an der Stirn. Ich habe 2 Globuli Arnica C200 in Wasser aufgelöst, ein Zewa reingetunkt und es dem Kind aufgelegt und mehrfach in dem Arnicawasser nass gemacht und neu aufgelegt. Nach einer halben Stunde war nur noch ein kleiner roter Punkt zu sehen, wo sie dagegen gelaufen war. Keine Schwellung, keine Schmerzen mehr.

    Man kann jetzt darüber streiten, wie man will. Man kann über mich denken, wie man mag. Ich für mich habe diese und weitere Erfahrungen einfach gemacht und habe deshalb eine wohlwollende Einstellung Homöopathie gegenüber. Hokuspokus mit farbigen Wässerchen geht aber auch mir zu weit, wurde mir auch schon angeboten.

    Ich finde, es soll jeder die Meinung vertreten, die er mag, und es soll jeder tun, was er für richtig hält, solange es dem Tier oder Mensch nicht schadet. Der eine schwört eben auf die Schulmedizin, der andere möchte es erst sanfter probieren. Ist doch völlig okay.

    Warum man als jemand, der gute Erfahrungen damit gemacht hat, in die Ecke eines ignoranten Doofmanns gestellt wird, der nicht merkt, wie er abgezockt wird, oder was die Diskussion mit Qualzucht zu tun hat, verstehe ich nicht und finde ich unsachlich.

    Vieles, zb das Immunsystem oder das Hormonsystem und wie es wirkt, ist noch gar nicht ausreichend erforscht. Deshalb denke ich auch, dass man nicht alle Erfahrungen, die Menschen mit dem Gebrauch von Homöopathie machen, einfach so einordnen kann in "war halt nur Placebo" oder "wirkt nicht", weil jeder Körper ein eigenes Universum ist

    Gibt es da denn konkrete Wissenslücken, auf die Du Dich beziehst, in denen sich in Deinen Augen die Wirksamkeit der Homöopathie verbergen könnte? Meines Wissens nach sind nämlich schon die Mechanismen in allen Körpern gleich, ich wüsste da nichts was so unterschiedlich wie ein eigenes Universum sein könnte. Klar, manch einer bildet mehr oder weniger von bestimmten Transmittern oder Strukturen aus, aber die dem zugrunde liegenden Mechanismen sind absolut gleich, so dass man sie ja sogar in Zellkulturen replizieren kann.

    Ich bin kein Mediziner und kann nicht mit tieferen Wissen dienen- das, was ich über Epigenetik gelesen habe, darüber, wie unser Immunsystem reagiert, wie Gene an- oder ausgeschaltet werden, ganz individuell, lässt mich einfach nur demütig werden.

    Erinnert mich übrigens an die aktuelle Pandemiesituation: Vielen Menschen im Bus, die einen stecken sich an, die anderen nicht. Warum? :ka:

    Menschen werden geimpft- die einen reagieren kaum bis gar nicht, andere haben übelste Impfreaktionen. Warum das so ist :ka:

    Wenn man davon ausgeht, dass Homöopathie wirkt, warum nutzt man es dann nicht immer? Wenn man glaubt, dass Homöopathie eigentlich doch nicht wirklich so viel bringt, dass man es bei ernsten Dingen nutzen würde, wieso nutzt man es dann überhaupt?

    Also, ich bin kein Homöopath, aber so wie ich es verstehe, soll Homöopathie dem Körper einen Anstoß geben, sich selbst zu heilen. Das geht natürlich am besten, wenn ein ungutes Prozess noch am Anfang steht und nicht schon voll ausgebrochen ist.

    Deshalb setze ich meine Mittel (das sind übrigens auch oft Sprays oder Tinkturen) sofort ein, wenn ich merke, dass was nicht stimmt. Ich kombiniere auch mit pflanzlichen Tees oder Präparaten, wenn ich merke, es langt nicht. Oft kann ich so einen Infekt noch abfangen.

    Beispiel: ich verkühle mich, bekomme Kopfweh vom Wind und friere. Ich könnte jetzt Aconitum nehmen als erste Hilfe. Danach geht es mir ist insofern besser, dass mir wieder warm wird und ich am nächsten Tag fit statt erkältet bin. Vergesse ich es aber, habe ich tags drauf Ohrenweh oder Schnupfen. Dann hab ich ein Komplexmittel von Hevert und ein Kolloid von Spenglersan, das bei Schnupfen im Vordergrund schnell hilft, oder Bryonia, wenn die Ohrenschmerzen im Vordergrund stehen.

    Nehme ich gar nichts oder ist der Infekt sehr schlimm, bekomme ich Husten und Erkältung. Dann nehme ich zb zusätzlich Angocin, das ist pflanzlich, und lutsche Cystus Tabletten, die sind auch pflanzlich.

    Hilft das alles nicht schnell, gehe ich zum Arzt.

    Das obige hat zur Folge, dass ich sehr sehr selten beim Arzt bin, weil ich viele Infekte im Entstehen schon abfangen kann. Ich bin auch selten richtig fett krank. Ich liege so der Solidargemeinschaft weniger auf der Tasche, bezahle meine Homöopathie selbst und sehe keinen Nachteil für irgendwen, wenn ich das so handhabe.

    Beim Hund und bei den Kindern bin ich schneller beim Arzt. Ich geb zwar auch Globuli, wenn die Hunde Durchfall haben, dazu Heilerde und Kohletabletten, fange aber auch schonmal an, Kot einzusammeln, um testen und ggf mit "Chemie" behandeln zu lassen.


    Nochmal zu der Anfangsfrage:

    Wenn man glaubt, dass Homöopathie eigentlich doch nicht wirklich so viel bringt, dass man es bei ernsten Dingen nutzen würde, wieso nutzt man es dann überhaupt?

    Der Herzinfarkt oder Schlaganfall steht am Ende einer unter Umständen jahrzehntelangen Kette an Entgleisungen im System des Körpers. Dass da keine leichten "Anstöße" helfen, ist für mich eigentlich klar.

    Man sagt, so lange die Krankheit kommt, so lang dauert es, bis sie geht.

    Und, unser Körper ist keine Maschine, die man mit Medikamenten repariert, um sie wieder benutzen zu können.

    Vieles, zb das Immunsystem oder das Hormonsystem und wie es wirkt, ist noch gar nicht ausreichend erforscht. Deshalb denke ich auch, dass man nicht alle Erfahrungen, die Menschen mit dem Gebrauch von Homöopathie machen, einfach so einordnen kann in "war halt nur Placebo" oder "wirkt nicht", weil jeder Körper ein eigenes Universum ist. Manche Menschen mit den gleichen Symptomen reagieren sogar unterschiedlich auf das gleiche homöopathische Mittel. Dem einen hilfts, dem anderen vielleicht nicht oder seine Beschwerden verschlimmern sich vielleicht sogar, deshalb sind auch vergleichende Studien so schwierig.

    Die Art und Weise, wie und wo Homöopathie ansetzt oder nicht wirkt, ist vielleicht jetzt noch unklar, aber das heißt nicht, dass es nicht irgendwann herausgefunden werden kann.

    Ihr geht es gut bei uns. Ich brauche einfach Hilfe. Ich bin hier weil ich etwas verbessern möchte weil momentan niemand glücklich ist. Aber ich bin so überfordert.

    Ich könnte sie sicher lieb haben, aber nicht wenn alles immer nur scvief läuft und ich keinen habe der mir hilft.

    Das liest sich sehr traurig für mich... kannst du dir nicht eine Hundeschule suchen, die dich unterstützt oder eine Trainer? Das würde auch deinen Nerven gut tun.

    Bei uns steht die Box, die oben offen ist, neben dem Bett. Die erste Nächte haben Hundebaby und ich sogar gemeinsam auf der Couch aneinander gekuschelt geschlafen. Ist er unruhig geworden, bin ich mit ihm raus. Hat er draußen gepieselt, gab es ganz viel Lob.

    Auch jetzt wache ich sofort auf, wenn er sich bewegt und auch nur anders hinlegt. Das nennt sich Ammenschlaf, man schläft leichter, weil man weiß, man ist für ein anderes Lebewesen neben einem verantwortlich. Wacht er auf, geht's kurz raus, dann aber auch sofort wieder ins Bettchen. Keine Action, kein großes Licht an.

    Wenn ihr den Hund nicht abgeben wollt, sucht euch unbedingt Unterstützung! Hier im Forum kann man außer guter Ratschläge nichts für euch tun. Also müsst ihr ein paar Euro in die Hand nehmen und euch jemanden suchen, der euch unterstützt und hilft!