Beiträge von DerFrechdax

    Ich glaub, unser Senior braucht auch ein GPS oder so ein Piepsding, wie es gibt, um seinen Schlüssel zu finden :lol: Der steht beim Gassi voll oft genau neben mir in meinem Windschatten, und ich ruf den und schau und guck, dabei steht er neben mir :headbash: Hätte nur nach unten schauen müssen :ops: :lol:

    Einmal hab ich ihn wieder gerufen und überlegt, wo er denn falsch abgebogen sein könnte, da hat er mit seinem Vorderbein an meinem Hosenbein gekratzt, um sich bemerkbar zu machen xD Frauchen, Frauchen... tststs...

    Und vor wirklich gefährlichen Erkrankungen oder medizinischen Vorfällen hilft auch keine ganze Packung Globuli.

    Da bin ich völlig bei dir, ich wäre die letzte, die bei einer schweren Erkrankung oder einem Unfall nicht sofort zum Arzt rennt. Ich lehne weder Impfungen gänzlich ab noch Antibiotika o.ä. Ich kenne auch niemanden, der statt Arzt nur ausschließlich mit Homöopathie herumdoktert. Alle, die ich kenne, die für Homöopathie sind, kombinieren beides, und hilft der HP nicht, schickt er weiter zum Arzt.

    Also bei allem, wofür Leute oft Globuli nehmen oder geben, hilft ein bisschen auf sich achten und nichts tun. Dann braucht man die Globuli nicht

    Das kannst du natürlich gern so handhaben, da ist jeder anders, der eine freut sich, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass er seine häufig wiederkehrenden Ohrenschmerzen durch den heftigen Wind mit Bryonia im Keim schon ersticken kann (ich zum Beispiel), ein anderer legt sich mit einem Schal um den Kopf oder einem Zwiebelwickel lieber ins Bett. Ist doch beides okay :bindafür:

    Aber den Gedanke dahinter finde ich persönlich überhaupt nicht gut.

    Dass Menschen zu Hilfsmitteln greifen, um sich besser zu fühlen, der eine früher, der andere später, ist etwas, was im Ermessen des Einzelnen liegt, und das gibt es nicht nur bei Globuli, das gibt es auch bei Schmerzmitteln beispielsweise. Und da das Schmerzempfinden und auch die Widerstandsfähigkeit gegen Unwohlsein sehr unterschiedlich ausgeprägt ist bei jedem, greift der eine früher zu etwas, von dem er sich Linderung verspricht, und der andere später. Das hat nichts mit den Globuli an sich zu tun.


    Ich möchte gern nochmal die Frage der TE hervorheben:

    Daher überlegen wir, es mithilfe von homöopathischen Mittel zu versuchen. Hat jemand in der Runde Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung bei Hunden?

    Ich finde es ein bißchen unfair, dass bisher so wenig wirkliche Erfahrungen kamen und ganz viel Negatives und Abwertendes einfach weil halt.

    wieso, wenn die Globuli eh nur wirkungslos Zuckerkügelchen sind, warum ist das dann doof, wenn die einem heimlich verabreicht werden? Wirken doch eh nicht? halo-dog-face


    Hi, danke fürs Rufen Tröti :winken:

    Ich bin ein großer Fan von Naturheilkunde und Homöopathie, ich geh aber auch zum Arzt, wenn ich nicht sehr schnell weiterkomme damit. Homöopathie rigoros auszuschließen finde ich schade, weil man sich damit eine Möglichkeit nimmt, Beschwerden die oft diffus und nicht klar abzugrenzen sind, zu lindern.

    Ich selbst habe mit Homöopathie bei mir selber, bei meinen Kindern und bei meinen Tieren immer gute Erfahrungen gemacht. Der alte Terriermix hier hat zb immer mal wieder Bauchweh, weil sein Darm kaputt ist. Ihm hilft dann eine einmalige Gabe mit Carbo Vegetabilis in C 30.

    Und, natürlich beobachtet man sein Tier, und natürlich kann da eine Erwartungshaltung aufkommen. Die hat man aber nicht nur bei Homöopatika, sondern auch bei schulmedizinischen Medikamenten bzw. deren Placebos.

    Lässt sich sogar nachweisen im MRT:

    https://www.n-tv.de/wissen/Die-Wir…le21569775.html

    Zitat

    Dass dieses Phänomen kein pures Hirngespinst ist, zeigen MRT-Bilder von Gehirnen eindrucksvoll: "Wir wissen, dass bei der Gabe von Placebos ähnliche physiologische Prozesse wie bei einem echten Medikament im Gehirn ablaufen, nur an einer anderen Stelle. Es werden zum Beispiel Endorphine ausgeschüttet oder die Schmerzleitung wird blockiert", erklärt Placebo-Forscher Professor Robert Jütte vom Institut für Geschichte der Medizin in Stuttgart

    Wenn du, liebe TE, merkst, dass dein Hund anders ist als sonst und du das Gefühl hast, er bräuchte Unterstützung, würde ich mich an deiner Stelle umhören, wo ein guter THP sitzt und den konsultieren. Ein guter THP würde sich den Hund ganzheitlich ansehen, auch seine Ernährung, die Organe, den Output, und sich wirklich Zeit nehmen für euch.

    Da du aber die Veränderung (welche eigentlich?) an deinem Hund auf deine eigene Anspannung zurückführst, wäre es auch nicht verkehrt, vielleicht auch erstmal zu schauen, dass es dir selbst besser geht. Hunde sind unheimlich empathisch und spiegeln uns sehr oft.

    Geht es dir gut, geht es auch dem Hund gut. Vielleicht gibt s bei dir in der Nähe einen guten Heilpraktiker oder einen Allgemeinarzt, der auch naturheilkundlich oder homöopathisch unterstützt, der dir helfen kann.

    Ich selber kann nur Gutes zu Homöopathie erzählen. Wir waren aber immer in guten Händen, ich hab sehr viel dazu gelesen und kenne mich für unseren Hausgebrauch als Erste Hilfe recht gut aus. So helfen hier Produkte von Hevert bei beginnender Erkältung, Produkte von Spenglersan bei beginnendem Kratzen im Hals, Nux Vomica bei Übelkeit, Arsenicum Album bei Durchfällen, Arnica bei stumpfen Verletzungen.

    Traumeel und Zeel, welche mir die TÄ für meine Leohündin verordnet hatte, weil sie gehumpelt hat, hat dagegen nicht geholfen. Konnte auch gar nicht, denn es stellte sich dann als Knochenkrebs heraus. Es kann natürlich nur helfen, wenn es auch heilbar ist und das Mittel zur Erkrankung "passt". Aber das gilt natürlich auch für Pflanzenheilkunde und andere Behandlungswege.

    Ich hoffe, euch geht's bald besser :winken:

    Hi,

    zur Rasse Mali selbst kann ich nichts beitragen, ich weiß nur dass das ein Hundrasse ist, von der ich weiß, dass sie trotz vieler Jahrzehnte Hundehaltung und -erfahrung niemals hier einziehen wird, weil ich ihr nie gerecht werden könnte.

    Zum Thema Welpe kann ich dir sagen, wie unser Tagesablauf mit 12 Wochen altem Welpen, der seit knapp 2 Wochen hier wohnt, aussieht:

    früh um 6 Minipipirunde auf die nächste Grünfläche 20 meter neben dem Haus, dann immer mal kurz gemeinsam in den Garten zum Lösen. Zwischen Pipigängen wird geschlafen. Um ca. 16 Uhr erfolgt eine kurze Gassirunde zum Feld, die maximal 20 Minuten bis allerhöchstens 30 Minuten dauert, wenn wir viel stehen bleiben und gucken.

    Danach wieder kurze Pipigänge in den Garten. Um 22 Uhr ist hier Schicht im Schacht und Welpi schläft in der Box neben meinem Bett und ich halte die Hand rein, wenn er unruhig sein sollte (was er aber nicht ist, ihm reicht es, mich atmen zu hören).

    Er kennt seinen Namen, hört auf "Komm", geht leidlich an der Leine mit. Das ist alles, was er können muss bis jetzt. Er guckt sehr viel, muss sich alles genau anschauen, Menschen, Fahrräder, Motorsäge beim Baumfällen, Autos, Kinder...

    Heute haben wir 2x sowas wie Rückruf an der Schleppleine gemacht, das reicht schon wieder, gerade schläft er, kaputt vom Ausflug zu einem anderen Stück Feld.

    Das da:

    Meistens sind wir morgens und abends eine halbe Stunde draußen und nachmittags eine Stunde. Dazwischen gibt es natürlich Pipirunden. Wir trainieren und spielen jeweils ca 30 Minuten am Tag mit ihr.

    ist für eine 10 Wochen alten Welpen viel zu viel Action. Dadurch werden Hormone freigesetzt, die den Hund abends total überdrehen lassen. Der kommt dann wie ein quengelndes Kind nicht zur Ruhe.

    Deshalb, überleg dir, ob du das überhaupt leisten willst. Willst du den Hund deines Freundes erziehen? Traust du dir das zu? Dann setz dich hin, les ein paar gute Bücher für die Grundlagen, telefoniere ein paar Trainer ab und nimm Einzelstunden, um dir das Wichtigste an Erster Hilfe zukommen zu lassen. Fahr das Programm herunter, übe Sinnvolles wie kurzes Alleinbleiben, Beißhemmung, Spielzeug abgeben, oder mal ne Weile im Welpenauslauf bleiben, während man was anderes macht (aber bitte nur eins davon ein bis zwei mal pro Tag und gebt dem Welpen mehr Ruhe und Zeit, alles was er erlebt, auch zu verarbeiten, um nicht reizüberflutet hohl drehen zu müssen).

    Verabschiedet euch von romantischen Gedanke , was man alles Krasses mit dem Hund später machen könnte - jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung!

    Am Besten für die Maus und auch euch wäre, wenn ihr den Hund abgeben würdet. Hier im DF sind viele vernetzt und wissen sicher, wo ihr Hilfe zur Vermittlung bekommen könntet, ihr braucht nur was sagen.

    Bitte überlegt euch sehr bald, wo die Reise hingehen soll und dann setzt es um. So oder so wird es nicht leicht, aber denkt bitte in erster Linie an euren Hund. Sie hat es nicht verdient, nach den ersten Beißvorfällen getötet zu werden oder im Tierheim unvermittelbar den Rest ihres jungen Lebens zu versauern, weil ihr ahnungslos wart.

    Und lass bitte deinen Freund den Faden hier lesen- unbedingt!

    Aber vemutlich wird man da eben keine zwei Welpen bekommen und die mit den Vorstellungen mal so lockerflockig reservieren können. Da werden halt dann unangenehme Fragen gestellt und man muss halt auch mal ein Weilchen warten.

    Fürchte auch das wird ein Punkt sein, wieso man sich für einen Hobbyvermehrer (wenn man da überhaupt in Hobbybereich ist) entscheidet. Da bekommt man sofort Welpen, so viele man will, billig und lästige Fragen stellt auch niemand.

    So traurig es ist, so wird es sein :(