18.3. Beschreibe deine Spiritualität in drei Worten.
Glaube, Hoffnung, Liebe
19.3. Wie hoch ist deine Arbeitsmoral?
Insgesamt ganz gut, mit zeitweiligen Einbrüchen
20.03.: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Bernard Cornwell, The Pagan Lord
18.3. Beschreibe deine Spiritualität in drei Worten.
Glaube, Hoffnung, Liebe
19.3. Wie hoch ist deine Arbeitsmoral?
Insgesamt ganz gut, mit zeitweiligen Einbrüchen
20.03.: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Bernard Cornwell, The Pagan Lord
Ich hatte ein Aha- Erlebnis mit unserer Schäferhündin. Ich hatte es schon mal in einem anderen Faden geschrieben, dass sie wiederkehrende Hotspots hatte. Ich war beim TA, der sie im Nierenbereich kahl geschoren hat, Antibiotika und Cortison gespritzt hat, mir ein antimykotisches und antibakterielles Shampoo mitgegeben hat sowie Betaisodonasalbe. Das half nur sehr kurz, das Abheilen dauerte ewig, das Fell wuchs sehr spärlich wieder nach.
Leider kamen die Hotspots wieder, der Hund hatte ständig Juckreiz, es hat genässt und war einfach unschön. Über 400 Euro hat mich der Spaß gekostet, geholfen hat es leider nur sehr sehr kurz.
Dann habe ich eine hier recht bekannte THP kommen lassen, die mir empfohlen worden war.
Sie hat sich über 2 Stunden Zeit genommen, hat sich die Lebensumstände, das Futter, die erfolgten Behandlungen und auch unseren Alltag genau beschreiben lassen und uns am Ende Sulfur in D12 verordnet. Das habe ich ihr 2 bis 3x gegeben- und der Juckreiz ließ nach, die Wunden begannen zu heilen, der Hund konnte wieder schlafen.
Danach habe ich ihr immer, wenn sie wieder anfing, dort zu knabbern, einmalig eine Dosis (= 5-10 Globuli) Sulfur gegeben. Die Hotspots sind nie mehr wieder gekommen.
Tochter ist als Kleinkind mal volle Kanne wo gegen gelaufen und hatte ein beginnendes sehr schmerzhaftes Hörnchen an der Stirn. Ich habe 2 Globuli Arnica C200 in Wasser aufgelöst, ein Zewa reingetunkt und es dem Kind aufgelegt und mehrfach in dem Arnicawasser nass gemacht und neu aufgelegt. Nach einer halben Stunde war nur noch ein kleiner roter Punkt zu sehen, wo sie dagegen gelaufen war. Keine Schwellung, keine Schmerzen mehr.
Man kann jetzt darüber streiten, wie man will. Man kann über mich denken, wie man mag. Ich für mich habe diese und weitere Erfahrungen einfach gemacht und habe deshalb eine wohlwollende Einstellung Homöopathie gegenüber. Hokuspokus mit farbigen Wässerchen geht aber auch mir zu weit, wurde mir auch schon angeboten.
Ich finde, es soll jeder die Meinung vertreten, die er mag, und es soll jeder tun, was er für richtig hält, solange es dem Tier oder Mensch nicht schadet. Der eine schwört eben auf die Schulmedizin, der andere möchte es erst sanfter probieren. Ist doch völlig okay.
Warum man als jemand, der gute Erfahrungen damit gemacht hat, in die Ecke eines ignoranten Doofmanns gestellt wird, der nicht merkt, wie er abgezockt wird, oder was die Diskussion mit Qualzucht zu tun hat, verstehe ich nicht und finde ich unsachlich.
Vieles, zb das Immunsystem oder das Hormonsystem und wie es wirkt, ist noch gar nicht ausreichend erforscht. Deshalb denke ich auch, dass man nicht alle Erfahrungen, die Menschen mit dem Gebrauch von Homöopathie machen, einfach so einordnen kann in "war halt nur Placebo" oder "wirkt nicht", weil jeder Körper ein eigenes Universum ist
Gibt es da denn konkrete Wissenslücken, auf die Du Dich beziehst, in denen sich in Deinen Augen die Wirksamkeit der Homöopathie verbergen könnte? Meines Wissens nach sind nämlich schon die Mechanismen in allen Körpern gleich, ich wüsste da nichts was so unterschiedlich wie ein eigenes Universum sein könnte. Klar, manch einer bildet mehr oder weniger von bestimmten Transmittern oder Strukturen aus, aber die dem zugrunde liegenden Mechanismen sind absolut gleich, so dass man sie ja sogar in Zellkulturen replizieren kann.
Ich bin kein Mediziner und kann nicht mit tieferen Wissen dienen- das, was ich über Epigenetik gelesen habe, darüber, wie unser Immunsystem reagiert, wie Gene an- oder ausgeschaltet werden, ganz individuell, lässt mich einfach nur demütig werden.
Erinnert mich übrigens an die aktuelle Pandemiesituation: Vielen Menschen im Bus, die einen stecken sich an, die anderen nicht. Warum? ![]()
Menschen werden geimpft- die einen reagieren kaum bis gar nicht, andere haben übelste Impfreaktionen. Warum das so ist ![]()
Wenn man davon ausgeht, dass Homöopathie wirkt, warum nutzt man es dann nicht immer? Wenn man glaubt, dass Homöopathie eigentlich doch nicht wirklich so viel bringt, dass man es bei ernsten Dingen nutzen würde, wieso nutzt man es dann überhaupt?
Also, ich bin kein Homöopath, aber so wie ich es verstehe, soll Homöopathie dem Körper einen Anstoß geben, sich selbst zu heilen. Das geht natürlich am besten, wenn ein ungutes Prozess noch am Anfang steht und nicht schon voll ausgebrochen ist.
Deshalb setze ich meine Mittel (das sind übrigens auch oft Sprays oder Tinkturen) sofort ein, wenn ich merke, dass was nicht stimmt. Ich kombiniere auch mit pflanzlichen Tees oder Präparaten, wenn ich merke, es langt nicht. Oft kann ich so einen Infekt noch abfangen.
Beispiel: ich verkühle mich, bekomme Kopfweh vom Wind und friere. Ich könnte jetzt Aconitum nehmen als erste Hilfe. Danach geht es mir ist insofern besser, dass mir wieder warm wird und ich am nächsten Tag fit statt erkältet bin. Vergesse ich es aber, habe ich tags drauf Ohrenweh oder Schnupfen. Dann hab ich ein Komplexmittel von Hevert und ein Kolloid von Spenglersan, das bei Schnupfen im Vordergrund schnell hilft, oder Bryonia, wenn die Ohrenschmerzen im Vordergrund stehen.
Nehme ich gar nichts oder ist der Infekt sehr schlimm, bekomme ich Husten und Erkältung. Dann nehme ich zb zusätzlich Angocin, das ist pflanzlich, und lutsche Cystus Tabletten, die sind auch pflanzlich.
Hilft das alles nicht schnell, gehe ich zum Arzt.
Das obige hat zur Folge, dass ich sehr sehr selten beim Arzt bin, weil ich viele Infekte im Entstehen schon abfangen kann. Ich bin auch selten richtig fett krank. Ich liege so der Solidargemeinschaft weniger auf der Tasche, bezahle meine Homöopathie selbst und sehe keinen Nachteil für irgendwen, wenn ich das so handhabe.
Beim Hund und bei den Kindern bin ich schneller beim Arzt. Ich geb zwar auch Globuli, wenn die Hunde Durchfall haben, dazu Heilerde und Kohletabletten, fange aber auch schonmal an, Kot einzusammeln, um testen und ggf mit "Chemie" behandeln zu lassen.
Nochmal zu der Anfangsfrage:
Wenn man glaubt, dass Homöopathie eigentlich doch nicht wirklich so viel bringt, dass man es bei ernsten Dingen nutzen würde, wieso nutzt man es dann überhaupt?
Der Herzinfarkt oder Schlaganfall steht am Ende einer unter Umständen jahrzehntelangen Kette an Entgleisungen im System des Körpers. Dass da keine leichten "Anstöße" helfen, ist für mich eigentlich klar.
Man sagt, so lange die Krankheit kommt, so lang dauert es, bis sie geht.
Und, unser Körper ist keine Maschine, die man mit Medikamenten repariert, um sie wieder benutzen zu können.
Vieles, zb das Immunsystem oder das Hormonsystem und wie es wirkt, ist noch gar nicht ausreichend erforscht. Deshalb denke ich auch, dass man nicht alle Erfahrungen, die Menschen mit dem Gebrauch von Homöopathie machen, einfach so einordnen kann in "war halt nur Placebo" oder "wirkt nicht", weil jeder Körper ein eigenes Universum ist. Manche Menschen mit den gleichen Symptomen reagieren sogar unterschiedlich auf das gleiche homöopathische Mittel. Dem einen hilfts, dem anderen vielleicht nicht oder seine Beschwerden verschlimmern sich vielleicht sogar, deshalb sind auch vergleichende Studien so schwierig.
Die Art und Weise, wie und wo Homöopathie ansetzt oder nicht wirkt, ist vielleicht jetzt noch unklar, aber das heißt nicht, dass es nicht irgendwann herausgefunden werden kann.
Ihr geht es gut bei uns. Ich brauche einfach Hilfe. Ich bin hier weil ich etwas verbessern möchte weil momentan niemand glücklich ist. Aber ich bin so überfordert.
Ich könnte sie sicher lieb haben, aber nicht wenn alles immer nur scvief läuft und ich keinen habe der mir hilft.
Das liest sich sehr traurig für mich... kannst du dir nicht eine Hundeschule suchen, die dich unterstützt oder eine Trainer? Das würde auch deinen Nerven gut tun.
Bei uns steht die Box, die oben offen ist, neben dem Bett. Die erste Nächte haben Hundebaby und ich sogar gemeinsam auf der Couch aneinander gekuschelt geschlafen. Ist er unruhig geworden, bin ich mit ihm raus. Hat er draußen gepieselt, gab es ganz viel Lob.
Auch jetzt wache ich sofort auf, wenn er sich bewegt und auch nur anders hinlegt. Das nennt sich Ammenschlaf, man schläft leichter, weil man weiß, man ist für ein anderes Lebewesen neben einem verantwortlich. Wacht er auf, geht's kurz raus, dann aber auch sofort wieder ins Bettchen. Keine Action, kein großes Licht an.
Wenn ihr den Hund nicht abgeben wollt, sucht euch unbedingt Unterstützung! Hier im Forum kann man außer guter Ratschläge nichts für euch tun. Also müsst ihr ein paar Euro in die Hand nehmen und euch jemanden suchen, der euch unterstützt und hilft!
Es gibt keine wirkweise
Und es gibt ganz viele Menschen die eben doch eine Wirkung feststellen konnten an sich.
Und jetzt?
Und, wer sagt denn, dass Pharmafirmen alle böse sind?
Der Hund ist nicht stubenrein, weil ihr nicht schnell genug seid, um ihn rauszubringen zum Lösen. Ein Welpe in dem Alter lässt einfach laufen und kann noch nicht einhalten. Wenn genervt, dann bitte von euch selbst, weil ihr nicht gut genug aufpasst.
Wie lange sitzt die Kleine denn so in der Box? Also Uhrzeit von - bis?
1. Ich hab nicht stark genug daran geglaubt
sowas finde ich unseriös und traurig... zu so einer HP wäre ich auch nie mehr gegangen.
Ich habe schon meinem schreienden, zahnenden Kleinkind Homöopathie unter die Zunge geschoben, und es hat geholfen, Kind hat sich sofort beruhigt und ist eingeschlafen. Da ist nix mit dran glauben beim Kleinkind.
Und ich hab Globuli, die ich nie im Leben in der Situation auf den Schirm hatte, vom Arzt, der auch homöopathisch behandelt, empfohlen bekommen, und dem Kind ging es schlagartig besser. Ohne dass ich gedacht hätte, dass diese speziellen Globuli die richtigen in der Situation gewesen wären. Haben trotzdem geholfen.
Ich glaube einfach, die Wirkungsweise ist viel zu wenig erforscht, und es gibt Dinge, die lassen sich (noch) nicht wirklich verstehen oder handfest beweisen. Wichtig ist mMn, dass man vernünftig bleibt und nichts verschleppt.
Ich glaub, unser Senior braucht auch ein GPS oder so ein Piepsding, wie es gibt, um seinen Schlüssel zu finden
Der steht beim Gassi voll oft genau neben mir in meinem Windschatten, und ich ruf den und schau und guck, dabei steht er neben mir
Hätte nur nach unten schauen müssen
![]()
Einmal hab ich ihn wieder gerufen und überlegt, wo er denn falsch abgebogen sein könnte, da hat er mit seinem Vorderbein an meinem Hosenbein gekratzt, um sich bemerkbar zu machen
Frauchen, Frauchen... tststs...
Und vor wirklich gefährlichen Erkrankungen oder medizinischen Vorfällen hilft auch keine ganze Packung Globuli.
Da bin ich völlig bei dir, ich wäre die letzte, die bei einer schweren Erkrankung oder einem Unfall nicht sofort zum Arzt rennt. Ich lehne weder Impfungen gänzlich ab noch Antibiotika o.ä. Ich kenne auch niemanden, der statt Arzt nur ausschließlich mit Homöopathie herumdoktert. Alle, die ich kenne, die für Homöopathie sind, kombinieren beides, und hilft der HP nicht, schickt er weiter zum Arzt.
Also bei allem, wofür Leute oft Globuli nehmen oder geben, hilft ein bisschen auf sich achten und nichts tun. Dann braucht man die Globuli nicht
Das kannst du natürlich gern so handhaben, da ist jeder anders, der eine freut sich, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass er seine häufig wiederkehrenden Ohrenschmerzen durch den heftigen Wind mit Bryonia im Keim schon ersticken kann (ich zum Beispiel), ein anderer legt sich mit einem Schal um den Kopf oder einem Zwiebelwickel lieber ins Bett. Ist doch beides okay ![]()
Aber den Gedanke dahinter finde ich persönlich überhaupt nicht gut.
Dass Menschen zu Hilfsmitteln greifen, um sich besser zu fühlen, der eine früher, der andere später, ist etwas, was im Ermessen des Einzelnen liegt, und das gibt es nicht nur bei Globuli, das gibt es auch bei Schmerzmitteln beispielsweise. Und da das Schmerzempfinden und auch die Widerstandsfähigkeit gegen Unwohlsein sehr unterschiedlich ausgeprägt ist bei jedem, greift der eine früher zu etwas, von dem er sich Linderung verspricht, und der andere später. Das hat nichts mit den Globuli an sich zu tun.
Ich möchte gern nochmal die Frage der TE hervorheben:
Daher überlegen wir, es mithilfe von homöopathischen Mittel zu versuchen. Hat jemand in der Runde Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung bei Hunden?
Ich finde es ein bißchen unfair, dass bisher so wenig wirkliche Erfahrungen kamen und ganz viel Negatives und Abwertendes einfach weil halt.