Beiträge von DerFrechdax

    Aber wieso behandelst du denn wenn dein Hundi gar fast keine Symptome hat? 🙄

    Das geschah in Absprache mit der TÄ, weil ein wenige Wochen alter Welpe einfach gefährdeter ist, ernsthaft krank zu werden, wenn sich die Giardien weiter ausbreiten. Sie können sich zurückziehen in die Galle und schubweise immer wieder Beschwerden verursachen. Ich möchte soweit möglich gleich wieder die Viecher loswerden, bevor es chronisch wird oder akut verschlimmert, weil wir es verschleppt haben.

    Aber das macht natürlich jeder, wie es ihm sein Bauchgefühl sagt und wie der Hund so drauf ist. Ich hatte schon mit Jacks Vorgängerin immer wieder Probleme mit Giardien, das will ich nicht nochmal, wenn ich es evtl. verhindern kann von Anfang an.

    Ich soll Meghan wegen dem Darm ja Möhren und Moor geben. Kann ich das zusammen geben oder hebt das Moor die Wirkung der Möhren auf. Und dann noch Heilerde dazu? Ist das nicht das Gleiche ungefähr wie das Moor?


    Zu Heilerde hab ich folgendes gefunden, vielleicht hilft dir das:

    Besonderes Bindungsvermögen

    Die mineralische Struktur von Luvos-Heilerde mit winzigen Partikeln von hundertstel Millimetern verleihen ihr eine riesige innere Oberfläche, bis zu sechs Quadratmeter pro Gramm. Dadurch kann sie Stoffe anlagern (adsorbieren), gleichmäßig in ihrem Inneren aufnehmen (absorbieren) und schließlich aus dem Körper transportieren. Je feiner pulverisiert, desto größer dieser Effekt.

    Wie ein Schwamm nimmt Luvos-Heilerde Bakterien, deren Stoffwechselprodukte, Schad- und Giftstoffe auf. Diese werden dann mit dem Stuhl aus dem Darm ausgeschieden. Die Darmflora kann sanft und natürlich zu ihrer ausgewogenen Balance zurückfinden. Darüber hinaus bindet Luvos-Heilerde überschüssige Gallensäuren. Die Bindung schädlicher Stoffe an die Heilerde trägt auch zur allgemeinen Darmsanierung bei.

    Wertvolle Mineralien und Spurenelemente

    Durchfall ist nicht nur ein lästiges Symptom, er kann auch erhebliche Flüssigkeits- und Elektrolytverluste verursachen und den Organismus schwächen. Luvos-Heilerde gibt lebensnotwendige Mineralien und Spurenelemente wie Silizium und Magnesium ab und bringt so den Elektrolythaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht – ein großer Vorteil im Vergleich zu medizinischer Kohle. Das es sich bei Luvos-Heilerde um ein Naturprodukt handelt, spürt man schon auf der Zunge: Aufgelöst in Wasser schmeckt sie leicht erdig, was viele Anwender als angenehm empfinden. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

    Ich habe eine Zeitlang jetzt beides gegeben und dann die Heilerde weggelassen und nur noch Moor gefüttert.


    Ich bin echt langsam am Ende meiner Kräfte 😔

    Das tut mir echt leid, ich weiß, wie nervenaufreibend das sein kann.

    Bei uns ist es so, Welpe ist bissi über 4 Monate und quasi von Anfang an positiv auf Giardien getestet ohne nennenswerte Symptome, bissi weicher Kot manchmal und merkwürdig grün ab und an. Ein Zyklus mit Panacur (5 Tage geben- 5 Tage Pause- 5 Tage geben) war ergebnislos, und weil Hund weiter positiv und ohne Symptome, bauen wir jetzt Darm auf.

    Ich habe zudem Gambamix angefangen, und zwar nach dem System 3 Tage geben- 1 Woche Pause, 2 Tage geben, 1 Woche Pause, 1 Tag geben. Für beide Hunde. Sind gerade mit der ersten Gabe über 3 Tage fertig, und ich sehe insofern eine Verbesserung, dass der Haufen fester und "schöner" aussieht.

    An Aufbau gebe ich gerade:

    Morgens, mittags, abends Artemisia annua gegen die Giardien, Usniotika , Kolloidales Silber

    Fidavet Katadyn Paste morgens und abends bzw nach leerwerden Garon forte von Pernaturam (Pektin zur Darmpflege)

    Heilmoor morgens und abends

    Kokosöl 3x täglich

    Anfangs auch Heilerde zu jeder Mahlzeit

    Futtermedicus Optinature Darmplus mittags

    Puur probiotic früh und abends

    Besonders das Heilmoor war für mich eine "Offenbarung ", weil der Welpi eine Zeitlang gemäkelt hat und sein Trofu nicht mochte, mit Heilmoor frisst er aber wieder gerne.

    Ich habe trotzdem umgestellt auf Kochen bzw hochwertiges Nassfutter (Schonkost wie Pute, Hähnchen) und gut verdauliches Gemüse, was er sehr gerne frisst. KH nur aus Gemüse (Süßkartoffeln/Pastinaken/wenig Kartoffeln), kein Reis oder Flocken.

    Blättermagen tut beiden Hunden auch sehr gut durch die Enzyme, die dort zu finden sind.

    Alles in allem hoffe ich sehr, so die Viecher auf lange Sicht loszuwerden. Regelmäßig dampfe ich alles ab, mehrfach täglich wechsle ich das Wasser bzw auch den Napf dazu, wasche die Futternäpfe mit kochendem Wasser aus, wasche alle Hundeplätze regelmäßig über 60 Grad sowie die Couchüberwürfe.

    Mehr geht nicht, und ich bin froh, weil Welpi trotz allem wächst und zunimmt und sich augenscheinlich wohl fühlt.

    Vielleicht ist für dich in meiner Aufzählung oben was dabei, das dir weiterhilft.

    Ich habe noch einen Selbsttest nach Dr. Flöck online bestellt, einen hatte ich schon zwischendurch gemacht, der war leider schwach positiv, einer liegt hier noch für die Zeit nach dem Gambamix.

    Ich hoffe, ich hab nichts Wichtiges vergessen...

    Gute Besserung für deinen Vierbeiner! :winken:

    Ich versucht es mal mit dem Bild meiner Großen vor Augen. Sie war ja ein Leonberger, denen man trotz der Größe und "Dickfelligkeit" große Sensibilität nachsagt.

    Geäußert hat sich das so, dass ihr grobmotorische Menschen, die laut und polterig waren, zuwider waren, sie ging dann weg oder zeigte Meiden. Sobald ein Streit in der Luft lag, auch innerhalb unserer Familie, hat sie sich verzogen. Mit Menschen, die ängstlich waren Hunden gegenüber, konnte sie (natürlich in Absprache) wunderbar sanft und zurückgenommen interagieren, und sie hat so einigen Menschen die Angst vor großen Hunden genommen :herzen1:

    Waren wir im Urlaub irgendwohin gefahren, hat sie die ersten Tage nichts oder sehr wenig gefressen. Aus Hundebetreuung, auch nur für ein paar Tage, kam sie sehr oft mit Durchfall wieder, weil es sie so stresste.

    Sie hatte große Probleme, sich auf Veränderungen einzulassen, war schnell gestresst und zb in die Stadt gehen war überhaupt nicht denkbar. Das haben wir mit ihr als Junghund versucht, was dazu führte, dass sie 2x in Läden eine Pfütze hinterließ. Sie tat sich schwer, sich zu orientieren im städtischen Chaos und war auf dem Land, wo wir leben, sehr gut aufgehoben.

    Sie lag gern allein im Garten herum, häufig weit weg vom Gartentürchen, also nicht aus Wachbedürfnis heraus, sondern weil sie ihre Ruhe wollte. Ein Zwinger wäre allerdings absolut nichts für sie gewesen, weil sie den Familiensanschluss trotzdem brauchte.

    Als sie älter wurde, bekam ihr Nervenkostüm weitere Risse, so dass sie auch an Ausflügen, die wir mit dem Auto machten, um zb woanders wandern zu gehen, keine Freude mehr hatte. Sie hechelte dann viel und war offensichtlich unwohl.

    Am liebsten war sie daheim, mit den immer gleichen Routinen und Abläufen, je älter sie war, umso mehr.

    Trotzdem war sie ein Goldstück, man musste halt wissen, wie man damit umgeht. Als sie älter wurde, kamen auch Futterunverträglichkeiten dazu. Sie hat alles ein bisschen schwerer genommen als zb meine Schäferhündin davor. Die war ein ganz anderer Typ, nicht unsensibel, aber die DSH hat einfach vieles nicht gekratzt, das ging einfach an ihr vorbei, ohne sie weiter zu tangieren.

    Der Welpi ist auch sensibel, aber anders. Da steht hinter der Sensibilität noch die Terriersturheit und auch eine gewisse Hartnäckigkeit, eine innere Stabilität, die der Großen nach meinem Empfinden nicht so zur Verfügung stand. Die war innerlich viel weicher, obwohl sie auch stur sein konnte, wenn sie keinen Bock hatte, besonders, wenn Fremde meinten sie herumkommandieren zu müssen.

    Schwer zu beschreiben.

    Ging uns vor 2 Tagen genauso, wir liefen an einem Haus ohne Gartenzaun vorbei, kam ein Golden Retriever Rüde bellend herausgeschossen mit Ziel Senior, der hinter mir lief.

    Ich hab reflexartig beide Hunde hinter mich gerissen und den Hund angebrüllt (k.A., was ich dann immer so schreie, Hey oder geh ab oder sowas), der Senior hat dann auch angefangen zu bellen, und meine Tochter, die gerade keinen Hund führte, hat sich vor uns gestellt und versucht, den Hund fern zu halten, der natürlich dann von hinten und von der Seite an uns ran wollte.

    In dem Moment kam jemand aus dem Garten, pfiff den Hund zurück und verschwand wortlos. Keine Entschuldigung, kein gar nix. Wir waren echt baff und haben uns fürchterlich geärgert, wie man als Halter so rücksichtslos sein kann.

    Aber hilft ja nichts, abhaken und weitermachen.

    Ist doch gut, dass euch nichts passiert ist. Und gut, dass du intuitiv alles so gemacht hast, dass der Hund erstmal beeindruckt war.

    sie achtet extrem mit darauf, dass alles passt und alle sich wohl fühlen und alles seine Ordnung hat. :D


    Deswegen dann auch noch Handpferd ohne Probleme. Das Pony macht es schon. Wenn das Handpferd überholen will oder sonstwie rum zickt- oh da blüht das Pony auf. :D Ich sitz nur drauf, denke was ich so will und das Pony kümmert sich drum, dass alles glatt läuft- so ist das Leben schön. xD

    Wow, so ein tolles Pferd! :herzen1:

    27. Welche Art von Person bist du?

    Schwierige Frage, alles, was ich reinschreibe, liest sich irgendwie verkehrt. Ob ich mich je wirklich selbst so sehe, wie ich tatsächlich bin :ka:

    28. Mit wem würdest du gerne einen Tag lang tauschen?

    Mit meinem Hund Jack- jeden Tag so viele Abenteuer und sich abends den Bauch kraulen lassen :herzen1:

    29. Wen kannst du glücklicher machen? Wie?

    Die Menschen um mich herum, indem ich sie wissen lasse, wie sehr ich sie liebe und wie wichtig sie mir sind. Das tu ich viel zu selten, dabei ist es ganz einfach.

    Ich hatte mit Hund am Pferd noch nie was Dummes erlebt, aber aktuell würde ich keinen der beiden, die hier wohnen, zum Pferd mitnehmen.

    Es kommt wohl immer auf das Pferd an und natürlich auf die Hunde. Meine Schäferhündin ist 1a frei mitgelaufen, das war bei der Hafistute von oben, und wenn sie bei mir bleiben sollte, hab ich sie mit der Spitze der Gerte an der Schulter berührt und so "geführt".

    Die Große, meine Leohündin, ist anfangs als sie alt genug war mit, hat aber dann irgendwann die Strecken nicht mehr so ohne weiteres geschafft und hatte zudem Angst vor Pferden, weil sie als Welpe mal von 2 Jährlingen über die Koppel gejagt worden war. Nie im Leben wäre die bei Fuß neben dem Pferd gelaufen. Zum Anleinen musste ich absteigen.

    Die 2 Terrier, die jetzt hier sind- vielleicht krieg ich das mit Jack später noch hin, wenn sein Jagdtrieb händelbar ist, gerade ist er ja eh noch viel zu klein. Der Senior dreht jedenfalls schier durch, sobald ich oben sitze. Das macht keinen Spaß, er bellt und jault und rennt dem Pferd zwischen den Hufen rum... das nervt nicht nur das Pferd.

    Und mein Quarterstütchen, das ich aktuell reite, hat auch so überhaupt keinen Bock, Rücksicht auf die zwei Wuseltiere zu nehmen. Die läuft halt stur ihren Trott, und wenn da eine Hundepfote unter ihren Huf kommt, ist ihr das auch wurscht.

    Angeleint mit Hunden auf dem Pferd kann ich mir gerade auch nicht wirklich vorstellen. Aber wer weiß, mit Training und wenn der Hund gut mitmacht... mal sehen, wenn Welpi soweit ist.

    Meine Angst zu überwinden war das krasseste was ich für mich selbst getan habe und ich bin sehr glücklich das ich es geschafft habe.

    Hut ab, das kann nicht jeder! Find ich super, dass du wieder aufgestiegen bist!


    Ich hatte mal eine RB auf einem älteren Hafi, die war gut gefahrenes Kutschpferd und quasi "unerschreckbar". Vom Stall zu tollem Ausreitgelände war es nicht weit, aber eine Brücke über eine vierspurige Autobahn musste passiert werden- oben drüber :D Ist man am Pferd sitzen geblieben, ging einem das Geländer rechts und links so bis zu den Knöcheln =)

    Das hat meinen Puls immer ein bisschen in die Höhe getrieben, wenn wir da drüber sind, auch wenn ich wusste, dass die Stute da jeden Tag geht und der Besitzer mir versichert hat, dass ich ruhig drüber reiten kann ohne Absitzen.

    Wenn dann unten die Lkws beim Durchfahren unter der Brücke auch noch gehupt haben, hab ich mich schon manchmal gefragt, was in manchen Menschen vorgeht... Ich fahre auf der Autobahn, auf der Brücke oben reitet jemand mit Pferd rüber, und was mach ich? Klar, hup ich die mal an, kann man ja mal machen, nä??! :headbash: