Beiträge von DerFrechdax

    übermäßige Geputze und gedampfe etwas bringt, ausser graue Haare und schlaflose Nächte.

    Ich kann dir bestätigen, dass ich schon vor den Giardien graue Haare hatte und nachts ausgezeichnet schlafe :D

    Ich dampfe immer dann alles einmal komplett ab, wenn wir zb gerade eine Giardienbehandlung abgeschlossen haben bzw. der erste Zyklus gegeben wurde. Dann kommen auch alle Handtücher und Hundekissen bei 60 Grad in die Waschmaschine und Trockner und Hund wird gewaschen. Nach dem zweiten Zyklus nochmal einmal komplett durch, danach ist dann Ruhe, bis wir wissen, ob es was gebracht hat.

    Ich dampfe also nicht jeden Tag alles ab, sondern nur als Therapiebegleitung sozusagen.

    Mache ich allerdings wahrscheinlich auch zum großen Teil für mein eigenes gutes Gefühl, so wie ich im Frühjahr gern alle Überwürfe und Gardinen wasche. Hinterher riecht es total frisch und sauber und ich hab das Gefühl, alles mir mögliche getan zu haben. Sind die Viecher noch da, lag es nicht an mangelnder Hygiene wenigstens =).

    Die Näpfe und alle Wasserschalen regelmäßig mit kochendem Wasser auszuwaschen bzw Wasser häufig zu wechseln ist aber glaub ich noch wichtiger, weil Giardienzysten Feuchtigkeit brauchen, um nicht einzutrocknen. In kühlem Wasser können sie monatelang überdauern.

    Danke für deine Schilderung!

    Eigentlich liest sich das so :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Allerdings bin ich da bei @pinkelpinscher und Phonhaus , dass ein Hund nach einer Woche noch längst nicht alle Seiten von sich gezeigt hat. Insofern wäre Bauch an Bauch mit dem Hund am Boden liegend kuscheln, ihn umarmen oder mein Gesicht neben seinen Kopf ablegen oder auch nur nah heranbringen ohne schnell ausweichen zu können, nichts für mich, ich wäre da vorsichtig, kleiner Schisser ich =)


    Was macht sie denn, wenn du ihre Annäherungsversuche bzw ihre Aufforderung nach Aufmerksamkeit ignorierst? Wird sie dann nachdrücklicher, oder akzeptiert sie es und geht weg?


    Was Oleniv sagte, finde ich auch noch sehr wichtig- dem Hund eine feste Struktur vorgeben. Und zwar natürlich ausgerichtet nach seinen Grundbedürfnissen (Pipi, Hunger...) aber so, dass der Hund sich ansonsten auch nach mir richtet und nach meinem Tagesablauf, und nicht andersherum, dass ich sofort springe, wenn Hund meine Aufmerksamkeit wünscht. Es muss immer wieder Zeiten geben, wo einfach mal gar nix passiert, die kann man natürlich auch gemeinsam verbringen, aber ist auch gut, wenn der Hund merkt, ich stehe nicht immer nur uneingeschränkt zur Verfügung.

    Kuscheln und Streicheln würde ich anfangs übrigens immer so gestalten, dass der Hund einen Fluchtweg hat, also sich zurückziehen kann, wenn es ihm zu viel wird. Nicht in Zimmerecken, nicht neben Möbeln, die den Hund begrenzen, nicht fest umarmen.... bei einem Hund aus dem TS weiß man nie, ob es nicht "versteckte Trigger" gibt, die etwas auslösen und ganz plötzlich eine Situation eskalieren lassen können. Das muss natürlich bei deinem Hund nicht so sein, ist aber nicht verkehrt, das im Hinterkopf zu behalten.


    Wie äußert sich denn die Spiellaune, wenn ihr kuschelt? Ich glaube dazu hattest du noch nichts geschrieben... =)


    Edit: Ideen für Spielzeug für den Hund aus unserer Welpenpraxis (:D )

    Zusammengeknüllte Bäckertüten zum zerfetzen, Butzeln, Tannenzapfen aus dem Wald zum Zerkniebeln, Kaffeeholz und Stöcke vom Holunder aus dem Garten zum Kauen und Rinde abzupfen, und der Knaller hier: leere Plastik- Pflanztöpfe zum herumschmeißen und herumrollern lassen

    habe gewissenhaft eingesammelt, so gut es eben irgendwie ging.

    Dann machst du doch alles richtig :bindafür:

    Es verlangt ja niemand Unmenschliches, aber auch weiche Haufen lassen sich doch vielleicht zum guten Teil soweit es geht aufheben. Und wenn es nur der Versuch ist, um seinen guten Willen zu zeigen :ka:

    Aber dieses "Ach, ist eh Durchfall, das heb ich nicht auf" während halt etwas weicherer Kot da liegt, den man durchaus entfernen könnte... ist ähnlich wie "mein Hund ist so klein, da lohnt es sich nicht, die Haufen aufzuheben" (Grünfläche gespickt mit Minitretminen vorstellen bitte) :ugly:

    Diese LmaA- Einstellung regt mich manchmal einfach ein bisschen auf.

    Aber das gehört wohl zum Hundehalten dazu, sich nicht zu ärgern, sondern nur zu wundern... hält halt nur auf alle zurück blöderweise

    Solange es Halter gibt, die sich nicht in der Lage sehen, die Kacke ihres Hundes aufzuheben, solange wird es Giardien in Wassergräben/ Weihern/ Pfützen geben, wo das hingewaschen wird durch den Regen.

    Einige, die ich kenne, sagen es einem sogar direkt ins Gesicht, dass sie Matschekot nicht aufheben. Solange das so ist... :ka:

    Da hilft nur wirklich gutes Futter, Darmaufbau, Hund nicht aus stehenden Gewässern und Pfützen saufen lassen, nicht zu jedem Hund hinlassen (immer wieder gerne: "Darf er hin?" - "Ja, gern" - *ich Hund abgeleint* - anderer Halter fröhlich "Meiner hat halt nur ein bißchen Durchfall!" - *ich hastig am Hund einsammeln* :lepra: )