Beiträge von DerFrechdax

    Vielleicht stört ihn das Gehoppel, das bei einem durchschnittlichen Feldweg schon mal arg sein kann? Oder macht er das auch, wenn ihr auf einer Straße fahrt?

    Vielleicht mag er das Geschaukel nicht? Eine Idee wäre, mal einen Hundeanghänger auszuleihen und zu sehen, ob es damit besser ist, da "schwebt" er nicht so weit oben in der Luft, sondern hat den Boden näher unter den Füßen.

    Mein Mann steht gerade müde an der Kaffeemaschine und sinniert:

    "3 Minuten doof stellen spart eine Stunde Arbeit - ich glaub, das stelle ich heute in meinen Status" (Er hat das Statuserstellen für sich entdeckt und freut sich immer über das Feedback :nicken: )

    Mein Vorschlag wäre, das mal auf seinen Grabstein zu schreiben, "ein Leben lang doof gestellt und viel Arbeit erspart." Er überlegt noch. :lol:

    Sagt mal...glaubt ihr, dass es Menschen gibt, die so derartig weit beim Thema Hund drinnen sind, dass man sie quasi mehr oder weniger alles fragen könnte und sie drauf eine Antwort wüssten. Egal ob Rasseeigenschaften, Pflege, Erziehung, Resozialisierung, Tierschutz, Ausbildung (auch jagdlichen und alle Sportarten), Körpersprache und Verhalten, Welpenaufzucht usw.

    Hintergrund: eine Bekannte meinte letztens, Hunde sind keine Wissenschaft und so schwierig kann das ja nicht sein und mit ihrer Erfahrung (gut 20 Jahre die diversesten Hunde aus dem Tierschutz), habe sie alles gesehen was es zu sehen gäbe, nichts stelle sie vor eine Herausforderung, zum Thema Hund wisse sie quasi alles.

    Ich bezweifle das mal, trotzdem will ich ihr nicht zu Unrecht was unterstellen. Was glaubt ihr?

    Jemand der der Meinung ist, er weiß schon alles, hat aufgehört, Neues dazuzulernen.

    Sacco Google mal "Trail Ideen Pferd" oder "Extremtrail"... da findest du tolle Bilder mit Ideen.

    In unserer Halle im Abstellraum nebenan stehen bereit: eine Wippe (das Beste: draufreiten und dann das Pferd vor und zurück wippen lassen durch feine Hilfengebung, ohne dass es runtergeht oder danebensteigt), ein Flattervorhang zum durchreiten oder führen, ein "Tor" bestehend aus 2 Pfosten und E- Litze mit Griff zum Einhängen, mit dem man üben kann, ein Tor zu öffnen, durchzureiten ohne den Griff loszulassen und es wieder zu schließen, zwei Jutesäcke mit alten leeren Klapperdosen drin, den man beim Reiten hinter sich herziehen kann oder von A nach B bringen kann, eine alte Matratze zum Drüberreiten/Stehen üben/drüber springen, ein Hulahoopreifen, eine Plane, um das Pferd und sich selbst einzuwickeln, es wie einen Umhang flattern zu lassen im Galopp oder drüber zu reiten, ein Seil, um vom Pferd aus mit dem Pferd Seil zu springen, Pylonen natürlich und Gymnastikbälle, um vom Pferd aus Fußball zu spielen.

    Das macht mega Spaß, besonders, wenn man zu zweit in der Halle ist und einer ein bisschen filmt/ Fotos macht... das ist immer sehr lustig und dem Quarterstütchen scheint es auch Spaß zu machen, sie steht total auf den Quatsch.

    Also wäre hier die Empfehlung erstmal auf Dosen zu verzichten und lieber frisch zu kochen? Ich denke, das könnte unser nächster Schritt sein.

    Ich kenne natürlich deinen Hund nicht und kenne auch nicht alle Hintergründe. Wenn aber alles tiermedizinische abgedeckt wurde und der TA sagt, der Hund wäre an sich gesund und es wurden ernste Erkrankungen ausgeschlossen, wäre das mein Weg, um den Magen und den Darm wieder ins Lot zu bringen.

    Es gibt sehr gute Fleischdosen, aber ganz am Anfang und immer, wenn ein Hund gerade wieder krank war, habe ich lieber Fleisch vom Barfbedarf gekauft und selbst gekocht. Da weiß ich ganz genau, was drin ist. Ich habe dann auch keine Barf- Menü- Päckchen gekauft, wo Innereien, Muskelfleisch und anderes zusammen verrührt drin war, sondern wirklich echtes Muskelfleisch. Später kann man dann auch wieder Innereien mitkochen, ich füttere gern Putenherz, Pferdeherz in Würfeln, Putenmägen, Hähnchenherzen, Hähnchenleber. Blättermagen ebenfalls, den allerdings roh, wegen der Enzyme und natürlich nur in kleinen Portionen als Zusatz.

    Am Besten ist es, man lässt sich einen Futterplan ausrechnen, wenn man dauerhaft bei Selbstgekochtem bleiben möchte, damit alle Spurenelemente drin sind.

    Liebe Hanna, da habt ihr schon ganz schön was hinter euch, das tut mir leid für euch :streichel:


    Mit dem Blutbild kenne ich mich nicht aus, ich kann dir nur schreiben, wie wir mit den Unverträglichkeiten unserer Hunde bisher umgegangen sind.

    Unsere TÄ bietet Testungen über Bioresonanz an, das hat uns damals bei dem Westiemix gezeigt, woher sein schubweises Nüchternerbrechen herkam, er verträgt kein Rind, damals seine Hauptproteinquelle, und Pferd auch nur wenig. Ich hatte versucht, ihn anfangs zu barfen, keine gute Idee, kam alles wieder raus und verzierte unseren Teppich :ugly: . Er braucht recht viel gekochtes Gemüse zu seinem Nassfutter, Dose allein verträgt er nicht. Zu dem gekochten Gemüse koche ich inzwischen entweder Fleisch vom Huhn/ Pute oder gebe Reinfleischdose dazu.

    Gegen Nüchternerbrechen hat hier beim Terriermix als erste Hilfe Slippery Elm sehr geholfen, also Rotulmenrinde gemahlen mit etwas Wasser zu einem Gelee verkocht und mit der Spritze eine halbe Stunde vor der Fütterung gegeben. Es kleidet den Magen aus und beruhigt ihn so. Zudem habe ich recht lange noch aufgequollene Flohsamenschalen mitgefüttert, die ebenfalls die Darmschleimhaut pflegen. Olewo Pellets sind ebenfalls eine gute Idee und machen den Kot fester.

    Ich tendiere zu der Annahme, dass das Spot on und das Zeckenhalsband eine Krise ausgelöst haben. Manche Hunde vertragen diese Produkte nicht so gut oder sind gegen einen Stoff darin überempfindlich. Vielleicht lohnt es sich, die Wirkstoffe zu vergleichen, um den Auslöser zu finden.

    Unsere TÄ behandelt auch homöopathisch und würde uns dafür zum Ausleiten wohl auch etwas geben. Grundsätzlich kann man auch Kohletabletten geben, wenn man das Gefühl hat, der Hund müsste Stoffe loswerden, die ihm nicht gut tun.

    Zum Darmaufbau nach Giardien, da hatten wir mit unserem Wheatenbubele ja erst das "Vergnügen".

    Bei ihm, weil er noch klein war und das Panacur auch noch durch einen Fehler der TA- Helferin in der falschen Dosierung erhalten hatte, habe ich mich echt in Unkosten gestürzt. Er hat nach einem festen Plan erhalten (ich zitiere mich mal aus dem Giardienthread):

    Inzwischen gebe ich nur noch einmal Kokosöl und früh Futtermedicus Darmplus und abends Puur Probiotic. Wenn das alles leer ist, möchte ich einmal eine Kur mit Sivomixx machen, die Inhaltsstoffe finde ich überzeugend, weil es mehrere Stämme verschiedener Keime enthält.


    Zur Fütterung:

    Ich bin vom Barfen zum Selberkochen gekommen. Ich bekoche beide Hunde mit Gemüse und Fleisch in verschiedenen Variationen nach einem Futterplan von der TÄ, dazu gibt es Vitamine, Öle und Kalk supplementiert. Demnächst wird ein neuer aktualisierter Plan für das Welpi erstellt, da er wächst und ich sicherstellen will, dass er alles bekommt, was er braucht.

    Wenn du das mit dem Kochen dir vorstellen könntest, bis der Hund stabil wäre, um danach zu einem Diätfutter speziell für Darmproblematik zurückzukehren, wenn es wieder besser ist, würde ich Folgendes tun (natürlich alles in Absprache mit dem TA):

    Erster Tag fasten lassen, evtl Slippery Elm geben. Zweiter Tag Morosuppe auf 3- 4 Portionen verteilt. Dritter Tag Morosuppe mit kleinem bisschen gekochter Süßkartoffel. Wird das gefressen und ist der Kot in Ordnung, kann man etwas gutes Öl (zb Hanföl) tropfenweise dazugeben und später eine Proteinquelle, zb reines Pferdefleisch (Muskelfleisch).

    Dann hat man also Morosuppe, KH in Form der Süßkartoffel und Protein (Pferdefleisch).

    Davon ausgehend kann man beginnen, alle 2 Tage etwas Neues einzuführen und zu gucken, ob er es verträgt. Kartoffeln statt der Süßkartoffel, Pastinaken, Zucchini, Feldsalat kleingehackt, Mangold, Spinat, Fenchel, geriebenen Apfel... dann kann man versuchen, ob der Hund Huhn verträgt oder Pute, weißen Fisch wie Hering oder Kabeljau... so hast du ein Gerüst, mit dem der Hund gut genährt wird.

    Wird das alles vertragen und ist der Kot in Ordnung, kann man irgendwann anfangen, statt dem Fleisch Reinfleischdosen zu füttern, wenn man nicht auf Dauer selbst kochen will, und das Gemüse nach und nach durch getrocknete Gemüseflocken zu ersetzen.

    Man kann mal probeweise Haferflocken oder Hirseflocken zugeben und gucken, wie es vertragen wird.

    Irgendwann hat man einen Grundstock an Futter, das man gut geben kann. Es gibt auch Trofu aus nur einer Proteinquelle und ohne Getreide, das kann man entweder langsam einschleichen, wenn man lieber Trofu füttert, oder man verwendet es wie ich als Leckerli.


    Ich würde zudem bis auf weiteres davon absehen, weitere Zecken- oder Ungeziefermittel anzuwenden und lieber auf Hausmittel wie Kokosöl und Schwarzkümmelöl äußerlich aufgetragen zurückgreifen, wenn die Zecken arg sind.

    Gute Besserung! :winken:

    Edit: Vergessen: für die Zähne gebe ich inzwischen getrocknete Hühnerfüße und rohe Hühnerhälse, also nicht die typischen Kauteile wie Schweineohr oder Rinderhaut, weil mir die Gefahr eines Rückfall (noch, beim Welpi) zu groß ist. Für den Senior hab ich eine Zeitlang so "Zahnverzauberer" gegeben, das wird aus Kokos gemacht und ist schön hart. Geben muss man was, wenn man nur Gekochtes verfüttert, aber auch da muss man gucken, dass es dem Hund gut tut und er es verträgt (hartes Brot zb verträgt der Senior gar nicht, das gibt Durchfall).