Beiträge von DerFrechdax

    Unser Junghund hatte gerade erst Giardien. Ich habe zu Beginn der Behandlung mit Panacur alles mit dem Dampfreiniger abgedampft (haben Fliesen), alle Hundeplätze gewaschen, die Stoffbox abgedampft und erstmal alte Handtücher statt die Kuschelkissen hingelegt. Nach dem ersten Turnus Panacur hab ich nochmal alles abgedampft, ebenso alle Handtücher einmal durchgewaschen und im Trockner getrocknet, dasselbe nochmal am Ende vom 2. Zyklus Panacur.

    Popo mit Shampoo hab ich immer am Ende der Zyklen gewaschen, der Kleine hatte aber nie seinen Po mit dem Maul gesäubert, insofern... Kakastellen mit kochendem Wasser übergossen... Wassernäpfe täglich mit kochendem Wasser (Wasserkocher) ausgewaschen, ebenso die Futternäpfe nach jedem Gebrauch.

    Bei akutem Durchfall habe ich Morosuppe gekocht und nach und nach Dosenfutter eingeschlichen sowie Süßkartoffeln und Pastinaken.

    Während der Akutperiode habe ich (in Absprache mit unserer TÄ) Artemisiatropfen gegeben, kolloidales Silber sowie Usniotika von Pernaturam, Heilmoor und Kokosöl. Heilerde und Kohletabletten kommen ebenso als Erste Hilfe hier zeitlich eng begrenzt zum Einsatz.

    Darmaufbau betreiben wir mit einem Darmaufbaumittel von Futtermedicus, das Sivomixx steht hier aber schon auf der Einkaufsliste.

    Nach der ersten Runde Panacur waren unser Hund leider weiter positiv, erst eine Behandlung mit Gambamix (danke an @Alana3010 :winken: ) hat hier den Durchbruch gebracht. Es gibt übrigens günstige Tests zum Selbertesten, ich hab den von Dr. Flöck verwendet, der soll gut sein.

    Erst mit einem negativen Testergebnis sollte dein Hund mit anderen Hunden zusammenkommen- also auch keine Welpen- oder Hundeschule besuchen bitte, da einfach eine gewisse Ansteckungsgefahr besteht. Ach ja, meine Hunde dürfen nicht in stehende Gewässer hüpfen, in keinen Wassergraben springen und aus keiner Pfütze saufen, nicht mal aus einem Wassernapf mit einem anderen Hund. Ich habe immer eigenes Wasser dabei.

    Leider hilft es alles nix - also Ärmel hochkrempeln und Liste abarbeiten, so bekommt ihr die Viecher am besten los.


    Ansonsten- hier verwenden wir einige Türgitter, so sehen uns die Hunde, können aber mal eine Zeit begrenzt werden, wenn der Jungspund hochdreht und kein Ende findet.

    Geschlafen hat er kurze Zeit in der oben offenen Box neben meinem Bett- so habe ich immer gleich gehört, wenn er raus musste.

    Nach einer Weile stand die Box am Fußende des Bettes, dann im Gang vor dem Schlafzimmer, und inzwischen schläft er sehr gern in der offenen Box unten im Hausflur.

    Trennungsangst sehe ich bei ihm nicht, ich komme ja jeden Morgen zuverlässig wieder zu ihm herunter, genauso wie es normal ist, dass ich mal weggehe und er bleibt daheim.

    Ich sage immer den gleichen Satz, wenn ich gehe: "Du bleibst da!" also weiß der Hund, er braucht sich gar nicht freuen, ich gehe ohne ihn. Dann sage ich mit erhobenem Zeigefinger "Pass schön aufs Haus auf" und ich schwör, meine Hunde wissen genau, was ich von ihnen will :lol:

    Und gute Wächter sind sie in der Tat...


    Mach dir nicht zuviel Gedanken... vieles wird sich von selbst einpendeln :nicken:

    Alles Gute und Gute Besserung :winken:

    Ich würde mir da auch unbedingt noch etwas Input von einem Trainer holen.

    Ein Hund zeigt Abneigung schon viel früher, weit vor losrennen und den Hund angehen. Da wird aufgehört, entspannt zu hecheln, das Maul schließt sich, der Hund spannt sich an, der ganze Körper richtet sich auf, die Augen fixieren, starren also, alles wirkt angespannt. Manche Hunde heben eine oder beide Lefzen, entblößen die Zähne also, das muss aber nicht. Dann kommt Knurren, aber auch nicht bei jedem Hund. Manche warnen nur kurz, andere sehr ausgiebig, je nachdem, wie lang die individuelle Zündschnur ist.

    Vielleicht hat deine Hündin den jungen Schäferhund gemaßregelt, weil sie keinen Bock hatte, sich anbellen zu lassen. Das ist dann keine echte Aggression, sondern ein Auf den Deckel geben, eine Art erzieherischer Akt. Die Schäferhündin hätte von dir weggeschickt gehört, wahrscheinlich warst du zu passiv, so hat dein Hund die Situation gelöst mit dem Mittel, das ihr adäquat erschien.

    Ein Hund, der keine anderen Hunde mag, wird nie richtig "Freund" werden mit dem anderen Hund. Da wird sich aus Gehorsam geduldet, da entsteht bestenfalls ein Nebeneinander. Aber kein Miteinander.

    Die Situation kannst du zusätzlich entschärfen, indem jeder Hund seinen eigenen Wasser- und Futternapf hat und auch wirklich kein Hund an den Napf des anderen hingeht und alles weggeräumt wird, was einer der Hunde verteidigen wollen könnte. Also Bälle, Spielzeug, etc.

    Leckerli würde ich auch nicht geben, wenn die Situation noch akut ist.

    Später kann man das dann üben, dass man den anderen Hund mal streichelt und dein Hund steht weiter weg und muss das dulden. Das geht dann auch über den hoffentlich zunehmenden Gehorsam.

    Eine gute Hundeschule wäre echt eine gute Idee, dort bekommst du bestimmt auch noch viele andere Tipps und ein bißchen Rückhalt, wenn es mal Rückschläge gibt. Und in einer kleinen Gruppe würde deine Hündin lernen, sich zusammenzunehmen und die anderen Hunde zu dulden, solange sie ihr vom Leib bleiben. Und dafür wiederum sorgen ist dann dein Job.

    Hi, zu Anfang würde ich einen Abstand wählen, bei dem der Hund noch ruhig bleiben kann und dann Schau und Leckerli etablieren. Also nicht zum Üben ständig den Hund in eine für ihn stressige Situation bringen, sondern erstmal anderen Hunden weiträumig ausweichen, vielleicht den Hund absitzen lassen und Leckerli, so dass der Hund verknüpft, wenn ein fremder Hund sichtbar ist, konzentriere ich mich besser auf meinen Menschen, weil dann gibt's was Feines.

    Nach und nach kannst den Abstand dann reduzieren, solange dein Hund ansprechbar bleibt und zu dir gucken kann, wenn du ihn ansprichst. Geht das nicht mehr, war es zu nah.

    Wichtig finde ich, dass der Hund kein Erfolgserlebnis hat mit dem Hinziehen.

    Also nicht hinziehen lassen und den Hund ableinen zum Spielen, wenn er sich so aufführt, das würde sein Verhalten bestätigen.

    Spiel oder Hundekontakt gibt es erst, wenn der Hund ruhig ist. So mache ich das jedenfalls.

    Hi, fühle dich mal gedrückt :streichel:

    Mein spontaner Gedanke war, ob ein Umzug in einen ruhigeren Wohnbereich, vielleicht mit Garten, nicht eine Option wäre? Es hat schon was Entlastendes, wenn man die Tür aufmacht und seinen Hund einfach zum Pipi raus lässt und danach nochmal im Bett verschwinden kann.

    Aber wenn du ihn abgeben möchtest, ist das auch keine Schande. Ganz viele Menschen sind in einer Lage, wo es aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr geht. Ich habe zb auch vor Jahren einen Hund abgegeben, als ich hochschwanger war, weil dieser Hund mir trotz intensivem Training einfach unheimlich viel Nerven gekostet hat und mir das mit Baby und schwierigem, anstrengendem Hund alles zu viel war.

    Das ist auch kein Versagen, sondern Verantwortung übernehmen. Wenn es nicht mehr geht, such ihm schnellstmöglich ein schönes neues Zuhause, wenn die Züchterin nicht helfen will... es gibt auch Rasse in Not Seiten, die bei der Vermittlung helfen. Du könntest auch im örtlichen Tierheim fragen, ob sie deinen Hund auf ihre Webseite einstellen und dich unterstützen dabei, einen guten Platz zu finden.

    Alles Gute!

    Wieso wartest du nicht noch mit der Tollwut Impfung ? Wenn ihr sie nicht zwangsläufig braucht wegen Auslandsreise, würde ich abwarten ehrlich gesagt, wenn es momentan eh bisschen fragil ist.

    Ich würde eigentlich auch gern noch warten... aber mein Mann möchte im Sommer so gern nach Norwegen, Freunde besuchen und in einem Ferienhaus Urlaub machen.

    Das eine neue Sensitiv-Trockenfutter für Welpen von Josera scheint er gut zu vertragen, ich schleiche es gerade ein und der Output ist super. Mir würde echt ein Stein vom Herzen fallen, wenn es so bliebe, dann wäre auch die Impfung okay. Werd es mal beobachten, auch, wie er auf die Entwurmung reagiert, die ich davor machen muss.

    Danke für deine Einschätzung :bussi:

    Ich habe mal in einem Artikel über Frauen in Firmenvorständen mit dazugehörigen Interviews von ebensolchen sehr erfolgreichen Frauen gelesen, dass es auch mit deshalb so wenig Frauen in Vorständen und zb in hohen politischen Ämtern gibt, weil der Weg dorthin sehr steinig ist und das Amt/der Job sehr entbehrungsreich ist und es Frauen gibt, die das auch einfach gar nicht leisten wollen.

    Auch das gehört zu einer offenen Gesellschaft, wenn man Frauen zugesteht, dass sie gerne ein traditionelleres Rollenmodell leben wollen. Und wenn eine Mama die Vorhänge ihres Sohnes blau aussucht und die der Tochter rosa, dann kann trotzdem aus den Kindern ein Mensch werden, der andere und sich selbst mit Respekt und Wertschätzung behandelt und sich wohl in seiner Haut fühlt und das tut, was ihm liegt und Spaß macht.

    Es ist eine Gratwanderung. Es kann sein, dass der Hund, wenn du weiter zu diesen Welpenstunden gehst, vielleicht etwas weiter weg sitzt mit ihm und zwischendurch in Absprache mit der Trainerin das Gelände zu einem kurzen Gassiausflug verlässt, nach und nach ruhiger wird.

    Ich war mit Jack auch erst 2x in der Welpenstunde unserer Hundeschule. Er ist mein 4. Welpe und ich hatte in dieser Hundeschule schon meine Hündin davor ausgebildet. Ich bin also erfahren, mein Welpe bzw Junghund (er wird nächste Woche 6 Monate alt) ist noch grün hinter den Ohren. Weil er als Welpe ziemlich lange giardienpositiv war, konnten wir nicht früher zur Welpenstunde gehen. Er kennt also fremde Hunde nur vom Sehen (wir haben zwei Hunde).

    Das erste Mal war eine mittlere Katastrophe, es hat geregnet wie verrückt, wir saßen in einer Halle, es war laut durch den Regen, der aufs Dach prasselte und es roch überall lecker nach Fremdhund. Ich trug Maske und es standen überall Sachen rum, die Jack verunsichert haben. Er bemühte sich, war aber auch fiepsig und sehr sehr aufgeregt.

    Das zweite Mal war draußen, anfangs kam ein Theorieteil, bei dem viel erklärt wurde und wo er dadurch zur Ruhe kam, und alle Übungen danach kannte er schon, weil ich natürlich schon auch mit ihm allein geübt hatte und und konnte sie einwandfrei abrufen, er war fokussiert und gehorsam.

    Es kann dir also passieren, dass sich das Fiepen und Drübersein mit der Gewöhnung legt, dein Welpe wird ja auch älter und ruhiger wahrscheinlich auch, wenn er wesensfest ist und keine nerventechnische Baustelle.


    Es kann dir aber natürlich auch passieren, dass dein Hund jedes Mal aufdreht und sich auch bei regelmäßigen Besuchen nicht beruhigt. Dann würde ich überlegen, ob ich ab und zu eine Einzelstunde buche und die Trainerin vielleicht einen eigenen Hund hat, der beim Training mithilft.


    An sich hört sich das gut an mit dem Programm, bei dem die Welpen erstmal keinen Kontakt haben (=> Hundesichtung =/ Hundekontakt) sondern erst dann am Ende. Das macht unsere Trainerin auch so und finde ich sehr gut.

    Du musst also abwägen, ob du dranbleibst und es sich dann von selber legt oder ob der Hund so überfordert ist, dass er so nicht lernen kann in der Gruppe.


    Einen Tipp möchte ich dir noch weitergeben:

    Jack hat von mir beigebracht bekommen, wenn wir irgendwo warten müssen, dass er, wenn er sich ablegt, von mir Leckerli zwischen die Vorderpfoten geworfen bekommt.

    Immer mal wieder und das so lange, wie ich will, dass er liegt. Anfangs natürlich ganz viele, nach und nach kann man die zeitlichen Abstände etwas ausdehnen.

    Da er ein helles Köpfchen ist, legt er sich jetzt nicht erst hin, wenn quengeln oder mich anspringen nichts gebracht haben, sondern sofort, um möglichst von Anfang an Leckerli abzugreifen.

    Das gut aufgebaut könntest du verwenden, wenn ihr in der Hundeschule warten müsst und der Hund möglichst ruhig liegen soll. Abgeschaut habe ich mir das aus diesem Video:

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