Beiträge von DerFrechdax

    Ich bin noch unschlüssig bezüglich Kotprobe, da ich ihm sowieso keine Medis dagegen mehr geben werde, sondern rein auf Darmfloraaufbau setze. Mehr kann man ja leider Gottes eh nicht tun.

    Ich würde es testen, vielleicht ist es was anderes.

    Gegen Giardien gibt es auch viele natürliche Mittel, wenn du keine Medikamente geben möchtest, du kannst zb vielleicht mit Artemisia, Kolloidalem Silber, Kräuterbuttermilch oder Kokos zumindest ein ungünstiges Milieu schaffen für die Giardien. Zusätzlich zum Darmaufbau meine ich.


    Bei uns hat es sich inzwischen eingependelt, aber richtig super ist der Output nicht bei Jack. Das Rinti Junior, das er bekommt, scheint nicht das optimale Futter zu sein, er hat immer mal nachmittags etwas weichen Kot. Morgens und mittags ist es tadellos.

    Sein Bauch gluckert nach dem Fressen immer total laut, wenn er neben mir liegt und verdaut. Nachdem er letzte Woche Simparica gekriegt hat wegen der vielen Zecken, kam es mir so vor, als wäre der Kot nochmal viel weicher geworden. Direkt ab dem nächsten Tag.

    Jetzt füttere ich aufgeweichte Flohsamenschalen dazu, das tut ihm gut, und gebe wieder Moor am Morgen.

    Auf lange Sicht muss ich mich nach einem neuen Futter umsehen, das selbstgekochte verträgt er auch nicht mehr so ohne weiteres, deshalb bekommt er jetzt strikt Dose und etwas gekochte Süßkartoffeln und Pastinaken dazu..

    Heute kam ein Päckchen von Josera an, ich hatte dort Proben und kleine Größen von verschiedenen Sensitivfuttern bestellt. Mal sehen, eins schaut recht vielversprechend aus von den Inhaltsstoffen.

    Na, mal sehen. Vielleicht klappt es, dann kriegt er halt Trofu.

    Ein bisschen Bammel hab ich vor der Tollwut Impfung nächste Woche. Davor entwurme ich nochmal, aber ich hoffe wirklich, dass sein Darm darauf nicht reagiert. Der scheint mir immer noch geschädigt, er bekommt auch immer noch Pulver zum Aufbau.

    Unser Senior ist ein totaler Kontrolletti. Er war schon so, das sah der Vorbesitzer auch so, da war es aber seine Frau, an die er sich immer rangeschmissen hat. Irgendwie steht er auf Frauen xD

    Er ist wie mein Schatten. Werkel ich im Haus herum, findet er keine Ruhe. Dem Jungspund langt es, wenn er weiß, wo ich bin. Er muss also nicht unbedingt im gleichen Raum sein.

    Der Senior muss immer wenigstens 2 Meter neben und um mich herum sein. Er schläft dann also nur wirklich, wenn ich auch fest irgendwo sitze/liege. Laufe ich durchs Haus, kommt er mit, läuft mir im Weg herum, kann er nicht mit, bricht es ihm das Herz. Er legt sich dann schon hin und schläft, aber komme ich zurück, folgt er mir wieder.

    Ich weiß nicht, ob er da von den Leuten, bei denen er früher war, einen Schaden gekriegt hat, er ist eh schnell im Tunnel und neigt zu Zwängen, er nimmt alles ein bisschen schwerer, Ressourcen sind ihm sehr, sehr wichtig (und damit ich), vor allem auch Futter. Er wurde als Junghund vernachlässigt, vielleicht kommt das aus dieser Zeit.

    Ich habe mich damit abgefunden. Der Hund war schon nicht mehr jung, als er zu mir kam, dazu noch total unterwürfig und meidig wegen dem Käse, der mit ihm gemacht wurde, weil Hund muss so und so sein, sagt Herr Milan angeblich. Darf nicht mit erhobener Rute herumlaufen. Nicht mit gespitzten Ohren auf mich zukommen wenn ich rufe. Nur hinten laufen. Heute macht mich das so wütend, was aus einem fröhlichen Terrier werden kann, wenn man ihn nur lang und oft genug deckelt.

    Jack ist auch gern um mich herum, er kontrolliert aber nicht. Die Wheaten sind, wenn ich das richtig verstanden habe, dazu gezüchtet worden, ihren Menschen zu begleiten und das Haus zu sichern. Natürlich ist so ein Hund gern bei seinen Leuten und zb auch nicht gern allein. Möchte ich es nicht, dass mein Hund immer bei mir herumhängt, dann muss ich mir eine selbstständigere Rasse suchen, finde ich. Dann suche ich mir einen Hund aus, der für andere Aufgaben gezüchtet worden ist.

    Jack ist bei vielem sehr viel gelassener als der Senior. Er wächst aber auch in einem sicheren, geborgenen Umfeld auf mit Menschen, auf die er sich verlassen kann.

    Lange Rede kurzer Sinn- es kommt auch auf die Herkunft, die Prägung und die Genetik an. Da hilft mir dann keine Philosophie weiter, auch wenn ich sie als Basis und Grundgerüst verwende, sondern nur Kenntnis, Fingerspitzengefühl und ein gesunder Hundeverstand =)

    Endlich hab ich Zeit, hier auch was zu schreiben ✍🤓

    welche Grundüberzeugungen hinter diesen Aspekten stehen, also ob man so etwas wie eine "Erziehungsphilosophie" hat

    Wenn ich etwas von meinen Hunden gelernt habe im Laufe der Zeit, dann ist das, dass jeder Hund anders ist und jede starre Philosophie irgendwann an ihre Grenzen stößt.

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hab im Laufe der Zeit verschiedene Vereine, Schulen und Kurse besucht. Natürlich hab ich auch immer schon viel gelesen, besonders in der Zeit, wenn ich einen "Problemhund" hatte.

    Als wir gerade einen Podencomix hatten, der mich komplett an meine Grenzen gebracht hat, da unheimlich intelligent und sehr unkooperativ, wenn es um meine Wünsche ging, habe ich ein Buch über Natural Dogmanship gelesen.

    Einiges war mir total einleuchtend, und dieses Buch hat irgendwie das erste Mal einen kleinen Ausschnitt gezeigt, wie mein Hund (Jagdhund) so tickt und wie ich mir das zunutze machen kann.

    Heute bin ich davon wieder weg und habe meinen eigenen Weg gefunden, aber damals hat mir diese Art des Trainings sehr viel geholfen (auch, wenn wir ihn dann trotzdem abgeben mussten aufgrund anderer familiärer Unstände).

    Eine Zeitlang habe ich mich für die Methode von CM interessiert, der Senior kam 9jährig zu uns und war nach dessen Prinzipien gedrillt worden vom Vorbesitzer. An ihm habe ich leider gesehen, wie schädlich ein falsch verstandenes Bild von Dominanz und Rudelführerschaft ist und wie sehr das Verhältnis zwischen Hund und Mensch verarmt und leidet, wenn man die Beziehung zum Hund ausschließlich über Kontrolle definiert. Das wollte ich für mich und meine Hunde nicht und lehne es ab.

    Die Worte Dominanz, Rudelführer, Chef, Führer etc. waren für mich damals, bevor ich mich im DF angemeldet hatte, nicht negativ behaftet. Es gibt ja auch unter Menschen gute Chefs und schlechte, fähige und unfähige. Ich hab meine Beziehung zu meinen Hunden sehr hierarchisch gesehen, mit mir oben an der Spitze und meine Hunde folgen mir. Ich hab schon einiges mit Blick auf die Hierarchie auf eine bestimmte Art gehandhabt, weil ich wollte, dass der Hund mich als Führungspersönlichkeit wahrnimmt. Und, ich wollte ein guter und vertrauenswürdiger Leader sein.

    Heute denke ich, je mehr und je verzweifelter ein Mensch sich an eine Art Fahrplan halten muss, um von seinem Hund als Institution wahrgenommen zu werden, umso unsicherer ist er im Grunde genommen selbst, vielleicht war das auch bei mir so.

    Das hat dann eher mit Training zu tun weil Hunde ja schnell lernen. Der Mensch freut sich, supi, mein Hund sieht mich als Chef, weil er mich als erstes durch die Tür lässt, aber der Hund hat halt gelernt, dass er einen Rüffel kriegt, wenn er vorn läuft, und wenn das dem Menschen so wichtig ist, dann soll halt der vorn laufen. So in etwa stell ich mir das heute vor.

    Heute jedenfalls ist mir das alles gar nicht mehr so wichtig wie früher. Natürlich ist mir ein gut erzogener Hund wichtig, ich möchte, dass meine Hunde mich ins Restaurant genauso begleiten können wie in die Stadt und in den Urlaub und möglichst unauffällig mitlaufen und sich niemand an ihnen stört oder belästigt fühlt. Das erreiche ich mit Erziehung und Üben und viel positiver Verstärkung und auch der negativen Rückmeldung, wenn was Doofes gemacht wird.

    Meine Beziehung zu meinen Hunden hat sich in der letzten Zeit nochmals vertieft, weil ich nicht hinter jedem Move, den der Hund macht, Dominanz sehe, die es zu unterbinden gilt. So dürfen meine beiden auf die Couch (und müssen diese verlassen, wenn ich es sage), dürfen auf meinem Schoß Platz nehmen und auch so ziemlich viel, und es gibt eigentlich kaum Konflikte, weil irgendwie alles geklärt und okay und friedlich ist.

    Heute reizen mich diejenigen Hunde viel mehr, die nicht zu allem "Ja und amen" sagen, wahrscheinlich sitzen deshalb hier zwei Terrier. Klar sind die manchmal vielleicht speziell, aber besonders der Jungspund hat mich bisher immer nur positiv überrascht.

    Dem braucht man nicht mit Dominanz und Drohgebärden kommen, dann bist du komplett unten durch. Kann ich immer mal sehen, wenn wir Besuch haben, der meint, dem Hund irgendwie blöd zu kommen. Der wird ignoriert und gemieden.

    Aber motivierst du ihn zu irgendwas tollem, sind diese Hunde so unglaublich leistungsbereit und voller Hingabe.

    Genau diese Hingabe hätte ich früher vielleicht nicht in dieser Form erreicht mit den Mitteln, die ich kannte. Insofern auch mal ein großes Danke an alle, deren hilfreiche Beiträge ich seit über 3 Jahren lesen und ausprobieren kann :winken:  :bindafür:

    Wenn wir unterwegs sind, stößt besonders der Senior immer mal an seine Grenzen. Er mag es nicht, von fremden Hunden fixiert oder angemacht zu werden, oder er mag nicht von Fremden gestreichelt werden. Früher hätte ich gesagt, das muss sich ändern, das muss ich unterbinden, weil ich der Chef bin.

    Inzwischen sage ich, der Hund teilt mir mit, wenn ihn was stört, und klar muss er auch einfach mal durch Situationen durch, aber er hat eben auch seine eigene Persönlichkeit, die ihn ausmacht. Und ich kann das auch so hinnehmen und mein Training drum herum bauen. Natürlich nur, wenn es niemanden anders belästigt oder stört. Kläffen zb geht natürlich nicht, auch, wenn er der Typ dafür wäre, und das wird dann auch konsequent unterbunden.

    Manchmal sind auch einfach alle Löffelchen aufgebraucht und der Geduldsfaden besonders kurz, ich funktioniere doch auch nicht immer perfekt. Das hat dann nichts mit Untergraben meiner Dominanz zu tun, sondern die Situation war halt einfach too much für den Hund. Nächstes Mal arbeite ich daran, den Hund früher rauszubringen. Deshalb halte ich auch nichts davon, Fehler zu provozieren, um den Hund dann zurechtweisen zu können. Ich wünsche mir Zusammenarbeit und ein enges Vertrauensverhältnis, und das erreiche ich nur über viele schöne gemeinsame Momente, wo man zusammen tolle Dinge erlebt und Probleme zusammen löst.

    meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass eine tragfähige Kommunikations- und Beziehungsbasis zwischen Hund und Mensch gelegt wird

    :bindafür:

    Viele Menschen sind viel zu fixiert darauf, ihrem Hund etwas mitzuteilen, finde ich.

    Dem Hund zuhören, was er gerade leisten kann (Alter, Erziehungsstand, körperliche Einschränkungen, Stress, ein Zuviel an Sinneseindrücken) und was er braucht oder worauf er gerade Lust hätte (geht natürlich nicht immer, aber ich kann es vielleicht trotzdem in meine Überlegungen mit einbeziehen wenn mein Hund eine Wasserratte ist oder nicht gern in die Stadt geht oder ein erhöhtes Ruhebedürnis hat) finde ich mindestens genauso wichtig.

    Kommunikation ist ja keine Einbahnstraße.

    So bekomme ich (hoffentlich) am Ende einen Hund, der sich verstanden fühlt und gern mit mir zusammenarbeitet. So macht Hundehaltung am Ende richtig Spaß, finde ich (wenn die anderen nicht wären :ugly:  :lol: )


    Ende der Predigt :lol:  :ugly:  |)

    Ich finde die schon empfohlene Kornelkirsche sehr schön :nicken:

    Bei uns wächst noch Kolkwitzie, die ist überhängend und wird gerade wie verrückt von allem, was fliegt, aufgesucht. Der ganze Busch summt und brummt. Allerdings verträgt die keinen Formschnitt, dann wird sie hässlich.

    Weigelie ist auch sehr schön, aber mehr was für Hummeln, weil die Blüten trichterförmig sind. Sie wächst auch bogig überhängend.

    Holunder wächst auch sehr hoch und hängt über, der wird von Bienen wie von Vögel sehr geliebt (und von mir, ich sage nur Holunderblütensirup :mrgreen-dance: )

    Zaubernuss mag es sandig, steht aber lieber einzeln und mag keinen Wurzeldruck und keine Konkurrenz. Ansonsten sind hier alle Arten von Beerenbüschen hoch im Kurs bei den Bienen und Hummeln, also Johannisbeere, Stachelbeere.

    Blutpflaume wird sehr stattlich und braucht ebenfalls ähnlich wie der Holunder viel Platz. Wir haben noch einige Hainbuchenhecken gepflanzt, dort brüten viele Vögel bei uns. Flieder, Sommerflieder und Sommerjasmin verschönern auch jede Hecke. Felsenbirne ist auch toll, die blüht schön früh, ähnlich wie die Kornelkirsche und hat Früchte, die den Vögel schmecken und aus denen man Marmelade machen kann. Haselstrauch fällt mir noch ein, der hat Nüsse für die Eichhörnchen.

    es ist uns auch keine Ahnentafel wichtig

    Sollte es aber. Der Abstammungsnachweis eines Welpen, der von einem VDH- Züchter kommt, ist ein ganz wichtiges Schriftstück für dich als Käufer.

    Du siehst darauf nämlich sofort, ob Inzucht betrieben wurde, ob derselbe Rüde zu oft auftaucht, du kannst nachschauen, wenn du die Hundenamen googelst, wie viele Würfe die Hündin hatte, ob sie erfolgreich auf Ausstellungen war, du kannst bei VDH- Züchtern auf deren Websites meistens auch sehe, wie viele Würfe sie überhaupt pro Jahr haben und wieviele sie schon hatten (sprich, wieviel Erfahrung sie mit der Aufzucht von Welpen haben).

    Du hast die Garantie, dass die Mutterhündin nicht in jeder Läufigkeit gedeckt wurde, sondern sich dazwischen erholen kann, dass die Zuchtstätte kontrolliert wird und der Wurf abgenommen wurde von einem Zuchtwart, und letztlich, dass dein Hund nicht nur äußerlich aussieht wie ein Labrador, sondern tatsächlich genetisch und wesenstechnisch ein echter Labrador ist.

    Es gibt eine Arbeitslinie und eine Showlinie, die sich charakterlich und vom Wesen her unterscheiden, und auch dahingehend können seriöse VDH- Züchter dich beraten.

    Ein guter Züchter steht dir auch nachher mit Rat und Tat zur Seite, viele Züchter fühlen sich ein ganzes Hundeleben für ihre "Schützlinge" verantwortlich. Ein Hundewelpenproduzent will nur verkaufen und löst sich danach oft in Luft auf, wenn Probleme auftauchen.

    Und schlussendlich, im VDH gibt es sowas wie einen Richtpreis, was ein Rassehund kosten sollte. Meistens sind diese Preise deutlich günstiger als die Mondpreise, die Welpenproduzenten momentan von Hundeneulingen abzocken.


    Als wir auf der Suche nach einem neuen Hund waren, stand für uns fest: Entweder Tierschutz, Tierheim, von privat umständehalber (dann aber kein Welpe), oder, wenn ein Welpe, dann vom VDH- Züchter.

    Hi, gerade hab ich mir alle 8 Seiten durchgelesen.

    Meine Gedanken sind folgende:


    Du möchtest einen Hund, den du therapeutisch einsetzen möchtest. Dazu solltest du mMn eine Rasse wählen, die charakterlich offen, freundlich, nervenstark, gehorsam und zur Mitarbeit bereit ist mit ihrem Menschen. Die Optik und ob der Hund was "Besonderes" ist, ist total zweitrangig. Auch sind deine persönlichen Präferenzen eher unwichtig, denn deine Patienten müssen sich wohl fühlen mit deinem Hund, nicht ausschließlich nur du. Ein Hund, der wie ein Wolf aussieht, wird dann vielleicht eher nicht so wohlwollend im Altersheim oder in einer Schule/ Kita gesehen, abgesehen davon, dass das Nervenkostüm und auch der WTP vielleicht nicht passend wäre.

    Bei vielen Menschen, besonders ältere Menschen, die häufig als Kinder Erfahrungen mit (unfreundlichen) Hunden gemacht haben, spielt die Optik eine Rolle. Kleiner weißer Wuschel kommt halt besser an als großes, schwarzes Kalb. Nichthaarend und nichtsabbernd kommt besser als haarend und alles vollsabbernd.


    Bis letztes Jahr hatte ich eine Leonbergerhündin, davor eine Schäferhündin.

    Die Leohündin war ein echtes Goldstück, aber viele Menschen hatten Angst vor ihr.

    Sie hatte große Zähne, war eine imposante Erscheinung und drückte sie sich an einen Menschen hin, um gestreichelt und gekrault zu werden, war die Person (besonders zur Zeit des Fellwechsels von Winterfell auf Sommerfell) sofort paniert. Eine Kleberolle war zwingend immer griffbereit, wenn wir Besuch hatten.

    Ihre Ausbildung zum familientauglichen Hund war mir sehr wichtig, und ich war dabei sehr sorgfältig, weil so ein großer Hund sehr viel Kraft hat und dadurch Menschen gefährden könnte.

    Sie hätte einen Menschen umwerfen können, wenn sie ihn umgerannt hätte und sie musste 100 000%ig leinenführig sein, denn eskalierende 50 Kilo Hund hält man sonst kaum.

    Sie durfte weder Jagdtrieb zeigen noch Aggression gegen Artgenossen oder zb Katzen.

    Was ich sagen will, ein großer Hund muss nochmal sorgfältiger erzogen und trainiert sein. Er darf keine Fehler machen, die bei eine kleinen Hund vielleicht mit einem Augenzwinkern als Marotte abgetan werden könnten. Bei einem großen Hund sind viele Menschen sensibler.

    Die Leohündin hatte um die 50 Kilo. Jede Entwurmung, jeder Medikament war um ein vielfaches teurer als für einen kleineren Hund, weil der Wirkstoff pro Kilo gerechnet wird. Natürlich hat sie auch nicht wenig gefressen, zudem hatte sie Unverträglichkeiten. Unsere Futterkosten bewegten sich um die 200 bis 250€ pro Monat, dazu regelmäßig Tierarztkosten.

    Auch die Lebenserwartung spielt eine Rolle. Ein Grund, warum nun kein Leonberger mehr hier wohnt, sondern ein Wheaten Terrier, ist, dass ich nicht wieder so viel Herzblut in die Ausbildung, Erziehung und das Training stecken wollte, nur, um dann, wenn ich den perfekten, aufmerksamen und gehorsamen Begleiter habe, den Hund wieder hergeben zu müssen.

    Meine Leohündin starb Dezember letzten Jahres an Knochenkrebs, und es hat uns allen fast das Herz gebrochen. Was habe ich Arbeit und Liebe in diesen Hund gesteckt, und natürlich war sie ein Familienmitglied und hat ein riesiger Loch hinterlassen.

    Nun fange ich mit unserem Jungspund wieder bei Null an.

    Deshalb ist das, was du brauchst, ein Hund, der gesund ist, alt wird, freundlich wirkt, und natürlich selbst auch mit den Anforderungen zurecht kommt, die der Job an ihn selbst stellt und auch den einen oder anderen Fehler von deiner Seite verzeiht. Da sehe ich weder einen Aussie noch einen Wolfshund.

    Da du hundeunerfahren (?) bist, musst du auch selbst noch viel lernen im Hunde- ABC, was Zeit, Energie und Geld kostet.

    Ich würde mir an deiner Stelle einen leichtführigen, nervenstarken, klassischen kleineren Begleithund suchen, der auch ab und zu im Job eingesetzt werden könnte und den dann nach der Begleithundeprüfung langsam in die Richtung führen, die du dann einschlagen willst. Bis dahin geht ja auch einige Zeit ins Land, und du wirst vielleicht schon konkretere Vorstellungen haben, wo die Reise hingehen soll.

    Alles Gute! :winken:

    ich salze mein Nudelwasser nie und merke keinen Unterschied (mein Freund salzt es) :ka:

    Doch, ich merk das sofort und mag Nudeln aus ungesalzenem Wasser gar nicht :lol: aber natürlich jeder wie es ihm am besten schmeckt :nicken:

    Aber ich denke wenn man das Nudelwasser dann in eine 20L Gießkanne füllt und dort mit anderem Wasser welches man sammelt misch dann müsste es doch schon extrem verdünnt sein und dürfte nicht mehr machen, oder?

    Es gibt Pflanzen, die sind mega empfindlich mit sowas und andere, die sind tolerant. Ich würde kein Nudelwasser in meine Zierpflanzen kippen, ehrlich gesagt... so vom Gefühl her... :ops:

    Jetzt bin ich irgendwie unschlüssig, noch abwarten oder doch zum Tierarzt.

    Du könntest auch erstmal weiter Schonkost füttern und über die nächsten 3 Tage Kotproben sammeln... ist der Durchfall weg bis Montag, schmeißt du die Proben wieder weg, ist er noch da, gibst du die Proben ab beim TA für einen Test auf Parasiten und lässt den Hund anschauen und dir Medis mitgeben.

    In der Zwischenzeit könnte man mit Heilerde, Heilmoor und Kohletabletten kurzfristig den Darm unterstützen.