Beiträge von DerFrechdax

    Was würdet ihr machen? Gleich zum Tierarzt? Nochmal warten?

    Ich würde zum TA gehen, Kotprobe abgeben (mach ich bei hartnäckigen Durchfälle nach spätestens dem zweiten Tag immer) und auf Parasiten testen lassen und mir vom TA was geben lassen als erste Hilfe.

    Dann empfiehlt meine TÄ immer einen Tag fasten, dann Morosuppe (also die richtige, mit etwas Salz, gibt dazu online Rezepte), dann, wenn der Kot nach 1, 2 Tagen wieder fest ist, rät sie zum beifügen von Süßkartoffeln zu der Morosuppe, alles superlang gekocht, und dann kommt nochmal 1-2 Tage später zb Huhn oder Pferd dazu als Proteinquelle. Das kann man dann ne Weile füttern und dann nach und nach das ursprüngliche Futter wieder einschleichen.

    Und ich geb gern Kohle, Heilerde, Heilmoor, Probiotika. Damit fahre ich wenns akut ist, recht gut.

    Gute Besserung!

    PS: Reis hat nach den Giardien weder die Große, die ja auch als Welpe Giardien hatte, noch der Jungspund jetzt vertragen. Sammy verträgt ihn.

    Entschuldige, ich hab vergessen zu antworten =)

    Leider gar nicht.. Jack bekommt jetzt Sensitivtrofu und Reinfleischdose, der Senior ist immer schon empfindlich und bekommt Sensitivnafu und Gemüse/Reis. Beide haben Unverträglichkeiten. Leider matchen die sich nicht, so dass ich unterschiedliche Leckerli verfüttern muss und keiner an den Napf vom anderen hin darf. Vielleicht wird es wieder beim Jungspund, er ist ja noch jung.

    Was verträgt dein Jungspund denn nicht?

    Er verträgt keine Kartoffeln, keine Möhren, kein Lamm, kein Pferd, kein Rohfleisch, auch keinen rohen Putenhals, keinen Reis, kein Getreide außer Hirse und Quinoa, das gibt alles Durchfall. Huhn, Rind, Pute als Dose geht.

    Ich hab jetzt ein paar Sorten, die gehen und die ich einzeln jeweils mit etwas übergossenen Quinoaflocken, Flohsamenschalen und ein paar Löffelchen Gemüse füttere, mit dem Trofu an der Seite. Allein frisst er das Trofu leider nicht. Als Leckerli gibt's auch nur sein Trofu oder getrocknete Hühnerbrust in kleinen Stückchen, für die Zähne kriegt er ab und zu ein getrocknetes Hühnerbein.

    Vielleicht mach ich da auch zuviel Aufgeschau, aber ich hab selbst Unverträglichkeiten und hab insofern immer ein Auge auf sowas. Ich guck auch immer, wie der Output ist, und in der letzten Zeit war er sehr gut mit dieser Fütterung. Das Thema Barf ist damit für Jack leider erstmal vom Tisch, schade, aber wenn er's nicht verträgt :ka:

    Ich hoffe, dass mit der Zeit und dem immer gleichen Futter der Darm sich soweit beruhigt, dass mal ein roher Hühnerhals geht, das würde ich ihm gern gönnen. Ansonsten bleib ich einfach beim Sensitivtrofu.

    Wie lange hat das so ca. gedauert bis sich das wieder mehr oder weniger gegeben hat?

    Entschuldige, ich hab vergessen zu antworten =)

    Leider gar nicht.. Jack bekommt jetzt Sensitivtrofu und Reinfleischdose, der Senior ist immer schon empfindlich und bekommt Sensitivnafu und Gemüse/Reis. Beide haben Unverträglichkeiten. Leider matchen die sich nicht, so dass ich unterschiedliche Leckerli verfüttern muss und keiner an den Napf vom anderen hin darf. Vielleicht wird es wieder beim Jungspund, er ist ja noch jung.

    Danke Die Swiffer für deine ausführliche Erklärung, das war sehr nett von dir! Das mit dem Down ist eine sehr gute Anregung, ebenso mit dem Vorlaufen nur in entspannter Körperhaltung. Ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.


    Heute hatten wir die Hunde im Stall dabei. Mann ging mit ihnen Gassi, während ich geritten bin und hat dann mit ihnen zugeguckt, während zwei neugierige Hühner immer um die beiden Hunde herumgezirkelt sind =)

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    "Hey, da bist du ja wieder!"


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    "Was hastn du so lang am Pferd hocken müssen?"


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    "Ich nehm das schwarzweiße Huhn" - "Und ich das braune"


    :lol:

    Aufregung regulieren noch mal was völlig Anderes als der Abbruch.

    Und da fände ich es einfach unfair, den Hund in dem Stress zu lassen und zu warten, anstatt dem Hund an die Hand zu geben, dass er sich nicht aufregen muss und im weiteren Verlauf Hilfestellung, was er ansonsten tun kann, so dass er mit dieser Hilfestellung für sich selbst Lösungsansätze finden kann.

    Das würde mich auch sehr interessieren, wie machst du das konkret? Hast du vielleicht ein Beispiel, damit ich mir das besser vorstellen kann?


    (Und ich glaube auch, wir reden aneinander vorbei =) )

    PS: Mein Beitrag liest sich jetzt so, als würde das Warten wortlos geschehen. Tut es natürlich nicht, ich bestätige und lobe natürlich jede Handlung des Hundes, die in Richtung Entspannung hindeutet und erkläre ihm, was da passiert. Ohne ihn zuzuschwallen.

    wer sich hochspulen will, wird runtergefahren

    Auch da kommt es mMn auf den Hund an...

    Mein Ansatz ist immer erstmal, dem Hund die Chance zu geben, sich selbst zu regulieren. Also, etwas ist aufregend, ich selbst bleibe ganz ruhig, setze mich zb wo hin, Hund merkt, es passiert ja gar nix, entspannt, ich geh weiter mit ihm.

    Reguliert er sich nicht, muss ich das natürlich abbrechen, aber ich würde mir wünschen dass er erstmal aus sich selbst heraus mit der Situation zurecht kommt, einfach, indem er wahrnimmt, wie ich selbst damit umgehe.

    Manche Hunde überfordert das vielleicht, die brauchen dann engere Kontrolle/Orientierung und Führung von mir.

    Es gibt aber auch Hunde, die verunsichert mein Abbruch zusätzlich. Also Hund ist aufgeregt, wird von mir zurechtgewiesen, wird noch aufgeregter, weil er ja offensichtlich gerade was falsch macht. Wie weit will ich dann gehen bei einem aufgeregten Hund, um ihn runterzufahren?

    Beispiel von gestern Abend, ich war mit einer Freundin essen, am Nachbartisch ein junger Australian Cattledog. Lag auf seiner Decke und mampfte erst eine Kaustange, ignorierte sogar den kläffenden Havaneser am Nebentisch, war wirklich super brav.

    Irgendwann hatte der Hund keine Lust mehr, Kaustange war gegessen, Hund fing an zu fiepen, wurde angestupst. Fing lauter an zu fiepen, winselte, wurde auf den Boden gedrückt, dort etwas gekrault. Fing an in hohem Ton zu bellen, wurde ihm das Maul zugehalten und er auf den Rücken gedreht.

    Das einzig Richtige wäre gewesen, aus der Situation zu gehen, denn egal, was die Besitzerin gemacht hat, es ist immer weiter eskaliert. Sie sind dann zum Glück auch schnell gegangen, denn es war echt sehr störend. Der Geduldsfaden des jungen Hundes war offensichtlich erschöpft.

    Deshalb übe ich auch stehen und warten oder sitzen, gucken und warten, oder den Calm Settle von Kikopup. Hund fährt sich (im Idealfall) selbst runter, ohne dass ich was tun muss. Ich brauch bloß warten. Und das hilft mir dann im Biergarten oder beim Warten vor einem Geschäft, weil Hund kennt es schon.


    Ich glaube da gibt es einfach verschiedene Strategien, die man für sich ausprobieren muss, um zu gucken, was geht bei meinem Hund und was passt nicht zu uns. Das eine ist nicht schlechter als das andere, nur unterschiedliche Herangehensweisen. Ist ja jeder Hund und jedes Hund/Haltergespann anders.

    Ist das ein Riesen Bärenklau?

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    Die Bilder sind wirklich schlecht, entschuldigt bitte

    Ich tippe auf wilde Möhre, echten Kümmel oder diesen Kandidaten hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hecken-K%C3%A4lberkropf

    geht mir beim Bauchkraulen bei Jack auch so... Ich erwische mich immer mal wieder, dass ich ihn gedankenverloren versehentlich um den Schnörpfel herum kraule... xD bei einem Rüden ist einfach weniger Platz am Bauch, das ist als bisherige Hündinnenbesitzerin schon ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Und ausgerechnet der Bauch ist seine allerliebste Kraulstelle :lol:

    Da halte ich es nicht für sinnvoll, gezielt raus zu fahren und mit dem Hund noch schwierigere Situationen zu „üben“, in der Hoffnung, dass sich dadurch im Alltag etwas verbessert und der Hund stressresistenter oder gelassener wird.

    Ich finde, es kommt auf den Hund an. Jack zb neigt dazu, beim ersten Mal immer erstmal überwältigt zu sein von allem und deshalb super aufgeregt. Beim nächsten Mal ist er schon weniger aufgeregt und kann sich zb hinlegen oder hinsetzen und alles anschauen, und es ist nochmal anders, wenn ich da bin oder "nur" ein anderes Familienmitglied.

    Natürlich gibt es auch Hunde, die sich immer weiter hochspulen und jedes Mal mehr ausflippen und wo kein Gewöhnungseffekt eintritt. Da muss man als Halter halt unterscheiden und seinen Hund gut beobachten.

    Und natürlich gibt es auch Orte, da würde ich meine Hunde nie hinschleifen, um zu "üben", zb Volksfeste, Konzerte oder Menschenmassen allgemein.