Da kann dir Eni46 oder ich komme gerade nicht auf den Usernamen, Eni weiß ihn bestimmt mehr zu sagen. Wobei letzterer noch Recht jung ist.
Glaub, du meinst mich

Eni46 hat ja schon Wheaten Nummer 2 und 3 daheim bei sich sitzen, die kann sicher mehr erzählen als ich 
Unser Jungspund ist jetzt sechseinhalb Monate und hat noch ganz viel bunte Murmelchen im Kopf, die nicht immer dahin rollen, wo sie hin sollen

Ich reite auch, und bisher beschränken sich unsere Übungen auf ordentliches Mitlaufen beim Spazierengehen mit dem Pferd (also nicht vor die Hufe rennen, nicht hinterm Pferd herummachen, Pferd wird ignoriert und aus dem Weg gegangen) und warten mit meinem Mann, während ich in der Halle was mit dem Pferd mache (Ist zb ein Drama für den Senior, ein Terriermix. Sitze ich auf dem Pferd, ist für ihn Holland in Not
).
Jack ist recht schnell gestresst, deshalb ist es mir wichtig, alles langsam und gründlich aufzubauen. Also speziell das unvermeidbare Warten am Stall, bis man das Pferd fertiggemacht hat oder bis es hinterher fertig ist, aber auch der pronto Gehorsam, wo man nichts diskutieren kann, weil auf dem Pferd.
Was den Jadgtrieb angeht, habe ich bei uns das Gefühl, dass es eher der Bewegunsgsreiz ist, den Jack spannend findet. Da arbeiten wir dran, dass Vögel, Katzen, Eichhörnchen etc ignoriert werden, auch beim Gassi ohne Pferd.
Bis Jack mit mir im Freilauf ausreiten kann, werden sicher noch 2, 3 Jahre vergehen, denke ich. Das neben einem Pferd herlaufen, Außenreize komplett ausblenden und auch die großen Wegstrecken zu bewältigen ist eine Leistung, finde ich.
Da gehört auch ein gewisses Maß an Erwachsensein dazu, sonst wird man nur doofe Erlebnisse generieren, wenn man einen Junghund zu früh überfordert, und mir scheint zumindest mein Exemplar ein Spätentwickler zu sein, was nicht schlimm ist, aber da darf man eben nicht hudeln sondern muss sich die Zeit nehmen, das ordentlich aufzubauen.
Und ja, dann hoffe ich, einen tollen Reitbegleithund für die nächsten 10 Jahre danach zu haben 