Hi,
Es tut mir sehr leid, was deinen Tieren und damit dir passiert ist. Ich glaube, da liegt im Umgang und auch in Verständnis deinen Tieren gegenüber einiges im Argen.
Es ist schon sehr viel gesagt worden, das ich auch so sehe:
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- das mit dem Katzen zuerst füttern hat mMn evtl Frust aufgebaut.
- Sie waren ohne Aufsicht
- es wurde nicht erkannt dass der Hund offensichtlich jagdlich motiviert mit den Katzen "gespielt" hat.
- der Hund wird jetzt eingesperrt auf 14 qm und seine Welt auf den Kopf gestellt, wodurch er stark verunsichert wird
- deine Stimmung ihm gegenüber ist feindselig, was ihn ebenfalls verunsichert
- die Katzen sind weiterhin gezwungen, in einem Haushalt mit dem Hund zu leben, was die Katzen, besonders die kranke, sicher nicht unberührt lassen wird
- eine Menge unbewältigter negativer Emotionen dem Hund gegenüber sind nach wie vor am Rumoren in dir
- dein Verständnis, wie Hunde denken, ist extrem menschlich. Hunde folgen ihrem Instinkt, ohne Kenntnis dessen, was wir als moralisch richtig oder falsch, gut oder böse, "macht man" oder "macht man nicht" definieren
Lass einfach alles nochmal sacken, was dir angetragen wurde. Überleg, wo es hingehen soll bei euch, so kann es nicht bleiben.
Ich würde mir auch einen gutenTrainer kommen lassen und mal alles von der Seele reden. Vielleicht kannst du das Tierheim kontaktieren, aus dem du deinen Hund übernommen hast und mit ihnen gemeinsam eine Lösung finden?
Einzusehen, dass man einen Fehler gemacht hat, den andere ausbaden müssen (in deinem Fall dein Kater und der eingesperrte Hund), ist ein schmerzhafter Prozess. Manche Einsichten bringen das eigene Weltbild gehörig ins Wanken. Man dachte vielleicht, sich eigentlich gut auszukennen mit seinen Haustieren und erkennt jetzt, dass man eigentlich von ganz viel keine Ahnung hat. Das tut weh.
Ging mir auch so in der Vergangenheit, und man fühlt sich beschämt und verletzt.
Letztlich ist es aber an dir, was du daraus machst. Nutze die Expertise, die einige Hundehalter hier haben und nimm das Wissen an, das sie dir weitergeben. Denk darüber nach, hol dir Hilfe und Unterstützung im Tierheim, bei Bekannten, Freunden, Angehörigen, und dann überlege, was für deine Tiere das Beste ist.
Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!