Beiträge von DerFrechdax

    d.h., ein Mittel, das für eine andere Tierart zugelassen worden ist, darf nicht zb bei Hunden angewendet werden? Auch wenn man weiß, dass es erfahrungsgemäß gut hilft?

    Oder ein Mittel darf nur für das jeweilige Anwendungsgebiet verwendet werden, auch, wenn man weiß, dass es gewisse Nebenwirkungen hat, die man sich ggf zunutze machen wollen würde?

    Das schränkt schon ganz schön ein, nicht nur bei Globuli oder Pflanzenheilkunde.

    Ich finde, es kommt auch drauf an, ob die Rasse jetzt selten oder sehr verbreitet ist.

    Wenn ein Züchter weite Wege hat, um vielleicht aus dem Ausland neues Blut in seine Zucht zu holen oder um seine Hündin zum Rüden zu bringen, der Aufwand also höher ist und der Genpool eng und man einfach genauer arbeiten muss, um versehentliche Inzucht oder Charakterfehler zu vermeiden, dann finde ich höhere Preise gerechtfertigt.

    Ich bin zwar nur Abnehmer der "Ware" und hab von Hundezucht keine Ahnung, aber ich finde, wenn Züchter sich Mühe machen und der Erhalt und die positive Weiterentwicklung der Rasse im Vordergrund steht, darf das honoriert werden (ich red jetzt von Züchtern im VDH).

    Andererseits zwingt mich ja niemand, genau diese etwas teurere Rasse zu nehmen.

    Wir haben für Jack auch etwas mehr gezahlt, aber wir wollten diese Rasse, die Wartelisten sind sehr lang, der Welpe war da und frei (geworden durch die Umstände) und der Preis fest. Frisst oder stirb, sozusagen. Hätten wir ihn nicht genommen, hätte es jemand anders getan, und ob wir aber zum Zug gekommen wären bei den anderen drei Züchtern, bei denen wir uns angemeldet hatten, wäre auch unklar gewesen. Da wägt man ab und wir haben uns halt entschieden, den Welpen zu dem Preis zu nehmen.

    Das hat nichts mit einer Wertung unserer Qualitäten als Hundehalter zu tun und sagt nix über uns selbst aus, finde ich. Und für mich ist ein Tier, das ich geschenkt bekomme (der Senior wurde uns geschenkt) genauso viel wert wie ein Hund, für den ich Geld bezahlt habe. Der bekommt die gleiche Behandlung beim TA und die gleiche Versorgung mit allem, was er braucht.

    Hier das Ergebnis unserer Gassirunde in Stille... Einmal der Versuch, zu den Wasservögel durchzustarten (Abbruch nach Video 1), einmal Senior über den Haufen rennen und einmal ein Sprung in den Weiher und die notwendige Rettung durch mich (2. Unterbrechung) 😅

    Deshalb leider auf 3x gefilmt :zany_face:

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    Ich hoffe es ist sichtbar für euch :nerd_face:

    Wir haben nur zwei große Reitställe in der Gegend, die Unterricht im Verein anbieten, und beide Ställe würde ich nicht empfehlen können. In einem habe ich vor ein paar Jahren eine 10er Karte "abgeritten", aber entweder waren die Pferde gestört, unrittig oder stumpf oder sie waren ohne größere Macken und damit 3 Stunden am Stück in der Halle, weil jeder auf ihnen reiten wollte.

    Das hat mich echt abgeschreckt, und wenn du den Tieren in die Augen geschaut hast, da war nix lebendiges mehr drin. Gehalten wurden sie in Boxen und auf Paddocks in Einzel- oder Zweierhaltung, keine Weide.

    Dann hab ich angefangen mit einer RB mit monatlich Unterricht in einem kleinen, tollen privaten Stall, und es gibt für mich nix besseres, als wenn das Pferd freudig auf Koppel auf dich zukommt, man Verschiedenes ausprobieren kann, Trail, Dressur, Springen, Gelände, Bodenarbeit... der Besitzer meiner aktuellen RB ist großzügig und das Pferd western top ausgebildet und trotzdem sehr tolerant meinen Fehlern gegenüber, die ich immer noch mache. Ein tolles Lehrpferd, ich hab so viel Spaß mit meinem Mädel :herzen1:

    Sowas würde ich mir immer wieder suchen Terri-Lis-07 . Anfangs kann man Bodenarbeit machen, dazu gibt es Unmengen gute Videos auf YT, Spaziergänge im Gelände, Grasen lassen... Später dann Unterricht und Üben in der Halle, und dann kann man sich von anderen auf kleine Schrittausritte mit raus nehmen lassen, um fit im Gelände zu werden. Einzelunterricht mit immer dem gleichen Pferd, das einen kennt und mag ist nochmal was ganz anderes, als Gruppenunterricht in der Abteilung auf Schulpferden, die immer das gleiche Programm abspulen. Ich möchte es nie mehr anders haben :herzen1:

    Ich bin mit einem DSH aufgewachsen und wollte immer, dass meine Kinder auch mit Hunden aufwachsen. Das Gespür für ein anderes Lebewesen, das man als Kind mühelos entwickelt, fand ich immer ein sehr wichtiges Talent auch für das spätere Leben als Erwachsener. Es ersetzt halt nur aber kein fundiertes Wissen, wie ich dann selbst feststellen musste :zany_face:

    Meinen ersten eigenen Hund habe ich mit 19 bekommen, ein Settermix aus dem Tierschutz. Als ich ihn aus dem Auto laden wollte nach der Abholung, hat er mir erstmal in die Hand gebissen :face_with_rolling_eyes:

    Danach feilten wir lange an seiner Artgenossenunverträglichkeit und schafften am Ende gemeinsam die BH- Prüfung im Verein. Er hat es mir aber wirklich sehr leicht gemacht, aus heutiger Sicht.

    Mein größtes Problem aus meiner Sicht heute war, dass ich dachte, alle Hunde sind so leichtführig wie dieser Settermix und ich mich total selbstüberschätzt habe. Deshalb habe ich mir den Podencomix nachher zugetraut, der mich total überfordert hat, eine echte Jagdsau und komplett uninteressiert an Zusammenarbeit mit mir. Wahrscheinlich lag es auch an mir, aber an diesem Hund bin auf ganzer Linie gescheitert.

    Bei meiner Schäferhündin danach habe ich viel nach Schema F nach Natural Dogmanship erzogen und mich so um ganz viel Kuscheln und Streicheleinheiten gebracht, weil ich damals noch sehr im Dominanzgedanken verstrickt war. Ich konnte mich besonders in ihrer Junghundezeit nicht auf sie einlassen, obwohl ich sie echt sehr mochte, um nicht "schwach" zu wirken. Erst, als sie älter war, kam ich davon etwas ab, später dann auch durch das DF habe ich diese Denkweise komplett aufgegeben und genieße die Zeit mit meinen Hunden seither wesentlich mehr.

    Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass die Welt nicht zusammenbricht wenn ein Tag mal nicht so perfekt gut läuft und der Hund nicht so reagiert wie ich es mir vorgestellt habe. Es kommt ein neuer Tag, und dann wird es besser laufen.

    Es gibt außerdem immer mehrere Wege, ans Ziel zu kommen, nicht den einzig richtigen. Auch eine wichtige Erkenntnis. Und, es gibt immer jemanden, der mehr weiß, und von dem ich lernen kann.

    Und, genießt die Zeit mit euren Tieren. Man weiß nie, wann sie gehen müssen. Manchmal viel zu früh.

    Eine "kleine" Aufgabe ohne Aufwand für uns wäre jetzt zb, den Hund anzubinden, kurz wegzugehen (vielleicht sogar außer Sicht?) und dann wieder zum Hund zurückzukommen und die Leine aufzunehmen, ohne angesprungen zu werden und ohne einen Freudentanz beim Hund auszulösen :zany_face:

    Haben wir jetzt schon immer mal wieder geübt, Fortschritte bisher = Null xD


    Oder den Hund an der Leine neben dem geschobenen Fahrrad langsam nebenher schleichen lassen... Jack kennt noch kein Fahrrad |) Würde sicher interessant werden xD Auch Hunde, die Fahrrad fahren kennen schleichen vielleicht nicht gern daneben her

    Oder, Hund sitzt im Kofferraum, man selbst entweder daneben oder auch mal nicht anwesend, und jemand anderes spricht den Hund auf Distanz kurz an (a la "Ja, was bist du denn für ein Hübscher, ja, bist du ein Feiner?!?" :ugly: ) und Hund darf den Kofferraum nicht verlassen und sollte nicht randalieren.

    Oder, mir fällt Leckerli oder was anderes Gutes runter und Hund darf es nicht nehmen, sondern wartet, bis ich es aufgehoben habe und bekommt dann als Belohnung etwas ab davon.


    Ich verstehe aber, dass nicht alles für Hunde mit besonderen Bedürfnissen umsetzbar ist

    Ui, den Faden finde ich spannend und mach mit Jack gern mit, wenn es uns möglich ist und wir dürfen! Sehr coole Idee! :partying_face: :hugging_face:


    Ich werfe noch ein:

    - Aufzug fahren und möglichst entspannt sein dabei

    - Rolltreppe 10 Minuten zugucken (wie die Leute da runter oder hochfahren und ein- bzw aussteigen)

    - Einem Bettler etwas in sein Schüsselchen geben, ohne dass der Hund ihm zu nah kommt

    - eine Person im Rollstuhl / mit Gehwagen kurz freundlich ansprechen und bitten, eine kurze Unterhaltung mit uns zu führen

    -ein Kind mit Skateboard bitten, ein paarmal an uns vorbei zu fahren

    - jemanden aus dem Freundeskreis zb bitten, dem Hund ein Leckerli anzubieten, und er darf es erst nach Freigabe nehmen


    Wegen Corona muss man sehen, ob man mit Fremden in Kontakt treten möchte, das sind jetzt nur alles Dinge, die mir spontan eingefallen sind und die ich gern nach und nach üben wollen würde mit Jack.

    Ich freue mich schon auf die Challenge! :upside_down_face: