Beiträge von DerFrechdax

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    Okay, also wäre eine Tablette trotzdem ok? Welches Spray empfiehlt sich denn?

    Ich habe auch von einem Puder gehört, welches es im Tierhandel geben soll

    Ich will auf Grund des Alters einfach nichts falsch machen

    Am Besten bespricht du das mit deinem TA, der kennt deinen Hund. Gegen die allgegenwärtigen Zecken hat Jack schon mit, ich glaube, 6 Monaten Simparica bekommen, was er auch vertragen hat.

    Nachteil der Tablette ist halt, bei Unverträglichkeiten hast du Pech, was drin ist ist drin.

    Bei Spot-on kannst du es versuchen abzuwaschen, wenn es nicht vertragen wird.

    Das Spray, das ich habe, ist eins mit ätherischen Ölen aus dem Tierhandel, aber es gibt auch Kieselgur- Pulver, das hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Ich würde das mit meinem TA besprechen, wenn du wegen dem Alter unsicher bist.

    Ich gebe bei Flöhen immer eine Tablette. Die wirken I.d.Regel nicht repelletierend und töten die Flöhe, wenn sie zubeißen. Das heißt, die Flöhe suchen sich nicht plötzlich eine anderen Wirt, weil der Hund jetzt durch ein Spot-on unattraktiv geworden ist, nämlich mich :dead: sondern bleiben am Hund und sterben dort. Das ist aber wie alles im Leben Einstellungssache, manche wollen die Flöhe auch weg vom Hund haben wegen der Infektionsgefahr.

    Natürlich wasche ich alles heiß, nicht zu vergessen das Absaugen aller Ecken und Ritzen mit dem Staubsauger ;) und nachher sprühe ich alle Ecken, Ritzen und Versteckmöglichkeiten mit Antiflohmittel ein.

    Die Große hat Bravecto vertragen und bekommen, als sie 2x jeweils im Herbst Flöhe hatte, der Senior glaub ich Nexgard, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Danach war jeweils immer Ruhe.

    In der Kontaktstunde in der Hundeschule war auch mal ein Frenchierüde, der hatte so stark hervorstehende Augen und röchelte so, sein Gebiss war sichtbar, auch, wenn er nur ganz normal guckte... das hat Jack anfangs auch ziemlich irritiert. Dann hat der Rüde auch noch ziemlich körperlich, um nicht zu sagen, rüpelig gespielt... nach einer Weile hatte sich Jack aber daran gewöhnt, dass er halt böse schaut und fand ihn ganz okay.

    Später ging der Frenchie eh in den Auslauf zu den großen Hunden und eine zarte Flatcoatedhündin kam zu uns rein... den Tausch fand Jack außerordentlich vorteilhaft :smiling_face_with_heart_eyes:  :dog_face:  :smiling_face_with_hearts:

    :lol:

    Hi, bin spät dran, wie immer, aber mag auch noch meinen Senf dazugeben, wenns recht ist :smirking_face:

    So wie du hab hab auch mal gedacht. Ich bin mit Schäferhund aufgewachsen, hatte schon einen eigenen Hund gehabt, der schon gestorben war und sah mich in der Lage, einen Podencomix aus dem Tierschutz von meiner Oma zu übernehmen, da sie selber überfordert war.

    Ich dachte, ich kenne mich aus, war ja hundeerfahren und dachte mir "das kann ja nicht so schwer sein".

    Ich habe definitiv den Entschluss gefasst ihn zu adoptieren und werde mir die größte Mühe geben ihn zu einem sozialen Hund zu erziehen.

    So ähnlich hätte das von mir kommen können. Man fasst natürlich die besten Vorsätze und ist motiviert und freut sich auf die Aufgabe.

    Wie es am Ende ausgeht kann jetzt noch keiner sagen aber ich verspreche dem Hund sein Leben seines Wesens nach zu gestalten und ihn ordentlich auszulasten.

    Das schriebt sich so leicht, und ich glaube dir das auch, dass du dir das vorgenommen hast. In der Praxis kann das aber bedeuten, dass man einen Hund hat, der jede sich bietenden Gelegenheit nutzt, um abzuhauen, um jagen gehen zu können. Den man in den angrenzenden Gärten suchen gehen darf, weil dort Kaninchenställe sind, die er belagert. Dass er sich los reißt und jagend im Wald verschwindet, und man steht wie der Depp da und traut sich nicht, heimzugehen, weil einen der Hund nicht mehr findet.

    Mein Hund damals konnte klettern und ist locker über den 1,40m hohen Zaun geklettert. Hat mir die Schulter verrenkt, weil er in die Schleppleine oder Flexi mit Anlauf reingerannt ist. Eine Bekannte mit reinrassigem Podenco hat mir erzählt, sie habe sich bei einer solchen Gelegenheit den Arm gebrochen.

    Auslastung durch am Rad laufen lassen und stundenlange Spaziergänge, Joggen und Hundeschule mit Kursen, da hat unser Guter nur müde drüber gelacht und mich wedelnd gefragt, was jetzt als nächstes kommt. Er hatte nämlich noch Energie, im Gegensatz zu uns :zany_face:

    Einen Jäger wesensgerecht auszulasten ist nicht unmöglich, aber es fordert auf jeden Fall mehr Kenntnis und Ahnung als der durchschnittliche Familienhund so braucht.


    Ich bin darauf vorbereitet das es nicht klappen könnte, was nicht heißt das ich den Hund wieder abgebe, fur solche Fälle werde ich mir eine Trainer holen. Denn kein Hund. Geht zurück in den Tierschutz in meinem Haus.

    Meine Kater wurde ich auch niemals weg geben.

    Ja, was machst du denn dann, wenn es nicht klappt, der Hund dich überfordert, Besuch zb so doof findet, dass er Riesenzirkus macht, oder ihn oder dich bedroht, weil er so drüber ist? Oder was machst du, wenn er nicht allein bleiben kann, aber auch nicht mit zu deinen Freunden oder ins Restaurant mit kann, weil er dort nicht zur Ruhe kommt? Bist du auf diese Einschränkungen vorbereitet?

    Und was machst du, wenn sich Hund und Katze nicht verstehen, du aber keinen abgeben willst? Dauerhaftes Trennen kann sehr anstrengend sein, und mancher Hund riecht die Katze trotzdem und gibt dann nicht auf, was zerstörte und angefressene bzw zerkratzte Türen zur Folge hat. Nicht jeder Vermieter findet das lustig, ganz zu schweigen von dem Stress, das das sein kann für die Katze und dich selbst.

    Das alles sind so meine Gedanken dazu, es kann auch alles ganz easy abgehen und nichts dergleichen trifft ein. Da ein Hund aus dem Tierschutz aber meistens ein Überraschungspaket ist, ist es gut, sich mit den Worst Case Szenarien zumindest mal gedanklich beschäftigt zu haben. Den Podencomix haben wir damals übrigens wieder abgegeben, der war einfach eine Nummer zu groß für uns, was uns unheimlich leid tat und mir lange nachging. Muss bei dir nicht so kommen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten, dass es so kommen kann.

    Alles Gute für dich!

    Der Bemerkenswerte Satz, stammte heute von einem Kind :

    ,, Mamaaa! Da is ein dicker Hund! " *aufLilozeigt* :skeptisch2:

    ,, Wow is der Hund dick!"

    Diesen Satz hat das Kind etwa 5 Mal wiederholt, weil die Mutter nicht drauf reagiert hat.

    Kann man da als Mutter nicht mal was zu sagen? Vor allem wenn der Hund tatsächlich nicht fett ist? Ich fand das einfach nur derbe unhöflich. :skeptisch2:

    Nächstens wiederholst du 5 mal:

    "Liiilooooo! Da is ein unhöfliches Blag!" *aufdasKindzeig*

    "Wow is das Blag unhöflich!*


    #denSpießeinfachumdrehen

    xD  :lol:

    Was ich halt nicht möchte ist, dass er nur diese beiden Dinge in seinem Alltag hat: wuselige Kinder oder Ruhezeit.

    Deshalb gehe ich auch mit diesem Hund in die Hundeschule, in der ich mit meiner letztes Jahr gestorbenen Leohündin damals auch schon war. Dort schnuppern wir angepasst an die jungen Hunde auch in alle möglichen Themengebiete rein, zb Rally Obedience, und ein bisschen Input und auch Feedback tut uns beiden gut. Das macht uns richtig Spaß, und Zeit nur zu zweit, wo wir interessante Sachen machen, festigt auch unser Verhältnis zueinander.

    Was ich auch manchmal mache, ist, mich mit befreundeten HH zum Gassi zu treffen. Ist momentan etwas aufregend für Jack, weil er gerade etwas rüpelig unterwegs ist und ich ihn besonders anfangs immer mal wieder zur Ordnung rufen muss - aber auch da bekommt er wieder eine Lektion in Sich selbst zurücknehmen und Respekt zeigen anderen Hunden gegenüber.

    Er ist halt ein ganz normaler junger Hund, der momentan hormonell bedingt in einem Ausnahmezustand steckt, er lernt jeden Tag gerade so viel und so bereitwillig. Das wird auch wieder etwas ruhiger , wenn sich alles einpendelt und gewisse Abläufe selbstverständlich werden.


    Wenn dein Hund tagsüber den halben Tag mit dir arbeitet, ist das auch schon eine ganz schöne Leistung. Und allein bleiben in der Box im Büro - Hut ab! :smiling_face:

    Ich bin mir unsicher, ob ich Finley genügend biete.

    Hab mir jetzt ein bisschen Gedanken gemacht... es kommt grundsätzlich auch ein bisschen auf das Umfeld zu Hause an, finde ich.

    Wie sieht euer Tag aus? (>> Wie oft/ lang geht ihr raus? Wie oft und was spielt ihr? Wie oft trainiert ihr? …

    Bei uns ist noch Ferien, wir sind also häufig entweder mit Hund länger unterwegs oder haben Besuch, dazwischen gibt es Gammeltage... Weil in einer 4köpfigen Familie immer was los ist, durch HO und Homeschooling auch außerhalb der Ferien fast immer jemand da und einfach immer Action, versuche ich eher, dem Junghund Auszeiten und Ruhe zu verschaffen.

    Er ist momentan sehr reizoffen, sehr wachsam und immer sofort voll da, wenn er was hört, was seiner Meinung nach seiner Aufmerksamkeit bedarf, zb Nachbarn, die auf der Straße plaudern. Das ist wohl auch so ein Terrierding, von Null auf 100 in unter 1 Sekunde :zany_face:

    Also liegt mein Hauptaugenmerk zu Hause aktuell darauf, ihn zu beruhigen, seine Wachsamkeit in Bahnen zu lenken und dafür zu sorgen, dass er nicht bellt oder nicht wegen jedem Pups hochfährt, sondern eine gewisse Toleranz Geräuschen ggü entwickelt.

    Wir hatten jetzt auch öfter Besuch, weil er das einfach wegen des Lockdowns in seiner Welpenzeit nicht so kennt und lernen muss, dass es ihn schlicht nix angeht, wenn ich das okay gebe, dass jemand willkommen ist. Besuch wird nicht angeknurrt oder angebellt. Er muss sich auch nicht anfassen oder ansprechen lassen, aber er soll weggehen, wenn ihm wer suspekt ist (aktuell mag er keine älteren Männer mit tiefer, lauter Stimme).

    Das hat er die letzten Male wirklich gut gemacht :smiling_face_with_hearts:

    Dann waren waren wir ab und zu im Biergarten, wo wir angebellt wurden von irgendwelchen Flokatis, und da muss er sich natürlich zusammennehmen und muss ignorieren. Das macht er toll, da hilft natürlich auch das Beispiel von unserem Senior, dass beide Hunde brav unterm Tisch liegen und ruhen. Schlafen wäre für den Jungspund zu viel verlangt, aber hinlegen und liegenbleiben geht super.

    Wir fahren auch öfter mal in andere Gebiete, um etwas zu wandern (er ist ja erst etwas über 8 Monate, das ist dann eher ein ruhiger Spaziergang mit vielen Pausen, aber halt in unbekanntem Gebiet). Dort treffen wir natürlich dann andere Wanderer oder sehen fremde Hunde, sehr aufregend das alles.

    Normal gehen wir deshalb im Alltag gerade nur 2x Gassi pro Tag, einmal kurz früh zum Lösen und nachmittag etwas länger, so ca 1h (außer wir sind woanders laufen), sonst nur Garten. Ich bin mir durchaus bewusst, dass unser Junghund durch unser Familienleben sehr viel zu leisten hat und deshalb auch Ruhephasen unbedingt braucht.

    Üben tu ich, wenn, dann meistens beim Gassi und nur ein, zwei Wiederholungen. Jack ist unheimlich gelehrig und versteht meistens ziemlich schnell, was ich von ihm will. Das heisst aber auch, dass ihn Wiederholungen schnell langweilen.

    Ab und an üben wir was im Garten, bald beginnen auch wieder die Kurse in der Junghundestunde. Demnächst starten wir in einem geschlossenen Kurs, von dem ich mir sehr viel erhoffe, was das Alltagshandling nochmal angeht und die Frustrationstoleranz sowie die Stressresilienz.

    In der Gruppe ist immer nochmal eine ganz andere Dynamik, das wird uns beiden gut tun.

    Spielen tu ich tatsächlich nur selten mit Jack, wir haben ja zwei Hunde, die beschäftigen sich auch viel mit sich selbst. Er hat so ein kleines Grunzeschwein, das werfe ich ganz gern und er schmeißt es dann ein bisschen herum :woozy_face: Manchmal bringt er es auch, aber das Apportieren hat er noch nicht ganz raus. Was er inzwischen gern macht, ist zergeln, aber das pusht ihn auch wieder sehr, so dass ich das nur sehr dosiert und eher selten einsetze.

    Aber auch da - wenn es ruhiger ist, beide Kinder in der Schule und der Mann im Büro, mache ich mehr mit Jack, und ist es sehr trubelig, mach ich halt weniger. Je nach Gefühl.

    Das nächste, was ansteht, ist das Alleinbleiben ausdehnen. 2 Stunden haben wir schon, mehr hat sich bisher nicht ergeben. Das muss jetzt die nächste Zeit wieder mehr in den Fokus rücken, um ihn auf die Zeit vorzubereiten, wenn wieder echter Alltag einkehrt.

    So, das war von mir... mehr fällt mir gerade nicht ein... langt ja auch :see_no_evil_monkey: sorry, weil es wieder so viel ist :dizzy_face:  xD