Saira ich hab jetzt lang überlegt ob ich was schreibe. Ich bin sehr für Homöopathie und Naturheilkunde, wenn es passt, manchmal braucht es auch etwas Schulmedizinisches, dann geb ich auch das.
Ich kenne die Denkweise, dass man in erster Linie helfen will, dass der Körper sich selbst heilt, und wo möglich, gebe ich die Chance dazu. Dazu gehört auch das Ausleiten von Schadstoffen, und auch die Suche nach der Ursache für ein Krankheitsbild.
Du selbst sagst, dass du mit der Diagnose der THP nicht 100% übereinstimmst, und du überlegst, ob das Pfotenschlecken sich nicht doch zu einem Tick verselbständigt hat.
Ich kenne Apoquel nicht, möchte nur grundsätzlich sagen, dass mit Medikamenten zwar manchmal eine Reaktion im Körper "erzwungen" wird, aber diese auch helfen kann, damit er sich neu orientieren und "resetten" kann.
Wenn alle denkbaren Ursachen ausgeforscht und ausgeschlossen wurden, wäre es denkbar, mit einem Medikament gegen Juckreiz erstmal den Reiz "künstlich" zu nehmen und dann zu gucken, ob man das Verhaltensmuster durchbrechen kann?
Später kann man das Mittel wieder ausschleichen und ausleitende naturheilkundliche Mittel wie Tees oder Homöopathika geben zur Unterstützung.
Schließen deine TÄinnen ein solches Vorgehen bisher konsequent aus, oder wäre das denkbar?