Beiträge von DerFrechdax

    Aber woher könnt ihr denn wissen, welche finanziellen Mittel zu Verfügung stehen?

    Und ist das überhaupt relevant, darauf herumzureden?

    Das Frage ich mich auch, mich geht es auch nichts an wie viel Ihr verdient noch möchte ich das wissen. Es steht fest das ich defintiv genug Geld habe und mehr sage ich da jetzt nicht zu.

    Es geht doch gar nicht darum, wer wieviel Geld hat.

    Es ging darum, jemandem, der sich der Tragweite der Entscheidung vielleicht nicht in dem Ausmaß bewusst ist, aufzuzeigen, was alles dranhängen kann.

    Und im Ausgangspost wurde doch explizit nach Erfahrungen gefragt. Nun, das ist eben eine meiner Erfahrungen, dass man einen Haufen Geld für Training ausgeben wird, um dann einen Hund eventuell so hinzubiegen, wie man ihn braucht. Wenn der Hund mitmacht.

    Es ist halt immer nochmal ein Unterschied, ob man sich nach vielen Jahren Hundeerfahrung einen Hund mit etwas anspruchsvolleren Baustellen holt, oder ob man im Grunde komplett von Null anfängt und dann gleich einen Hund, der an so vielen Ecken Schliff und Training (und auch gesundheitliche Abklärung) braucht.

    Was man da an Zeit, Energie, und auch nicht zu vergessen Geld in Training und Tierarzt reinsteckt, denn eine Einzelstunde beim Trainer kostet mindestens 50€... da könnte man den Einstieg in die Hundehaltung ein vielfaches leichter haben.

    In der Schule hat man ja auch nicht direkt nach der Einschulung das Abi machen wollen und gesagt, alles weitere lerne ich halt in der Nachhilfe...

    Okay, also wäre eine Tablette trotzdem ok? Welches Spray empfiehlt sich denn?

    Ich habe auch von einem Puder gehört, welches es im Tierhandel geben soll

    Ich will auf Grund des Alters einfach nichts falsch machen

    Am Besten bespricht du das mit deinem TA, der kennt deinen Hund. Gegen die allgegenwärtigen Zecken hat Jack schon mit, ich glaube, 6 Monaten Simparica bekommen, was er auch vertragen hat.

    Nachteil der Tablette ist halt, bei Unverträglichkeiten hast du Pech, was drin ist ist drin.

    Bei Spot-on kannst du es versuchen abzuwaschen, wenn es nicht vertragen wird.

    Das Spray, das ich habe, ist eins mit ätherischen Ölen aus dem Tierhandel, aber es gibt auch Kieselgur- Pulver, das hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Ich würde das mit meinem TA besprechen, wenn du wegen dem Alter unsicher bist.

    Ich gebe bei Flöhen immer eine Tablette. Die wirken I.d.Regel nicht repelletierend und töten die Flöhe, wenn sie zubeißen. Das heißt, die Flöhe suchen sich nicht plötzlich eine anderen Wirt, weil der Hund jetzt durch ein Spot-on unattraktiv geworden ist, nämlich mich :dead: sondern bleiben am Hund und sterben dort. Das ist aber wie alles im Leben Einstellungssache, manche wollen die Flöhe auch weg vom Hund haben wegen der Infektionsgefahr.

    Natürlich wasche ich alles heiß, nicht zu vergessen das Absaugen aller Ecken und Ritzen mit dem Staubsauger ;) und nachher sprühe ich alle Ecken, Ritzen und Versteckmöglichkeiten mit Antiflohmittel ein.

    Die Große hat Bravecto vertragen und bekommen, als sie 2x jeweils im Herbst Flöhe hatte, der Senior glaub ich Nexgard, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Danach war jeweils immer Ruhe.

    In der Kontaktstunde in der Hundeschule war auch mal ein Frenchierüde, der hatte so stark hervorstehende Augen und röchelte so, sein Gebiss war sichtbar, auch, wenn er nur ganz normal guckte... das hat Jack anfangs auch ziemlich irritiert. Dann hat der Rüde auch noch ziemlich körperlich, um nicht zu sagen, rüpelig gespielt... nach einer Weile hatte sich Jack aber daran gewöhnt, dass er halt böse schaut und fand ihn ganz okay.

    Später ging der Frenchie eh in den Auslauf zu den großen Hunden und eine zarte Flatcoatedhündin kam zu uns rein... den Tausch fand Jack außerordentlich vorteilhaft :smiling_face_with_heart_eyes:  :dog_face:  :smiling_face_with_hearts:

    :lol:

    Hi, bin spät dran, wie immer, aber mag auch noch meinen Senf dazugeben, wenns recht ist :smirking_face:

    So wie du hab hab auch mal gedacht. Ich bin mit Schäferhund aufgewachsen, hatte schon einen eigenen Hund gehabt, der schon gestorben war und sah mich in der Lage, einen Podencomix aus dem Tierschutz von meiner Oma zu übernehmen, da sie selber überfordert war.

    Ich dachte, ich kenne mich aus, war ja hundeerfahren und dachte mir "das kann ja nicht so schwer sein".

    Ich habe definitiv den Entschluss gefasst ihn zu adoptieren und werde mir die größte Mühe geben ihn zu einem sozialen Hund zu erziehen.

    So ähnlich hätte das von mir kommen können. Man fasst natürlich die besten Vorsätze und ist motiviert und freut sich auf die Aufgabe.

    Wie es am Ende ausgeht kann jetzt noch keiner sagen aber ich verspreche dem Hund sein Leben seines Wesens nach zu gestalten und ihn ordentlich auszulasten.

    Das schriebt sich so leicht, und ich glaube dir das auch, dass du dir das vorgenommen hast. In der Praxis kann das aber bedeuten, dass man einen Hund hat, der jede sich bietenden Gelegenheit nutzt, um abzuhauen, um jagen gehen zu können. Den man in den angrenzenden Gärten suchen gehen darf, weil dort Kaninchenställe sind, die er belagert. Dass er sich los reißt und jagend im Wald verschwindet, und man steht wie der Depp da und traut sich nicht, heimzugehen, weil einen der Hund nicht mehr findet.

    Mein Hund damals konnte klettern und ist locker über den 1,40m hohen Zaun geklettert. Hat mir die Schulter verrenkt, weil er in die Schleppleine oder Flexi mit Anlauf reingerannt ist. Eine Bekannte mit reinrassigem Podenco hat mir erzählt, sie habe sich bei einer solchen Gelegenheit den Arm gebrochen.

    Auslastung durch am Rad laufen lassen und stundenlange Spaziergänge, Joggen und Hundeschule mit Kursen, da hat unser Guter nur müde drüber gelacht und mich wedelnd gefragt, was jetzt als nächstes kommt. Er hatte nämlich noch Energie, im Gegensatz zu uns :zany_face:

    Einen Jäger wesensgerecht auszulasten ist nicht unmöglich, aber es fordert auf jeden Fall mehr Kenntnis und Ahnung als der durchschnittliche Familienhund so braucht.


    Ich bin darauf vorbereitet das es nicht klappen könnte, was nicht heißt das ich den Hund wieder abgebe, fur solche Fälle werde ich mir eine Trainer holen. Denn kein Hund. Geht zurück in den Tierschutz in meinem Haus.

    Meine Kater wurde ich auch niemals weg geben.

    Ja, was machst du denn dann, wenn es nicht klappt, der Hund dich überfordert, Besuch zb so doof findet, dass er Riesenzirkus macht, oder ihn oder dich bedroht, weil er so drüber ist? Oder was machst du, wenn er nicht allein bleiben kann, aber auch nicht mit zu deinen Freunden oder ins Restaurant mit kann, weil er dort nicht zur Ruhe kommt? Bist du auf diese Einschränkungen vorbereitet?

    Und was machst du, wenn sich Hund und Katze nicht verstehen, du aber keinen abgeben willst? Dauerhaftes Trennen kann sehr anstrengend sein, und mancher Hund riecht die Katze trotzdem und gibt dann nicht auf, was zerstörte und angefressene bzw zerkratzte Türen zur Folge hat. Nicht jeder Vermieter findet das lustig, ganz zu schweigen von dem Stress, das das sein kann für die Katze und dich selbst.

    Das alles sind so meine Gedanken dazu, es kann auch alles ganz easy abgehen und nichts dergleichen trifft ein. Da ein Hund aus dem Tierschutz aber meistens ein Überraschungspaket ist, ist es gut, sich mit den Worst Case Szenarien zumindest mal gedanklich beschäftigt zu haben. Den Podencomix haben wir damals übrigens wieder abgegeben, der war einfach eine Nummer zu groß für uns, was uns unheimlich leid tat und mir lange nachging. Muss bei dir nicht so kommen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten, dass es so kommen kann.

    Alles Gute für dich!