Beiträge von DerFrechdax

    Ich würde den Hundeauslauf auch vom Mittelpunkt des Zimmers weg zu einer ruhigen Zimmerecke hin verändern und unbedingt eine große Box, die abgehängt/abgedunkelt wird und offen bleibt, dort am Rand mit hineinstellen.

    Die meisten Hunde mögen gern zum Zurückziehen eine Ecke und kuscheligen Untergrund, zb einen flauschigen Badvorleger oder einen Flauschdonut, sowas hier:

    https://dewelschutz.de/products/weich…ByABEgI8QPD_BwE

    Wir haben sogar einen Welpenauslauf, aber da

    habe ich meistens Kinder und Hund zusammen drinnen. Das war praktisch ein bisschen Ruhezone, wenn ich mal kurz eine Pause brauche.

    Ich gebe zu, ich bin manchmal überfordert. pinkelpinscher hat das gut beschrieben. Mein Mann arbeitet viel, ich bin den ganzen Tag alleine zuhause mit Kindern und Hund. Meine Große hat sich den Arm gebrochen im Kindergarten und ist jetzt zusätzlich daheim.

    Es gibt Erledigungen, der Haushalt will auch gemacht werden, zu Essen hätten bitte auch alle gerne etwas. Es ist manchmal einfach viel und wenn dann die Kinder im Hintergrund schreiend durch die Bude laufen und den Hund ärgern platzt mir manchmal die Hutschnur. Deshalb freue ich mich über ruhiges Verhalten beim kuscheln oder spielen mit Milow und möchte das nur ungern verbieten, weil es die Kinder ruhig stellt.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Wirklich. Es gibt Tage, da wächst einem alles über den Kopf, der Hund pinkelt zweimal rein, die Windel läuft aus, Kind 2 kriegt Fieber, der Haushalt sieht aus und wann man selbst geduscht hat oder mal in Ruhe ein Glas Wein oder eine Tasse heißen!! Kaffee getrunken hat, daran kann man sich gar nicht mehr erinnern.

    Es wird auch wieder besser! :bussi:

    Was spricht denn dagegen, den Hund zum Ruhen allein in den Auslauf zu packen und die Kinder beschäftigen sich ruhig mit was schönem, wenn Mama ihre Kaffeepause macht? Ich hab das tatsächlich so etabliert (noch heute xD) dass ich mittags kurz Pause brauche und einen Kaffee in Ruhe trinken möchte. Meist kuscheln dann auch die Hunde bei mir auf der Couch... ... himmlisch :herzen1: (wir verwenden keinen Auslauf mehr, meine Kinder sind ja auch schon groß und die Hunde keine Welpen mehr)

    Im Grunde (und ich möchte dir da wirklich nicht zu nahe treten) läuft es darauf hinaus, dass die Kinder dahingehend erzogen werden, Grenzen zu akzeptieren, die du ihnen setzt. Das ist in dem Alter natürlich eh schon Thema und wird es im Laufe der Entwicklung der Kinder immer wieder.

    Aber, ein Kind, das gelernt hat, die von dir gesetzten Grenzen zu akzeptieren, wird zufriedener, sich sicherer fühlen und verantwortungsbewusster letztendlich auch mit dem Hund umgehen.

    Die Versuchung ist groß, es laufen zu lassen, aber alles, was du jetzt versäumt, rächt sich später hundertmal. Deshalb, versuch es so zu sehen, alles was du an Zeit, Kraft, Energie und Herzblut in die Kinder- und Hundeerziehung steckst, bekommst du später tausendfach zurück in Form von Kindern, die empathisch, ruhig und fachmännisch mit eurem wohlerzogenen Hund umgehen können.

    Fehler passieren natürlich, keiner ist perfekt, aber es lohnt sich wirklich, die Herausforderung anzunehmen.

    Vielleicht kann auch dein Mann dich mehr unterstützen, dir zb am WE die Kinder abnehmen und du verbringst einen Kuschelvormittag auf dem Sofa mit eurem Welpen? Es soll ja auch für dich schön sein, dass jetzt ein Hund in eurem Leben ist, besonders, wenn du die Hauptbezugsperson bist.

    Aber ich verstehe was ihr meint. Es ist unfair, dass ich Milow das aufbürde, was ich selbst nicht hinbekomme. Er ist ja nicht Babysitter, sondern selbst ein Baby.

    Genau so! :bindafür:

    Wir werden versuchen alles etwas strukturierter und welpenfreundlicher zu gestalten.

    Das freut mich, dass du dir das vorgenommen hast! Ich wiederhole nochmal den Tipp, holt euch einen guten Trainer/in ins Haus und hole dir dadurch Rückendeckung und Unterstützung, auch seelische und moralische. Es ist Gold wert, jemanden zu haben, mit dem man bei aufkommenden Unsicherheiten reden kann und der einem Tipps geben kann oder einfach nur mal zuhört und die Situation beurteilt. Viel Glück und Gutes Gelingen!

    Vielleicht ist es auch so, dass ihr mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an die Sache herangeht als Menschen, die schon mehr Hundeerfahrung haben, weil ihr eben noch nicht so viel über Hunde und wie sie ticken wisst.

    Es ist immer schmerzhaft, sich von einem Idealbild zu verabschieden, das vielleicht viele Jahre schon im Kopf herumschwebt, wie die eigenen Kinder mit einem Hund aufwachsen und sofort Best Buddys werden. Das kann so werden und ist etwas wunderschönes, aber dazu gehört eben auch sehr viel Arbeit, Wissen, Gespür und die Bereitschaft, sich in den Hund hineinzudenken und seine Bedürfnisse angemessen zu befriedigen. Sonst fliegt einem das um die Ohren, leider.

    Wir werden uns nochmal in Ruhe alle Beiträge durchlesen und überlegen ob und was wir ändern können.

    Ja, lasst alles nochmal sacken. Vielleicht könnt ihr auch einen Trainer ins Boot holen, der euch unterstützt in dieser wichtigen Prägephase. Danach wird es nochmal schwieriger, denn dann kommt die Pubertät. Da wird nochmal einiges auf den Kopf gestellt und hinterfragt.

    Gebt dem Hund den Raum und auch die Ruhe, die er braucht, und bringt euren Kindern die wichtige Lektion bei, sich selbst zurückzunehmen und dem Hundewohl Vorrang zu geben.


    (Noch der Vorfall mit den Bauklötzen aus Hundesicht:

    Erst wird er mit Bauklötzen beworfen, dann geht die Sirene los, zum :flucht: ist das für den Hund. Welcher Welpe würde da nicht die Krise bekommen? :omg:

    Dass eurer Kind aus Bedauern und Mitleid mit dem Hund weint, weiss er ja nicht und kann es entsprechend nicht positiv einordnen. Für ihn ist das je nach Nervenkostüm angsteinflößend oder zumindest stressend.)

    Hi, ich mag auch meinen Senf dazugeben! :winken:

    Erstmal ist es prima, dass du @Milow21 hier Hilfe suchst. Dass etwas nicht optimal läuft, habt ihr schon erkannt, und die Postings hier haben euch zum Nachdenken gebracht, das finde ich gut!

    Hier werden seit 30 Jahren Hunde gehalten, meine Kinder sind im Teeniealter und haben ihr ganzes Leben mit großen Hunden zusammen gelebt. Ich selbst bin mit Schäferhund aufgewachsen. Hunde sind eine so große Bereicherung, und Kinder, die mit Hunden aufwachsen dürfen, haben ein solches Glück, finde ich. Deshalb wollte ich das unbedingt auch für meine Kinder.

    Damit das Zusammenleben zwischen Hunden und Kindern gelingt, gibt es aber einiges zu beachten, vieles wurde ja auch schon erklärt.

    Das allerwichtigste ist mMn, dass Kinder lernen, RESPEKT vor dem Lebewesen Hund zu entwickeln. Der Hund wird nicht gestört, wenn er frisst oder ruht, seine Sachen sind seine Sachen und werden nicht weggenommen, hat er Spielzeug der Kinder geklaut, werden Erwachsene dazugeholt und nicht eigenmächtig der Hund irgendwie gemassregelt oder "erzogen".

    Hunde riechen, dass eure Kinder nicht erwachsen sind und werden sie dementsprechend nicht ernst nehmen. Deshalb ist es wichtig, dass immer der Erwachsene und nicht das Kind eingreift, um zu managen, zu regulieren und grundsätzlich ein Auge drauf zu haben, wenn Kind und Hund im gleichen Raum sind.

    Zwei Sachen habe ich mir herausgepickt:

    Er hat in seiner Box einen Rückzugsort. Wenn die Türe geschlossen ist lassen die Kinder ihn in Ruhe, das haben wir so abgemacht. Ansonsten dürfen sie immer zu ihm. Sie liegen z.B. gerne zu dritt im Körbchen. Er muss das abkönnen als Familienhund, finden wir zumindest.

    Das muss der überhaupt gar nicht aus Hundesicht (und aus Menschensicht auch nicht). Und wird er ziemlich sicher auch nicht mehr lange. Unter Hunden ist der Raum um einen herum der, der einem selbst gehört, und da lässt man nur hinein, wen man selbst möchte. Die meisten Hunde mögen gern ihre Ruhe und kommen lieber von selbst zum Menschen, wenn ihnen nach Streicheleinheiten ist.

    Vielleicht kennst du das selber auch, es gibt Menschen, die sich körperlich sehr aufdrängen und einem unangenehm nahe kommen. Das löst eine Abwehrhaltung aus, Stress und kann zu Aggressionen führen.

    Und was macht ein Hund, der sich bedrängt fühlt, durch Knurren warnt und nicht erhört wird? Genau, er beißt zu.


    Ich weiß nicht wie ich meinen Kindern erklären soll, dass sie bestimmte Dinge, die von Anfang an ok waren, plötzlich nicht mehr dürfen. Besonders die Kleine wird das nicht verstehen. Sie liebt es mit Milow im Körbchen zu kuscheln und findet es ganz toll mit ihm um Spielzeug zu "kämpfen". Wobei ich hier das Problem nicht sehe. Zergeln ist doch ein beliebtes Spiel für Hunde, warum ist es also plötzlich nicht gut?

    Das Spielzeugthema birgt einiges an Sprengstoff, deshalb habe ich persönlich das immer strikt getrennt. Sprich, der Hund hatte sein eigenes Spielzeug, zb einen Zergel, und den auch nicht zur freien Verfügung, sonder dann, wenn ich Zeit hatte, mit ihm mich zu befassen, wurde der herausgeholt.

    Kinderspielzeug und alles, was den Kindern gehört (Schuhe, Windeln, Schals.........) ist tabu für den Hund und geht ihn nichts an. Das ist Arbeit, aber das lernt ein Hund, dass das ihn nichts angeht. Gleichzeitig wurden meine Kinder nach diversen zerkauten Spielsachen auch schlagartig ordentlicher =)

    Es gibt Kindergitter, mit denen man den Hund begrenzen und zb aus dem Kinderzimmer aussperren kann, wenn die Kinder dort ihr Lego aufgebaut haben, und es gibt Welpenausläufe, das sind variable Gitter, mit denen man zb eine Bereich im Wohnzimmer absperren und den Welpen dort hineinsetzen kann, wenn viel Dynamik im Haus ist, weil zb Kinderbesuch da ist.

    Den Welpenauslauf (solcherart: https://www.tectake.de/welpenauslauf-…AiABEgLWwfD_BwE ) etabliert man natürlich schon vorher, füttert ihn zb schön, indem man dort ein paar Leckerli verteilt, einen Kuscheldonut dort reinstellt, paar Schmusedecken, ihn dort mal was knabbern lässt, sich mit reinsetzt und den Hund entspannt krault.

    Hier habe ich noch zwei Links für dich beim Googeln gefunden:

    Allgemeine Tipps zum Umgang Kinder/Hund:

    https://magazin.mydog365.de/erziehung/kind-hundeerziehung/

    Ein Erlebnisbericht, bei dem man mitfühlen kann, wie mühsam es ist, einen Hund zu "therapieren" bzw zu korrigieren, der in Bezug auf Kinder fehlgeprägt wurde durch ein!! dummes Erlebnis:

    https://www.canesance.de/luna-und-kinder.html

    Man merkt aufjednwfall dass er alles und jeden lieb haben will, leider springt er viele Leute an

    Der Satz ist mir auch sofort ins Auge gestochen... das, was du als "liebhaben wollen" empfindest ist wahrscheinlich eine Mischung aus Unsicherheit und Stress, wodurch der Hund sich beschwichtigend an alles ranwanzt, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

    Das ist ein Überlebensmodus und hat nichts mit Freude zu tun. Der wedelnde Schwanz (eher Hintern bis ganzer Hund vermutlich) bedeutet nicht immer nur positive Aufregung = Freude, sondern kann auch Stress und Unsicherheit bedeuten. Google mal "fiddeln".

    Wichtig ist jetzt für euch, Routinen und Rituale zu entwickeln, nach denen der Hund sich richten kann. Also immer ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen, dann Gassi/Futter/Ruhezeiten etc im immer wiederkehrenden Ablauf. So bekommt der Hund Sicherheit und wird ruhiger.

    Andere Orte besuchen oder fremde Hunde/ Menschen treffen würde ich auch die nächste Zeit zunächst vermeiden, einmal wegen der Ansteckungsgefahr, manches kommt erst mit Verspätung heraus, zb Flöhe oder Giardien, außerdem muss der Hund die jetzigen Veränderungen auch erstmal wegstecken, vielleicht wurde er noch geimpft vor Abreise, hat eine Futterumstellung hinter sich und die ganzen Eindrücken müssen auch erst verarbeitet werden. Zudem lernt er jeden Tag neue Regeln und muss stubenrein werden. Das langt für einen Junghund, damit er erstmal bedient ist :winking_face:

    Ich seh da übrigens auch einen Irish Terrier (Mix), einen Podencomix oder einen Rauhhaarvizsla(mix) :smiling_face_with_halo:

    Habt ihr irgendwelche Geheimtipps wie man Sägespäne aus Kuschelsocken und Mikrofasertüchern entfernen kann? Man kam heute auf die tolle Idee die Holzbriketts direkt neben der Waschmaschine auszupacken da man im Bad gut fegen kann und ich soll nun die Kleidung bzw Lappen retten.

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    Vielleicht mit einer Kleberolle?