die Welpen werden vielleicht nicht verschenkt aber wurden nicht zu einem Preis der die Balken biegen lässt abgeboten
Das, was man sich vermeintlich spart, wenn man einen Welpen aus dem Tierschutz holt, gibt man häufig wieder beim Tierarzt und beim Trainer aus, weil der Hund besondere Baustellen hat aufgrund der ungünstigen Umstände um seine Geburt und die ersten Wochen herum.
Wenn man das weiß, ist das natürlich genauso okay, und es ehrt dich, wenn du in diese Richtung gedacht hast. Nur allein der niedrige Preis sollte aber kein Kriterium sein um den Hund zu bewerten.
Ein seriöser Züchter (aus dem VDH) führt seine Welpen an alles heran, was sie kennen sollten, bevor sie in eine Familie wechseln: Andere Menschen, Autos, Fahrräder, Kinder, Staubsauger, sie kennen in der Regel Halsband und Leine, kennen Wasser, Rasenmäher, eben alles, was so in einem Leben als Familienhund relevant ist. Plus sie sind im Mutterleib sowie nach der Geburt optimal mit Nährstoffen versorgt worden und haben durch die Mutter und den Züchter schon eine Art erste Grunderziehung genossen.
So ein Welpe wird sich nicht von selbst erziehen, aber da sind einfach andere Grundlagen da als bei einem Welpen, der im Ausland gerettet wurde und dann hierher verschickt wird.
Ich finde es sehr gut, dass du deine vorherige Entscheidung noch einmal überdacht hast.
Wenn du gern wissen möchtest, welche Hunde welche Baustellen haben, empfehle ich dir, ein paar Mal in einer guten Hundeschule die Junghunde- Gruppenstunde zu besuchen und zuzuschauen. Dort siehst du verschiedene Arten Hunde und kannst dir ein Bild machen, wie diese in der Pubertät, durch die ja alle Welpen müssen, so drauf sind.
Manchmal kommt man geläutert aus so einer Stunde heraus 