Ok, selbst wenn ich meinen Mann irgendwie dazu bringen würde Hunde in einem Raum im Haus zu erlauben, was dann? Ich könnte Kona sowieso nicht ins Haus lassen, weil sie meinen Mann anfallen würde, da er für sie nicht dazu gehört, er ist praktisch ein Fremder für sie, der halt ab und zu mal im Garten abhängt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sie noch nie auch nur angesprochen hat.
Also Kona bleibt draußen, aber Welpe dürfte dann ins Haus. Würde das nicht erst recht zu Konflikten zwischen den Hunden führen? Wäre ja auch irgendwo unfair und Kona würde doch merken, dass der Welpe extra Würste bekommt und mehr Rechte hat?
Dann warte die paar Jahre ab, die deiner Hündin noch bleiben und fang nach ihrem letzten Gang nochmal neu an mitverbesserter, weil artgerechter Hundehaltung.
Wobei ich sagen muss, hätte ich einen Hund selbst aufgezogen, der sich so aggressiv gegen meinen eigenen Mann gebärdet, das würde mich echt betroffen machen und ich würde mich fragen, wo ich falsch abgebogen bin erziehungstechnisch. Ich hätte schon längst dafür gesorgt gehabt, dass ein Kennenlernen und anschließendes "wohlwollendes Ignorieren" etabliert wird.
Das da:
Gerade am Anfang bin ich fast den ganzen Tag mit ihm zusammen, damit er sieht dass alles nicht so schlimm ist. Kona hatte sich nach etwa 2 Wochen an die Situation gewöhnt und nicht mehr nachts gekauft.
lässt mich total fassungslos zurück. Eine 8wöchigen Welpen nachts im Dunkeln allein in den Zwinger zu sperren und es als Erfolg anzusehen, weil er nach 2 Wochen endlich aufgibt, sich bemerkbar zu machen, da gehört schon eine gewisse Gefühlskälte dazu.
Keiner meiner inzwischen 4 aufgezogenen Welpen musste allein draußen schlafen, noch nicht mal drinnen. Allen wurde die Nähe gegeben, die sie brauchten, darunter eine Deutsche Schäferhündin und eine Leonbergerhündin. Ein guter Herr sorgt auch gut für die Bedürfnisse seiner Haustiere!