Hi, ich mag auch meinen Senf dazugeben! 
Erstmal ist es prima, dass du
@Milow21 hier Hilfe suchst. Dass etwas nicht optimal läuft, habt ihr schon erkannt, und die Postings hier haben euch zum Nachdenken gebracht, das finde ich gut!
Hier werden seit 30 Jahren Hunde gehalten, meine Kinder sind im Teeniealter und haben ihr ganzes Leben mit großen Hunden zusammen gelebt. Ich selbst bin mit Schäferhund aufgewachsen. Hunde sind eine so große Bereicherung, und Kinder, die mit Hunden aufwachsen dürfen, haben ein solches Glück, finde ich. Deshalb wollte ich das unbedingt auch für meine Kinder.
Damit das Zusammenleben zwischen Hunden und Kindern gelingt, gibt es aber einiges zu beachten, vieles wurde ja auch schon erklärt.
Das allerwichtigste ist mMn, dass Kinder lernen, RESPEKT vor dem Lebewesen Hund zu entwickeln. Der Hund wird nicht gestört, wenn er frisst oder ruht, seine Sachen sind seine Sachen und werden nicht weggenommen, hat er Spielzeug der Kinder geklaut, werden Erwachsene dazugeholt und nicht eigenmächtig der Hund irgendwie gemassregelt oder "erzogen".
Hunde riechen, dass eure Kinder nicht erwachsen sind und werden sie dementsprechend nicht ernst nehmen. Deshalb ist es wichtig, dass immer der Erwachsene und nicht das Kind eingreift, um zu managen, zu regulieren und grundsätzlich ein Auge drauf zu haben, wenn Kind und Hund im gleichen Raum sind.
Zwei Sachen habe ich mir herausgepickt:
Er hat in seiner Box einen Rückzugsort. Wenn die Türe geschlossen ist lassen die Kinder ihn in Ruhe, das haben wir so abgemacht. Ansonsten dürfen sie immer zu ihm. Sie liegen z.B. gerne zu dritt im Körbchen. Er muss das abkönnen als Familienhund, finden wir zumindest.
Das muss der überhaupt gar nicht aus Hundesicht (und aus Menschensicht auch nicht). Und wird er ziemlich sicher auch nicht mehr lange. Unter Hunden ist der Raum um einen herum der, der einem selbst gehört, und da lässt man nur hinein, wen man selbst möchte. Die meisten Hunde mögen gern ihre Ruhe und kommen lieber von selbst zum Menschen, wenn ihnen nach Streicheleinheiten ist.
Vielleicht kennst du das selber auch, es gibt Menschen, die sich körperlich sehr aufdrängen und einem unangenehm nahe kommen. Das löst eine Abwehrhaltung aus, Stress und kann zu Aggressionen führen.
Und was macht ein Hund, der sich bedrängt fühlt, durch Knurren warnt und nicht erhört wird? Genau, er beißt zu.
Ich weiß nicht wie ich meinen Kindern erklären soll, dass sie bestimmte Dinge, die von Anfang an ok waren, plötzlich nicht mehr dürfen. Besonders die Kleine wird das nicht verstehen. Sie liebt es mit Milow im Körbchen zu kuscheln und findet es ganz toll mit ihm um Spielzeug zu "kämpfen". Wobei ich hier das Problem nicht sehe. Zergeln ist doch ein beliebtes Spiel für Hunde, warum ist es also plötzlich nicht gut?
Das Spielzeugthema birgt einiges an Sprengstoff, deshalb habe ich persönlich das immer strikt getrennt. Sprich, der Hund hatte sein eigenes Spielzeug, zb einen Zergel, und den auch nicht zur freien Verfügung, sonder dann, wenn ich Zeit hatte, mit ihm mich zu befassen, wurde der herausgeholt.
Kinderspielzeug und alles, was den Kindern gehört (Schuhe, Windeln, Schals.........) ist tabu für den Hund und geht ihn nichts an. Das ist Arbeit, aber das lernt ein Hund, dass das ihn nichts angeht. Gleichzeitig wurden meine Kinder nach diversen zerkauten Spielsachen auch schlagartig ordentlicher 
Es gibt Kindergitter, mit denen man den Hund begrenzen und zb aus dem Kinderzimmer aussperren kann, wenn die Kinder dort ihr Lego aufgebaut haben, und es gibt Welpenausläufe, das sind variable Gitter, mit denen man zb eine Bereich im Wohnzimmer absperren und den Welpen dort hineinsetzen kann, wenn viel Dynamik im Haus ist, weil zb Kinderbesuch da ist.
Den Welpenauslauf (solcherart: https://www.tectake.de/welpenauslauf-…AiABEgLWwfD_BwE ) etabliert man natürlich schon vorher, füttert ihn zb schön, indem man dort ein paar Leckerli verteilt, einen Kuscheldonut dort reinstellt, paar Schmusedecken, ihn dort mal was knabbern lässt, sich mit reinsetzt und den Hund entspannt krault.
Hier habe ich noch zwei Links für dich beim Googeln gefunden:
Allgemeine Tipps zum Umgang Kinder/Hund:
https://magazin.mydog365.de/erziehung/kind-hundeerziehung/
Ein Erlebnisbericht, bei dem man mitfühlen kann, wie mühsam es ist, einen Hund zu "therapieren" bzw zu korrigieren, der in Bezug auf Kinder fehlgeprägt wurde durch ein!! dummes Erlebnis:
https://www.canesance.de/luna-und-kinder.html