Beiträge von DerFrechdax

    Er ist da aber auch sehr hartnäckig. Wir haben zwei ältere Hunde in der Verwandschaft, die haben keine Lust auf Spiel (Ich denke, er ist ihnen zu wild) und probiert es trotzdem immer wieder :rolling_on_the_floor_laughing: Das ist immer so ne Härteprobe für den und meine Nerven.

    :lol:

    Dann hast du gleich ich einen Ansatz, woran ihr noch arbeiten könnt :partying_face: , nämlich dass die beiden, die keinen Bock haben auf ihn, auch in Ruhe gelassen werden. Das kann man mit Geschirr und Hausleine dran gut kontrollieren (als Hausleine hab ich so eine kurze, runde Biothaneleine), man kann Deckentraining dranhängen und/ oder ein "Pause"signal, wo der Hund liegt und nichts passiert.

    Bei uns ist das Pausesignal, dass ich auf die Leine steige (Hund kann aber dabei gut stehen, sich hinsetzen oder hinlegen). Es gibt kein Kommando dafür, wohl aber habe ich ihn anfangs sehr belohnt, wenn er auf die Idee kam, sich hinzulegen, wenn ja eh nichts passiert gerade. Dann, wenn er liegt, hat mein Jungspund ab und an ein Bröckchen Leckerli zwischen die Vorderpfoten gelegt bekommen. Inzwischen, wenn wir auf jemanden warten oder ich mich noch etwas unterhalte nach dem Gassi, setzt oder legt mein Hund sich von selbst hin. So kann man Ruhe reinbringen in überbordende Dynamiken.

    An der Schlepp nebeneinander herlaufen ist bei meinem leider noch nicht (immer) möglich, das geht eine Zeitlang gut, bis meiner seinen rappel bekommt und den anderen zum Spiel auffordert.

    Ein Grund mehr das zu üben :smirking_face:

    Das zum Spiel auffordern kann man ja abbrechen, die Leine kürzer nehmen und den Rest schleppen lassen hinter dir und nach und nach wieder nachgeben. Wenn du das ein paarmal so durchziehst und konsequent bleibst, wird dein Hund schnell wissen, was er tut soll und was nicht.

    Es kommt vielleicht auch auf die Art der Schleppleine an. Es gibt welche aus Biothane, die sind im Durchmesser rund, haben keine Handschlaufe und verfangen sich kaum, da sie ziemlich starr sind und einfach um Hindernisse außen herum schliddern.

    Ich würde auch unbedingt den Rückruf festigen, immer sehr gute Leckerli dabeihaben und solche Spielsequenzen, wenn sie überhaupt stattfinden müssen, sehr kurz halten und bei der ersten Pause gleich wieder anleinen. Dann kann man noch etwas beieinander stehen und die Hunde haben keinen Kontakt, das ist eine gute Übung.

    Wenn du etablierst, an der kurzen Leine gibt es grundsätzlich keinen Kontakt, dann wird dein Hund bei Hundesichtung nicht so durchdrehen, weil er weiß, an der (kurzen) Leine passiert sowieso nichts.

    Es ist zwar immer sehr schön für die Tiere, sich im freien Spiel zu verausgaben oder jeden Hund abzuschnüffeln, aber ich hab lieber in der Junghundezeit den Daumen drauf und hab dann im Erwachsenenalter einen gut hörenden Hund, der bei Hundesichtung nicht direkt ausflippt, weil er es gelernt hat, auf mich zu achten.

    25.10. Was war das Ehrlichste, das du heute gesagt hast?

    Das, was ich meinem Mann telefonisch an den Kopf geworfen habe, als die Küche unter Wasser stand, weil eine gewisse Person es versäumt hatte, mich zu informieren, dass der Syphon auseinandergebaut war :pfeif:


    26.10. Wie gefällt dir dein Körper?

    Och ja, er und ich, wir haben uns aneinander gewöhnt... er hat meine Kinder so lange getragen und ernährt, mir schöne und nicht so schöne Momente geschenkt... für sein Alter hält er sich wacker... joa, eigentlich finde ich ihn ganz gut und mag ihn so wie er ist :nicken:

    Gestern im Stoffgeschäft.

    Verkäuferin: Wir haben da vorne einen Tisch mit ganz neuer Buschle- Ware.

    Ich: :denker:

    Es war dann doch kein neuer schwäbischer Designer, sondern Bouclé. xD

    :lol:

    So ähnlich ging es meinem Mann vor vielen Jahren, nur andersherum. Er war mit mir beim Juwelier, die Dame wirft einen Blick auf die Uhr meines Mannes und sagt: "Oh, eine echte Tag-Öjee".


    Die richtige Aussprache ist natürlich "Tag Heuer" =)   :lol:

    Daran arbeite ich aktuell bei meinem Jungspund. Er läuft seit der Pubertät an der 15m-Schleppleine am Geschirr

    Danke für deine Rückmeldung! Du hast ihn vor der Pubertät also erstmal sein Ding machen lassen was den Radius anbelangt und ihn wegen der ‚Pubertätstaubheit‘ nun wieder dauerhaft an die Schleppleine genommen?

    Vorher ist er freiwillig im Umkreis von ca 5 bis 10 Meter geblieben weil der andere, ältere Hund eh immer in meiner Nähe bleibt. Irgendwann war dann aber was anderes interessanter als ich, und seitdem läuft er an der Schlepp oder Flexi, bis die Murmeln alle wieder da sitzen, wo sie hin sollen :woozy_face:

    Das tut mir so leid zu lesen... leider kenne ich das, ein sehr großer Hund, der gerade seine Sturm- und Drangzeit hat, den kannst du kaum ableinen, aber an der Leine schleift er dich mit, Schleppleine geht nicht, das hältst du nicht, Flexi ist problematisch. Da ist es verführerisch, den Hund einfach laufen zu lassen im Auslaufgebiet und zu hoffen, dass nichts passiert (was ich selbst aber nicht getan habe, muss ich noch dazu schreiben. Es war aber harte Arbeit). Schlimm, dass es so gekommen ist, und ein Grund mehr, dass ich sehr großen fremden Hunden aus dem Weg gehe, seit ich nur noch 2 kleinere Hunde führe.

    Ich verstehe nur nicht, warum dem Hund nicht geholfen werden konnte oder er nicht sofort erlöst worden ist. Aber geht mir natürlich auch nichts an und ist immer anders, wenn man selbst drin steckt als nur davon zu lesen.

    Wie bringt ihr denn euren Wunschradius dem Hund bei?

    Daran arbeite ich aktuell bei meinem Jungspund. Er läuft seit der Pubertät an der 15m-Schleppleine am Geschirr, und wenn die schleppende Leine zu Ende ist, steige ich drauf und sage seinen Namen und "Stopp!". Inzwischen hat er verstanden dass er dann kurz warten soll bis ich "Okay" sage und er weitergehen darf.

    Anfangs kam er oft zu mir her, wenn ich Stopp gesagt habe, was ich aber trotzdem zunächst belohnt habe. Inzwischen nicht mehr, so dass er endlich kapiert hat, was er tun soll, nämlich stehen bleiben.

    Später möchte ich das mit dem Stoppsignal im Freilauf beibehalten, wenn er an die "Grenze" kommt, wo er nicht weiter weg laufen soll. Das dauert so natürlich lange und erfordert Konsequenz, aber so habe ich es bisher allen meinen Hunden beigebracht.

    Es baut darauf auf, dass meine Hunde jederzeit ansprechbar sind und es sich immer lohnt, zu mir zu gucken, zu mir zu kommen und auf seinen Namen (und den Rückruf) sofort zu reagieren.

    Die Bracke war heute so, so brav!

    Das muss am guten Wetter liegen, hier heute genauso :lol:

    Wir waren heute zum Helfen auf einer Pferdekoppel von Freunden, viele fremde Menschen, fremde Hunde, und mein Süßer war wohlerzogen, höflich zu Mensch und Tier und freundlich-ignorant sogar zu allen schreiend an ihm vorbeirennenden Kindern. Ein klitzekleines bisschen hat sicher der kleine Hunger und die leckeren Rindersnacks geholfen, die ich in der Gürteltasche dabei hatte und die ab und zu ihren Weg in Jacks Magen gefunden haben :smiling_face:

    Aber im Ernst, ich war heute genauso geflasht und einfach nur stolz auf meinen kleinen Streber :herzen1:

    Hunde haben kann so Spaß machen :smiling_face_with_hearts: 🐶