Beiträge von DerFrechdax

    Menschen kommen nahe wenn ich in Stadt oder Markt bin

    Hi, vielleicht ist es deinem Hund dort zu wuselig. Spanische Märkte sind oft sehr voll und es ist laut dort (ich liebe Markttag in Spanien, aber für meine Hunde war das immer nichts).

    Einem Hund, der so heftig auf Menschen reagiert, würde ich das ersparen und eher in ruhigen, ländlichen Gegenden, wo nichts los ist, unterwegs sein.

    Ich gehe mit meiner Hündin das letztemal raus direkt bevor ich selbst ins Bett gehe. Als allerletzte Handlung des Tages. Ganz egal, ob das um 23.00 Uhr ist oder um 3.00.

    Das machen wir hier genauso. Die Hunde gehen raus, machen was sie tun müssen, und dann gehen alle ins Bett, egal, wie spät es jetzt genau ist. Trotzdem weckt uns jeden Tag der Woche der Jungspund zwischen 5.30 und 6 Uhr :woozy_face:

    Wir haben uns damit abgefunden, an den Wochenenden geht es dann eben nochmal ins Bett. Dankenswerterweise hat mein Mann immer die Gassifrühschicht :cowboy_hat_face:

    Füttern tun wir um ca 17 Uhr, damit abends noch der letzte Gang zum Häufchen machen stattfinden kann.


    Wenn euer Hund das noch nie vorher gemacht hat und plötzlich sehr unruhig ist morgens, würde ich mal beimTA abklären lassen, ob sie Schmerzen hat. Plötzliche Anhänglichkeit und auf und ab laufen sowie hecheln kann auf was Gesundheitliches hinweisen.

    Erinnert sich noch jemand an meine Frage wegen diesem ominösen Homöopathischen Mittel?

    Es ist Graphites.... :roll:

    Also vom Nachlesen passt das zwar garnicht zu dem was es laut der Ärztin angeblich machen soll, aber hey.... Was solls.


    Nur eine Frage hab ich noch: Ist C 200 die Potenz?

    Ich hab zwar deine ursprüngliche Frage zu dem homöopathischen Mittel nicht gelesen und weiß nur ungefähr, was Graphites machen soll und nicht, ob es zu dir passt - aber die Antwort auf deine Frage ist: Ja. C200 ist eine hohe Potenz.

    Aber ja, vielleicht sollte ich mir mal Gedanken über eine andere Rasse machen.

    :nicken:


    Erfahrungsbericht

    Ich hatte vor einer Weile einen Podencomix aus Spanien, er war auf der Straße zur Welt gekommen und mit 12 Wochen circa eingefangen und ins Shelter gebracht worden. Er wurde hierher importiert, und als sich die Vorbesitzerin wegen ihm etwas gebrochen hat, haben mein Mann und ich (ich mit Hunden aufgewachsen und schon eigenen Hund gehabt, dachte mir, kann ja nicht so schwer sein :partying_face: ) den Hund von ihr übernommen.

    Dieser Hund war ein wunderschönes Tier, super intelligent, hat sofort Dinge verknüpft - auch was er gar nicht verknüpfen sollte - :woozy_face: , und war natürlich ein Jäger ohne Ende.

    Er konnte klettern, d.h. ein 1,20 hoher Zaun war für ihn kein Hindernis. Regelmäßig habe ich ihn eingesammelt, weil er das Loch erwischt hatte und in den Nachbargärten die Hasenställe abgecheckt hat.

    Er hat irgendwann gemerkt, dass er nur mit Karacho so richtig in die kurze Leine donnern muss, wenn ich gerade abgelenkt bin (zb beim Kacke aufheben oder beim Plausch mit einem anderen HH) und dann kann er mit wehender Leine auf Nimmerwiedersehen abhauen.Was ich diesen Hund gesucht habe und mich selbst verflucht habe...

    Dieser Hund hat uns so dermaßen graue Haare gekostet, dass wir ihn abgegeben haben, als sich Nachwuchs eingestellt hat. Bei den nachfolgenden Besitzern hatte er noch zweimal Jagderfolg und bekam sogar gerichtlich angeordnete Auflagen und landete dann zunächst im Tierheim. Danach wurde er von meinem Mann nochmal gesehen, da war er in einer Stadt unterwegs. Vielleicht genau das richtige für ihn, urban zu leben ohne die ständigen Wildgerüche.

    Vielleicht sind sie wirklich tolle Hunde, im Haus war er aufmerksam, gehorsam, freundlich zu Mensch und Tier, aber draußen... :rollsmile: Da wurde nur gestöbert, gezogen und gejagt. Ich war nur noch das lästige Anhängsel am Ende der Leine und quasi unsichtbar, Teamarbeit mit mir, will to please, nichts, nada, niente. Eigentlich hätte er besser auf die Straße in der spanischen Pampa gehört anstatt nach Deutschland, wo er seinen Trieb nie wirklich ausleben konnte.

    Jack findet Fremde nicht so prickelnd und meidet sie von sich aus, deshalb kommt an den niemand hin.

    Kindern steht er noch am neutralsten gegenüber, die werden ignoriert, auch wenn sie schreien oder direkt an ihm vorbeirennen. Trotzdem lehne ich ab, wenn Kinder ihn anfassen wollen. Das bricht mir manchmal das Herz, weil manche Kinder wirklich freundlich und respektvoll fragen. Aber ich geh da kein Risiko ein.

    Auf seiner Reise in Richtung "Menschen neutral ohne Unsicherheit wahrnehmen" möchte ich keine Rückschläge riskieren.

    DerFrechdax

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    Nö. :lol:

    Hab ich schon mit angefangen als er noch zarte 8 kg wog. Über die Schultern gelegt, sein Gemecker ignoriert, nach drei Schritten Keks rein, fertig. Mittlerweile ists selbstverständlich geworden, er hilft sogar mit.

    Das war ein "Muss", kein "Kann". Sollte er mal verletzt werden muss ich ihn so ohne Gewese tragen können. Bei "Muss"-Dingen fackel ich nicht lange.

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    Schade, dann bin ich bei knapp 17 Kilo zu spät dran :loudly_crying_face: Danke für deine Antwort, man lernt nie aus :smiling_face: