Beiträge von DerFrechdax

    Ich habe eine Waschpulverfrage. Aus ökologischen Gründen hab ich jahrelang Waschpulver genommen. War problemfrei. Die letzten Monate hatten meine schwarzen Hosen unschöne Rückstände. Ich hab dann seufzend mal ein Flüssigwaschmittel gekauft, damit war es wieder in Ordnung. Nachdem es alle war, hab ich gedacht, so, jetzt sind alle Rückstände die letzte Zeit schön rausgewaschen, ich nehm wieder Pulver. Und die schwarze Hose war komplett weiß danach :shocked: :(

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte und was es zu tun gilt?

    Ich hab das leider auch mit den weißen Schlieren auf dunkler Wäsche, wenn ich Pulver verwende. Ich hab die Wassertemperatur in Verdacht, weil es bei heiß gewaschener dunkler Wäsche nicht vorkommt.

    Ich habe vor ner Weile begonnen, mit einem Waschei aus dem DM zu waschen und nur für den Duft einen Tropfen angenehm riechendes Bio-Wollwaschmittel zuzufügen.

    Keine weißen Schlieren mehr :nicken: .

    Also, vll können wir uns ja auch mal nur darüber unterhalten, wie wir zum Leben mit Hund kommen, statt darüber, wie dieser in die Wurfkiste kam...

    Ich finde, das hängt zusammen, zumindest für mich. Ich will einen Hund, der einen bestmöglichen Start in sein Hundeleben erhalten hat und mich idealerweise viele viele Jahre gesund und munter als zuverlässiger Begleiter... äh... eben begleitet :smiling_face:

    Hier wohnt ein fast 14jähriger Senior, der als Secondhand-Hund hier eingezogen ist, weil gute Bekannte ihn abgeben wollten, die ihn aber auch nur in Pflege hatten.

    Der Jungspund ist aus guter VDH- Zucht. Beide sind leider nicht ganz fit, aber wir holen uns ja auch keine Maschinen ins Haus, sondern Lebewesen, die auch krank werden können oder auch Verhaltensweisen zeigen, die Erziehung und Training bedürfen.

    Sollten wir wieder auf der Suche sein, würde ich wie bereits vor dem Einzug des Jungspundes die Kleinanzeigen nach umständehalberen Abgaben von passenden Hunden durchforsten und im Tierheim vorstellig werden und ansonsten, wenn ich nichts Passendes finde, mich im VDH umsehen.

    Alles andere, besonders Hunde von Vermehrern oder Shelter im Ausland ohne den Hund gesehen zu haben, käme für mich niemals in Frage.

    Hi, ich persönlich würde dem Hund beibringen, dass ihn das Kind nichts angeht. Wenn ein Hund dieser Größe immer wieder mein Kind begrenzen würde, um es herumlaufen, es nachts stellen würde oder anbellen, würde ich eine Zeitlang jegliche Interaktion streng beaufsichtigen und unterbinden wenn nötig.

    Wenn dein Mädchen rennt, was macht er dann? Rennt er mit? Begrenzt er sie, läuft ihr im Weg herum?

    Ich hab ein bisschen quergelesen, was so einen Bardino so ausmacht. Das ist ein Hofwächter, der als Hütehund eingesetzt wird. Da er bei euch als Familienhund mitlaufen soll sprich nicht entsprechend seiner ursprünglichen Anlagen ausgelastet wird (und ja auch erst angekommen ist bei euch), könnten sich einige Verhaltensweisen aus der genetischen Disposition erklären.

    Hier zb:

    https://www.tierhilfe-fuerteventura.de/html/der_bardino.php

    Der Bardino ist ein vorzüglicher Hütehund, ohne dem Vieh Schaden zuzufügen, und wird deshalb auf allen Inseln der Kanaren sehr geschätzt. Besonders verbreitet ist er auf Fuerteventura, wo er wohl auch seinen Ursprung hat. Ein Bardino in guter Verfassung ist ein stolzes, kraftstrotzendes und gut bemuskeltes Tier mit all den Eigenschaften eines Hundes, der den Menschen über mehrere Jahrhunderte in der Landwirtschaft geholfen hat: Bei guten Bekannten ist er freundlich und anhänglich, aber er verteidigt sich selbst, seine Familie, sein Rudel und sein Revier und ist als Hütehund Fremden gegenüber eher misstrauisch. Der Bardino ist in der Regel sehr verträglich mit Artgenossen und auch anderen Haustieren, z.B. Katzen gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich eingestellt (wenn die Tiere aneinander gewöhnt sind). Auch gilt der Bardino als kinderlieber Hund. Der Bardino ist anpassungsfähig, eher ruhig und ausgeglichen. Auch als Junghund ist er in der Regel kein Temperamentsbündel, das ständig beschäftigt werden will.

    [...]

    Der Bardino ist kein Hund für Hundeanfänger: Es handelt sich hier um eine uralte Rasse, die sehr stolz und willensstark ist - man könnte fast von Sturheit reden. Doch wenn man die Liebe eines Bardinos gewonnen hat, hat man einen Freund fürs Leben. Ein Bardino würde alles für seinen geliebten Menschen tun. Ein Bardino sollte - wie alle Hunde - konsequent und liebevoll ausgebildet und erzogen werden. Eine Führungsschwäche wird Ihnen ein Bardino nicht so schnell verzeihen. Trotz allem: Der Bardino ist eine der faszinierendsten Hunderassen der Kanaren. Wer einmal einen Bardino hatte, wird sich immer wieder für einen Bardino entscheiden.

    [...]

    ich schließe mich dem Schriftsteller und Historiker José de Viera y Clavijo an, der die Bardinos wohl am treffendsten beschrieb: „... abgesehen von seiner grazilen Gestalt, seiner Lebhaftigkeit, seinem Mut und seiner Schnelligkeit, besitzt er jenes feine und seltene Gefühl, das es ihm gestattet, mit dem Menschen in Beziehung zu treten. Der Bardino versteht die Würde des Menschen, kämpft für dessen Sicherheit, gehorcht und hilft ihm, verteidigt ihn und liebt ihn ... und weiß genau, wie er sich die Liebe seines Besitzers erwerben kann.“

    Hunde haben oft den besonderen Riecher, wer in sich ruhend souverän und klar agiert und wer Unsicherheit und Zaghaftigkeit ausstrahlt. Ich nehme mich da nicht aus, mein Terrierjungspund lacht mich vermutlich auch das eine oder andere Mal innerlich herzhaft aus :ugly:

    Nur wenn es um meine Kinder geht, da kenne ich nichts. Da wird weder gedroht noch der Weg versperrt oder sonstwie eingegrenzt. Da steht der Hund definitiv zurück.

    Vielleicht wäre ein Kindergitter in der Tür eine Option für euch, wenn ihr den Hund nicht direkt in der Box nachts einsperren wollt. Der Hund kann nicht raus aus dem SZ, aber euer Kind kann euch wecken, wenn es am Gitter steht und ihr holt es dort ab und holt es mit ins Bett.

    Ich persönlich würde aber gucken, dass ich den Hund nachts nicht im Schlafzimmer schlafen lasse, sondern zb im Wohnzimmer oder Hausflur und dann mit Kindergitter abgetrennt. Er soll ja nicht mich im Schlaf bewachen, sondern das Haus, wenn er schon wachen soll oder will und ich ihn lasse.