Ich finde es gut, sich möglichst breit gefächert Wissen auch aus Büchern anzueignen. Natürlich muss man dann auch schauen, ob das Wissen für einen selbst und den Hund, den man dann da sitzen hat, auch in der Praxis umsetzbar ist, aber ich finde es nicht verkehrt, sich verschiedene Richtungen und Herangehensweisen anzuschauen und dann seinen eigenen Weg zu gehen.
Zwischen "sich verrückt machen" und einfach motiviert nach Input suchen ist ja auch nochmal ein großer Unterschied. Ich finde den Plan von K1r4 sehr gut
Vielleicht noch mal in paar Gedanken von auch einem Hundeanfänger.
Also wenn ich das richtig gelesne habe, ist die AL Linie eine Arbeitsliene, die sehr aufmerksam ist und intelligent. Spricht man kann schnell Fehler machen. Habe ich das so richtig verstanden?
Dann möchte ich dir lieber Te gerne noch ein paar Erfahrungen mit auf den Weg geben. Neo ist jetzt seit Mitte Dezember bei uns. er ist ausgewachsen, stubenrein und war schon grunderzogen (Sitz, Bleib, Alleine bleiben) Er ist ein eher unsensibler Hund.
Was ich damit sagen will, Neo verzeiht Fehler sehr gut. Uns wir machen viele Fehler. Aktuell sind wir dabei Leinenführigkeit zu trainieren: was wir da schon für Mist gebaut haben, geht auf keine Kuhhaut. Und trotzdem ist Neo bemüht und aufmerksam und nimmt viel von uns an.
Ich kann mir gar nciht vorstellen, was aus ihm werden würde, wenn er ein intelligenter Arbeitshund wäre, der eine erfahrene Hand braucht. Nur 1 x Hundeshcule pro Woche ist wenig für eine Ausbildung. Wir haben jetzt private Stunden, weil wir einfach die Anleitung brauchen und auch das individuelle auf-unseren-Hund-schauen. Die Ruhe ohne Ablenkung.
Und das nur für die Grunderziehung!
Ich kann nur so vegleichen, dass es ist wie mit dem 1. Kind. Man lernt am Hund und man merkt Fehler erst, wenn es "zu Spät" ist. Vielleicht ist das noch mal ein Ansatz für dich bezüglich deiner Überlegungen.
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Das finde ich einen wichtigen Beitrag!
Ich lese aktuell das Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConell. Sie erklärt sehr viel zum Thema Körpersprache, wie wir Menschen agieren, wie Hunde agieren, und sie zeigt auf, wo es zu Missverständnissen kommen kann.
Wir Menschen sind eigentlich totale Körperklause. Wir setzen Körpersprache ein, ohne nachzudenken, weil wir ja eigentlich (zumindest bewusst) mehr verbal kommunizieren. Hunde dagegen kommunizieren fast ausschließlich über Körpersignale und nur in der Eskalation über Stimme. Das heißt, Hunde sehen unsere unbewusste Körpersprache, interpretieren sie und ziehen ihre Schlüsse daraus.
Und da liegt dann der Hase im Pfeffer, als Hundehalter muss ich mir eine Körpersprache angewöhnen, die meinem Hund Sicherheit gibt und ihm hilft, zu verstehen, was ich von ihm will. Und nicht, dass er irgendwann abschaltet, weil er nicht versteht, was ich sage und ich mich aus seiner Sicht wie eine Verrückte aufführe.
Wir müssen uns auf die Ebene unserer Hund begeben, um erfolgreich zu sein mit ihnen.
Kein Wunder, dass "Stillstehen" und "Pause" für die so einen hohen Wert hat.
Das kann man nicht pauschalisieren (was du ja nicht machst ). Es kommt auch immer drauf an, wie man es auftrainiert. Der Besitzer meines Mädels zb findet es in seiner Horsemanshipphilosophie sehr wichtig, ein Pferd mit Respekt und fair zu behandeln. Der hat viele Jahre damit verbracht, seinem übrigens selbstgezogenen Quarterstütchen eine solide Erziehung angedeihen zu lassen, sie war nämlich ein ziemlicher Heißsporn. Die Tendenz vorn und hinten hochzugehen kommt bei ihr nicht aus dem Nichts, die war schon immer da.
Tatsächlich finde ich, dass solche Sachen wie ordentliche Führigkeit an der Hand am langen Strick oder stehenbleiben bis was anderes kommt bei "Nicht-Westernpferden" zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Genauso wie weichen auf Fingerzeig oder allgemein Raumkontrolle.
Auf meinen Füßen sind jedenfalls immer nur englisch geritten Pferde herumgestiegen Aber auch das ist natürlich keine Pauschalaussage, gibt natürlich auch ordentlich erzogene englisch oder anders gerittene Pferde.
PS: Natürlich nicht der allerallererste Quarter, den ich überhaupt geritten habe, als ich Westernreitstunden hatte, hab ich natürlich auch Quarter geritten.
benutze einen Schlauch im Garten und Skyler hält absolut nicht still
Kann es ein, dass das Wasser kalt ist? Dann würde hier auch niemand stillhalten.
Was spricht denn dagegen, ihn in der Dusche warm abzuduschen?
Wurmeier sind kaum sichtbar, Giardienzysten gar nicht. Vermutlich waren es Nahrungsreste
Wenn du keinen rauschenden Durchfall hast, ockergelben weichen Stuhl oder Bauchschmerzen, würde ich meinen, es ist alles in Ordnung. Solange man normale Hygiene einhält und seine Hände nach dem Streicheln und vor dem Essen wäscht, ist alles im grünen Bereich normalerweise.
Mein Mädel ist mein erster Quarter, den ich reite, und was ich bei ihr mega finde, ihr wurde beigebracht, dass sich nicht bewegen müssen ein "Privileg" ist. Sie steht also, bis man ihr was anderes sagt, da, wo man sie abgestellt hat, egal ob vom Boden oder im Sattel. Macht die Augen ein bisschen zu, klappt die Ohren um und wartet.
Das finde ich sehr angenehm, zappeln doch viele Pferde herum, sobald man ihnen mal nicht direkt sagt, was sie tun sollen
Überhaupt merkt man, dass sehr viel Zeit für Training vom Boden aus investiert wurde, mit ihr wurde auch viel Trail gemacht, sie ist also recht geschickt auf der Wippe, geht überall drüber oder drunter durch und bleibt überall stehen, wenn man es braucht.
Auch im Gelände ist das sehr angenehm, wenn sie an Straßen cool bleibt, während Lkws oder Busse an uns vorbeirauschen.
Als ich beim Absteigen im Gelände am Sattelknauf mit der Jacke hängen geblieben bin und wie ein nasser Sack an ihr dran hing, ohne runter oder hoch zu kommen, ist sie erst bombenfest stehen geblieben, und als ich mein Knie unabsichtlich in ihre Seite gedrückt hab beim Versuch, den Steigbügel wieder zu fassen, ist sie langsam im Kreis gegangen. Neben einer vielbefahrenen Bundesstraße. Jedes andere Pferd, das ich bis dahin gekannt habe, wäre mit mir schon über alle Berge gewesen, denke ich.
Scheintot ist sie nicht, Kadavergehorsam hat sie auch nicht... hat sie mir vor 2 Wochen ja eindrucksvoll gezeigt Heute hab ich sie wieder geritten und sie hatte richtig Bock was zu arbeiten, lief mit erhobener Schweifrübe, hat schön geschwitzt und war richtig flott drauf.
Wäre sie nicht so unberechenbar sprunghaft, wenn es wo raschelt oder windig ist, wäre sie ein absolutes Traumpferd für mich
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Die Sauce ist heute noch besser wie gestern... so lecker, vielen Dank für die Anregung dazu (weiß leider nicht mehr, von wem der Tipp mit der veganen Blumenkohlbolognese von Eat this! war... so gut )