Hi, mir tut es echt sehr leid um euren Hund
Und um euch natürlich auch. Ihr seid unheimlich bemüht und davor ziehe ich meinen Hut!
Zu lesen, was euer Hund erlebt hat, erst geboren in einem Körper, der eh seine eigenen Probleme mit sich bringt, dann vernachlässigt und jetzt total überfordert... was ihr schon alles gemacht habt mit ihm, das alles macht mich einerseits traurig, weil ich die Seite deiner Freundin verstehen kann, 4 Jahre ist ja auch noch nicht alt, man probiert halt was man möglich machen kann.
Andererseits tut es mir unheimlich im Herzen weh, weil der Hund offensichtlich ein Handicap hat, aufgrund dessen es ihm offenbar nicht möglich ist, zu reagieren, wie es ein gesunder Hund tut und er vielleicht gar nicht erfassen oder aufnehmen kann, was eigentlich von ihm gewollt ist.
Ich könnte mir Schäden bei der Geburt vorstellen (unsachgemäß von Laien auf dem Balkon entbunden hört sich für mich danach an), einen Deprivationsschaden natürlich oder auch eine Erkrankung (wie einen Schlaganfall) weil für mich auf dem Bild das linke Auge weiter herunterhängt und die linke Lefze ebenfalls. Hat er denn Gangprobleme oder andere Störungen, die auf etwas Neurologisches hindeuten?
Die Frage ist, inwiefern man dem Hund ein Leben bieten kann, das er schmerzfrei und stressfrei verbringen kann. Der Gedanke an eine Euthanasie, um sein offenkundiges Leid zu beenden, kam mir zugegebenermaßen auch.
Ich drücke euch die Daumen, dass die Klinik in Leipzig euch weiterhelfen kann und ihr einen Weg findet, dem kleinen Mann ein würdiges und möglichst entspanntes weiteres Dasein zu ermöglichen. Alles Gute für euch ☘