Beiträge von DerFrechdax

    Heute war hier auch Großkampftag... waschen, fönen, bissi nachschnippeln und Ohren auszupfen, Filzstellen rauskämmen

    Die in Jacks Augen tierschutzrelevanten Bilder aus der Badewanne erspare ich euch mal... :ugly: (und hatte eh das Handy vergessen und Hund war schon nass... das war mir dann zu heiss, den allein zu lassen, um das Handy zu holen xD )


    So, nach getaner Arbeit:

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    Seitlich nochmal:

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    Abreagieren hinterher mit seinem Lieblingsstofftier:

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    Gib's ihm, Emil!! :rolling_on_the_floor_laughing:

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    Bestens gepflegt und duftend liegt es sich gleich ganz anders herum :smiling_face_with_hearts: :lol:

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    Hat er toll gemacht, der junge Mann :herzen1:

    Hi, wie läuft es denn inzwischen?


    Ich lese gerade ein Buch, da hab ich an euch denken müssen: "Ich lauf schon mal vor" von Thomas Baumann, das hier mal von @Helfstyna empfohlen wurde (danke für den Tipp übrigens!)


    Zu Beginn geht es um den Freiheitsgedanken, den die allermeisten frischen Hundehalter haben, dass man seinem Hundekind maximale Freiheit gönnen möchte. Nur schade, dass man dann in der Hundepubertät einen alles umbombenden, nichthörenden, nach außen und nicht zum Menschen orientierten Youngster hat als Ergebnis.

    Er zeigt sehr schön, wie man den Hund wieder auf sich fokussieren kann, welche Übungen dazu geeignet sind und welches Hundedenken auch dahinter steht. Vieles ist eben leider antrainiert worden vom Menschen durch Unachtsamkeit oder zuwenig Wissen.

    Nicht alles passt für jeden Hund, die ausschließliche Handfütterung beim Gassi halte ich zb nur für Härtefälle für geeignet, aber ja, er gibt schon viel Handwerkszeug an die Hand, wie ich als Halter meinen Führungsanspruch durchsetzen kann und trotzdem freundlich, bestimmt und zugänglich für den Hund bleiben kann.

    Dachte, vielleicht interessiert es dich :hugging_face:

    Viele Grüße vom Frechdax

    Ach so, PS: Auch zum Gebrauch der Schleppleine findet sich ein Haufen an Info, wie man damit gut arbeiten kann. Weil das euer Thema war.

    Wobei aus einer Zwiebel durchaus sehr schöne Dinge werden können.

    Tulpen, Narzissen, Hyazynthen, Amaryllis.

    So schlecht finde ich die Idee gar nicht.

    Find ich auch... um an den Kern unserer selbst zu kommen, müssen wir uns die Arbeit machen, Schicht um Schicht freizulegen... manchmal brauchts dazu Tränen... und am Ende ist man frei :nicken:

    Ich find den Vergleich mit der Zwiebel eigentlich sogar schöner als den Kokon :ops:

    Hi, ich kann das nachvollziehen, wenn der Hund in der Welpenzeit viel krank war, dann ist man wegen jedem Pups alarmiert. War hier bei uns auch so. Dauert etwas, bis man wieder normal unbefangen mit allem umgehen kann, ohne einen Weltuntergang heraufziehen zu sehen, weil der Hund mal weichen Kot hat :hugging_face: .

    Ich würde wirklich mal gucken, ob du nicht vielleicht früher füttern kannst und danach mit zeitlichen Abstand nochmal Gassi gehen kannst, wo der Hund nochmal einen Haufen setzt. Oder du reduziert die Futtermenge morgens etwas.


    Du scheinst aber allgemein kein gutes Gefühl zu haben, deshalb neige ich persönlich dazu, auf mein Bauchgefühl zu hören.

    So haben wir bspw durch eine Kotuntersuchung herausgefunden, dass unser Hund EPI hat, weil der Elastasewert im Kot quasi nicht vorhanden war.

    Er hat vorher auch sehr viel und häufig koten müssen und nach Fetthaltigem (Öl ins Futter) Durchfälle bekommen, was typisch ist für diese Erkrankung. Zudem habe ich gelesen, dass junge Hunde, die wiederholt behandelt werden mussten gegen Giardien, dazu neigen, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse zu bekommen.

    Muss natürlich nicht so sein bei euch, aber ist nicht schlecht, das im Hinterkopf zu haben.

    Klar ist der Tipp gut, dass man gar nicht zirückruft, wenn der Hund höchstwahrscheinlich nicht kommt, weil das Hirn grad woanders ist. Aber aus der Phase soll der Hund ja auch irgendwann mal raus sein. Dann erwartete ich auch, dass er kommt, wenn 100m weiter Kumpel Kuno um die Ecke biegt. Meiner Ansicht lernt er das, indem das Nichtbefolgen halt auch unangenehme Konsequenzen hat

    Das wollte ich jetzt nicht so stehen lassen, weil, wenn es einen Anlass gibt, wo der Hund jetzt pronto hören muss, lasse ich natürlich nicht einfach den Hund hinlaufen, so nach dem Motto "Kann ich jetzt auch nix machen :ugly: " :lol:

    Idealerweise sehe ich Kumpel Kuno zuerst xD Und kann mit einem zuckersüßen Rückruf und Belohnung den Hund zu mir umorientieren.

    Ich gebe aber zu, momentan könnte es sein, dass Jack dann einfach abdüsen würde :pfeif:

    Klar würde ich dann schimpfen, am meisten mit mir selbst, es würde aber nix bringen xD

    Dann werf ich aber auch keine Leine mehr hinterher oder schreie ihm nach, denn der Jungspund ist in so einem Fall dann schon jenseits aller Erreichbarkeit |)

    Oft stoppt er aber nochmal vorher, wenn er was interessantes gesehen hat, wo er nochmal ansprechbar wäre. Das wäre dann eine zweite Chance, ihn zu rufen, und meist klappt es da.

    Würde er gar nicht hören, wäre Freilauf halt erstmal wieder gestrichen... in den allermeisten Fällen bisher habe ich aber vor ihm gesehen, dass was kommt, weil er immer recht traumhappert durch die Gegend scharwenzelt, wenn wir Gassi sind. Er ist mir tatsächlich nur ein einziges Mal abgehauen, weil er eine Spur verfolgt hat, und gleich wieder gekommen :tropf: Seitdem pass ich besser auf und kontrolliere enger.

    Für mich mal zum Verständnis, ist das Anleinen nicht auch eine negative Strafe? In dem Fall entziehe ich dem Hund doch etwas Angenehmes (hier den Freilauf).

    Da bin ich als Halter natürlich wieder gefragt, wie ich das trainiere. Wenn ich natürlich den Hund immer nur dann rufe und anleine, wenn für ihn was Interessantes aufkommt (Rehe, Hasen, Radfahrer....), hab ich sicher sehr bald einen Hund, der beim RR erstmal die Gegend scannt, ob er was verpasst hat :D und dann eventuell kommt.. oder auch nicht ;)


    Ich leine öfter beim Gassigang ab und an oder rufe ran und lass wieder laufen. Hier ist es sehr kurvig und gibt viele Ecken, wo ich nicht weit sehe, da wird immer mal rangerufen oder angeleint, manchmal muss auch die Flexi dranbleiben. Wir stehen so immer im Kontakt.

    Ich hab aber auch zwei nicht so selbstständige Hunde, die es auch cool finden, wenn sie mal nicht komplett frei laufen können, sondern bei mir bleiben müssen.

    Neben oder in meiner Nähe laufen kann besonders dann, wenn ich tolle Leckerlis dabei habe, lustige Einfälle oder einen Zergel, mit dem man mal spielen kann, auch recht angenehm sein. Ich muss es halt für den Hund ansprechend gestalten und ihn motivieren.

    Spoiler anzeigen

    Wir haben bspw in der Hundeschule eine Frau mit ihrer Flatcoatedhündin im Kurs gehabt. Der Hund hat nur gehemmt herumgestanden, zögerlich beschwichtigt und mochte zu seinem Frauchen gar nicht gern herkommen oder überhaupt mit ihr zusammenarbeiten.

    Das lag zum großen Teil daran, denke ich, dass sie immer genervt, ungeduldig, böse guckend und ohne zu loben dem Hund Befehle zugezischt hat. Mir und anderen hat der Hund so leid getan, der wollte alles richtig machen und hat immer aufs Dach bekommen.

    Klar wird so ein Hund nicht freudig und motiviert mitarbeiten, wenn er so behandelt wird :( :


    Und bevor der Eindruck entsteht, dass hier niemand entspannen kann beim Gassi... natürlich schlappen wir auch mal wortlos vor uns hin und jeder hängt seinen Gedanken nach. Dann ist aber zumindest beim Jungspund auch ne Flexi oder Schlepp dran. Später in seinem Leben hoffe ich, dass er alles, was ich ihm beibringe, so verinnerlicht hat, dass wir viele Jahre im Autopilot und im Freilauf Gassi gehen können :herzen1: