Ein Trainer, der mich unterschreiben lässt, dass ich nicht mit meinem Hund reden darf, um den zu trainieren, wäre bei mir unten durch.
Euer Welpe ist wie ein Kleinkind, alles ist neu und interessant und muss erkundet werden.
Und ihr lotst ihn da durch. Macht das nach eurem Gefühl, mit viel ruhigem Lob und Bestätigung, wenn der Welpe gute Ansätze zeigt, und mit Abbruch und klarem "das möchte ich nicht", wenn er was tut, was er nicht soll.
Räumt alles, wenn möglich, weg, wo er nicht rankommen soll, also Schuhe, Spielzeug, und schafft euch entweder einen Welpenauslauf an, wo er reinkann, wenn ihr keine Zeit habt, nach ihm zu gucken, oder ihr installiert Kindergitter und könnt den Welpen so separieren, wenn die Kinder ihr Lego im Wohnzimmer ausbreiten 
Das mit den Wölfen und Rudel vergesst wieder. Unsere Hunde sind Haushunde.
Ein älterer Hund ist ein guter Trainer, aber man darf ihn nicht überstrapazieren. Freche Welpen werden auch mal derbe zurechtgewiesen, da ist es besser, selbst einzugreifen, wenn der Welpe zu sehr aufdreht. Aber ja, von älteren, ruhigen Hunden können sich Welpen und Junghunde viel abschauen.
Ich würde mir einen anderen Trainer suchen. Vielleicht lernt ihr beim Gassi jemand kennen, der euch jemanden empfehlen kann... oder ihr guckt euch mal ein Training der Trainerin mit der Warteliste an als Zuschauer. Warteliste heisst ja, sie scheint erfolgreich zu sein.
Manchmal braucht man etwas, bis man den richtigen Trainer gefunden hat, der zu einem passt.
Ansonsten, Garten und kurze Gassirunden mit viel gucken lassen und auf sich wirken lassen sind gut. Lasst euren Hund alles in Ruhe verarbeiten, Radfahrer, Autos, Roller, fremde Kinder, andere Hunde... gibt viel zu entdecken für einen jungen Hund. Lotst ihn da durch mit viel Ruhe und lasst ihn alles in Ruhe einordnen und sortieren. Das ist die halbe Miete. Und habt viel Spaß, gebt dem Welpen aber auch Zeiten, wo er ruhen kann und schlafen.