Beiträge von DerFrechdax

    Ich hab bei der Namenswahl immer drauf geachtet, dass es sich nicht zu ähnlich anhört mit den Namen der anderen Familienmitglieder und Tiere. Also zu Lara hätte ich jetzt nicht noch eine Bara dazugenommen.

    Sprecht eure Favoriten doch einfach mal probehalber laut aus... nach einer Weile weiss man, wie der Hund heißen wird.

    Hier wäre es statt Floh wohl ein Flohibohi xD

    Wir neigen zu Verniedlichungen, weshalb der Senior "Semmibemmi" genannt wird und der Jungspund "Jeckimecki" :see_no_evil_monkey: ...und sie hören auch noch darauf :lol:

    Ein Trainer, der mich unterschreiben lässt, dass ich nicht mit meinem Hund reden darf, um den zu trainieren, wäre bei mir unten durch.


    Euer Welpe ist wie ein Kleinkind, alles ist neu und interessant und muss erkundet werden.

    Und ihr lotst ihn da durch. Macht das nach eurem Gefühl, mit viel ruhigem Lob und Bestätigung, wenn der Welpe gute Ansätze zeigt, und mit Abbruch und klarem "das möchte ich nicht", wenn er was tut, was er nicht soll.

    Räumt alles, wenn möglich, weg, wo er nicht rankommen soll, also Schuhe, Spielzeug, und schafft euch entweder einen Welpenauslauf an, wo er reinkann, wenn ihr keine Zeit habt, nach ihm zu gucken, oder ihr installiert Kindergitter und könnt den Welpen so separieren, wenn die Kinder ihr Lego im Wohnzimmer ausbreiten ;)

    Das mit den Wölfen und Rudel vergesst wieder. Unsere Hunde sind Haushunde.

    Ein älterer Hund ist ein guter Trainer, aber man darf ihn nicht überstrapazieren. Freche Welpen werden auch mal derbe zurechtgewiesen, da ist es besser, selbst einzugreifen, wenn der Welpe zu sehr aufdreht. Aber ja, von älteren, ruhigen Hunden können sich Welpen und Junghunde viel abschauen.

    Ich würde mir einen anderen Trainer suchen. Vielleicht lernt ihr beim Gassi jemand kennen, der euch jemanden empfehlen kann... oder ihr guckt euch mal ein Training der Trainerin mit der Warteliste an als Zuschauer. Warteliste heisst ja, sie scheint erfolgreich zu sein.

    Manchmal braucht man etwas, bis man den richtigen Trainer gefunden hat, der zu einem passt.

    Ansonsten, Garten und kurze Gassirunden mit viel gucken lassen und auf sich wirken lassen sind gut. Lasst euren Hund alles in Ruhe verarbeiten, Radfahrer, Autos, Roller, fremde Kinder, andere Hunde... gibt viel zu entdecken für einen jungen Hund. Lotst ihn da durch mit viel Ruhe und lasst ihn alles in Ruhe einordnen und sortieren. Das ist die halbe Miete. Und habt viel Spaß, gebt dem Welpen aber auch Zeiten, wo er ruhen kann und schlafen.

    Ich bin da für mich persönlich total im Zwiespalt und daher dieses Thema

    Ich sehe da keinen Zwiespalt. Das, was der Hund leisten kann, wird ihm zugetraut. Was er nicht schafft, wird geregelt.


    Man muss da einfach seinen Hund gut kennen. Meine Leohündin war mal bei einer Kinderparty angebunden an einem Busch, weil da sehr viele Kinder herumgerannt sind und der fremde Garten offen war.

    Geht der Hausherr dort zu ihr und verlangt Sitz und Platz von ihr. Sie hat gepflegt an ihm vorbeigeschaut xD

    Da fragt der mich "Kann die kein Sitz?" :lol:

    "Klar!" sag ich und mach ein winziges Zeichen mit dem kleinen Finger, und sie sitzt.

    xD

    Diese Szene hat mit damals u.a. gezeigt, was für ein Bombenhund sie war. Sie war wie ein Fels in der Brandung.

    Der Jungspund nun :ka: den dürfte ich da gar nicht einfach festbinden. Der würde sich in die Hosen machen bei so viel Lärm. Hier dann auch Delfintherapie hinterher :lol:

    Ich hatte genau solche Hunde, meine Schäferhündin und die Leohündin. Beide waren total entspannt, und wir hatten wirklich immer viel Halligalli hier bei uns oder woanders, wenn wir sie mitgenommen haben.

    Mit dem Jungspund geht das alles nicht. Den darf ich auf keinen Fall sich selbst überlassen oder eigene Entscheidungen treffen lassen. Den muss ich eng regeln und je nachdem wie er die Besucher findet und ob er sich benehmen kann, kann er dann mal ab von der Leine und sich wohin legen. Aber den darf niemand ansprechen oder bedrängen, nur Leute, die er kennt und mag.

    Ich hatte noch nie so einen Hund, und ich vermute, dass wir in seiner Prägezeit einfach verpasst haben, ihm Besucher als normalen Bestandteil seines Lebens beizubringen (wir erinnern uns, Lockdowns, Isolation, Ausgangsbeschränkungen, HO und HS).

    Dazu kommt, dass er sehr territorial ist und sehr wachsam. Lässt sich alles regeln, aber ist eben nicht so easy wie bei den Vorgängern.

    Natürlich haben wir so auch weniger Besuch und verlegen uns eher auf Ausflüge auf neutralem Gebiet, da ist er gut zu haben.

    Aber, um zu der Frage zu kommen, was zuerst da war, bei uns hat der Hund definitiv spezielle Bedürfnisse. Nicht umgedreht, dass wir das zu verkopft sehen. Dass ich eng regle ist Folge seines Verhaltens, sonst dürfte er genauso wie seine Vorgänger frei rumlaufen und sich Interaktion aussuchen oder nicht.

    Würde ich gar nichts tun, würde hier ein Scheinangriffe startender Berserker herumtoben, der meine Besucher anbellt und jede Bewegung mit Knurren kommentieren würde. Das kann ich nun nicht laufen lassen.


    Vielleicht kommen wir mit ihm da auch hin, wo wir mit den Vorgängerhunden waren, wäre schön :smiling_face_with_hearts: