Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen und keine beißenden Bestien, die sich nicht anfassen lassen.
Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben. Zurückgeben oder woanders hin abgeben werden wir sie wahrscheinlich nicht. Wir haben schließlich Verantwortung übernommen und wer würde sie denn nehmen? Solche Hunde sind doch bestimmt schwer zu vermitteln?
Wir werden eure Tipps umsetzen und hoffen das es sich bessert.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es Menschen wie euch gibt. Du schreibst, der Hund, der noch ein Baby ist, ist bissi über 3 (!) Wochen bei euch, und in der Zeit habt ihr es geschafft, den Hund folgendermaßen zu traktieren:
Wir haben es mit aus versucht aber sie hört nicht. Wir haben es außerdem mit laut schreien, schubsen, Wasser, Wurfscheiben, Schnauze zuhalten, leichtem Klaps und quietschen versucht.
Dann rennt ihm permanent euer 2jähriges Kind nach und grabbelt ihn an und als Krönung habt ihr dem Hund wichtige Lernerfahrungen versagt, weil ihr ihn nicht nach draußen in die Umwelt lassen wolltet.
Als ihr nun mit dem Hund 20 Minuten spazieren wart, hat der Hund getobt, gejault und Angst gezeigt, und ihr habt darauf mit einer hanebüchenen Ausrede als Begründung genau gar nicht reagiert. Ihr habt den Hund völlig allein gelassen.
Und dann bezeichnet ihr euer Hundebaby als "schwierig" und "aggressiv"? 
Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wenn euer Hund und ihr real seid, habt ihr nach besten Kräften schön selbst daran gearbeitet, dass euer Hund so ist, wie er sich zeigt.
Wir haben schließlich Verantwortung übernommen
Nein, habt ihr nicht. Ihr habt einem Hundebaby den Start in sein hoffentlich langes Hundeleben ordentlich verkaxxt. Ich nehme an, er kommt aus schlechter Aufzucht, darüber hinaus erlebt er bei euch schlechte Haltung und mangelhafte Erziehung und weiß nicht, wie ihm geschieht.
wer würde sie denn nehmen? Solche Hunde sind doch bestimmt schwer zu vermitteln?
Sicher nicht. Mopse gehen weg wie warme Semmeln (leider). Deshalb bin ich dafür, dass ihr dem armen Hund ein neues, verständnisvolleres und informierteres Zuhause sucht.
Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen
Nein, Welpen sind kleine Hundebabys, die genau wie Menschenkinder erzogen und geliebt werden wollen und die Bedürfnisse haben, die befriedigt werden müssen.
Aus euren Zeilen spricht große Unwissenheit und keinerlei Empathie. Vielleicht ist Tierhaltung für euch einfach nichts. Ein Mindestmaß an Interesse, Wunsch, sich einzufühlen, zu bilden und für das Wesen, ja, echte Verantwortung zu übernehmen wäre nötig.
Solange ihr nicht bereit seid, das aufzubringen, sehe ich bei euch keinen Hund und kein Haustier.