Beiträge von DerFrechdax

    dass Doggen kene Anfängerrasse sind o.ä.

    Ich persönlich würde da kein Problem drin sehen, ich empfinde Deutsche Doggen wirklich als easypeasy Anfängerrasse :ops:

    Bissi sensibel können sie sein, ich hab mal Leute mit zwei Doggen kennengelernt, ganz tolle Tiere, aber wenn es an der Tür geklingelt hat, dann standen die in sicherer Entfernung im Hausflur und die mutigere von den beiden hat dann vorsichtig um die Ecke gelinst, wer da geklingelt hat :lol:

    Also, Wachtrieb war bei denen null vorhanden xD


    Ich würde eher in der schieren Größe ein Thema sehen, dass so ein ausgewachsenes Doggen-Pubertier halt auch vielleicht mal wo hin will, wo der Mensch jetzt nicht hinwollte. Da braucht es wieder die richtige Technik (Zügelgriff an der Leine, Leine am Halsband eingehakt, gescheites Schuhwerk, guten Stand, vorausschauend laufen um Trigger für Aufregung wie fremde Hunde oder Radfahrer etc frühzeitig vor dem Hund zu bemerken und sich drauf einzustellen).

    Ansonsten glaub ich tatsächlich, wenn der sanfte Riese seinen Schlaf bekommt und die Kinder den Hund nicht permanent belagern, sondern ihm seine Ruhe lassen und den notwendigen Respekt vor dem Tier mitbringen, dass Doggen schon sehr leicht zu führen sind und recht feinfühlige Begleiter sein können. Muss man halt dem Hund beibringen, sich vorsichtig um die Kinder herum zu bewegen und nicht alles aus Übermut umzubomben.

    alle haben heute auswärts gegessen, also hab ich mir im Bioladen frische Kräutersaitlinge mitgenommen und die mit glutenfreien Brötchenstücken in Butter angebraten und mir selbst kredenzt.

    Jetzt gibt es nach einem vollen Tag ein gf Pils von Neumarkter Lammsbräu und vielleicht noch ein bisschen Haselnuss-Soyaquark mit Blaubeeren und Saaten drin =)

    Es gibt hier mehrere Fäden zum Thema Kind und Hund... geht oft darum, was man grundlegend beachten sollte, dass alle zufrieden sind und die Kombi Hund/Kinder allen Beteiligten möglichst viel Freude macht.

    Einfach in die Suche mal eingeben, vielleicht findest du da noch Ansatzpunkte für euch.

    Bin gespannt auf euer Update :nicken:

    Ich achte darauf, dass, wenn ich nicht da bin, anfangs die Hunde getrennt sind und kein Spielzeug herumliegt, über das sich ein Streit entzünden könnte. Auch gibt es hier immer mehrere Wassernäpfe, es wird räumlich getrennt gefüttert, ich habe im Auge, ob sich über Liegeplätze oder herumliegende Sachen Zank anbahnt und möglichst alles vorher schon weggeräumt.

    Meine beiden Rüden (der Senior allerdings ist kastriert) hatten eine Phase, da musste ich beide deutlich einnorden, weil sie sich eine Zeit gar nicht so sehr grün waren. Inzwischen hat sich das gelegt, ich bremse noch ab und zu den Jungspund ein, wenn er zu frech wird oder aufdreht und geb meistens dem Senior als älteren (und inzwischen auch kräftemäßig unterlegeneren) einen Vorschuss an Vorrechten. Also er frisst zuerst, geht zuerst zur Tür raus, darf ohne fragen auf die Couch, der Jungspund muss "fragen" und auf Erlaubnis warten.

    Bei euch ist alles noch sehr frisch, da würde ich abwarten, was sich ergibt und wie sich das Ganze im Laufe der Zeit abzeichnet. Für die meisten erwachsenen Hunde sind Welpen reine Nervensägen, die nur ertragen werden, weil der Mensch sie halt nunmal angeschleppt hat xD Das heißt nicht, dass sie später nicht ein super Team werden können :smile:

    Diese Verantwortung jetzt auf die behandelnden Tierärzte abzuwälzen, ist schlicht nicht fair.

    Ist es aber nicht als der Hund unter der Verantwortung der Tierärzte war, zu dem Vorfall gekommen?

    Weil (1.) ein unpassender Maulkorb verwendet worden ist, der Hund also nicht ordentlich gesichert war und (2.) der Hund sich offensichtlich stark zur Wehr gesetzt hat (deshalb ist der Maulkorb ja scheinbar verrutscht/abgegangen) und trotzdem! versucht wurde, mit Gewalt dem nicht sedierten Hund Blut abzunehmen statt das Ganze einfach erstmal abzubrechen.


    Zitat von der Website:

    Zitat

    Trotz der Beruhigungspille war er aber immer noch sehr ängstlich, dies teilten wir dem Personal bei der Ankunft in der Praxis mit. Die Dosis war nicht ausreichend. Trotzdem versuchte man aber, ihm im Wachzustand Blut abzunehmen.

    Felix wurde hierzu ein Maulkorb übergezogen und er wurde von vier Personen festgehalten. Während der Blutabnahme löste sich der Maulkorb aber und er biss aus Angst eine Praxisangestellte. Dies tut uns natürlich extrem leid und wir hoffen, dass sich die Betroffene schnell erholt.


    Abgesehen von dem nicht lesbarem Chip und dass der Hund keinen Maulkorb kannte, würde jemand meinen ängstlichen Hund so behandeln zur Blutabnahme, würde ich aus allen Wolken fallen. Das ist definitiv nicht, was ich unter professionellem Umgang mit einem Tier verstehe.

    Da ist sehr viel schief gelaufen und mir tut das Ganze für alle sehr leid, aber die Verantwortlichen in der Klinik haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das hätte vermieden werden können.

    Aber natürlich redet es sich im Nachhinein immer schlau daher, das ist mir auch bewusst.

    Heute morgen als meine Frau runter gekommen ist. Kam er sofort wedelnt angelaufen und er wollte sie anspringen und hat nach Hand und Fuß geschnappt. Es dauert morgens immer etwas bis er sich dann beruhigt. Meine Vermutung er ist einfach nur überschwenglich in seiner Freude?

    Solches Verhalten, auch wenn der Hund allein war und man kommt wieder heim, ist keine Freude sondern ein Ausdruck von Stress, der ausagiert wird. Ich hab für solche Situationen Spielzeug, das ich dem Jungspund geben kann, so dass er sein Plüschtier schütteln kann, anstatt mich anzuspringen.

    Ansonsten ignoriere ich den Hund weitgehend, wenn er so um mich herumspringt und geh meiner Wege im Haus, schaue ihn nicht an, bleibe ruhig und er hört dann von selbst auf.

    Dass ich weggehe und wiederkomme soll für den Hund eine völlig normale Situation sein, wo es keinen Grund gibt sich aufzuregen. Deshalb benehme ich mich möglichst ruhig und "begrüße" den Hund auch nicht überschwänglich am Morgen oder wenn ich wiederkomme, um die Situation nicht aufzuwerten.

    Wenn deine Frau morgens runterkommt, kann das natürlich auch eine Erwartungshaltung bedeuten, weil es wahrscheinlich Futter und Gassi gibt. Auch da hat ignorieren von dem aufgeführten Tanz mehr geholfen bisher als schimpfen. Nähert sich der Hund ruhig, wird er natürlich schon gestreichelt. So ein Verhalten will ich ja.

    Schnappen kann man natürlich schon feedbacken mit einem Abbruchkommando wie "Nein" oder "Ä-äh". Das muss der Welpe ja lernen, dass das doof ist.

    Ach so, zur Couch, setzt euch doch abends zu ihm auf den Boden und kuschelt da mit ihm. Das ist ein schönes Ritual und stärkt die Bindung. Später kann man einen Fuss oder Arm von der Couch hängen lassen und den Hund damit kraulen, wenn er vor der Couch liegt.

    Darf ich fragen, was ihr als natürliche Entwurmung gegeben habt?

    Noch gar nichts.

    Wir haben ein Mittel vom Tierarzt bekommen. Das hat er einmal bekommen. Die zweite Dosis ist meine ich Ende dieser Woche dran.

    Das Gespräch war mit meiner Frau, deswegen bin ich mir gerade nicht ganz sicher, ich glaube aber sie meinte Teebaumöl.

    Teebaumöl kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, eher Schwarzkümmelöl, das hab ich schon gehört.

    Ansonsten schließe ich mich an, bitte entwurmt mit einem "richtigen" Mittel vom TA. Die ätherischen Öle gehen oft auf die Leber, und gerade bei einem Welpen, der noch alles ins Maul nimmt, ist es wichtig, anfangs ordentlich zu entwurmen.

    Auch später versuche ich bei dem "alle 3 Monate" Turnus zu bleiben.

    Bei normaler Hygiene dürfte es aber für die Kinder nicht schlimm sein, wenn der Hund doch mal Würmer haben sollte, das wollte ich auch noch gesagt haben.

    Das mit dem Kot fressen sollte sich schnell legen, wenn der Hund entwurmt ist und ordentliches Futter für große Rassen bekommt. Ansonsten würde ich das mit dem TA nochmal besprechen.