Beiträge von DerFrechdax

    Gestern gab es für den Sohnemann Schlemmerfilet, ich hatte glutenfreie Fischstäbchen und grünen Salat mit Honigmelone und Gurke.

    Heute schwebt mir entweder Nudeln mit Brokkolisahnesauce vor oder Pizza mit Salami, Gemüse und übergeschlagenem Ei. Muss mal meinen Mann interviewen, was ihm lieber ist, mir ist es gleich (das andere gibt es dann halt morgen xD )

    Da war Baku natürlich schon sehr interessiert und wollte gerne hin. Ich hab ihn festgehalten und wollte weiter.

    In dem Moment lassen die Besitzerinnen ihre Hunde von der Leine und die beiden rennen im Affenzahn los. Dann ist Baku so heftig losgestürmt, dass ich einfach die Leine losgelassen hab.

    Da würde ich schon ansetzen. Also an der Leinenführigkeit unter Ablenkung, der Umorientierung zu dir und dass er ansprechbar bleibt.

    Das dauert etwas und braucht viele Wiederholungen, und natürlich wird das auch besser, wenn ein junger Hund reifer wird.

    In der obigen Situation hat dein Hund das falsche gelernt. Sein Lostürmen und Sich-Losreißen hat für ihn zu einem tollen Fangenspielen mit den anderen Hunden geführt, du warst in dem Moment nur Statist. Wenn du ernst genommen werden willst, musst du schon viel früher ansetzen, damit der Hund nachher einen Sinn darin sieht, lieber zu dir zu kommen, als mit den anderen Hunden weiter herumzurennen.

    Und ich würde unbedingt vermeiden, dass so eine Situation nochmal vorkommt, zur Not würde ich umdrehen, ausweichen oder stehen bleiben und bitten, dass die anderen HH kurz anleinen, wenn ich sehe, das wird jetzt nichts mit der Umorientierung zu mir.

    Viel Erfolg! 🍀

    Aber das lässt sich auch nicht so eben aus dem Ärmel schütteln.

    Ich geb dir recht, allerdings gibt es bei allem ein berühmtes "Erstes Mal". Der "das hat er ja noch nie gemacht" - Moment, wo ein Problem für den Menschen erst sichtbar wird.

    Das kann sein, dass die Vorboten mit mehr Hundeerfahrung oder Hundeverstand erkennbar gewesen wären, allerdings ist das aus der Ferne nicht beurteilbar ohne dabei gewesen zu sein.


    Für mich war es auch ein Aha-Moment, als ich gemerkt habe, mein Hund mag u.a. meinen Vater nicht, und zwar so gar nicht. Wo ich eng führen muss, weil der Hund tatsächlich Ansätze gezeigt hat, die in die völlig falsche Richtung liefen. Ansätze, die ich sofort und für immer unterbunden habe.

    Das ist ein Moment, da ist man erstmal wie vom Donner gerührt, weil man das einfach nicht hat kommen sehen und nicht damit gerechnet hat, dass es je Thema wird.

    Wichtig ist dann halt, wie man drauf reagiert und wie es weitergeht. Also Sicherung des Hundes, Management, Situationen vermeiden, die triggern usw.

    Heute gab es grünen Bio-Salat mit Champignons, Gurkensalat an Sojaquark und mit Linsen und Thunfisch gefüllte Zucchini aus dem Garten auf Tomaten aus ebendiesem

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    Nachtisch war Sojaquark mit gewürfelten Bio-Pfirsichen aus dem Glas... ein Hoch auf 50% wiedergekehrtem Geschmacksinn :laola: :laola:

    Wir haben eineinhalb Terrier, und gerade der halbe Terrier ist auch so ein Kandidat, der sich gern mal vergisst und im Affekt einmischt in Streitereien oder körperliches (Spiel)gerangel. Der kann das nicht erkennen, dass das einfach nur übermütiges Geplänkel von zwei pubertierenden Jugendlichen ist.


    Eure Konstellation empfinde ich auch als ziemlich schwierig. HSH sind für mich trotz langer Hundeerfahrung ein Buch mit sieben Siegeln, und ich halte mich fern von ihnen, weil ich sie nicht einschätzen kann. Ihre Schlussfolgerungen, die sie aus Situationen ziehen, sind mir fremd, und daher sind sie für mich nicht einschätz- und lesbar.

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte so einen Hund hier, der nicht aus dem Affekt aufgrund der aufgeheizten Situation voller Bewegungsreize hinlangt, sondern ganz bewusst und dosiert, weil in seiner HSH-Welt das die einzig adäquate Reaktion ist - holla, da würd ich ganz schön gucken... und dem Hund möglichst bald ein kinderfreies und HSHerfahrenes Zuhause suchen.

    Grundsätzlich haben die meisten Erwachsenen Hunde es gern ruhig daheim. Die wollen ruhen, fressen, pieseln, bissi den Garten ablaufen, Gassi gehen und Gegend abchecken. Was manche Hunde mit kurzer Zündschnur nicht brauchen können ist, fremde Leute im Haus, Action, Lärm, Streitereien und allgemein Unruhe.

    Je nach Nervenkostüm muss man sich dann da ein bisschen zurück nehmen als Mensch.

    Also, ja, tatsächlich, das kann bedeuten, aus Rücksicht auf den Hund zu versuchen, Konflikte nicht eskalieren zu lassen und den Hund vorher auszusperren. Oder das zählen anzufangen... 21, 22... dann kann man ruhig und beherrscht Dinge ansprechen.


    Egal wie, ihr habt einen Hund, der meint, eure Kinder massregeln zu müssen. Da muss man was tun, das ist euch ja auch klar.

    Vielleicht setzt ihr euch mal zusammen und besprechen, wie ihr mit der Situation umgehen wollt in Zukunft, und was jeder dazu beiträgt.

    Dann, ganz praktisch: Hund durch Kindergitter woanders separieren, wenn die Kinder am Fernseher Switch spielen und es heiss hergeht. Oder die Kinder gehen in ihren Bereich dazu, und dort ist die Tür zu.

    Dann, den Hund immer im Auge zu behalten und frühzeitig wegschicken. Also schon, wenn er angelaufen kommt, um was zu kontrollieren. Decken Training wär vielleicht noch ganz praktisch. Quasi dem Hund von sämtlichen Schutzpflichten entbinden, die er meint, zu haben. Oder sie zb auf den Garten zu begrenzen (falls das bei einem HSH so einfach geht... :thinking_face: ).

    Ich glaube auch, dass ihr dazu einen Trainer vor Ort braucht, wenn ihr es mit Training versuchen wollt. Besser ist es, jetzt klar dem Hund zu zeigen, was ihr von ihm sehen wollt und was auf keinen Fall, als dass das jetzt vor sich hin dümpelt und es zu einem echten Beissvorfall kommt. Aber ihr wollt es ja angehen, so oder so. Schaut, was euer Bauchgefühl euch sagt, ob ihr euch das als ganze Familie zutraut.

    Denn da müssen alle an einem Strang ziehen und sich an feste Regeln halten (zb es wird nicht gestritten oder geschrien, wenn der Hund in der Nähe ist), und die Frage ist, ob die Kinder da mitziehen können.

    Es ist auf jedem Fall eine Aufgabe, so ein Hund (wir haben auch einen Hund, der manche Besucher nicht leiden kann... muss man halt immer managen und ein Auge drauf haben. Das muss man wirklich wollen. Wenn der Knoten dann aber platzt, ist es umso schöner).

    meine Frau wollte ihn mit der Hand wegnehmen und da hat er etwas mehr zugeschnappt.

    Deine Frau hat ihn angefasst und er hat sich umgedreht und ihr in die Hand gebissen? :flushed_face:

    Was hat dann deine Frau gemacht? Gab es Feedback für den Hund?


    Wenn man mit ihm Gassi geht, lässt er sich auch von nichts aus der Ruhe bringen.

    Egal ob Hunde, Katzen, Radfahrer, Menschen

    Kein bellen, kein knurren.

    Was ein Hund in dem Moment empfindet, zeigt sich eher in der Körpersprache, wie die Ohren stehen, die Rute, ist der Körper angespannt oder locker, wo geht der Blick hin.

    Das ist wie bei Kindern. Ein Kind äußert Unwohlsein oder Furcht auch nicht immer mit einem Tobsuchtsanfall, sondern oft ziehen sich Kinder zurück und verstecken sich hinter Papas oder Mamas Rockzipfel. Das sagt dann viel mehr aus als "das Kind hat nicht geschrien und war völlig ruhig". Weisst, wie ich meine?

    Hunde kommunizieren eh die allermeiste Zeit ohne Töne nur durch Blicke, wie der Körper im Verhältnis zum anderen gestellt wird, Ohren, Fell (aufgestellt oder glatt), Rute, Körperhaltung (gedruckt, angespannt, gebogen).

    Dass deine Frau geschnappt wurde, würde ich nicht als Kleinigkeit ansehen.

    Ihr habt kleine Kinder, und der Hund hat große Zähne und wird in 6 Monaten in die Pubertät kommen, da sind eure Kinder immer noch klein. Nichts mit "gemeinsam aufwachsen". Euer Hund wird schon an Altersschwäche gestorben sein, da sind eure Kinder immer noch Kinder.

    Das jedenfalls sehe ich als dringlichstes Problem, das sofort zu unterbinden. Am besten, indem der Hund ein Geschirr und ein Stück Schleppleine dran bekommt im Haus, woran man ihn wegnehmen kann, wenn er an die Kinder rangeht.

    Ich hab meinen Hunden, als die Kinder klein waren, ziemlich klar deutlich gemacht, dass die an den Kindern und ihren Sachen nichts verloren hatten. Umgekehrt genauso.