Natürlich ist jeder Mensch ein Unicum, aber rein biologisch gibt es eben männlich und weiblich, XX und XY. Und damit einher geht eine Bandbreite an Emotionen, kulturellen Begebenheiten und Selbstverständnis und tief verinnerlichten unausgesprochenen Regeln, die bestimmte Vorstellungen prägen. Das heißt nicht, dass es nicht Menschen gibt, die sich selbst anders sehen und anders empfinden.
Ich persönlich finde es interessant, die Gedanken von @Zweizylinder zu lesen. Mir ist bewusst geworden, dass manches für mich als Frau einfacher ist, anzusprechen, als es das für einen (außenstehenden) Mann wäre.
Auch in unserem täglichen Alltag gibt es Situationen, da schicke ich meinen Mann (oder er geht von selbst natürlich
), weil ich weiß, ein Mann kommt da jetzt besser rüber, und es gibt Situationen, da komme ich als Frau besser an, da kümmere ich mich selbst drum oder mein Mann sagt, ob ich nicht mal.... .
Ich glaube tatsächlich, manche Gebiete haben sich zu einem Minenfeld entwickelt für Männer... hält er die Tür auf, kann er für einen Galan gehalten werden, oder die Frau reißt ihm die Tür aus der Hand und zischt "Meinen Sie, ich kann das nicht selbst?" - hält er die Tür nicht auf, ist er ein Schofel... oder er hat verstanden, dass Frauen für sich selbst einstehen können usw. Ist schon etwas unübersichtlich geworden
Und das meine ich ohne Wertung, ist mir nur durch die Frage, ob man(n) was sagt wegen Lippenstift oder nicht, bewusst geworden, und das finde ich total interessant.
Ende der Predigt
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