Beiträge von DerFrechdax

    Gestern gab es den Rest vom Grillfleisch in Pflanzensahnesauce mit Reis, heute hatten wir einen Nudelsalat mit gelber und roter Paprika drin und nochmal Hackfleischküchle mit Ketchup (weil das Reismehltoastbrot beim Heimbringen in Männes Roller zu Paniermehl zerquetscht wurde, hat es sich angeboten das so zu verarbeiten)

    Hat er denn auch einen Katarrh? Hast Du das mal untersuchen lassen?

    Ja, hab ich abklären lassen. Ist kein Infekt, sondern er hatte als ganz frischer Pubertant so "Wuzzisabber", wie ich hier gelernt hab xD

    Überall gelbe Flecken, wo er gelegen hat :see_no_evil_monkey:

    Die TÄ hat mir was zum Spülen gegeben und gemeint, das geht von selbst wieder weg. Ist es auch, kein gelber Ausfluss mehr, alles fit im Schritt beim Terriertier.


    Ich hab das Gefühl, dass er Druck abbaut mit dem Schlecken. Er schachtet dann aus und schleckt und knabbert hingebungsvoll und das erste Mal bin ich erschrocken, weil ich nicht wusste, dass so ein kleiner Hund im Erregungszustand so einen großen und, äh, lila verfärbten Penis haben kann. Dauert dann etwas, bis sich alles wieder zurückzieht, dann kann er auch wieder aufstehen.

    Ich hatte bisher halt auch nur kastrierte Rüden oder intakte Hündinnen. Neuland also für mich :relieved_face:

    Ben_auch_mal_hier danke für eure Erfahrung. Ich hoffe, dass alles gut verläuft für euch und sich alles einpendelt, so dass euer Hund sich wieder wohler fühlt in seiner Haut.


    Ich bin insgesamt hin und her gerissen. Klar kann man auch sagen, dann geht Jack halt nicht in die Kontaktstunde. Dann zeigt er halt Rüdenverhalten, ist ja auch was ganz normales irgendwie, auch Aggression gehört dazu. Dann meiden wir halt fremde Rüden im Kontakt.

    Das im Hinterkopf, sehe ich aber halt, wie es ihn vereinnahmt. Wie es für ihn nur Weibchen ->läufig, -> ja, nein und Rüde -> intakt-> Konkurrent gibt und entsprechend auch das Abschnüffeln, drübermarkieren und Spuren anderer Hunde hinterherlaufen mit der Nase am Boden. Und das tägliche hingebungsvolle Herumschlecken an seinem Genitalbereich.

    Es tut mir dann halt auch leid um die verschwendete Energie. Jack wird im Gegensatz zu seinem Halbbruder Kuno nie decken dürfen. Trotzdem verbleibt er in seinem Hormon"sturm". Da frage ich mich, ob es nicht sinn- und liebevoller wäre, ihn davon zu erlösen.

    Aber erst mal mit Mönchspfeffer einen Versuch zu starten leuchtet mir ein. Das probieren wir auf jeden Fall. Vielleicht hilft ihm das, ein bisschen runterzukommen und sich zu beruhigen. Danke für diesen Tipp schonmal, Sambo71 :hugging_face:


    Habt ihr sonst noch Gedanken dazu?

    Du könntest es evtl. auch erstmal mit was pflanzlichen probieren. Kasper bekommt 2 x täglich Agnus Castus (Mönchspfeffer). Das läßt sogar die Hoden leicht schrumpfen. Er sucht Pipistellen, er markiert, er scharrt, ist aber ansprechbar und verträgt sich auch mit anderen unkastrierten Rüden. Wenn das mit den EPI-Medis kompatibel ist, würde ich evtl. das erst probieren

    Danke, dass mir das nicht gleich eingefallen ist :doh:

    Hab ich sogar da, als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform von Nature Love.

    Pro Kapsel sind da 10 mg drin, was ist dann eure Tagesdosis? Oder verwendet ihr Agnus Astus in homöopathischer Form?

    Ich muss eh demnächst mit dem Senior mal wieder zum Checkup und Blutbild , da kann ich abklären, ob das für Jack in Frage kommt.

    Seine Hoden sind wirklich sehr, sehr groß. Verglichen mit der Körpergröße und seinen mickrigen 17,5 Kilo sind die echt riesig, find ich. Die Trainerin meint, dass man bei Hunden von der Größe der Hoden auch auf das Testosteronlevel schließen kann. Da hätte er also von der Optik her eine ganz großzügige Versorgung =)

    Hallo miteinander,

    ich bräuchte mal ein bisschen Input.

    Unser Jungspund ist jetzt eineinhalb und ein intakter Jungrüde. Schon mit 4 Monaten hat er begonnen, zu markieren, und ich habe schon das Gefühl, dass er sehr früh Interesse an Weibchen und ihren Pipistellen gezeigt hat. Er lebt mit dem kastrierten 14jährigen Senior zusammen.

    Eine Zeit hatte er den Senior am Kieker, hat versucht, ihn zu begrenzen, teils zu mobben und war einfach unglaublich frech. Das haben wir ganz gut mit strengem Management hinbekommen und indem wir dem Senior demonstrativ den Rücken gestärkt haben und den Jungspund eingebremst.

    Nun zu meiner Frage:

    In unserer Hundeschule gibt es eine gut moderierte Kontaktstunde. Nach und nach werden die Hunde (bis zu 10) in zwei Ausläufen freigelassen und dürfen ihre Hundedinge tun. Ich war jetzt mit Jack schon länger nicht mehr dort, weil wir andere Kurse belegt hatten und die Kontaktstunde auch immer sehr ausgebucht ist.

    Jedenfalls war Jack, zunächst noch gesichert an der kurzen Schleppi, statt herumzurennen oder andere nette Dinge zu tun, erstmal sehr beschäftigt damit, alles zu markieren, auch als er noch angeleint warten musste. Er und ein neuer, noch fremder Goldie waren die einzigen intakten potenten Rüden. Deshalb wurden sie zuerst getrennt und zu Jack wurden zwei ältere Weibchen gepackt. Nach dem loslassen und ersten anschnüffeln waren sie Luft für ihn und er hat erstmal an jeder Ecke und jedem Baum markiert und geschnüffelt, wer da so vorher am Platz war.

    Als die Trainerin gesehen hat, dass da echt tote Hose war, und nur unser Hund Jack überall herumschnüffelt, wurde Jack und die Weibchen zu den anderen gelassen. Dort war auch ein Weibchen dabei, dass Jack aus anderen Kursen kennt und das ihn immer sehr angehimmelt hat. Zu ihr ist er also hingelaufen und hat sie galant umworben und versucht abzuchecken. Sie hat gefiddelt und in dem Moment stand der andere intakte Rüde daneben. Als das Weibchen sich durch eine "Spielaufforderung" und Fiddeln entzogen hat, ist Jack mit den Vorderpfoten dem anderen intakten Rüden seitlich auf die Schultern gesprungen und hat tief gegrollt.

    Die Trainerin ist sofort dazwischen, und Jack durfte dann erstmal nur an der langen Leine laufen, die Trainerin neben mir als Eskorte. Jack wieder wie verrückt am Schnüffeln, markieren, dann musste er einmal ein großes Geschäft machen obwohl er schon war, er hatte also ziemlich Stress. Danach durfte er nochmal laufen, er traf den anderen Rüden auch nochmal an einem Wasserbecken, aber beide haben sich da demonstrativ ignoriert und betont den Kopf abgewendet.

    Das war also geklärt.

    Ich erzähle euch das deshalb so genau, weil ich danach ein Gespräch mit der Trainerin hatte. Sie plädiert dafür, Jack chippen zu lassen, um seine Sexualität zu bremsen. Er war eigentlich nur am Abchecken, wer Weibchen ist und ob läufig oder nicht, den Kastraten hat er uninteressant gefunden. Er selbst war natürlich der tollste Rüde am Platz, das hat man von seiner ganzen Körperhaltung schon gesehen, und dann natürlich das übermäßige markieren und teilweise scharren. Er war einfach wirklich innerlich auf 180 und hatte da echt keine Entspannung oder gar Spaß.

    Beim RO Kurs war es ähnlich gewesen, Jack hat sich nie richtig konzentrieren können, besonders wenn jemand mit Weibchen vorher den Parcours abgelaufen ist. Da musste er nur am Boden schnüffeln, die Ohren fast auf Durchzug, und alle Übungen wurden schlampig, weil Herr Jungspund in Gedanken bei ganz anderen Dingen war. Ich musste auch unheimlich aufpassen, weil er dazu neigte, die Schilder anzupinkeln :see_no_evil_monkey:

    Unser Gassi läuft eigentlich ähnlich ab. Es werden nur Pipistellen gesucht und überpinkelt, und er markiert sehr deutlich die Umgebung, scharrt und "alles seins". Fremde Hunde sind Eindringlinge und stören ihn. Wenn ich seine Haufen aufsammle sehe ich direkt den Frust in seinem Gesicht. Er sucht sich dafür oft sehr strategische Orte aus, und ich nehm das dann wieder weg :woozy_face:  xD

    Bisher war ich der Meinung, ich lasse ihm das Testosteron, weil er auch eher unsicher ist mit Menschen, und er hat ja EPI. Das heißt, er muss Enzyme nehmen, dann ist momentan alles gut. Allerdings habe ich auch gelesen, dass seine ausgesprochene Schreckhaftigkeit und Meiden aus heiterem Himmel damit zusammenhängen kann. Er ist geräuschempfindlich, und von Gewusel muss ich ihn abschirmen.

    Nun also meine Frage, ihr habt es gleich geschafft :ops:  =)

    Die Trainerin meint, er habe so viel sexuell motivierten Stress, dass ich ihn zur Probe chippen lassen soll. Er würde dadurch ausgeglichener, ruhiger, umgänglich, nicht mehr so im Stress mit Markieren und Territorium abstecken, und das würde zur allgemeinen Entspannung beitragen, so dass der Hund auch draußen entspannter und nicht mehr so schreckhaft wäre. Momentan reagiert er mit leichter Aggression, wenn ihm was Angst macht, also zb wenn ein Mann auf ihn zukommt und ihn anspricht. Er steht dann neben oder hinter mir und meidet, und wenn das nicht hilft, dann knurrt er. Geht der nicht weg bzw geht noch in die Hocke oder so, weicht er rückwärts und bellt.

    Ich würde ungern haben, dass sich diese Macke an ihm verstärkt, dass er ängstlicher wird oder seine Probleme mit Männern sich verstärken. Andererseits, wenn das Testosteron fehlt, würde er auch vielleicht "gleichgültiger" sprich ausgeglichener bei sowas werden? Es will ihm ja niemand was, und er hat auch noch nie etwas erlebt, was seine Abneigungen für mich erklärt. Außer, dass er es als Junghund und Welpe nicht in ausreichendem Maß kennengelernt hat. Oder ich hab die auslösende Situation anders als er wahrgenommen, das kann natürlich sein, und sie ist für mich vergessen und für ihn halt nicht. Er hat ein wirklich ausgezeichnetes Gedächtnis, besonders ortsgebunden.

    So, nun bitte her mit euren Gedanken. Ich hab versucht, es so detailliert wie möglich aufzuschreiben, entschuldigt, dass es etwas ausgeufert ist. Wenn was unklar ist, fragt bitte nach.

    Ich möchte eigentlich nur, dass mein Hund entspannen kann, auch beim Gassi, und dass er mit anderen Rüden kein Thema hat. Die Trainerin sieht da eine Rüdenunverträglichkeit aufziehen bei ihm, was ich mir sehr gut vorstellen kann. Bisher hatte er eher nur Kontakt mit Hündinnen zum gemeinsamen Gassi oder mit gechippten oder kastrierten Rüden. Und, charakterlich ist er halt der kernige Typ, das muss man auch dazu sagen. Das gefällt mir auch an ihm. Ich möchte halt auch ungern so einen fetten, an allem uninteressierten Kastraten an der Leine haben. Ich mag seine aufgeweckte Art. Allerdings schleckt er auch unheimlich viel an seinem Schniepfi herum, manchmal ist der dann auch sehr erregt und vergrößert und er muss warten, bis er wieder aufstehen und woanders hinlaufen kann :ugly: Das macht er sicher einmal am Tag, dass er diesbezüglich "Pflege" betreibt.

    Ich bin geneigt, ihn zur Probe chippen zu lassen, um ihm einfach diesbezüglich mehr Ruhe zu gönnen und zu entlasten. Was meint ihr?

    Schöne Grüße und danke fürs Lesen und Gedankenmachen :winken:

    Frage, heute an der Hundeschule hab ich einen Boxer gesehen, der hatte Nase, zwar zwei Falten an den oberen Lefzen, aber schon, ja, doch, gut Nase dran.

    Trotzdem hat der geröchelt und gehechelt, dass man ihn weit hören konnte, obwohl, er nur an der kurzen Leine nach der Hundeschule auf und ab gegangen ist, um nochmal das Bein zu heben. Es hatte 23 Grad, der Himmel war bedeckt, es war zwar etwas schwül, aber windig.

    Ist das bei Boxern auch so ein Problem wie bei Frenchies? Ich hab noch nie einen Boxer so schlurchig röcheln gehört :omg: