Beiträge von DerFrechdax

    Freunde von uns haben einen Lagottorüden, der müsste jetzt 4 sein. Der hatte vor seiner Chipkastration ordentlich Power und war überhaupt nicht tot zu kriegen :dizzy_face: also wirklich so, dass es mühsam wurde.

    Ich hab ihn ab und an mal da zum Sitten, inzwischen ist er gemäßigter unterwegs, aber immer gut drauf und manchmal ziemlich, äh, erziehungsresistent. Man könnte es auch stur nennen, aber da muss man bei ihm einfach den Hebel finden, wo man ansetzt und wie man ihn zur Mitarbeit kriegen kann. Motivieren lässt er sich nämlich recht fix, was ich durch meine Terrier inzwischen ganz gut gelernt hab :relieved_face: mit Strenge braucht man ihm dagegen wie bei meinen beiden auch gar nicht kommen. Dann geht der Rollo runter und es gibt Dienst nach Vorschrift xD


    Ein hübsches Kerlchen hast du da :herzen1: Nur das Fell, da bin ich gespannt, wie es sich entwickelt. Das Lagottofell sieht nochmal ganz anders aus, allerdings ist das auch als Welpe weicher, wenn ich das richtig in Erinnerung hab.

    Jetzt ist sein Fell drahtig, ein bisschen ölig irgendwie (wie Schafwolle) und überhaupt nicht mit den weichen Locken zu vergleichsweise, mit denen mein Wheaten-Jungspund mich verwöhnt. Der Lagotto muss viel in die Dusche, weil sich wirklich alles festhängt, jedes Sandkorn, jede Klette, Stöckchen, Steinchen etc pp., und es lässt sich nicht auskämmen. Dafür haart er nicht und muss nur ab und an mit der Schermaschine frisiert werden.

    Schön, von dir und anderen zu lesen :cuinlove:

    Pön ist ein Pony? :thinking_face:


    Mein Herr Sohn heute im Café :see_no_evil_monkey:

    Er schaut sich die Karte an, stolpert über die Chicken Fingers und lacht sich einen Ast. Ich frage, was ist, und er prustet unter viel Lachen hervor, dass er es total lustig findet, dass auf der Karte das Hähnchenfilet gegendert wird.

    Ich so, hä, lass mal sehen.

    Mein Sohn zeigt mir kichernd den Eintrag auf der Speisekarte.

    Dort steht, Achtung:

    "Chicken Fingers - aus dem Hähncheninnenfilet"

    xD  :lol:

    Hi, ich würde auch zum Abgeben tendieren.

    Wir denken immer, wir sind für unsere Hunde unersetzlich, aber Fakt ist auch, wenn die Chemie passt, könne unsere Hunde auch woanders glücklich werden. Das mit der TÄ hört sich doch für den kleinen Patienten sehr gut an. Und du brauchst die Energie jetzt für dich und deine Behandlung und Genesung. Also, für mich stünde meine Entscheidung fest.

    Alles Gute! 🍀

    Ich hab den Eindruck, dass die Trainerin bei dem einen Besuch, den sie gemacht hat, die Tragweite des gezeigten Verhaltens des Hundes vielleicht nicht erfasst hat. Vielleicht wurde wirklich nur eine Art Checkliste erarbeitet, was der Hund baldmöglichst können muss, und arbeitet die jetzt ab. Und Punkt 1 ist eben, Gewöhnung an Gassigänge.

    Es muss ja nicht sein, dass die Trainerin komplett inkompetent ist, aber ich habe manchmal schon das Gefühl, dass gewisse Trainer gern "Abkürzungen" gehen auf dem Weg zum "Wunschverhalten". Auch, weil die Kunden aka Halter eine schnelle Lösung wollen.

    Dadurch wird aber weder etwas ordentlich aufgebaut noch das Vertrauen und die Bindung hergestellt und gefördert.

    Statt den Hund aus irgendeinem Eck vorzuzerren, um ihn dann irgendwohin zu schleifen müsste erstmal daran gearbeitet werden, dass der Hund auf Zuruf/Locken/Leckerliwerfen mit einer gewissen Freude zu seinen Menschen kommt. Dann, dass er sich entspannt mal vorsichtig anfassen lässt ohne sich verteidigen zu müssen, also zb mal ins Ohr gucken, mal die Pfoten anschauen. Dass er freudig und mit einer gewissen Neugierde und Vertrauen mal ein paar Schritte mit seinem Menschen mit läuft, ohne mitgeschleift werden zu müssen.


    Macht denn der Hund eigentlich irgendetwas gern, oder muss man ihn zu allem zwingen? Ich habe das Gefühl, hier läuft so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Und solange der Hund zu allem mit Gewalt gezwungen wird, anstatt dass man es schafft, ihn zu motivieren, wird da auch nie sowas wie Vertrauen wachsen können. Schade. Wirklich. Und traurig.

    Und genau das ist eben worum es geht, was kann ich als antwortender User verantworten. Ja, ich finde, wenn man auf solche Themen antwortet, dann trägt man auch eine gewisse Verantwortung. Und über die sollte man sich vorab einfach mehr Gedanken machen.

    Ah, okay. Das seh ich bis zu einem gewissen Grad auch, aber eben nicht absolut.

    Wir können hier doch nur Empfehlungen oder "also ich würde..." und "bei mir war das soundso" abgeben. Die Verantwortung und Entscheidung obliegt mMn allein dem Hundebesitzer aka TE. Schon allein, weil hier niemand dabei war und den Hund nicht gesehen hat. Aber das führt jetzt glaub ich zu weit (und wäre fast einen eigenen Faden wert, was kann ein Hundeforum leisten, und wo sind die Grenzen).

    Gestern hatten wir Penne mit lauwarmer Thunfischtomatensauce, so lecker 😋

    Heute abend mach ich eine Bowl mit Kichererbsen, Salat, Kimchi, Tomaten und Gurke aus dem Garten, in Butter geschwenkter gelber Zucchini aus dem Garten und einem Stück Lachs, das ich noch im Gefrierschrank gefunden habe. Dazu gibt's Butterbrot.

    Ich finde den Einwand total berechtigt.

    Dass sich das Vorort ein Trainer anschauen muss und man im Netz keine Glaskugel hat, war offensichtlich nicht klar. Auch, das eine normale Hundeschule eher schlecht ist, wenn sie kein Wissen vermittelt, sodass die TE denkt, es würde Welpenschutz geben und ob ihre Hündin, denn nicht wüsste, dass man keine Welpen beißt.

    Bei einem Hund der frisch gebissen hat, wird auch kein Maulkorb aufgebaut, sondern schnellstmöglich einfach ein Maulkorb besorgt und dann kommt der drauf.

    Was ist z.B. sinnvoll? Direkte Trainertipps, Informationen darüber wie und wo man einen sicheren Maulkorb kaufen kann, Informationen darüber, woran ein guter Hundetrainer erkannt werden kann. Und ja: auch die Information, dass man sich ggf. über eine Abgabe Gedanken machen soll - mMn völlig berechtigt, wenn die TE Angst vor den eigenen Hund entwickelt oder einfach in bestimmten Situationen Angst hat. Angst ist nämlich eine total schlechte Grundlage um den Hund zu führen.

    Ok, alles für mich nachvollziehbar. Ich tu mir halt schwer, einen Hund, auch wenn der traurigerweise einen anderen Hund so schwer verletzt hat, jetzt einfach ohne Vorarbeit einen Maulkorb aufzuziehen und den ab jetzt völlig unvorbereitet nur noch damit herumlaufen zu lassen, wenn doch gar nicht klar ist, ob der Hund auch für Menschen eine Gefahr darstellt. Ich hatte das eher so verstanden, dass die TE nun kein Vertrauen mehr hat und sich deshalb eher irrational begründet ängstigt vor ihrem eigenen Hund.

    Und einen Maulkorb hat man fix aufgebaut. Da übt man ein paar mal innerhalb eines Tages, statt den einfach überzustreifen, wodurch auch Vertrauen bei einem sensiblen und allein gelassenem Hund verschenkt wird. Das, was am längsten dauern wird, ist, bis das Paket von Chic und Scharf ankommt :see_no_evil_monkey:

    Das mit dem Welpenschutz, das ist wahrscheinlich etwas, wogegen Trainer und Hundeschulen noch in 100 Jahren ankämpfen werden. Das sitzt so fest in den Köpfen der Menschen. Ich hab auch erst spät gelernt, wie eine erwachsene Hündin einen fremden Welpen wahrnimmt, besonders, wenn sie selbst intakt und unkastriert ist. Man denkt immer, Hündinnen hätten die gleichen mütterlichen Gefühlewie wie wir Menschen es haben, wenn wir ein Hundebaby sehen, dabei wollen die den einfach nur weg haben manchmal. Ob man da aber der Hundeschule einen Vorwurf machen kann, wenn das Thema einfach nie aufkam? :thinking_face:

    Ist wahrscheinlich schwer, hier ein klares Bild zu bekommen. Aber das kann doch nicht heißen, keiner schreibt mehr was?

    Ich finde es echt mutig von einigen hier, die Tipps geben, wie ein Hundeanfänger einen Hund zu behandeln hat, der grad einen anderen Hund fast getötet hätte.


    Aber bitte, ihr müsst das ja wissen.

    :thinking_face:

    Was soll man denn sonst machen? Hier, im Hundeforum?

    Sagen, bring ihn ins Tierheim? Geb den bei der Orga ab? Schau, wie du zurecht kommst? Ohne den Hund überhaupt gesehen zu haben und lediglich mit den Ausführungen eines Hundeneulings im Sinn, der halt auch die wesentlichen Signale nicht erkannt und nicht gesehen hat und sie deshalb uns hier auch nicht wiedergeben kann? Offensichtlich wird hier Rat und Entscheidungshilfe gesucht. Mehr kann hier auch nicht passieren.

    Hundeschule ist offensichtlich im Hintergrund, es wurden Kurse besucht. Dass vor Ort ein Trainer draufschauen muss und das Training anpassen muss, eh klar.


    Da finde ich den Hinweis, einen Maulkorb zu besorgen und aufzubauen und den Hund, bis man eine Lösung gefunden hat, von anderen Hunden fernzuhalten nun nicht verkehrt. Oder was schlägst du vor? Ich versteh dich bzw dein Post gerade nicht :ka: