Beiträge von DerFrechdax

    Danke für dein Update! Ich glaube, dass du grundsätzlich nicht überblickst, wie viel Arbeit es ist, einen Hund aufzuziehen, ihm alles zu zeigen und ihn soweit zu erziehen, dass er problemlos im Alltag mitläuft.

    Denn gerade das hier:

    Für den Rest werden wir auf die Einschätzung der Trainerin warten, wenn sie auch zur Abgabe rät nachdem sie uns persönlich kennengelernt hat werden wir es in Betracht ziehen. Auch wenn sich rausstellst das schon Zuviel kaputt ist und wir 100 Stunden und tausende von Euro investieren müssten.

    lässt mich aufhorchen. Um am Ende mit 3 oder 4 Jahren einen zuverlässig gehorchenden Hund zu haben, steckst du sicher mehr als 100 Stunden Erziehung rein. Trainingsstunden wohl nicht, obwohl, wenn du zwei Jahre jede Woche einmal in die Hundeschule gehst, sind die auch beisammen :D .

    Die 1000e von Euro, das kann dagegen realistisch gesehen auf jeden Fall schon sein. Du hast einen Mops, der dazu neigt, Missbildungen im Gesicht und im Bereich der inneren Weichteile desselben zu haben. Oft muss das Gaumensegel eingekürzt werden oder die Nasenlöcher erweitert, je nachdem, wieviel Nase er noch hat und wie es innen drin dann konkret ausschaut. Auch an den Zähnen kann man im Laufe der Zeit einiges an Geld investieren. Wenn ihr das nicht eingeplant habt, warum habt ihr euch für so eine kranke Rasse entschieden?

    Und Wasser oder wurfdiscs tun nicht weh.

    Dazu sag ich jetzt mal nichts weiter. Stell dir einfach mal vor, dein Kind geht in die Kita und die Erzieherin dort würde dein Kind so "erziehen". Wie findest du das? Ist das ein probates Mittel, um das Vertrauen eines Hundes, eines Kindes oder eines Tieres allgemein zu erwerben, oder denkst du, damit verursacht man eher Angst und Unsicherheit?

    Wir wünschen uns außerdem das unsere Tochter eine gute Freundin in der Kleinen gewinnt

    Diesen Wunsch dürft ihr getrost beerdigen. Ein Hund kann kein Ersatz für echte, menschliche Freunde sein. Klar kann das eine tolle Beziehung sein, die man als Kind zum Hund entwickelt, aber das muss von den Erziehenden mit einer guten Grundlage aufgebaut werden, und Kind und Hund brauchen beide Grenzen und müssen Beachtung ihrer Bedürfnisse erfahren.

    Und, nicht jeder Hund mag mit einem Kleinkind konfrontiert werden, deshalb kommt es auch zu Unfällen oder Beissvorfällen, wenn der Hund zwar klar kommuniziert, dass er da echt keine Lust drauf hat, aber ihm das Kind aufgezwungen wird oder es sich ihm aufzwingt. Dann knallt es halt oft, und dann wird die Schuld beim Hund gesucht, statt sich an die eigene Nase zu fassen.

    Viel Glück, ich hoffe, die Trainerin ist kompetent und kann euch helfen, und ihr seid gewillt, ihren Rat umzusetzen. Viel Erfolg!

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    War sehr lecker, ich hab noch Zucchini aus dem Garten drin untergebracht und mit Harissa und Ras El Hanout leicht scharf abgeschmeckt... und das Beste, es ist genug für morgen übrig :mrgreen-dance: kein Kochen morgen :applaus:

    Hi, also, erstens könnte man mit ihr langsam steigernd beginnen, sie am Fahrrad mitlaufen zu lassen. So kann sie dosiert Energie loswerden und dreht nicht auf wie verrückt, sobald sie mal etwas Platz hat.

    Dann würde ich ihr eine lange Schleppleine gönnen plus Geschirr. Damit hast du sie unter Kontrolle, indem du das Ende in der Hand behältst und nachfasst bei Bedarf.

    Dann, der Rückruf. Den hast du bei deinem Rotti doch sicher auch geübt und verankert? Genauso machst du das dann bei ihr. Rufst ihren Namen, machst dich etwas interessant, und wenn sie reagiert, gibt's Party. Erst im Haus, dann im Garten oder der nächsten Pipiwiese und dann, wenn sie gesichert an der Schleppi mit dir unterwegs ist. Viel Erfolg!

    Ich hab mit die App von Sevencooks heruntergeladen. Daraus habe ich heute den Cesar Salad mit Kichererbsen nachge"kocht":

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    Diese wunderschönen Tomätelchen sind übrigens aus dem Garten :smiling_face_with_heart_eyes:


    Gestern abend war ich mit meiner besten Freundin aus Jugendtagen italienisch (und glutenfrei :smiling_face_with_hearts: ) essen:

    Bruschetta

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    Nudeln und Salat

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    Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen und keine beißenden Bestien, die sich nicht anfassen lassen.

    Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben. Zurückgeben oder woanders hin abgeben werden wir sie wahrscheinlich nicht. Wir haben schließlich Verantwortung übernommen und wer würde sie denn nehmen? Solche Hunde sind doch bestimmt schwer zu vermitteln?

    Wir werden eure Tipps umsetzen und hoffen das es sich bessert.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es Menschen wie euch gibt. Du schreibst, der Hund, der noch ein Baby ist, ist bissi über 3 (!) Wochen bei euch, und in der Zeit habt ihr es geschafft, den Hund folgendermaßen zu traktieren:

    Wir haben es mit aus versucht aber sie hört nicht. Wir haben es außerdem mit laut schreien, schubsen, Wasser, Wurfscheiben, Schnauze zuhalten, leichtem Klaps und quietschen versucht.

    Dann rennt ihm permanent euer 2jähriges Kind nach und grabbelt ihn an und als Krönung habt ihr dem Hund wichtige Lernerfahrungen versagt, weil ihr ihn nicht nach draußen in die Umwelt lassen wolltet.

    Als ihr nun mit dem Hund 20 Minuten spazieren wart, hat der Hund getobt, gejault und Angst gezeigt, und ihr habt darauf mit einer hanebüchenen Ausrede als Begründung genau gar nicht reagiert. Ihr habt den Hund völlig allein gelassen.

    Und dann bezeichnet ihr euer Hundebaby als "schwierig" und "aggressiv"? :see_no_evil_monkey:

    Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben.

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wenn euer Hund und ihr real seid, habt ihr nach besten Kräften schön selbst daran gearbeitet, dass euer Hund so ist, wie er sich zeigt.

    Wir haben schließlich Verantwortung übernommen

    Nein, habt ihr nicht. Ihr habt einem Hundebaby den Start in sein hoffentlich langes Hundeleben ordentlich verkaxxt. Ich nehme an, er kommt aus schlechter Aufzucht, darüber hinaus erlebt er bei euch schlechte Haltung und mangelhafte Erziehung und weiß nicht, wie ihm geschieht.

    wer würde sie denn nehmen? Solche Hunde sind doch bestimmt schwer zu vermitteln?

    Sicher nicht. Mopse gehen weg wie warme Semmeln (leider). Deshalb bin ich dafür, dass ihr dem armen Hund ein neues, verständnisvolleres und informierteres Zuhause sucht.

    Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen

    Nein, Welpen sind kleine Hundebabys, die genau wie Menschenkinder erzogen und geliebt werden wollen und die Bedürfnisse haben, die befriedigt werden müssen.

    Aus euren Zeilen spricht große Unwissenheit und keinerlei Empathie. Vielleicht ist Tierhaltung für euch einfach nichts. Ein Mindestmaß an Interesse, Wunsch, sich einzufühlen, zu bilden und für das Wesen, ja, echte Verantwortung zu übernehmen wäre nötig.

    Solange ihr nicht bereit seid, das aufzubringen, sehe ich bei euch keinen Hund und kein Haustier.

    Meine graue Schäferhündin aus LZ mit roten Papieren hat auch nicht gewacht, nirgends, und wir sind mit ihr 4x umgezogen. Meine Leonbergerhündin auch nicht, ein einzelner Beller war bei ihr das höchste der Gefühle.

    Der junge Terrier, den wir jetzt hier haben, wacht dafür für 2, wenn wir ihn lassen würden. Der würde gern so Randale machen, dass wir deshalb jetzt einen zweiten Zaun ziehen mussten, um den Abstand zum Gehsteig zu vergrößern, und Menschen, die zu uns wollten, haben sich teils gestört fühlt.

    Vielleicht wäre, wenn dir etwas an Ares liegt, ein kleiner kerniger Terrier als Zweithund wirklich eine Option? Du hast bei einem neuen Hund halt wieder nicht die 100%ige Gewähr, dass er so wacht, wie du es dir vorstellst. Hunde sind wie wir Menschen auch Individuen.

    Ich persönlich würde mich freuen, hätte ich so ein gemäßigtes Exemplar erwischt.

    Ansonsten schließe ich mich an, wenn der Hund wirklich unnatürlich ruhig ist, könnte er auch Schmerzen oder andere Probleme haben. Wurde er denn schonmal einem TA vorgestellt oder mal Blut abgenommen?

    Wenn der Kater dann halt gerannt ist (zum spielen)m dann wurde sie ganz aufmerksam.

    Wie wäre es denn, wenn du genau in diesem Moment -also Kater läuft/rennt vorbei, Hund richtet seine Aufmerksamkeit auf den Kater- exakt in dieser Sekunde den Namen deines Hundes sagst und ihm in begeisterten Ton sagst, da, Fifi, schau mal, was ich tolles hab, und ihm dann ein Stückchen Wiener oder Gelbwurst oder ein anderes, extrem hoch im Kurs stehendes Leckerli vor die Nase rollern lassen würdest?

    Oder es nah beim Hund hinwerfen würdest, so dass er dem Leckerli nachgeht?

    Ich könnte mir vorstellen, dass das dazu führt, dass der Hund erstens zu dir umorientiert wird und zweitens der Hund den Kater dann ganz toll findet, weil es immer Leckerli regnet, wenn der da ist. Und er tut, was du willst, er jagt dem Kater nicht nach. Wäre das eine Lösung? Dem Kater kann man ja auch ein Bröckchen hinwerfen, damit er nicht so rennt ;)

    Die Theorie stimmt soweit auch, Bradshaw und O'Heare schreiben beide, beruhend auf vielen Studien und Untersuchungen, daß man bei Hunden (fast) alles durch Belohnen erreichen kann, was man von ihnen will.

    Und, möchte ich gern hinzufügen, weil mir das wichtig erscheint, die Belohnung muss perfekt getimt sein.

    Und da sind viele neue Hundehalter schon wieder überfordert.

    In den offenen Kursen, die ich mit Jack besuche, sind unglaublich oft Menschen, die genau das Falsche bestätigen. Letztens erst wieder, die Hunde sollen Sitz machen, es folgt Leckerli, dann geht der Mensch einmal um den sitzenden Hund herum, belohnt nochmal und löst auf. Ganz einfach, oder?

    Aber es gibt immer wieder Leute, die sagen "Sitz", der Hund setzt sich, kriegt sein Leckerli, Hund steht auf, Mensch sagt "Sitz", Hund setzt sich, kriegt Leckerli, Hund steht auf... das nennt man Verhaltenskette und der kluge Hund steht möglichst oft einfach auf, um möglichst oft wieder ins Sitz beordert zu werden und Leckerli abzugreifen.

    Oder, Hund soll sitzen, Mensch sagt "Sitz", Hund sitzt, steht gleich wieder auf, die Nase versenkt sich im Leckerlibeutel, und der Mensch gibt ihm dann eins davon. Zu spät halt und das Falsche belohnt.

    Deshalb "aus dem Bauch raus". Feedback klar, deutlich, angepasst an den Hund, der Situation angemessen, unmittelbar und gut getimt. Nicht nur Bestätigen von richtigem Erhalten, sondern auch klares Nein zu falschem Verhalten. Und zwar mMn lieber beim ersten Mal gleich so deutlich, dass der Drops damit gelutscht ist. Und danach ist man gleich wieder gut, also kein Schmollen oder "der weiß schon was er gemacht hat" und dann den Hund ignorieren oder so. Nach der Korrektur abhaken und wieder weitermachen.

    Ich finde das so am einfachsten für die Hunde, denn dann wissen sie immer, woran sie sind und was ich will, oder ganz klar nicht will.