Beiträge von DerFrechdax

    Gestern hatten wir Penne mit lauwarmer Thunfischtomatensauce, so lecker 😋

    Heute abend mach ich eine Bowl mit Kichererbsen, Salat, Kimchi, Tomaten und Gurke aus dem Garten, in Butter geschwenkter gelber Zucchini aus dem Garten und einem Stück Lachs, das ich noch im Gefrierschrank gefunden habe. Dazu gibt's Butterbrot.

    Ich finde den Einwand total berechtigt.

    Dass sich das Vorort ein Trainer anschauen muss und man im Netz keine Glaskugel hat, war offensichtlich nicht klar. Auch, das eine normale Hundeschule eher schlecht ist, wenn sie kein Wissen vermittelt, sodass die TE denkt, es würde Welpenschutz geben und ob ihre Hündin, denn nicht wüsste, dass man keine Welpen beißt.

    Bei einem Hund der frisch gebissen hat, wird auch kein Maulkorb aufgebaut, sondern schnellstmöglich einfach ein Maulkorb besorgt und dann kommt der drauf.

    Was ist z.B. sinnvoll? Direkte Trainertipps, Informationen darüber wie und wo man einen sicheren Maulkorb kaufen kann, Informationen darüber, woran ein guter Hundetrainer erkannt werden kann. Und ja: auch die Information, dass man sich ggf. über eine Abgabe Gedanken machen soll - mMn völlig berechtigt, wenn die TE Angst vor den eigenen Hund entwickelt oder einfach in bestimmten Situationen Angst hat. Angst ist nämlich eine total schlechte Grundlage um den Hund zu führen.

    Ok, alles für mich nachvollziehbar. Ich tu mir halt schwer, einen Hund, auch wenn der traurigerweise einen anderen Hund so schwer verletzt hat, jetzt einfach ohne Vorarbeit einen Maulkorb aufzuziehen und den ab jetzt völlig unvorbereitet nur noch damit herumlaufen zu lassen, wenn doch gar nicht klar ist, ob der Hund auch für Menschen eine Gefahr darstellt. Ich hatte das eher so verstanden, dass die TE nun kein Vertrauen mehr hat und sich deshalb eher irrational begründet ängstigt vor ihrem eigenen Hund.

    Und einen Maulkorb hat man fix aufgebaut. Da übt man ein paar mal innerhalb eines Tages, statt den einfach überzustreifen, wodurch auch Vertrauen bei einem sensiblen und allein gelassenem Hund verschenkt wird. Das, was am längsten dauern wird, ist, bis das Paket von Chic und Scharf ankommt :see_no_evil_monkey:

    Das mit dem Welpenschutz, das ist wahrscheinlich etwas, wogegen Trainer und Hundeschulen noch in 100 Jahren ankämpfen werden. Das sitzt so fest in den Köpfen der Menschen. Ich hab auch erst spät gelernt, wie eine erwachsene Hündin einen fremden Welpen wahrnimmt, besonders, wenn sie selbst intakt und unkastriert ist. Man denkt immer, Hündinnen hätten die gleichen mütterlichen Gefühlewie wie wir Menschen es haben, wenn wir ein Hundebaby sehen, dabei wollen die den einfach nur weg haben manchmal. Ob man da aber der Hundeschule einen Vorwurf machen kann, wenn das Thema einfach nie aufkam? :thinking_face:

    Ist wahrscheinlich schwer, hier ein klares Bild zu bekommen. Aber das kann doch nicht heißen, keiner schreibt mehr was?

    Ich finde es echt mutig von einigen hier, die Tipps geben, wie ein Hundeanfänger einen Hund zu behandeln hat, der grad einen anderen Hund fast getötet hätte.


    Aber bitte, ihr müsst das ja wissen.

    :thinking_face:

    Was soll man denn sonst machen? Hier, im Hundeforum?

    Sagen, bring ihn ins Tierheim? Geb den bei der Orga ab? Schau, wie du zurecht kommst? Ohne den Hund überhaupt gesehen zu haben und lediglich mit den Ausführungen eines Hundeneulings im Sinn, der halt auch die wesentlichen Signale nicht erkannt und nicht gesehen hat und sie deshalb uns hier auch nicht wiedergeben kann? Offensichtlich wird hier Rat und Entscheidungshilfe gesucht. Mehr kann hier auch nicht passieren.

    Hundeschule ist offensichtlich im Hintergrund, es wurden Kurse besucht. Dass vor Ort ein Trainer draufschauen muss und das Training anpassen muss, eh klar.


    Da finde ich den Hinweis, einen Maulkorb zu besorgen und aufzubauen und den Hund, bis man eine Lösung gefunden hat, von anderen Hunden fernzuhalten nun nicht verkehrt. Oder was schlägst du vor? Ich versteh dich bzw dein Post gerade nicht :ka:

    Hi, was hier passiert ist, tut mir unheimlich leid, vor allem dass der Welpe für sein Leben gezeichnet ist, körperlich und vermutlich auch seelisch.

    Wenn du deshalb Schuldgefühle hast, kannst du es vielleicht versuchen, ein kleines bisschen bei der Halterin des Welpen wieder gut zu machen, durch einen Brief, oder ein Geschenk und vor allem die Übernahme der Kosten und Nachbehandlungen. Der Hund hat davon nichts mehr, aber die Besitzerin und du, ihr könnt so vielleicht ins Reine kommen, wenn ich das so sagen darf.


    Dann, zu den von dir eingestellten Bildern. Die lösen in mir Unwohlsein aus, wenn ich mich in deine Hündin hineinversetze. Der DSH steht deutlich über ihr, pfötelt an ihr herum, und sie schaut gestresst drein. Der DSH war auch eine Hündin, oder?


    Ich könnte mir vorstellen, dass du einen eher potentiell unsicheren Hund die letzte Zeit genötigt hast, sich allein und ohne Hilfe von dir mit allen möglichen Arten von Fremdhunden auseinander zu setzen. Oft kippt das in Mobbing und unterschwellige Unnettigkeiten, die man als ungeschult zusehender Halter aber nicht erkennt. Man sieht nur zwei interagierende Hunde und denkt "die spielen aber schön".

    In Wirklichkeit hat deine Hündin vielleicht versucht, die durch rennen oder herumspringen (fiddeln) loszuwerden.

    Jetzt bei dem Welpen, da ist vielleicht das Fass einfach übergelaufen. Vielleicht hat er sie gezwickt oder ist ihr ins Gesicht gesprungen. Dass die Verletzungen so arg sind, kann ein unglücklicher Zufall sein, wenn sich ein Fangzahn gerade in der Augenhöhle verkeilt und ihr dann daran herumgerissen habt. Oder sie hat nicht einschätzen können, wie stark sie zubeißt, weil sie stark gestresst war. Da gehen manchmal im Oberstübchen für ein paar Sekunden die Lichter aus bei manchen Hunden.

    Egal wie, ich würde sofort mit einem gut passenden Maulkorb ein positives Training beginnen (Leckerli hinter das vordere Ende des Maulkorbs halten, Hund taucht in Maulkorb, nimmt sich durch das Gitter das Leckerli. Wenn man das öfter wiederholt, wird der Maulkorb positiv belegt und man kann den mal kurz schließen usw., lass dir das zeigen von der Trainerin).

    Es ist jetzt an dir, dafür zu sorgen, dass solche Situationen sich nie! mehr wiederholen.

    Noch als Frage zum Schluss, wieso kommst du darauf, dein Hund würde nun auch Menschen oder dich selbst beißen wollen? Hat deine Hündin da schon Ansätze gezeigt oder dich bedroht?

    Hi, ich finde es gut, dass du dich hier zusätzlich informierst!

    Meine Meinung zu eurem Thema:


    Wenn man Zeit hat, sich im Internet durch den ganzen Wust an guter und schlechter Information zu kämpfen, dann hat man auch Zeit, eine gute Hundeschule zu besuchen. Dort lernt dein Hund

    • fremde Menschen kennen sowie

    • fremde Hunde,

    • wird begrenzt (zumindest in einer guten Hundeschule, wo nicht nur die Welpen sich selbst überlassen werden und mobbend herumrennen, sondern tatsächlich altersgerecht aufbauend etwas lernen sollen),

    •er lernt, zu warten, bis er dran ist, und einen gewissen Grundgehorsam, auf den du sein ganzes Leben zurückgreifen kannst

    •dir werden wichtige Basics beigebracht wie -> Medical Training, -> Maulkorb positiv aufbauen, also anziehen, indem der Hund selbst hineinschlüpft und den auch aufbehält, -> richtiges Timing für Bestätigung oder Korrektur und wie diese am besten erfolgt, damit der Hund versteht, was du von ihm willst

    •er wird dosiert Umweltreizen ausgesetzt, die er in der Gruppe gut tolerieren kann, denn die anderen Hunde geben ihm Sicherheit.


    Sei dir bewusst, dass dein Hund später 100% funktionieren muss, weil diese Art Hund von manchen Mitmenschen kritisch gesehen wird. In manchen Bundesländern kannst du in Schwierigkeiten kommen, wenn dein Hund irgendwie auffällig wird. Das setzt dich natürlich unter Druck, deshalb solltest du nicht selbst dran herumprobieren, sondern so bald wie möglich einen Trainer/in ins Boot holen. Unsicherheit ist ganz normal anfangs, deshalb braucht man einen kompetenten Ansprechpartner, der einen ein bisschen an die Hand nimmt. Das geht nicht nur durch ein Forum.

    Gerade habe ich das hier gelesen, als ich gegoogelt habe, ob da, wo ich herkomme, der Bully auf der Liste steht:

    Zitat

    Eine der Gefahren, die sich aus dem übermäßigen Angebot an Bullies ergibt, ist, dass diese Rasse in Verruf kommt, durch:

    -unkontrollierte Vermehrung (Krankheit, Wesen/Aggression, etc.)

    -unsachgemäße Aufklärung potenzieller Interessenten (Wesen, Haltung, etc.)

    -Fehlende Einschätzung des Interessenten hinsichtlich seiner Sachkunde, der Haltung eines solchen Hundes, da bei einigen „Züchtern“ die Gewinnerzielung oberste Priorität hat

    -Unterschätzung der Rasse

    Diese Hunde sind also nicht ohne, sonst stünde da nicht "Unterschätzung der Rasse" und "Einschätzung des Interessenten hinsichtlich seiner Sachkunde". Noch ist alles frisch und alle Wege offen, aber es ist sinnvoll, dass du dich so bald als möglich mit jemandem in Verbindung setzt, der dir eine Strategie bietet, wie es bei euch erziehungstechnisch und trainingstechnisch weitergeht.

    Ich muss mich mal bei Pinky4 bedanken, dass sie mich in den "Vier Sätzen als deinem Buch" auf "Finding Fraser" von KC Dyer gestoßen hat :mrgreen-dance:

    So eine süße Hauptprotagonistin, die Diskrepanz zwischen dem, was sie bloggt und was sie dann wirklich erlebt hat und denkt, ist so erfrischend und lustig :herzen1: Und sympathisch und ehrlich und ein bisschen schusselig :smiling_face_with_hearts: Leichte Kost, einfach nur feel good und gut zu lesen und zu entspannen :smiling_face_with_heart_eyes:

    Danke dafür!

    halt zügig und NACH VORNE GUCKEN

    :bindafür: Genau so!

    Ich hatte mit dem Senior das Aha-Erlebnis schlechthin. Der Senior hat, als er noch fit und wachsam war, ab und zu sehr gern gepöbelt, besonders wenn der andere Hund fixiert, geknurrt oder gebellt hat. Durfte er natürlich nicht, hat auch jedesmal Ärger bekommen. Ich hab mir aber Gedanken dazu gemacht, was es genau auslöst, dass er so reagiert. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass es oft so abläuft, wir laufen aufeinander zu, ich konzentriere mich auf meinen Hund, er ist still. In dem Moment, wo sich mein Blick hebt, und ich den anderen Halter und Hund anschaue und grüße, pöbelte er los. Wirklich jedes Mal. Ich grüße, "wawawawawa" :see_no_evil_monkey: (Dorf, da macht man das so).

    Ging ich grußlos, mit Blick nach unten auf meinen Hund und lobend vorbei, hat er nicht gepöbelt. Der Gruß war also sozusagen der Startschuss.

    Als ich beim Senior also außer Abstand darauf achtete, den anderen HH nur noch mit einem kurzen Nicken schon viel früher zu grüßen und beim Vorbeilaufen mich voll auf meinen Hund zu konzentrieren, pöbelte er kaum noch, sondern lief einfach mit (seit er älter ist und abbaut, pöbelt er bei mir nicht mehr). Das fand ich jedenfalls sehr interessant und ist mir gerade eingefallen.