Beiträge von DerFrechdax

    ich mein - wer läuft den auch in das einzige Objekt weit und breit auf der Fläche?

    Leute, die gewohnt sind, dass andere ihnen ausweichen (sollen).

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    Ist in der Stadt bei uns ein Problem, vor allem junge Männer aus bestimmten Kreisen laufen in einer Reihe nebeneinander in der Fußgängerzone, und du als Frau darfst dann gucken, wie du daran vorbeikommst. Ich hab es auch schonmal drauf ankommen lassen, dann laufen die halt in dich rein oder rempeln dich derbe an.

    Testosteronbolzen haben in deren Welt halt Vorfahrt :ugly:

    Was ich gern mache, wenn einer meiner Hunde zu mir kommt, ist, die Lieblingsstellen zu kraulen. Ich massiere, klopfe ab, kraule, guck dabei in die Öhrchen, befühle die Ballen, derweil leckt der Hund mir den Arm ab. Total meditativ übrigens :herzen1:

    Vielleicht kannst du sowas etablieren, quasi "Körperpflege/soziale Zuwendung" auf hündisch. Wenn dein Hund zu dir kommt und Aufmerksamkeit will. So kommt er runter und entspannt.

    Der Knackpunkt ist dann anfangs, jedesmal, wenn der Hund das Knabbern oder Beißen anfängt, ihn ruhig und bestimmt wegzuschieben und mit einem Abbruchkommando (oder ich sage zb mit Grabesstimme den immer gleichen Satz "Nee, das machen wir nicht") die Interaktion zu beenden. Dann abwenden und weggehen. Kommt der Hund hinterher, gehe ich durch ein Türgitter und schließe das und tu irgendwas auf der anderen Seite.

    Wichtig ist halt, klar zu kommunizieren, dass Zähne einsetzen unerwünscht ist und wehtut.

    Man kann auch aua sagen oder quieken, allerdings stachelt das manche Hunde eher an. Deshalb sag ich meinen Spruch und wende mich ab.

    Weil aber meine Hunde schlau sind und gern gekrault und massiert werden (besonders zwischen den beiden Hüfthöckern kurz vor dem Rutenansatz :winking_face: ) hat gerade der Jungspund sehr schnell raus gehabt, dass Zähne einsetzen blöd ist. Und da kommt dann das Anbieten von Alternativverhalten ins Spiel.

    Zur Abfuhr von Energie liegen hier auch verschiedene Zergel, Spielzeuge und ein alter Turnschuh herum. Auf den stürzte sich der Jungspund dann, statt in meinen Arm zu schnappen, wenn ich meinen Spruch "Das machen wir hier nicht" gesagt hab und das fördere ich, indem ich ihn lobe, ihn direkt anstachle und mit ihm ein bisschen zergle. Ich achte dann aber darauf, dass er immer gewinnt, so dass er das Zergeln als Erfolg wahrnimmt und gern wieder macht.

    Irgendwann versteht dein Hund, dass er sich an seinen Spielsachen abreagieren soll und nicht an dir. Und ja, das wird weniger mit der Zeit.

    Stress über den Tag hinweg kann sich anstauen und dann plötzlich entladen. Deshalb ist es auch so wichtig, dem Hund Regenerationsphasen zu gönnen, zb wenn Besuch da war. Oder aber auch, Gelegenheit zu geben, sich mal auszurennen, zb am Fahrrad oder im Freilauf, falls möglich.

    So bekommt nicht nur der Hund den Kopf frei :bindafür:

    Zuerst hat sie unterm Tisch geschlafen, ist dann aufgewacht, an mir bzw dem Stuhl hochgesprungen, hat mich angebellt, angeknurrt und geschnappt.. aus dem Nichts

    Wenn ich eins gelernt habe im Zusammenleben mit meinen Hunden, dann, dass Hunde nichts "aus dem Nichts" heraus tun.

    Sie folgen Ihrer eigenen Logik, sie interpretieren Situationen auf ihre eigene Art und ziehen auch ihre eigenen Schlüsse - aber immer mit dem normalen Ursache-Wirkung-Prinzip.

    Nur, weil wir nicht verstehen, warum der Hund etwas tut, heisst das nicht, dass es aus Hundesicht keinen Sinn macht.

    Ich vermute, vor dem anspringen, anbellen, anknurren und schnappen kam noch eine ganze Eskalationsleiter an Ausdrücken vorher, die du nur nicht wahr genommen hast.

    Ist kein Vorwurf, das geht allen so, die sich noch nicht gut in der Hundesprache auskennen. Nur hilft diese Erkenntnis vielleicht, nicht zu sagen, mein Hund benimmt sich "aus dem Nichts heraus" unmöglich, sondern, mein Hund möchte mir etwas mitteilen - ich verstehe nur nicht, was es ist, das er von mir will.

    Versetz dich mal in deinen Hund - er möchte dir etwas mitteilen, und du verstehst nicht, was er will, bindest ihn an und stellst ihn mit Knabbereien ruhig. Wie frustrierend das sein muss, ständig aneinander vorbei zu kommunizieren.

    Vielleicht wollte er Aufmerksamkeit, vielleicht wollte er raus, vielleicht hat sich da schon sowas wie "ich lasse meinen Frust über xy mal gepflegt an Frauchen aus" eingeschlichen. Ohne die Körpersprache zu sehen, kann man das jetzt nicht mehr nachvollziehen. Vielleicht war deine Reaktion sogar die einzig richtige.


    Vielleicht hast du die Möglichkeit, dich über Körpersprache des Hundes, das hündische Naturell allgemein und über Umgang mit Frustration bzw dem Erlernen von Frustrationstoleranz und Resilienz weiter zu bilden und einzulesen. Gibt gute Bücher dazu. Vielleicht haben hier einige sogar Empfehlungen, falls du Lust auf Lesestoff hast.

    Unser Jungspund hatte auch so eine Phase, hat aber jetzt kaum noch Wutzisabber (dieses Wort! :see_no_evil_monkey: :pile_of_poo: xD ). Er ist eineinhalb.

    Und wenn sie vorher nie ein Mobbingopfer waren sondern erst mit der Kastration?

    Dazu hab ich in dem Buch "Betreten verboten" von Inga Jung über Territorialverhalten zum Thema Markieren und Rüden/Hündinnen zufällig interessanterweise was gelesen.

    Und zwar, dass kastrierte Hündinnen nicht viel anders riechen als Hündinnen, die sich in der hormonell am wenigsten aktiven Phase befinden zwischen zwei Läufigkeiten. Deshalb wird das von Rüden bzw anderen Hunden nicht als ungewöhnlich empfunden.

    Ein kastrierten Rüde gibt dagegen sozusagen mit dem Verlust von Testosteron und dem meistens fehlenden Markieren aus Hundesicht seine "Daseinsberechtigung" auf, er kommt quasi nicht mehr vor im Territorium, er spielt keine Rolle mehr, er markiert nichts bzw sein Urin enthält nicht die Botschaft "ich bin ein potenter Rüde, aufgepasst", weshalb er für andere Rüden im besten Fall uninteressant wird und im schlechtesten als fremder Eindringling ohne Daseinsberechtigung wahrgenommen wird.

    Deshalb soll man markieren auch nicht grundsätzlich unterbinden (außer natürlich wo unpassend).

    Fand ich interessant.

    Hier noch eine Stimme für Mönchspfeffer, wenn jemand noch unschlüssig ist ob chippen oder nicht. Wir haben die Kapseln von nature love und ich hab das Gefühl, Jack ist sehr viel ruhiger und auch händelbarer geworden insgesamt.

    Man kann auch versuchen, mit dem Dampfreiniger mal alle Flächen und besonders Ritzen und Fugen mal abzudampfen und dann Kieselgur in die Ritzen zu streuen, besonders an den Hundeplätzen.

    Hier gibt es Nexgard und Simparica, normal reicht eine Gabe im Frühjahr und eine im Herbst, aber seit wir einen Igel im Garten haben, scheint es mehr zu sein, dieses Jahr haben wir beide Hunde jeweils 2x behandelt (müssen).

    Ach wie schön, :)

    Werden die eigentlich geschnitten oder geschoren?

    PS ich finde ja die ähneln so frisiert einem Schnauzer :sweet:

    Ja, stimmt, der Pony ist beim Schnauzer glaub ich nur etwas kürzer und am Bauch länger.

    Ich mach seine Frisur immer so, wie ich das auf YT, im Internet und natürlich von Eni46 auf Bildern gezeigt gekriegt hab. Ist aber glaub ich auch ein bisschen individuell, wie man halt will, dass der Hund am Ende ausschaut :winking_face_with_tongue:

    Bin natürlich nur Hobbyherumschnibblerin, ein gelernter Groomer oder jemand der sich mit der Rasse viel befasst, macht das noch schöner. Eni46 s Hunde sind also auf jeden Fall die sauberer geschnittenen Hunde :shushing_face:   xD

    Eiiiiigentlich schneidet man das Haar mit der Schere. Ich hab heute aber den Rücken mit Aufsatz geschoren, um schneller fertig zu werden. Im Gesicht wird auch geschoren, und halt an den Ballen, wenn man will, Po und Genitalbereich. Also ich mach das so.

    Heute war Jack besonders leidensfähig, weil er vom Campen trotz ganz viel ausbürsten trotzdem einige Verfilzungen da hatte, wo das Geschirr und Halsband gelegen hatten. Da er angebunden war am Camper, hatte er die natürlich mehr als sonst an. Das war dann heute schon mühevoll, alles auszukämmen, ohne ihm weh zu tun.

    Deshalb hatte er am Ende heute keine Lust mehr, richtig stillzuhalten fürs Gesicht, und ich hatte auch keine Geduld mehr. Ist dann doch auch ein bisschen Frickelarbeit, und ich bin da recht pingelig, weil ich mich über eine verschnittene Frisur dann echt jedesmal ewig ärgere, wenn ich den armen Hund anschaue. Also popel ich immer ewig an ihm rum, und heute war dann einfach die Luft raus. So muss er die Tage nochmal zum nachbessern antreten :see_no_evil_monkey: xD

    Aber wenn dann alles passt, das Fell frisch gekämmt, fluffig und weich und wohlriechend ist und sich wie Seide anfühlt beim Kuscheln auf der Couch, das ist dann schon echt toll :herzen1:

    klopft sie sich auf die Oberschenkel, so als wolle sie dass Xia sich hochstellt. Das tat Frau Dackel dann natürlich auch. "Oh nein, jetzt hast du mich ja ganz sandig gemacht" ertönte es,

    :see_no_evil_monkey: Manche Leute... ich hätte ihr gesagt, dass sie selbst schuld ist, weil sie musste den Hund ja herlocken :face_with_rolling_eyes: und dass der nass ist oder sandig, wenn nebenan ein Bach ist... nunja, kann man sich ja denken... xD