Habe auch nie geschrieben dass es ein direktes hundeproblem sei. In keinem Satz.
Glaubt mir ich manage rund um die Uhr 😅 aber ich persönlich muss auch mal Haushalt machen oder andere Dinge erledigen, da ich nicht nur „kinder“ und „Hund“ hab. Das es kein selbstläufer ist war mir von Anfang an klar, ich kenne ja auch meine Tochter. Zum erziehungsproblem: ich habe 2 Töchter die von uns gleich erzogen werden. Und trotzdem testet die eine mehr als die andere und ist schwieriger. Es sagt sich immer so leicht - erziehungsproblem. Habe generell das Gefühl dass sehr viele Hundebesitzer ihren Hund über alles stellen. Tut mir leid wenn es manche hier offensichtlich schockiert aber meine Kinder und mein Familienleben gehen bei mir einfach vor.
Ich habe in letzter Zeit einige Hundebesitzer kennen gelernt und muss echt sagen so ganz kann ich mich nicht damit identifizieren. Ich finde es extrem rücksichtslos wie manche Hundebesitzer sich verhalten, vor allem wenn eben auch kleine Kinder dabei sind.Wir sind Camper und waren vor kurzem im Urlaub. Unglaublich wie viele Menschen ihre Hunde einfach überall hin machen lassen, auf Stellplätze, den eigenen oder einem Fremden ist dabei ganz egal, den Gehweg oder wo auch immer. Finde das einfach ekelig und wie gesagt rücksichtslos. Da muss man sich auch nicht mehr wundern dass es immer mehr Orte gibt wo keine hunde(Besitzer) erlaubt sind.
Die meisten stellen ihren Hund über alles.
Deshalb war es vielleicht keine gute Idee hier um Rat zu fragen.
Das war jetzt zwar etwas off Topic aber so wie viele hier schreiben müssen das genau die Leute sein die ihren 40 kg Hund auf eine Familie mit kleinen Kindern und einen 3kg Welpen loslassen oder jene die trotzdem man verneint hat dem Fremden Welpen einfach Leckerlis geben oder die gemütlich an deinem Stellplatz vorbei spazieren und vor deine Nase pullern lassen. Da frag ich mich wirklich wie solche Leute wohl in meiner Situation agieren würden. Würden wahrscheinlich das Kind wegsperren oder abgeben.
Trotzdem bedank ich mich für eure Mühe mit zu antworten.
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Das stimmt, das mit dem Hundeproblem kam von mir. Das habe ich geschrieben, um dir zu verdeutlichen, woran du meiner Meinung nach ansetzen solltest. Nicht am Hund, sondern am Kind.
Das war natürlich keine Wertung deiner Qualitäten als Erziehungsberechtigte, das steht mir natürlich nicht zu und würde mir nie einfallen.
Du schreibst, dein Familienleben geht dir vor. Zu eurer Familie gehört jetzt aber auch ein Welpe, der genauso seine Rechte hat. Um ein harmonisches Familienleben mit Hund zu erleben, müssen sich alle Beteiligten neu austarieren, ihren Platz finden und an gewisse Regeln halten, sonst gibt es Chaos.
Wir sind auch Camper. Unser Hund hat sich exakt genau auf unserem Stellplatz aufgehalten (mit Zaun gesichert und angehängt) und hat diesen nur verlassen, um mit uns zu der ausgewiesenen Hundewiese zu dackeln für eine Löserunde oder wenn wir Ausflüge gemacht haben. Es gab Tütenspender und Mülleimer, und die erste Woche war alles sauber und wirklich prima. Dann gab es ein paar Neuankömmlinge, die sich leider nicht daran gehalten haben und ihren Hund überall hinmachen haben lassen. Gibt halt leider solche und solche, was ich genauso wie du schade finde und was mich auch sehr ärgert, weil es auf alle Hundehalter zurückfällt.
Ich für meinen Teil kehre halt vor meiner eigenen Haustüre und tu das, was mir möglich ist, um niemanden zu belästigen oder zu verärgern.
Ach so, und meinen 50 Kilo Hund habe ich früher genauso wenig in andere Menschen, Hunde oder Pferde hineinrennen lassen wie ich es mit meinem 17 Kilo Spargel jetzt tu. Ich hab auch meine Kinder weder weggesperrt noch abgegeben. Ich hab gemeinsam mit meinem Mann halt einfach Regeln etabliert und dafür gesorgt, dass alle sich daran halten, ich selbst genauso wie die Hunde oder die Kinder.
Das ist anfangs hart und anstrengend und braucht Konsequenz, aber Kinder werden ja auch älter. Und dann haben deine Kinder gelernt, mit feinem Gespür auf die Bedürfnisse von Lebewesen einzugehen. Das ist eine Fähigkeit, die immer seltener wird, und für die meine Kinder, besonders meine Tochter, immer wieder sehr gelobt werden. Ich wollte, dass meine Kinder mit Tieren aufwachsen, genau aus dem Grund. Ich wollte, dass sie Tiere lesen können, lieben, für sie sorgen können und lernen, Verantwortung für eine andere Seele zu übernehmen. Deshalb hab ich eingangs geschrieben, es lohnt sich. Es lohnt sich dranzubleiben, weil es Kinder sehr positiv prägen kann, mit einem Hund aufzuwachsen.
Aber, wenn es dir nicht liegt und du geneigt bist, den Hund wieder abzugeben... auch keine Schande. Such ihm ein schönes Plätzchen, wo er in guten Händen ist, wenn du ihn nicht behalten willst. Ein Tier hat es verdient, geliebt und geachtet zu werden. Manche Leute sind halt nicht dazu geboren, Hundehalter zu sein. Manchmal passt es nicht. Ganz ohne Wertung.