Beiträge von DerFrechdax

    Manchmal hab ich das Gefühl, dass das Fell in halblang schneller filzt als in lang, gerade an den Ellenbogen oder wo das Geschirr sitzt. Vielleicht würde ein Regenmantel auch besser passen als ein Pulli, der ja eng anliegt?

    Zum Baden: da würde ich in zwei Bademäntel investieren. Die nacheinander anziehen, erst den einen, und wenn der durchfeuchtet ist, den anderen, bis der Hund trocken ist. Dann ausbürsten, fertig. So erkältet sich hier auch meine pubertäre Frostbeule nicht xD

    Mir scheint, dir gefällt eigentlich das Lange besser. Dann würde ich das beibehalten und woanders ansetzen, sonst ärgert man sich jeden Tag über die Optik vom Hund, weil man es eigentlich lieber anders hätte :see_no_evil_monkey:

    Wollte noch kurz den Tipp dalassen, dass schwache Nerven, ständig wiederkehrende Durchfälle und zu dünn sein auf Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hinweisen können.

    Wenn du mal nach EPI googelst, findest du mehr dazu. Unser Jungspund hat das, Parasiten war negativ, aber er hatte immer wieder furchtbares Bauchrumpeln, Durchfall, riesige Haufen gepaart mit Fressunlust und Übelkeit/teils Erbrechen, bis unsere TÄ den Elastasewert im Kot bestimmt hat, der so niedrig war, dass die Diagnose klar war. Mit Enzymen, die die Verdauung unterstützen, geht es ihm sehr gut.

    Ich würde das beim TA mal ansprechen und abklären. Geht's dem Hund nicht gut, ist weiteres Training erstmal nicht zielführend, weil die körperliche Ursache nicht behoben ist.

    Wir haben ein paar Runden in der Nähe, auch je nachdem, wie das Wetter ist und wieviel ich laufen möchte, mit oder ohne Weiher, mit oder ohne Schatten.

    Dann hab ich ein paar Ecken, wo ich fix mit dem Auto hingefahren bin, weil es für den Jungspund gut ist, neue Ecken kennenzulernen.

    Ich achte darauf, dass dort nicht zu viel los ist, such aber manchmal auch gezielt Strecken aus, wo ich weiss, da ist zb am Ende ein Spielplatz, wo er von außen bissi Menschen gucken bzw Lärm hören und trotzdem entspannen kann.

    Außerdem ist er fremden Hunden ggü höflicher außerhalb seiner Hood, wenn er auch trotzdem sehr beschäftigt ist mit Markieren :zany_face: . Alles schließlich seins :shushing_face:  :lol: .

    Meine Schäferhündin mochte so ab drei nach einem Umzug keine fremden Hunde mehr.

    Wenn man einmal akzeptiert hat, dass der eigene Hund eben keine anderen Hunde mag, das macht vieles erstmal leichter.

    Es geht dann beim Training nur noch darum, zu gucken, wie weit muss ich den Abstand wählen, damit mein Hund nicht austicken muss? Da kann man dann ansetzen. Nach und nach kann man dann den Abstand verringern.

    Es wird immer noch genug blöde Situationen geben, wo man Augen zu und durch muss. Dann nimmt man halt den Hund kurz und geht schnellstmöglich durch die Situation. Das allerwichtigste ist mMn, dass niemand zu Schaden kommt, weder Mensch noch Hund.

    Also immer ausweichen, Bögen laufen, Hund gut sichern, abgewandt führen, vorausschauend laufen, zur Not umdrehen oder ausweichen.

    Arbeiten kann man natürlich stetig weiter an der Leinenpöbelei. Gibt auch gute Bücher dazu, zb "Leinenrambo" von Sabrina Reichel.

    Wenn du Connections zu Vereinen hast, würde ich mit einem Trainer gezielt weiter trainieren, um eine Routine festzulegen, die deinem Hund Druck rausnimmt und dir hilft, ihn gut gehändelt zu bekommen.


    Zum Fressproblem, was wurde denn schon an Diagnose gemacht? Wurde mal Kot beim TA untersucht?

    Ich hab gestern beim Gassi eine wunderschöne Krause Glucke gefunden...davon gab es gestern schon einen Teil, und heute gab es sie mit Zwiebeln und Champignons in Fakesahnesauce, dazu Brokkoli und Kartoffeln. Köstlich!


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    Das stimmt, das mit dem Hundeproblem kam von mir. Das habe ich geschrieben, um dir zu verdeutlichen, woran du meiner Meinung nach ansetzen solltest. Nicht am Hund, sondern am Kind.

    Das war natürlich keine Wertung deiner Qualitäten als Erziehungsberechtigte, das steht mir natürlich nicht zu und würde mir nie einfallen.

    Du schreibst, dein Familienleben geht dir vor. Zu eurer Familie gehört jetzt aber auch ein Welpe, der genauso seine Rechte hat. Um ein harmonisches Familienleben mit Hund zu erleben, müssen sich alle Beteiligten neu austarieren, ihren Platz finden und an gewisse Regeln halten, sonst gibt es Chaos.

    Wir sind auch Camper. Unser Hund hat sich exakt genau auf unserem Stellplatz aufgehalten (mit Zaun gesichert und angehängt) und hat diesen nur verlassen, um mit uns zu der ausgewiesenen Hundewiese zu dackeln für eine Löserunde oder wenn wir Ausflüge gemacht haben. Es gab Tütenspender und Mülleimer, und die erste Woche war alles sauber und wirklich prima. Dann gab es ein paar Neuankömmlinge, die sich leider nicht daran gehalten haben und ihren Hund überall hinmachen haben lassen. Gibt halt leider solche und solche, was ich genauso wie du schade finde und was mich auch sehr ärgert, weil es auf alle Hundehalter zurückfällt.

    Ich für meinen Teil kehre halt vor meiner eigenen Haustüre und tu das, was mir möglich ist, um niemanden zu belästigen oder zu verärgern.

    Ach so, und meinen 50 Kilo Hund habe ich früher genauso wenig in andere Menschen, Hunde oder Pferde hineinrennen lassen wie ich es mit meinem 17 Kilo Spargel jetzt tu. Ich hab auch meine Kinder weder weggesperrt noch abgegeben. Ich hab gemeinsam mit meinem Mann halt einfach Regeln etabliert und dafür gesorgt, dass alle sich daran halten, ich selbst genauso wie die Hunde oder die Kinder.

    Das ist anfangs hart und anstrengend und braucht Konsequenz, aber Kinder werden ja auch älter. Und dann haben deine Kinder gelernt, mit feinem Gespür auf die Bedürfnisse von Lebewesen einzugehen. Das ist eine Fähigkeit, die immer seltener wird, und für die meine Kinder, besonders meine Tochter, immer wieder sehr gelobt werden. Ich wollte, dass meine Kinder mit Tieren aufwachsen, genau aus dem Grund. Ich wollte, dass sie Tiere lesen können, lieben, für sie sorgen können und lernen, Verantwortung für eine andere Seele zu übernehmen. Deshalb hab ich eingangs geschrieben, es lohnt sich. Es lohnt sich dranzubleiben, weil es Kinder sehr positiv prägen kann, mit einem Hund aufzuwachsen.

    Aber, wenn es dir nicht liegt und du geneigt bist, den Hund wieder abzugeben... auch keine Schande. Such ihm ein schönes Plätzchen, wo er in guten Händen ist, wenn du ihn nicht behalten willst. Ein Tier hat es verdient, geliebt und geachtet zu werden. Manche Leute sind halt nicht dazu geboren, Hundehalter zu sein. Manchmal passt es nicht. Ganz ohne Wertung.

    Sie hört einfach nicht, kennt ihre Grenzen nicht und akzeptiert unsere nicht die wir ihr setzen

    Vielleicht ist das auch nur eine Phase, aber grundsätzlich scheint es mir, als wäre das kein "Hundeproblem", sondern - sorry, möchte dir nicht zu nahe treten - eher Erziehungssache.

    Meine Kinder sind im Teeniealter, die halten mir manchmal vor, dass "meine Hunde immer vorgehen".

    Ich erkläre ihnen dann zum x-ten Mal geduldig, dass die Tiere nicht für sich selbst einstehen können (bzw dürfen) und einer ja für sie mitdenken muss. Also ich dann. Gefällt manchmal den Pubertieren nicht, wenn um den Hund herum geplant werden muss, ist aber halt so und war bei uns immer schon so.

    Vielleicht kannst du deinen Kindern das auch helfen zu verinnerlichen, dass das nicht böse gemeint ist, sondern dass wir aus Liebe zu den Tieren eben auch mal verzichten müssen, und sei es auf das Kuscheln oder Drücken des Hundes.

    Gibt übrigens dazu auch Studien, die -o Wunder- ergeben haben, dass die meisten Hunde es hassen, wenn ein Mensch ihnen die Arme um den Hals legt und sie umarmt.

    Zu der unterschiedlichen Art der Zuneigungsbekundung zwischen Primaten und Caniden findet sich übrigens etwas im sehr lesenswerten Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConnell, falls es dich interessiert.

    Geb mal in die Suche "Kind und Hund" ein, dazu gibt es einige Fäden hier.

    Kinder können auch in dem Alter schon lernen, dass Hunde ihre eigenen Bedürfnisse haben, und da gehört dazu, nicht einfach so ohne Vorankündigung angefasst zu werden, ungestört wo liegen und ruhen zu dürfen, nicht umarmt oder zwangsbekuschelt zu werden und entspannt und in Ruhe fressen zu dürfen. Das ist zwar hart, und gerade in dem Alter testen Kinder vielleicht auch Grenzen und wollen nicht einsehen, dass sie dies oder jenes nicht dürfen... aber ich fand das sehr wichtig, genauso, wie meine Schäferhündin damals nicht einfach ans Kind durfte, vor allem nicht, wenn sie etwas Essbares in der Hand hatte oder wenn sie mit anderen Kindern gespielt hat, herumgerannt ist etc.

    Wenn der Hund knurrt, muss, egal, was das Kind tut, sofort abgebrochen werden, zur Not natürlich von dir. Die Kinder müssen lernen, dass Knurren ein Warnsignal ist, was ernst genommen werden muss (Eigentlich schon, wenn der Hund sich versteift und so sein Missfallen ausdrückt über die Behandlung). Wird das übergangen, kann es durchaus zu einem Abschnappen kommen, wenn der Hund älter und selbstbewusster wird. Spürt ein Hund aber, dass seine Bedürfnisse ernst genommen werden und seine Warnungen gehört, wird er keinen Grund haben auffällig zu werden.

    (Klein-)Kind und Hund bedeutet viel Management, damit alle Beteiligten glücklich und entspannt sein können. Aber es lohnt sich!

    Ich möchte kurz einwerfen, dass mich, einmal gesät, die von selbst versamten Nachkommen der Prunkwinde mehrere Jahre gekostet haben, bis ich sie wieder los hatte. An allen möglichen Ecken des Gartens kamen plötzlich Winden hochgewachsen und haben alles überwuchert :dizzy_face:

    Falls es euch interessiert xD


    Ich habe entdeckt, ich hab eine Wühlmaus im Garten :gott: Alle Kartoffeln hat sie gefressen, die Erde aus meinem Kartoffelturm geworfen und hat ihren Zugang direkt im kuscheligen Gewächshaus :omg: