Beiträge von DerFrechdax

    Ich habe mir vor ca. Einer Woche einen Welpen zugelegt. Einen Hund zu haben, war schon immer mein größter Wunsch

    Mein Wunsch wäre, dass meine Eltern sie annehmen als Familienhund und mich somit von der ganzen Verantwortung befreien ohne dass ich ein schlechtes gewissen haben muss.

    Dazu fällt mir ein: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Manchmal muss man sich entscheiden. Nehm ich A, muss ich auf B verzichten, und umgekehrt.


    Das war der Deal:

    Der Deal war: es ist mein Hund und auch meine Verantwortung


    Überleg dir nochmal, warum du einen Hund wolltest. Dann überleg dir, was du dafür aufgeben musst und auf was du verzichten musst. Mach dir ne Liste.

    Und wenn dir der Preis zu hoch ist, dann such dir einen neuen schönen Platz oder gib den Hund zurück. Der findet auch woanders ein Plätzchen, wo er geliebt wird und erwünscht ist.

    Heute fahren wir zu einer Hundepension. Eine sehr gute, dort war auch schon unsere Leohündin und der Senior vor ner Weile für ein paar Tage geparkt.

    Die Hunde sind dort im Rudel, mit frei zugänglichen Hundezimmern und viel Fläche zum stöbern und ausweichen.

    Sie ist zwar skeptisch bei intakten Rüden, hat auch nie mehr als einen potenten da, sagt sie, managt aber sehr gut und ist gerade die einzige, die grünes Licht für ein Kennenlernen gegeben hat.

    Wir könnten also ein paar Daumen brauchen, dass der weltbeste kannkeinWässerchentrüben Wheatenterrierjungrüde Jack sich heute von seiner allerumgänglichsten Seite zeigt und die Frau ihm sympathisch ist :cowboy_hat_face:

    Und mit der glühenden Kohle kriegt man bestimmt noch irgendwie die Wohnung warm.

    Da erinnere ich mich mit Gänsehaut an die Meldung, wo eine komplette Familie gestorben ist, weil sie nach dem Grillen den Grill mit der Glut mit ins Wohnzimmer genommen haben, weil der noch so schön warm war. Kohlenmonoxidvergiftung, alle tot.

    Aber ich vermute, alle Survivalaffinen hier denken an ausreichende Belüftung :partying_face:

    Wir haben auch extra Holzkohle, Anzünder etc gebunkert. Müssten wir mal auffüllen :denker:

    Heute im Radio zum Thema Energiekrise und Verteuerung: "Die Mehrheit der Bürger hat keine Ahnung, was da jetzt auf uns zukommt ". Da wird einem ganz anders...

    Vorvorgestern: Linsenröllchen mit Salat und Dip nach Rezept von SevenCooks

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    Vorgestern Sushi essen :smiling_face_with_heart_eyes:

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    Gestern hatten wir Besuch und es gab Chili mit Reis und Baguette, leider ohne Bild, und heute hatten wir Schnitzel mit Kräuterpanade, selbstgemachten Kartoffelbrei und Gurkensalat, mega lecker

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    Kann man eigentlich irgendwas machen, zuhause ohne Pferd, um das Körpergefühl zu verbessern oder hilft nur dran bleiben?

    Ich merke bspw. beim Pole bzw. Aerial Hoop, dass ich manche Übungen/Tricks zwar probieren kann aber dennoch drüber schlafen muss. Ich sag immer aus Spaß, dass die entsprechende Synapse sicht erst bilden muss. Meißt klappt es dann im darauf folgenden Training besser oder fühlt sich natürlicher an oder sie klappen dann final und ich kann es dann "einfach".

    Muss ich einfach nur Geduld mit mir haben? Sicherlich auch, ich denke Reiten spricht ganz eigene Körperregionen und Hirnareale an, also vor allem koordinativ.

    Ohne Pferd fällt mir leider nichts ein... Was mir am allermeisten geholfen hat fürs Körpergefühl, war, wenn ich mich ohne alles oder nur mit Pad auf ein Pferd setzen durfte.

    Wir hatten im Stall jemand, die hat für Kinder Therapeutisches Reiten angeboten. Auf deren Knabstrupper durfte ich dann an der Hand und an der Longe Sitzübungen machen, an die ich heute oft noch denke.

    Also, in das Becken reinspüren, atmen, die Sitzknochen fühlen, was macht der Hüftknochen links und rechts (geht vor und zurück), wie bewegt sich das Knie (auf und ab) etc.


    Dann gibt's manchmal so Aha-Momente, wo man plötzlich spürt, wie die richtige Haltung zb der Knie oder der Ellenbogen alles leichter und einfacher macht. Da kann man dann in sich hineinspüren, damit man die Position memoriert für später.

    Heute würde ich sagen, das wichtigste ist, entspannt zu sitzen und in der Bewegung mitzugehen.

    Tanzen würde mir jetzt noch dazu einfallen zum "trockenüben" der Lockerheit im Becken. Leichttraben kann man auch vielleicht mit einem großen Gymnastikball oder an einer Stuhlkante üben.

    Ich würde die zwei Tage einfach auf beide aufteilen und den anderen dafür nur einmal reiten. Ich bin da aber auch so das ich es für mich nicht anders könnte. Das hätte für mich so etwas von " Das Pferd ist nicht mehr reitbar also nehme ich das nächste und kümmer mich nicht mehr drum." und das könnte ich nicht und würde das auch nicht wollen. Ich gewöhne mich auch außerhalb vom reiten an Pferde und baue eine Beziehung zu den Pferden auf.

    Jaaa, genau, deshalb bin ich ja so im Zwiespalt. Ich möchte so auf keinen Fall sein.

    Ich finde aber auch für den jungen Wallach 1x/Woche zu wenig, um ein echtes Vertrauensverhältnis aufzubauen.

    Aber ich hab jetzt einen Plan. Danke fürs Mitdenken für uns :hugging_face:

    Zuschauer: War das nicht sehr steil für Schenkelweichen und macht man das echt durch die Ecke?

    Ich: Könnt dran liegen, dass es keine Schenkelweichen waren

    Zuschauer: Was war das dann für eine Lektion?

    Ich: Die Lektion "Gaul am Eckengeist vorbei schieben, ohne abgeschossen zu werden".

    Das ist auch eine sehr beliebte Übung an der Hallentür.

    ...und am Spiegel :partying_face:

    Denk aber auch immer dran, dass es nicht DEINE pflicht ist, für ihre bewegung zu sorgen, sondern in erster linie ist es Pflicht des Besitzers, sich um sein Pferd zu kümmern.

    Ich habe das schon sehr oft erlebt, wie RBs sich extrem reinhängen, gerade wenn die besitzer es sich sehr leicht machen.

    Aber die ruhen sich dann auch längerfristig gerne drauf aus, wenn sie wissen, dass sich die RB dann eh kümmert.

    Das ist zumindest in meinem Umfeld noch nie gut ausgegangen. Da darfst du auch ein bisschen an dich selbst denken.

    Ja, mein Kopf sagt mir das auch. Mir tut es halt so leid, sie wartet an den zwei Tagen, wo ich da bin, immer schon auf mich und kommt auf Koppel aus dem hintersten Eck von selbst her, um sich aufhalftern zu lassen.

    Ach blöd, das Ganze. Da wird ein klärendes Gespräch mit dem Besitzer nötig sein, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Sowas schieb ich ganz gern vor mir her bis es gar nimmer geht... :see_no_evil_monkey:

    Patscht sie auch mit dem betroffenen Huf?

    Ja genau, sie "schaufelt", so nennt es der Besitzer. Sie biegt die Hanken nicht mehr gescheit, aber auf beiden Hinterbeinen, so dass sie zu dem eh schon vorhandenen Schlurfen jetzt mit dem kranken Bein noch deutlich kürzer tritt und es dann die letzten Zentimeter einfach fallen lässt. Das macht tatsächlich ein patschendes Geräusch.

    Du meinst echt, das wird gar nicht mehr? Ich hab es fast befürchtet, aber der Besitzer sieht es anders und ist der festen Überzeugung, dass sie im Herbst wieder reitbar ist. Na mal sehen.

    Vielleicht löse ich das, indem ich wirklich erstmal beide mache. Das was mich am ärgsten plagt, ist mein schlechtes Gewissen. Wenn ich sie nicht bewege, bewegt sie (außer einmal am WE meine Tochter) nämlich aktuell niemand. Das macht mir zu schaffen, das hat sie auch nicht verdient, nur herumzustehen, und es tut ihr auch nicht gut.