Beiträge von DerFrechdax

    :applaus: Gerade habe ich einen Wamsler Holzofen, mit Rohren, für 150€ ergattert. :mrgreen-dance: Zwar schon ein bisserl in die Jahre gekommen, aber das kann man ja optisch wieder verschönern. Dann bleibst hier auch ganz ohne Strom warm.

    Mal abgesehen davon, dass wir zusätzlich schon ewig einen Holzofen wollten, aber das immer vor uns her geschoben haben.

    Ich freu mich, bald knistert hier ein fröhliches Feuerchen. :smile: Das wird so gemütlich!

    Ich weiss nicht, wie streng Euer Schornsteinfeger das handhabt,

    wollte ich auch gerade schreiben.... unbedingt erst den Schornsteinfeger kontaktieren, bevor ihr den anschließt. Wir haben draußen im Garten einen wunderschönen Kaminofen aus Gusseisen stehen als Deko. Den durften wir nicht mehr anschließen, als wir vor 11 Jahren umgezogen sind.

    Auch beim neuen, der gebraucht war, mussten wir genau nachweisen, wieviel Feinstaub er produziert, mussten damals bei der Herstellerfirma einen entsprechenden Schrieb besorgen. Und nachrüsten mussten wir den mit Schamott und mit einer Drosselklappe.

    Ach, schön, dass du dazu ein Thema aufgemacht hast :smiling_face_with_hearts: Ich geb hier gleich meinenSenf mit dazu, wenn ich darf :sweet:

    Ich verlinke dir mal eine Faden, den ich vor einiger Zeit aufgemacht hatte:

    DerFrechdax
    14. Juni 2018 um 21:07

    Vielleicht sind dort für dich auch ein paar Anregungen drin. Für mich hat er damals eine Wende markiert.

    Ich hatte mich mit ähnlichen Fragen beschäftigt und war damals auf der Suche nach dem Führungsstil, der besser zu mir und meinen Hunden passt, auch durch den Input hier im Hundeforum. Ich hatte damals den Senior neu und vorher noch nie einen Terrier gehabt (okay, er ist nur ein halber, aber dazu der Dackelanteil :dizzy_face: xD ).

    starre ich sie mit einem tiefen Blick in die Augen ins Platz (gut ein bisschen körpersprachliche Drohung ist auch dabei)

    Das zum Beispiel würde ich nicht tun (du sagst ja selbst, du machst das ganz selten, und es ist eine Drohung, deshalb soll das jetzt keine Kritik sein, ich würde es halt nur nicht tun). Warum sollte ich so unfreundlich kommunizieren, wenn mein Hund durch Training ein ganz tolles Kunststückchen kennt?

    Und zwar, (stell dir vor... xD ), sag ich in freundlichem Tonfall "Jack, Platz", er klappt sich ins Platz, und dann freu ich mich wie Bolle, komm zu ihm und leg ihm was Leckeres zwischen die Pfoten und löse auf, oder ruf ihn ab und er darf mich ne Runde anspringen und ein bisschen mit mir toben, oder ich lobe ihn zumindest kurz und er hat das gute Gefühl, mir etwas recht gemacht zu haben. So oder so, ein ganz tolles Unterfangen :partying_face: :bindafür:   :lol:

    Ansonsten arbeite ich viel mit Fingerzeig und eingeübten, positiv verstärkten Abläufen, und viel, viel Begeisterung.

    Ich lass dir noch einen weiteren Link da, weil auch diese Gedanken mein Bild, wie ein guter Hundeführer auszusehen hat, beeinflusst hat. Und zwar den hier https://www.hundeherz.ch/fachbeitrag/le…ein-hund-teil-1

    Kommt als erstes, wenn man "Lerntheorie Hund" googelt. Es lohnt sich, alle 4 Teile zu lesen, besonders Teil 3 über positive und negative Verstärker: https://www.hundeherz.ch/fachbeitrag/le…staerker-teil-3

    Hier ein Auszug aus Teil 1:

    Zitat

    Welche Voraussetzungen braucht ein Hund zum Lernen?

    Die richtige Lern-Atmosphäre ist äusserst wichtig. Es gibt gewisse Grundvoraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Lernen beim Hund überhaupt stattfinden kann:

    Der Wohlfühl-Faktor

    • Die Stimmung sollte fröhlich und entspannt sein. Negative Gefühle wie Angst, Furcht, Stress, Schmerz und Druck etc. sowie auch eine zu hohe Erregungslage (beim Mensch wie beim Hund) sind gänzlich zu vermeiden, denn unter diesen Bedingungen kann Lernen kaum oder gar nicht stattfinden.

    [.....]

    Ohne Motivation, kein schönes Hundetraining!

    Schaffen wir es nicht, den Hund zu motivieren - ihn also mittels Begeisterung und einer positiven Erwartungshaltung von einer neuen Verhaltensweise zu „überzeugen“ - bleibt uns als Alternative eigentlich nur noch Druck, Einschüchterung, Gewalt, usw.

    Das ist nicht nur unprofessionell, unwissend und unschön (Gewalt fängt da an, wo Wissen aufhört), sondern es gewährleistet auch keinen Wohlfühlfaktor für den Hund, was darüber hinaus zu Lernblockaden führen kann.

    Da echter Druck hier nicht gut funktioniert, bin ich eh gezwungen gewesen, mich umzuorientieren. Und, es macht so viel mehr Spaß.

    Das heißt nicht, dass man nie Druck ausübt, und ich übe auch Druck aus, indem ich meinen Hund abdränge, wenn er prollt, oder wenn er gekämmt wird oder Krallen geschnitten kriegt und stillhalten muss, oder wenn er gern den Briefträger lochen wollen würde und ich ihn deshalb kurzzeitig in seiner Freiheit einschränke oder ich Besuch einlade und ihn nicht um Erlaubnis gefragt habe. All das setzt ihn unter Druck, aber ich betüdel ihn dann, bemitleide ihn ein bisschen, lobe, wenn es was zu loben gibt und bedanke mich bei ihm, wenn er Situationen, die für ihn eigentlich superunangenehm sind, aushält, weil ich ihn drum bitte.


    Jack verträgt es auch gar nicht, wenn Fremde ihn anstarren, ihm in die Augen schauen, sich zu ihm runterbeugen.

    Da nehm ich ihn weg, erklär ihm das auch in ruhigem, freundlichemTonfall, was ich jetzt mit ihm mache, und wenn er knurrt oder bellt, weil er sich gezwungen fühlt und sich nicht anders zu helfen weiß (und ich geschlafen hab) und der Abstand zu eng ist, sag ich ihm in freundlichem Ton "Nee, das machen wir hier nicht" und nehm ihn weg, sprich, bringe Abstand rein. Würde ich jetzt nämlich einen bösen Abbruch rufen, würde ihn das noch mehr anstacheln und seine Ressentiments schüren. Inzwischen haben wir enorme Fortschritte gemacht, weil ich alles ruhig und vorausschauend händel für ihn und das auf ihn überschwappt. Bin ich ruhig, ist meistens auch der Hund ruhig :partying_face: Wer hätte das gedacht xD  :lol:

    KayaFlat leider kann ich dich jetzt nur so zitieren :ops: Und verspoilern geht mit Zitat auch nicht, deshalb sorry für den Exkurs :sweet:

    Zitat

    Aber als Teamleader muss ich doch auch mal deutlich werden.

    Nichts anderes habe ich geschrieben:

    Ich bin nicht komplett dagegen, mal etwas deutlicher zu werden, wenn die Situation es erfordert

    bekam sie den Einlauf ihres Lebens, weil

    :sweet:

    Zitat

    Arbeitest du dann aus Überzeugung völlig ohne Druck oder hast du beispielsweise so einen weichen Hund, dass eine hochgezogene Augenbraue ausreicht, um "Druck" zu machen.

    Weder noch, ich hab einen Hund, der Druck mit Ignoranz beantwortet und ziemlich schnell "zumacht". Beispiel: Als Jack noch ganz jung war, so ein halbes Jahr, hat er unheimlich gern herumliegende Socken geklaut. Einmal rannte er damit in den Garten und fegte damit fröhlich durch die Büsche. Mein Mann forderte von ihm mit böser Stimme das Abgeben mit einem "NEIN! AUS! JACK! DAHER! AUS!" usw und so fort.

    Kam nicht an, hat im Ggeenteil den Jungterrier aufgestachelt und er ist umso heftiger herumgefegt. Dann lief ich in den Garten, um eine Eskalation zu verhindern, rief in meiner lieblichsten Stimme "Jack, komm mal DAHER, ja, was hast du denn da Feines" *säusel* xD .

    Jack kam total begeistert her und hat mir gezeigt, was er da herumträgt. Ließ es sich dann auch ganz toll abnehmen. Für meinen Mann war das ein Aha-Moment. Ich hatte schon etwas früher "umgeswitcht" zum neuen Hund, weil ich vorher schon gelernt hatte, dass Terrier allgemein und Wheaten im besonderen schlecht Druck vertragen. Noch heute lässt Jack sich mit einem "gibst du mir das bitte? - Daaanke!" alles abnehmen.

    Zitat

    Für mich ist Druck halt alles, was den Hund da hinbewegt, wo ich ihn hinhaben will. Ein Blick und ein Kopfschütteln kann Druck sein. Das wird ja immer subtiler, je besser man sich kennt. Aber ich persönlich finde schon, dass man beim Junghund Grenzen und No-Gos über Druck deutlich macht.

    Grenzen und No-Gos kann man auch durch Prävention, Begrenzen, Situationen gar nicht erst aufkommen lassen festlegen bzw vermeiden. Geht nicht immer, manchmal muss ich auch klar sagen, wenn was gar nicht geht, so ist es nicht, aber ich versuche immer, erstmal vorher anzusetzen.

    Beispiel, Jack bellte unheimlich gern vorbeilaufende Passanten draußen an. Also haben wir einen zweiten Zaun etwas weiter innen im Grundstück gezogen, weil er in der hohen Erregungslage, wenn vielleicht auch noch ein Hund vorbeiläuft, nicht mehr erreichbar ist für mich. Danach war es besser, und aktuell bellt er fast gar nicht mehr, weil er Abstand hat und ich mich selbst kümmere. Natürlich haben wir das auch parallel trainiert mit ich laufe vor und gebe Entwarnung, so dass er inzwischen zwar noch anzeigt, ich aber sagen kann "is ok".

    Zitat
    habe ich da was falsch eingeschätzt, muss ich ja auch irgendwie damit umgehen. Kann ich dann zulassen, dass auf "Fehlverhalten" keine Konsequenz folgt?

    Natürlich nicht. Ich brech auch Sachen ab, aber zb statt den Hund abzubrechen, wenn er höchstwahrscheinlich in den nächsten Tümpel hüpfen würde, kann ich ihn auch vorher kurz anleinen, ich kenn ja meinen Pappenheimer. Oder ich sag "wir gehen weiter". Echgen Abbruch gibt es hier auch, allerdings muss ich sagen dass der Jungspund da meistens sehr gestresst drauf reagiert. Deshalb heb ich mir die für Notfälle auf und hab auch verschiedene "Abstufungen".

    Zitat

    Ich setze Druck schon bewusst ein, um meinen Hund zu "bewegen" und Grenzen zu setzen. Würde ich denken, dass das Gift für die Beziehung ist, würde ich es lassen. Ich sehe es aber nicht so, wenn es bewusst und fein dosiert passiert. Im Gegenteil, ich finde es stellt die Beziehung auf eine gesunde Basis, weil der Hund das gut versteht und annehmen kann

    Seh ich auch so. Gemein haben wir, denk ich, dass wir unseren Hund führen möchten. Wir haben ja auch unterschiedliche Hunde, deshalb gehen wir vielleicht unterschiedlich vor. Es gibt immer mehr als eine Strategie.

    Ich möchte klar kommunizieren, ich möchte, dass der Hund mit Freude gehorcht, einen Sinn in der Zusammenarbeit mit mir sieht (deshalb "Team") und wir viele schöne Erfolgserlebnisse haben. Mein Hund muss händelbar sein, seine Baustellen müssen im Griff sein, sodass nix passiert, er soll sich in Konflikt/Angst/Stresssituationen auf mich verlassen können, und ansonsten möchte ich einfach Freude und Spaß haben mit meinen Hunden. Gehorsam ist mir auch wichtig, und manches ist nicht verhandelbar, aber der wird mMn nicht nur ausschließlich über Druck erreicht, sondern auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichen (positiven) Strategien. Und, schlussendlich, es kommt auch wieder auf den Hund an.

    Mein erster Gedanke: Hör auf dein Bauchgefühl. Du willst mit deinem Hund ein Team bilden. Teamkollegen behandeln sich freundlich.

    Ich finde es ehrlich gesagt übergriffig, wenn Trainer Hundehalter dazu überreden wollen, ihren Hund härter anzupacken, als sie bereit sind (und als notwendig meistens). Aufzeigen, wo man falsches Timing hat, okay. Wo man inkonsequent war, vielleicht das falsche belohnt hat, ja. Aber zu körperlicher Massregelung auffordern, nur weil ein Hund aus dem Platz aufsteht (!), finde ich viel zu hart.

    Ich bin nicht komplett dagegen, mal etwas deutlicher zu werden, wenn die Situation es erfordert. Es kommt auch immer auf den Hund an, und als mich meine Leonbergerhündin damals mal quer über die Straße zu einem Zaunpöbler gezogen hat, dass meine Schlappen in hohem Bogen davongeflogen sind, bekam sie den Einlauf ihres Lebens, weil das einfach eine saugefährliche Situation war (und danach hab ich immer feste Schuhe angezogen :partying_face: ).

    Es kommt immer auf die Situation an und den Hund. Aber, in eurem Fall versucht der Trainer sich zu profilieren auf Kosten deines Hundes.

    Zum Druck aufbauen und weglassen, was KayaFlat angesprochen hat, früher hab ich das so gemacht: Ich hab ohne die Situation weiter zu prüfen etwas vom Hund verlangt, hat er nicht gehorcht, hab ich es mit Druck durchgesetzt. Oft mit Unwohlsein verbunden beim Hund, jetzt im Rückblick. Hat er gehorcht, kam der Druck weg, ich hab gelobt.

    Heute hab ich ein Sensibelchen an der Leine, keinen Leonberger Bulldozer mehr xD

    Heute überlege ich mir vorher, was kann mein Jungspund leisten, schafft er das überhaupt, was ich von ihm will?

    Beispiel Platz. Gestern sind wir einen Asphaltweg entlang gelaufen, wo auch ab und an Anlieger zu ihren Obstwiesen fahren oder ein Traktor. Mein Jungspund lief an der 15m Schleppleine. Es kam ein Auto, ich rufe ihn ran, er setzt sich von selbst rechts neben mich in den Grünstreifen, das Auto fährt eng vorbei. Weil ich weiß, dass er Angst hat vor Autos, hab ich ihn nur rangerufen, aber nix weiter verlangt. Das Sitz war ein Gutzi von ihm, was ich natürlich sehr gelobt hab. Später kam ein Traktor, wir gehen auf Seite, der Jungspund wird rangerufen, ich lass ihm aber etwas Leine Richtung Wiese, weil ich weiß, Traktoren machen ihm Angst. Er weicht tatsächlich weiter aus, legt sich sogar kurz hin (aus Angst), ich bleib ruhig stehen, dann gehen wir weiter.

    In so einer Situation hätte ich nie ein Kommando unterbringen können. Ja, er hätte auch auf Kommando Sitz oder Platz machen können, aber wie hätte er sich gefühlt? Die Situation war eh so stressbeladen, da hätte ich zwar mit Druck was durchsetzen können, aber viel lieber freu ich mich, dass er sofort zu mir gekommen ist, dass er selber ein Sitz angeboten hat und bis auf kurz hinlegen nix anderes gezeigt hat, als der Traktor kam und er jederzeit ruhig und ansprechbar war.


    Früher war ich ganz anders unterwegs, auf der Dominanzschiene. Und muss im Rückblick sagen, man nimmt sich so viel Schönes, wenn man gegen den Hund arbeitet als mit ihm. Dein Hund ist so jung, ja mei, klar guckt der, wo er eigene Entscheidungen treffen kann und wie ernst du was meinst. Das sind noch Spielkinder, die tausend Flausen im Kopf haben. Die Frage ist ja auch will ich einen Roboter oder einen Weggefährten. Je nach Einstellung gehe ich dann unterschiedlich an das Training heran. Nicht weniger konsequent, nicht weniger streng, wenn es sein muss. Manches geht einfach nicht, das muss auch mein Jungspund lernen. Aber die innere Einstellung ist eine andere. Mein Hund und ich erarbeiten uns gemeinsam Inhalte. Nicht ich schaffe an und Hund hat zu gehorchen, fertig. Da ist so viel Schönes nicht erlebt und die Beziehung so arm. Traurig.


    Und, 45 Minuten am Stück Platz üben mit einem intelligenten Hund wie deinem? Wie öde.

    Ging uns aber auch so. Mein Jungspund ist echt helle im Kopf. Nach ein, zwei Wiederholungen wusste der, was ich von ihm will. Nun sollten wir aber 4, 5 Mal das neue Verhalten abfragen, eine Minute lang :ventilator: Nach dem vierten Mal hatte er keinen Bock mehr, hat sich hingesetzt und mich finster angeschaut xD

    Also hab ich danach alles nur noch maximal 2, höchstens 3 Mal wiederholt und dazwischen ein bisschen Löcher in die Luft geschaut, bis die Zeit um war :lol:

    Ihr werdet schon euren Weg finden, da bin ich mir sicher. Authentisch sein und auf sein Bauchgefühl vertrauen ist ein guter Anfang :nicken:

    Es gibt genau EINE Antwort.

    Dann hätte ich die jetzt gern bitte :sweet:   :smile:

    Da die allermeisten nur noch wenig mit offenem Feuer hantieren, finde ich es nicht beschämend, nicht zu wissen, was tun. Wichtig finde ich, sich vorher jetzt ausreichend zu informieren, wenn man vorhat, öfter Kerzen zu nutzen oder mit Holz zu heizen, zu grillen etc.

    Ich hab übrigens gelernt, bei Feuer darauf zu achten, Türen geschlossen zu halten, weil sonst zu viel Sauerstoff zugeführt wird und es zu einer Feuerwalze kommen kann. Nur, wenn ich hinter der Tür, wo Rauch vorquillt, eine Person weiß, schätze ich mal, muss ich die irgendwie retten? Versuch ich es dann übers Fenster?

    Kann ja schlecht vor der Tür stehen und rufen, sorry, die Tür muss zubleiben, verbrenn mal schön. Oder, hüpf aus dem Fenster.

    Ich hoffe eh, dass wir nie in die Situation kommen.

    Ich kenn das jedenfalls so, 1. eigener Löschversuch, macht man eh aus Reflex, hilft das nicht, 2. Feuerwehr anrufen, 3. nochmal Löschversuch, wenn das nichts wird, sofort Leute und Tiere einsammeln, Türen schließen und raus. Verbesserungsvorschläge? :sweet:

    BieBoss Schöne Story :smiling_face_with_hearts: vor allem, wenn die kleinen Intelligenzbolzen mitdenken, find ich das immer so "hat er jetzt nicht wirklich gemacht" :flushed_face:

    :lol:


    Gestern hab ich ja fast meine Küche abgebrannt. Hatte die Nase im Handy und tatsächlich vergessen, dass ich noch einen Wrap in der Pfanne zum Warmmachen hatte. Nur auf kleiner Flamme, hat aber gereicht, unser EG in eine Räucherkammer zu verwandeln.

    Und wer hat mich drauf aufmerksam gemacht, indem er aus dem Nichts alarmiert bellend vor mir stand? Unser Senior :rollsmile:

    Und als ich aufschau und ihn zur Ruhe bringen will, riech ich es dann auch. Unglaublich.

    Fast wie im Film :herzen1:

    Hier bekommt der alte Senior Nexgard, was ohne Probleme gern gefressen wird und vertragen. Der Jungspund kriegt Simparica, da hatte er mal einen Tag matschigen Kot und etwas Schuppen an der Rute, aber ohne Juckreiz.

    Auf 1x Advantix hat Jack mit Haarausfall an den Stellen reagiert, wo ich es aufgetragen habe.

    Beide Tabletten wirken hier auch repellitierend, für ca 6 Wochen. Ich hab im Frühjahr jeweils 3 mitgenommen bei der TÄ und dann gegeben, als ich wieder die erste Zecke (bzw einen Floh dank dem Igel :dizzy_face: ) am Hund entdeckt habe.

    Bei viel Fell bin ich immer Team Tablette, wenn es vertragen wird.

    Nochmal mein Beileid :( : tut mir echt leid, was du und dein Hund durchmachen musstet. Vor allem so plötzlich und vor der Zeit ist furchtbar schmerzhaft.

    Kerzen gibt's hier nur in Windlichtern aus Glas auf dem Esstisch oder oben auf dem Regal, da gehen die Hunde nicht ran. Bin da noch von den Kindern, wo sie klein waren, "trainiert" :winking_face_with_tongue:

    So für zwei Wochen würde ich schon gern überbrücken, bis sich eine Art Katastrophenalltag eingependelt hat und vielleicht auch von staatlicher Seite und Hilfskräften was aufgebaut worden ist.

    Flocken, Nüsse, Öle und getrocknete Früchte haben wir hier auch im Vorrat, weil wir viel Porridge und Müslis essen.

    Das mit dem Backblech im Auto ist ja eine coole Idee xD blöd, dass Äpfel, Pilze etc erst essbar sind, wenn es schon wieder kalt wird.

    Dieses Jahr lassen wir uns mehr Holz liefern als sonst, kommende Woche kommt die zweite Fuhre. Ein eigener Wald und Ahnung, wie man Bäume fällt wär praktisch... ist ja nicht ungefährlich :thinking_face:

    https://www.br.de/mediathek/send…3072e00081419d4

    Gucken wir gerade... zwar viel Gschmarri außen drum herum, aber wert, sich gedanklich reinzudenken.

    Und ich überleg grad drauf rum, womit ich gut schnell mit wenig Aufwand nahrhaftes Essen für alle auf den Tisch bekommen könnte und was uns noch fehlt :thinking_face: Hab glaub ich doch einiges an "Sperenzchen" im Vorratsraum, die ich lieber verbrauche und damit Platz mache für Wichtigeres :ops:

    Spoiler anzeigen

    Trockene Pizzateigbackmischung gibt angerührt mit Wasser prima Stockbrotteig. Mit ein paar Holzkohlen (plus Streichhölzer/Anzünder) kann man das geschwind warm machen (draußen!)

    Basmatireis kann man gut kalt einweichen, dann muss der nur noch ganz kurz kochen. Mit Mais und Kidneybohnen oder Linsen ein ganzes Essen.

    Kartoffelpüree und Falafelmischung / Kichererbsenmehl... Nudeln... Milchreis und Apfelmus... Obst in Gläsern, Wein, Bier, Säfte. Zitronensaft in der Flasche. Mehl für Pfannkuchen.

    Holz zum Heizen, Wasser und Desinfektionsmittel für Wasser von draußen.

    Warmes Wasser kann man übrigens auch gut in Plastikflaschen abfüllen und mit ins Bett nehmen :smiling_face_with_hearts:

    Futter ist auf Vorrat da, Medis für die Hunde. Paar Kanister Diesel. Zwei große Solarpanels für die Handys, falls die noch zu was nutze sind. Wenigstens als Taschenlampen :woozy_face: . Grablichter und Teelichte. Kerzen. Was vergessen?

    Am ehesten empfinde ich die zu erwartenden Tumulte und Plünderungen bei einem Katastrophenfall als Bedrohung, wenn Leute der Meinung sind, ihnen stünde zu, was anderen gehört. Das kann schnell hässlich werden.

    Und Atomkraftwerke, die auf Notszromaggregaten vor sich hin kokeln. Ich hoffe, die produzierte Energie fließt primär in den Kühlkreislauf und Versorgung ebendieser.

    Ach und ich bin froh, ich hab so viele Bücher! Statt Fernsehen.