Beiträge von DerFrechdax

    Nature Trails an. Die gehen mit einem Rudel Huskys unangeleint in den Wald und da passiert exakt gar nichts. Selbst wenn ein Reh auf unter 20m ran kommt. Die Huskys zucken nicht mal. Der Kanal Sixty Formula hat hunderte Videos zum korrekten Aufzug, Erziehung und Umgang mit Huskys. Die Kanäle von Key`ush dem Stunt Dog und Sherpa zeigen, dass Huskys auch ruhig und leise sein können. Im Kanal North Yuki Husky geht es um das Zusammenleben 3er Huskys und wie man die besc

    Wichtig ist, wie diese Hunde gehalten werden. Vermutlich in der Gruppe, mit viel Auslauf, und nicht in einer 50qm großen, geheizten Wohnung mit einem Handtuch als Garten.

    Hunde, die zum arbeiten gezüchtet wurden, sind unausgelastet echt die Pest. Die suchen sich dann dann andere Sachen aus, wo sie sich abreagieren können. Meistens sehr zum Unmut der Halter, die sich einen funktionierenden, sich einfügenden Hund wünschen.

    Ich verstehe den Wunsch nach dem Traumhund durchaus. Ich hatte selbst so einen Hund, der genau so war, wie ich es mir gewünscht hatte. Und auch die Hunde, die nicht so waren, da hab ich halt unser Leben drum herum passend gemacht. Man wächst mit den Erfahrungen, die man macht. Manchmal ist es aber auch zu viel, dann bricht es einem das Herz, wenn man den Hund abgeben muss, weil man keinen anderen Ausweg sieht. Hab ich auch schon erlebt. Schön ist das nicht.

    Du gehst ja null auf die anderen Beiträge ein... Extra, oder übersiehst du die alle? Wie planst du, mit dem Jagdtrieb den Hund mit zum Schießen oder ans Fahrrad zu nehmen?

    Wahrscheinlich weil all diese "was machst du mit einem Husky" Beiträge absolut nichts mit dem Thema dieses threads zu tun haben. Es wurde nicht danach gefragt.

    Er würde sich aber bereit erklären, mir einen dt. Schäferhund zu erlauben, weißt aber auch gleichzeitig darauf hin, dass diese Rasse hohe Ansprüche an die Haltung stellt. Also eigentlich das selbe, womit er den Husky ablehnt. Ich bin ehrlich gesagt auch recht überrascht, da ein Schäferhund ja tendentiell größer wird als ein Husky.


    Was haltet ihr denn so davon

    Naja, die Frage war ja, was haltet ihr davon. So hat halt jeder seine Meinung dazu geschrieben. Warum der Vermieter vielleicht keinen Husky haben wollte.

    Alltag wird sich nicht viel ändern, Hund wird integriert und ggf. der Alltag entsprechend angepasst

    Wenn du dich da nur nicht täuschst. Du setzt vieles einfach voraus.

    Dass der Hund überall mitkann. Dass er beim Bogenschießen dasitzt und dir zusieht, ohne eine eigene Agenda zu verfolgen. Seine eigenen Bedürfnisse nicht lebt, sondern sich deinen anpasst.

    Das kann klappen, es gibt solche Goldstücke, natürlich. Es gibt aber auch Hunde, die nicht in die Schablone passen, die man für sie vorgesehen hat. Ich hab auch so einen hier sitzen, heiß und innig geliebt. Solche Exemplare lassen einen dann wachsen und sich weiterbilden :D

    Wir haben krankheitsbedingt kaum Welpenstunden besuchen können und sind nachher erst in die Junghundekurse eingestiegen. Ich fand, für uns hat es gepasst, der Jungspund ist eh Zweithund und hat noch einen Senior, der ihm gesagt hat, was Sache war xD Und Rückruf oder Alltag hat er mit mir zusammen geübt.

    Es gab wenig, was wir verpasst hatten. Maulkorb hat er eben erst mit 6 Monaten kennengelernt (gehört zum Kurs dazu), Medical Training kannte er schon, und herumrennen wurden die Welpen eh nicht gelassen, weil die Trainerin der Meinung ist, dass man das auch privat tun kann, wenn man Gassi geht.

    Einzig für die Kontakte hat es mir die Anfangszeit gefehlt, zum Austausch von Halter zu Halter.

    Frag doch mal, ob es Trainer gibt, die euch kurze Trainingseinheiten mit ihrem eigenen (erwachsenen) Hund geben? Impulskontrolle, Frust aushalten, das kann man auch in 5minütigen kurzen Lektionen zu zweit üben.

    Und, vielleicht gibt es bei euch Hundepensionen? Bei uns bieten manche auch Spiel/Kontaktstunden an. Muss man dann auswählen, aber manche kennen sich wirklich sehr gut aus und lassen das nicht nur laufen bzw eben mit den geeigneten Hunden. Vielleicht lässt sich da was arrangieren gegen Bezahlung.

    Du hast es hier schon richtig erkannt. Sobald er Fahrradfahrer sieht, kommt er in einen Tunnel. Er richtet sich auf, fixiert die Fahrradfahrer. Man merkt richtig, wie die Anspannung steigt, je näher die Fahrradfahrer kommen. Es ist dann manchmal möglich, ihn mit Leckerlis etwas aus dem Tunnel zu holen, der Blick geht aber immer wieder zu den Fahrradfahrern.

    Wenn wir umdrehen, dreht er sich zB auch immer wieder um.

    Am Wochenende war es so schlimm wie noch nie, da hat er einfach jedes Fahrrad angesprungen und böse angebellt. Wir haben auch eine Pause auf einer Bank neben der Straße gemacht. Ich habe die Leine an der Bank befestigt, es kamen Fahrradfahrer, Smartie hat nichts gemacht. Okay, nichts stimmt nicht, er wollte losstürmen, da die Leine aber an der Bank befestigt war, ist er schon direkt am Anfang so hängengeblieben, dass er nur 10cm los konnte. Danach war er direkt aus dem Tunnel und hat mich angeschaut. Der Fahrradfahrer war plötzlich egal. Ich vermute hier, dass der feste Rückstoß ihn überrascht hat, die Bank bewegt sich im Gegensatz zu mir keinen Zentimeter weit wenn er losstürmt.

    Das Fettgedruckte hat mich angesprungen:

    Okay, was machst du, wenn dein Hund sich aufrichtet, weil er am Horizont einen Radfahrer sieht?

    Wirkst Du da auf ihn ein? Bringst du Abstand rein? Oder bist du dann nur noch Statist?

    Wie kann es sein, dass du dich mit deinem Hund nah genug an Radfahrer befindest, dass er sie anspringen und böse anbellen kann?

    Und, kannst du den Hund denn nicht halten, so dass er dich hinterherzieht? Dann hast du die falsche Technik. Lass dir das zeigen, wie man einen Hund begrenzt, so dass der nicht auf die Seite rüberspringen kann, wo die Radfahrer fahren.

    Dass sich das Problem verschlimmert hat, kann ich gut nachvollziehen, siehe Wasserdusche.

    Jetzt geht es darum, dem Hund erstens sowas wie "Pause" beizubringen, sprich, sich zusammenzunehmen. Das lernen in unserer Hundeschule die Welpen und Junghunde in der allerersten Kursstunde.

    Hund befindet sich neben dir, du sitzt zb auf einer Bank oder stehst herum, Fuß auf der Leine, so dass der Hund nicht weg kann. Hund kann sitzen, stehen, liegen (von selbst hinlegen hab ich immer bestätigt, indem ich dem Hund ab und an ein Leckerli zwischen die Vorderfüße hab fallen lassen) und dann vergeht eben Zeit, bis der Hund völlig entspannt.

    Das übt man zuerst zu Hause. Dann in einer ruhigen Ecke im Garten, allein. Dann, wenn es klappt und der Hund sich tatsächlich ruhig hinlegt ganz von selbst, dann kann man das mal auf einer ruhigen Nebenstraße probieren, oder wenn eine Nachbarin Hallo sagt. Das Signal ist dann, Fuß auf der Leine bedeutet Entspannung, Warten und Pause.

    Erst viel später kann man dann dieses Kunststück zb an einem Wanderweg einfordern, wenn man Rast macht oder unter stärkerer Ablenkung. Vielleicht kommt man dann nach einiger Zeit auch dahin, dass es funktioniert, wenn der Hund einen Radfahrer sieht (zb im Biergarten, wenn er liegt und Radfahrer kommen in den Hof gefahren).

    Das kann man dann sogar aktiv üben.

    Jetzt den Hund ohne Vorbereitung mit seinem Trigger zu konfrontieren, ohne dass er gelernt hat, wie er sich selbst reguliert, finde ich ehrlich gesagt unfair. Du bindest ihn an der Bank an, und er springt in die Leine und wird vom Ruck zwar gestoppt, aber gelernt hat er nichts, außer dass die Bank stärker ist als er. Das erinnert mich an Leute, die ihren Hund mit Leinenaggression am Laternenpfahl schnell festbinden, weil sie ihn nicht halten können. Als erste Hilfe vielleicht noch okay, aber lernen tut der Hund so nichts.

    Dein Hund muss lernen, mit seiner Umwelt zurechtzukommen und dafür Strategien entwickeln, wie er das am besten kann. Du musst ihn da durch lotsen. Er hat ja sonst niemanden, und wenn er selbst entscheidet, siehst du ja, was rauskommt.

    Wo seid ihr denn ungefähr her, dann empfiehlt euch sicher jemand gute Trainer, die euch das nötige Handwerkszeug vermitteln, um eurem Hund zu helfen.

    Hi!

    Für einen Junghund finde ich es nun nicht total abwegig, wenn er auf Bewegungsreize reagiert. Pferde, Radler, Kinderwagen, Skater, das alles kann einen jungen Hund triggern, vor allem, wenn da Aussie mit drin ist.

    Mein Weg ist der, dass ich dem Hund verständlich mache, dass das zum Alltag dazugehört, d.h. also, wenn der Hund soweit ist, es toleriert werden soll.

    Überhaupt, bei aller Überei, überlegt euch, wo wollt ihr mit dem Hund hin. Was ist euer Ziel?

    Dann, wie erreicht ihr das Ziel? Was geht gut bei dem Hund, was nicht?

    Beispiel, du erzählst, dass der Hund "durchdreht" bei Radfahrersichtung. Das passiert ja nicht von jetzt auf gleich. Das zeichnet sich schon vorher ab.

    Der Hund richtet sich auf oder duckt sich, fixiert, wird steif, die Bewegungen sind nicht mehr locker fließend. Das alles bedeutet Zeit, die dir bleibt, um a) den Hund anzusprechen und Abstand reinzubringen, b) den Hund evtl abzubrechen und c) zu dir umzuorientieren und d) ein Alternativverhalten anzubieten, das du dann hochwertig belohnst.

    Dann, was ist dein Ziel? Möchtest du in Zukunft immer deinen Gassigang unterbrechen und den Hund absitzen lassen (vielleicht der Hund noch bebend vor Aufregung und Erwartungshaltung)? Oder möchtest du vielleicht eher mit dem Hund locker abgewandt an Radfahrern vorbeilaufen, weil es eben das Normalste der Welt ist und zum Leben in der Zivilisation dazugehört?


    Dazu gehört natürlich Vertrauen. Hund zeigt mir ein Rad an, ich sage "Ja, danke, hab ich gesehen, komm mal her auf die abgewandte Seite, prima, guck, ein Leckerli, schau, wie schön, prima machst du das" und dann sind wir vorbei und ich gebe den Hund wieder frei und er darf wieder weiter weg laufen. Wenn ich das immer wieder nach diesem Schema mache, Hund zu mir orientieren, abgewandt einsortieren, loben und wieder freigeben, kommt mein Hund irgendwann von selbst zu mir, wenn er einen Radfahrer/ein Pferd/einen Rollstuhlfahrer sieht.

    Voraussetzung ist, ich bin für den Hund die Instanz, die bewertet, was unserer Aufmerksamkeit wert ist und was nicht. Hund darf mir gern alles anzeigen, dafür lobe und bedanke ich mich. Aber was dann getan wird, ob der vertrieben, angegriffen wird, wir wegrennen oder es als Nebensächlichkeit ad acta legen, entscheidet nicht der Hund, sondern ich. Das muss ein Junghund lernen, und das ist dann Führung.

    Mit deinem Wasserspritzen hast du, mit Pech, mindestens der Situation zusätzlich eine Wertigkeit für den Hund gegeben. Er wurde nämlich jedesmal geduscht, wenn ein Radfahrer auftauchte. Pech deshalb, weil die Situation so negativ zusätzlich belastet wurde.

    Ich würde also die Situation versuchen zu entkrampfen. "Ja, danke, hab ich gesehen, schau, wir gehen jetzt einen Bogen, prima machst du das, guck, ein Leckerli, fein" da steht eine ganz andere Energie dahinter. Du lotst den Hund durch eine Situation, die er nicht selbst managen muss, sondern du hilfst ihm da durch.

    Hund läuft kurz genommen und abgewandt und kann so mit der richtigen Technik nicht rüber zum Fahrradfahrer springen. Da ist es wichtig, den Hund rechtzeitig schon heranzurufen, abgewandt einzusortieren (geht hier über Kommando "rechts" und "bei mir" je nachdem ob links oder rechts) und dann konsequent vorbeizuführen, möglichst mit dem Abstand, den er braucht, um nicht auszulösen und sich hochzuspulen.

    Am besten du lässt dir das von einem guten Trainer zeigen. Du führst, du agiert, und dein Hund folgt. Nicht, du hängst an der Leine und versuchst, den Hund mit vor seiner Nase gewedelten Leckerli abzulenken =)

    Viel Erfolg :winken:

    Das war die Ausgangslage:

    nach einem längeren Streit seit Anfang des Jahres mit meinem Vermieter hat er sich nun doch dazu bereit erklärt, eine Hundehaltererlaubnis auszustellen. Er lehnt meine Wunschrasse Husky immer noch ab und begründet es mit den hohen Ansprüchen an die Haltung dieser Rasse. Er würde sich aber bereit erklären, mir einen dt. Schäferhund zu erlauben, weißt aber auch gleichzeitig darauf hin, dass diese Rasse hohe Ansprüche an die Haltung stellt. Also eigentlich das selbe, womit er den Husky ablehnt. Ich bin ehrlich gesagt auch recht überrascht, da ein Schäferhund ja tendentiell größer wird als ein Husky.

    Das war die Frage dazu:

    Was haltet ihr denn so davon und könnt ihr etwas über Schäferhunde erzählen?

    Nun haben sich viele die Mühe gemacht, ihre Gedanken dazu zu schreiben.... Dabei ist das eh obsolet, weil Ende Dezember sowieso umgezogen wird und der Hund im Februar erst in der neuen Wohnung kommen soll und dort auch ein Husky erlaubt wäre.

    Dann verstehe ich den Sinn des Fadens nicht... wenn es eh ein Husky wird und der jetzige Vermieter dann keine Rolle mehr spielt.