Behalte nur im Hinterkopf, es gibt Rassen, die sind darauf selektiert den Menschen zu begleiten und sind sehr kompromissbereit. Aber zu diesen Rassen gehört der Husky halt nicht.
Genau das ist mir auch gerade beim Nachlesen durch den Kopf gegangen. Es gibt Hunde, die sind mit ihrem Menschen zusammen glücklich und zufrieden.
Haus-und Hofhunde, die darauf selektiert wurden, an der Seite von ihren Leuten zu bleiben, den Hof zu bewachen, Fremde zu melden, Mäuse und Ratten zu fangen und ansonsten liegen die in der Sonne und gucken versonnen.
Seh ich zwar auch nicht bei 50qm Wohnfläche und 100qm Garten, und melden finden Nachbarn auch nicht immer so pralle.
Aber für die Zufriedenheit des Hundes wäre es doch gut, sich einen auszusuchen, dem die gegebene Situation gefällt und der gern den Menschen begleitet und sich eng an ihn bindet.
Alles andere ist Feigheit vor dem Leben.
Und wie nennst du das, wenn sich viele Menschen hier den Mund fusselig reden, dass ein unabhängiger, lauter Jäger wie ein Husky in deinen Lebensumständen sehr wahrscheinlich nicht glücklich wird, und du partout die Ohren und Augen verschließt vor den Bedürfnissen, die dieser Hund nun mal haben wird?
Dein Leben aus Vorsicht verschwendet.
Und was ist mit dem Leben, das ein freiheitsliebender Hund wie ein Husky gern führen möchte? Eingesperrt in einer viel zu warmen Miniwohnung, ohne Rudel, darf ab und zu am Rad zum Einkaufen mitlaufen und dir beim Bogenschießen zusehen und muss ansonsten überall mit hin..... ist sein Leben dann nicht auch verschwendet?