Dennoch haben wir Angst davor, einen Hund zu kaufen und zwei Wochen später festzustellen, dass er große medizinische Baustellen hat.
Das ist schwierig, denn ein Lebewesen kann halt immer krank werden.
Du kannst mit einem Hund aus VDH Zucht genauso Pech haben wie aus dem Tierschutz. Was heißt Pech, einen kranken Hund halt.
Man muss im Hinterkopf haben, dass ein TS-Hund aus einem Mittelmeerland zb bestimmte Parasiten oder Krankheiten mitbringen kann, die teils auch nicht heilbar sind. Das wird dann u.U. teuer, wenn man lebenslang Medikamente geben muss.
Kann aber auch sein, dass ein ehemaliger Straßenhund einen Magen aus Stahl hat und kerngesund ist und der Hund vom VDH Züchter ist kränklich, hat Allergien oder eine schlechte Hüfte. Obwohl die Züchter natürlich gesunde Hunde ziehen wollen, man möchte ja auch die eigene Rasse verbessern und vorwärts bringen.
Am besten ist es, man verlässt sich auf sein Gefühl. Also, ist der Welpe/Hund gepflegt, saubere Augen, sauberer Po, ist es dort in der Umgebung sauber, die anderen Hunde gepflegt, alle Impfungen gemacht, Entwurmungen, sind beim Züchter die Elterntiere untersucht und wurden rassetypische Erkrankungen ausgeschlossen, auch mit genetischen Untersuchungen? Das sind die Dinge, die mir einfallen, die mir wichtig wären.
Wenn man diesbezüglich Sorge hat, würde ich das beim Züchter oder dem Ansprechpartner der TS-Orga auch ansprechen. Ich bin immer für offenen Austausch, und die Reaktion sagt mir auch wieder viel über mein Gegenüber aus.
Aber AK-Untersuchung wie bei einem teuren Pferd, wo die Anfahrt vom TA für eine Spritze schon bald dreistellig ist, das ist dann mMn auch etwas too much.