Beiträge von DerFrechdax

    Mein Klassiker als Kind und Jugendliche zu meiner Mum: "...und dann hat die alte Frau - die war ungefähr so alt wir du - dasunddas gemacht."

    Hat nur 20 Jahre gedauert, bis ich es geschafft hab, mir das "die ist so alt wie du" endlich zu verkneifen... kam doch eher unschön an xD

    Ohje da habt ihr aber ein Päckchen was ihr herumschleppt. Da drücke ich euch die Daumen das es besser wird und er offener gegenüber Menschen wird 🍀🍀

    Aber einfach Leute reinlassen, ohne zu gucken, wo ist der Hund eigentlich, oder gar jemand Fremdes den Schlüssel geben zum Gassi oder Blumen gießen mit Jack at home geht halt gar nicht xD

    Geht er denn Zuhause nach vorne wenn Besuch kommt?

    Danke!

    Nein, gar nicht, er bellt und rennt weg und macht einen Aufstand. Nur, wenn ihn jemand bedrängen würde oder zu nah kommt, wenn er in diesem hohen Erregungslevel ist, glaub ich würde er schon zwicken wollen. Sowas vermeide ich deshalb natürlich.


    Ich muss mich zum Thema Endgegner revidieren... ich hab gerade endlich unseren Staubsaugerroboter "wiedergefunden " unter der Couch... der versucht jetzt gerade zu saugen, bewacht mit Argusaugen:rolling_on_the_floor_laughing:

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    Der Senior so "war was?" xD

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    Oh war er denn schon immer so unsicher zurückhaltend Menschen gegenüber?

    Oder gab es da einen Vorfall?

    Es gab eine Situation, wo er das erste Mal "komisch" reagiert hat, als ihn ein Bekannter geärgert hat (ich war nicht dabei), da war er so 5, 6 Monate alt. Vielleicht hat er sich das gemerkt, wer weiß.

    In der Welpenzeit hatte er wenig Kontakt zu fremden Menschen, wir hatten ihn ja in der Lockdownzeit zu uns geholt und konsequent keinen Besuch empfangen und sind auch wenig unter Leute gegangen, hier am Kaff trifft man niemanden, wenn man nicht will.

    Hundeschule ging auch erst mit 6 Monaten, weil er vorher sehr lang positiv auf Giardien war und nicht teilnehmen durfte, also auch keine Hundetreffen etc.

    Ich denke, er hat da einfach was verpasst in der entscheidenden Prägephase. Und was an Unsicherheit durch seine EPI noch verstärkt wird, steht natürlich auch im Raum.

    Wir kommen trotzdem gut zurecht, ich muss halt immer ein bisschen mitdenken für ihn :sweet: er geht mit in Restaurants, zum Camping, in den Stall, Passanten sind ihm inzwischen wurscht. Auch bei Besuch lässt er sich gut lenken und verschläft den Abend dann halt neben mir zu meinen Füßen. Aber einfach Leute reinlassen, ohne zu gucken, wo ist der Hund eigentlich, oder gar jemand Fremdes den Schlüssel geben zum Gassi oder Blumen gießen mit Jack at home geht halt gar nicht xD

    Der Jungspund ist unterwegs inzwischen freundlich interessiert an fremden Menschen, wenn es keine schwarzgekleideten Männer sind :relieved_face: er wedelt, geht zum Schnüffeln hin, aber wehe, das Gegenüber spricht ihn an oder streckt die Hand aus xD Dann wird entweder elegant ausgewichen oder entrüstet zurückgesprungen.

    Fremde Menschen im Haus sind leider Stress und geht nur mit Management.

    Endgegner: Der Schornsteinfeger |) schwarze Maske, schwarze Kappe, schwarze Klamotten, schwarzer Eimer, alles schwarz, so wie Jacks dreckiger Blick, wenn er ihn reinkommen sieht xD

    Der Schlotfeger lobt ihn aber immer total, er kennt viele Terrier und findet, Jack schlägt sich im Vergleich noch ganz gut, er wird ja erstmal nur laut... Glück gehabt :lol:

    Mir sind diese Formulierungen ins Auge gesprungen:

    ich brauche diese AKU einfach für meine Sicherheit, damit ich guten Gewissens in den Spiegel schauen kann,

    , dass ich von Anfang an mein Bestes gegeben habe.

    ich minimiere das Risiko, was zu übersehen oder falsch zu machen, wenn ich eine fachlich versierte Person hinzuziehe.

    Ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten, mein erster Gedanke war jedoch, dass da das Herz zu kurz kommt.

    Ich verstehe deine Denkweise, ich reite auch seit vielen Jahren, es ist ein Sport, der nicht ungefährlich ist, gerade, wenn man wie du anderer Leute Pferde wieder "geradebiegt".

    Nachlässigkeit kann schwere Folgen haben, und so möchte man 100% geben und alles richtig machen. Zudem kommunizieren Pferde Probleme eher still und leiden vor sich hin, was sehr viel Feinfühligkeit und ein extrem gutes Auge verlangt. Perfektion scheint mir ein wichtiges Ziel in der Reiterei.

    Beim Hund, ist meine Erfahrung, ist weniger Angespanntheit, weniger Perfektion manchmal mehr. Hunde kommunizieren deutlicher, finde ich, und normalerweise hat es auch nicht so krasse oder gefährliche Folgen, wenn man eine Meinungsverschiedenheit hat.

    Hunde sind keine Fluchttiere, wo du plötzlich mit geprelltem Rücken auf dem Boden liegst oder einen Huf im Gesicht hast, weil es wo geraschelt hat.

    Hunde sind unsere Begleiter, unsere Seelenwärmer, die uns ein Stück weit im Leben zur Seite stehen und dann wieder gehen.

    Beim Pferd ist zwar ein Gefühl für das Tier und fundiertes Wissen wichtig, aber ich zumindest lasse mich auch viel vom Kopf leiten, was ist sicher, wo muss ich drauf achten, was lass ich lieber bleiben, weil Pferd heute ein Pulverfass ist, usw und so fort.

    Beim Hund brauch ich auch viel Ahnung und Wissen, aber wenn ich jetzt nicht einen ganz speziellen Kandidaten erwische, kann ich auch viel mit einem guten Bauchgefühl hinkriegen. Hunde erspüren sehr gut, was ihr Mensch von ihnen will, und in einer guten Mensch-Hund Beziehung, auch natürlich, wenn der Hund sich einlassen möchte, läuft ganz viel irgendwann fast schon "telepathisch" ab.

    Das habe ich bisher noch bei keinem Pferd erlebt. Es gibt sie zwar, Menschen, die ihr Pferd nackig ohne alles nur mit einem Halsring im Gelände reiten und wo ihnen das Tier überall hin nachläuft. Aber natürlich ist sowas nicht die Regel. Beim Hund hast du das aber eigentlich quasi "fest eingebaut", außer du hast eine Jagdsau erwischt oder einen sehr unabhängigen oder verkorksten Kandidaten.

    Der Sicherheitsaspekt, der im Umgang mit Pferden unerlässlich ist, weicht mMn beim Hund einem tiefen Verstehen und innerer Verbundenheit. Es werden Familienmitglieder. Man nimmt sie an, wie sie sind und entwickelt sich von dort aus zusammen weiter, als Team.

    Deshalb stößt, denke ich, dein Bedürfnis nach Absicherung im Vorhinein auch auf gemischte Reaktionen.

    Wenn man den Vergleich ziehen will Pferd/Hund, dann sind die Anforderungen an ein Pferd wesentlich höher als an einen Freizeithund, der nur mitlaufen soll und auf den sich keiner draufsetzt.

    Und zusätzlich sind Pferde mMn wesentlich anfälliger als Hunde. Und teurer im Unterhalt und der Anschaffung.

    Man kann da einfach keinen direkten Vergleich ziehen. Sind zwei verschiedene Welten.