Beiträge von DerFrechdax

    Mir sind diese Formulierungen ins Auge gesprungen:

    ich brauche diese AKU einfach für meine Sicherheit, damit ich guten Gewissens in den Spiegel schauen kann,

    , dass ich von Anfang an mein Bestes gegeben habe.

    ich minimiere das Risiko, was zu übersehen oder falsch zu machen, wenn ich eine fachlich versierte Person hinzuziehe.

    Ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten, mein erster Gedanke war jedoch, dass da das Herz zu kurz kommt.

    Ich verstehe deine Denkweise, ich reite auch seit vielen Jahren, es ist ein Sport, der nicht ungefährlich ist, gerade, wenn man wie du anderer Leute Pferde wieder "geradebiegt".

    Nachlässigkeit kann schwere Folgen haben, und so möchte man 100% geben und alles richtig machen. Zudem kommunizieren Pferde Probleme eher still und leiden vor sich hin, was sehr viel Feinfühligkeit und ein extrem gutes Auge verlangt. Perfektion scheint mir ein wichtiges Ziel in der Reiterei.

    Beim Hund, ist meine Erfahrung, ist weniger Angespanntheit, weniger Perfektion manchmal mehr. Hunde kommunizieren deutlicher, finde ich, und normalerweise hat es auch nicht so krasse oder gefährliche Folgen, wenn man eine Meinungsverschiedenheit hat.

    Hunde sind keine Fluchttiere, wo du plötzlich mit geprelltem Rücken auf dem Boden liegst oder einen Huf im Gesicht hast, weil es wo geraschelt hat.

    Hunde sind unsere Begleiter, unsere Seelenwärmer, die uns ein Stück weit im Leben zur Seite stehen und dann wieder gehen.

    Beim Pferd ist zwar ein Gefühl für das Tier und fundiertes Wissen wichtig, aber ich zumindest lasse mich auch viel vom Kopf leiten, was ist sicher, wo muss ich drauf achten, was lass ich lieber bleiben, weil Pferd heute ein Pulverfass ist, usw und so fort.

    Beim Hund brauch ich auch viel Ahnung und Wissen, aber wenn ich jetzt nicht einen ganz speziellen Kandidaten erwische, kann ich auch viel mit einem guten Bauchgefühl hinkriegen. Hunde erspüren sehr gut, was ihr Mensch von ihnen will, und in einer guten Mensch-Hund Beziehung, auch natürlich, wenn der Hund sich einlassen möchte, läuft ganz viel irgendwann fast schon "telepathisch" ab.

    Das habe ich bisher noch bei keinem Pferd erlebt. Es gibt sie zwar, Menschen, die ihr Pferd nackig ohne alles nur mit einem Halsring im Gelände reiten und wo ihnen das Tier überall hin nachläuft. Aber natürlich ist sowas nicht die Regel. Beim Hund hast du das aber eigentlich quasi "fest eingebaut", außer du hast eine Jagdsau erwischt oder einen sehr unabhängigen oder verkorksten Kandidaten.

    Der Sicherheitsaspekt, der im Umgang mit Pferden unerlässlich ist, weicht mMn beim Hund einem tiefen Verstehen und innerer Verbundenheit. Es werden Familienmitglieder. Man nimmt sie an, wie sie sind und entwickelt sich von dort aus zusammen weiter, als Team.

    Deshalb stößt, denke ich, dein Bedürfnis nach Absicherung im Vorhinein auch auf gemischte Reaktionen.

    Wenn man den Vergleich ziehen will Pferd/Hund, dann sind die Anforderungen an ein Pferd wesentlich höher als an einen Freizeithund, der nur mitlaufen soll und auf den sich keiner draufsetzt.

    Und zusätzlich sind Pferde mMn wesentlich anfälliger als Hunde. Und teurer im Unterhalt und der Anschaffung.

    Man kann da einfach keinen direkten Vergleich ziehen. Sind zwei verschiedene Welten.

    Dennoch haben wir Angst davor, einen Hund zu kaufen und zwei Wochen später festzustellen, dass er große medizinische Baustellen hat.

    Das ist schwierig, denn ein Lebewesen kann halt immer krank werden.

    Du kannst mit einem Hund aus VDH Zucht genauso Pech haben wie aus dem Tierschutz. Was heißt Pech, einen kranken Hund halt.

    Man muss im Hinterkopf haben, dass ein TS-Hund aus einem Mittelmeerland zb bestimmte Parasiten oder Krankheiten mitbringen kann, die teils auch nicht heilbar sind. Das wird dann u.U. teuer, wenn man lebenslang Medikamente geben muss.

    Kann aber auch sein, dass ein ehemaliger Straßenhund einen Magen aus Stahl hat und kerngesund ist und der Hund vom VDH Züchter ist kränklich, hat Allergien oder eine schlechte Hüfte. Obwohl die Züchter natürlich gesunde Hunde ziehen wollen, man möchte ja auch die eigene Rasse verbessern und vorwärts bringen.

    Am besten ist es, man verlässt sich auf sein Gefühl. Also, ist der Welpe/Hund gepflegt, saubere Augen, sauberer Po, ist es dort in der Umgebung sauber, die anderen Hunde gepflegt, alle Impfungen gemacht, Entwurmungen, sind beim Züchter die Elterntiere untersucht und wurden rassetypische Erkrankungen ausgeschlossen, auch mit genetischen Untersuchungen? Das sind die Dinge, die mir einfallen, die mir wichtig wären.

    Wenn man diesbezüglich Sorge hat, würde ich das beim Züchter oder dem Ansprechpartner der TS-Orga auch ansprechen. Ich bin immer für offenen Austausch, und die Reaktion sagt mir auch wieder viel über mein Gegenüber aus.

    Aber AK-Untersuchung wie bei einem teuren Pferd, wo die Anfahrt vom TA für eine Spritze schon bald dreistellig ist, das ist dann mMn auch etwas too much.

    Vorgestern:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Gestern:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Heute:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Pfannen-Naanbrot, Linsendal und Sojaquark, alles vegan

    Er ist ein sehr lebhafter, hibbeliger Hund, der ungerne still hält.

    Für die Zukunft würde ich an dem Thema dranbleiben.

    Also mehrfach täglich den Hund einladen zu kuscheln, mal runterzukommen, sich hinzulegen, kraulen zu lassen, nicht sofort wieder ans Fenster springen zu müssen, um zu gucken, welches Auto da gerade vorfährt, nicht zu gucken, welcher Vogel da singt, sondern im Hier und Jetzt zur Ruhe zu kommen und die Streicheleinheiten zu genießen.

    Das kann man dann ganz nebenbei zu einer kleinen Kontrolle der wichtigsten Körperteile ausbauen, mal die Zähne angucken, ins Ohr schauen, die Augen mit den Fingerspitzen sanft saubermachen/ausstreichen, den Bauch abtasten, die Beine, die Pfotenballen, das Genital... alles in Ruhe und mit ganz viel Wohlfühlfaktor.

    Es gibt Hunde, die lassen das nicht so gern zu, aber nach und nach kann man auch Nichtkuschlern zeigen, wie schön das ist, Kontrolle abzugeben und mal nicht auf Abruf auf 180 zu sein.

    Und ein Hund, der sich jederzeit in Ruhe anfassen lässt, lässt sich auch leichter verarzten. Darüber hinaus kann man stillhalten grundsätzlich auch üben zb beim Anleinen, Geschirr anziehen, Mantel überziehen etc.

    Unsere Leohündin nannten wir damals Locke, wir durften es uns aussuchen. Unsere Trainerin konnte sich dann ums Verrecken ihren Namen nicht merken und nannte sie immer "Socke" :herzen1:

    Irgendwann zieht hier mal eine Hündin namens Socke ein :herzen1:  xD

    Jack den Checker haben wir so genannt, weil er mit Papiernamen so ähnlich hieß, nur viel grauslicher xD Und weil er auf den grauslichen Papiernamen schon gehört hat :see_no_evil_monkey:

    Sammy hieß vorher Purzel und wurde zum Glück schon vom Vorbesitzer umgetauft, leider in einen Allerweltshundenamen :dizzy_face:

    Die Leozüchterin hatte noch eine "Fly" und in ihrer Nachzucht einen "Mikesch". Ist auch putzig, wenn dann 60 Kilo Rüde ums Eck kommen, wenn "Mikesch" gerufen wird und man einen süßen kleinen Kater erwartet xD

    Bei mir war immer die erste Hilfe Heilerde, Heilmoor und wenn es arg war mit dem stinkenden Kot, habe ich zwei, drei Tage Kohletabletten mitgegeben zum Binden von Schadstoffen.

    Keime, die den Darm fehlbesiedeln, produzieren viele Schadstoffe, deshalb stinken der Kot und die Winde so. Das habe ich dann erst mal gebunden.

    Dann würde jch schon wissen wollen, was los ist, sprich, ich würde eine bzw zwei Kotproben abgeben, die ich über 3 Tage gesammelt habe. Dann kann man nach Parasiten suchen und 2. ein Darmprofil machen. Oft weiß man dann schon etwas genauer, wo man ansetzen muss.

    Gute Besserung!