Oh war er denn schon immer so unsicher zurückhaltend Menschen gegenüber?
Oder gab es da einen Vorfall?
Es gab eine Situation, wo er das erste Mal "komisch" reagiert hat, als ihn ein Bekannter geärgert hat (ich war nicht dabei), da war er so 5, 6 Monate alt. Vielleicht hat er sich das gemerkt, wer weiß.
In der Welpenzeit hatte er wenig Kontakt zu fremden Menschen, wir hatten ihn ja in der Lockdownzeit zu uns geholt und konsequent keinen Besuch empfangen und sind auch wenig unter Leute gegangen, hier am Kaff trifft man niemanden, wenn man nicht will.
Hundeschule ging auch erst mit 6 Monaten, weil er vorher sehr lang positiv auf Giardien war und nicht teilnehmen durfte, also auch keine Hundetreffen etc.
Ich denke, er hat da einfach was verpasst in der entscheidenden Prägephase. Und was an Unsicherheit durch seine EPI noch verstärkt wird, steht natürlich auch im Raum.
Wir kommen trotzdem gut zurecht, ich muss halt immer ein bisschen mitdenken für ihn
er geht mit in Restaurants, zum Camping, in den Stall, Passanten sind ihm inzwischen wurscht. Auch bei Besuch lässt er sich gut lenken und verschläft den Abend dann halt neben mir zu meinen Füßen. Aber einfach Leute reinlassen, ohne zu gucken, wo ist der Hund eigentlich, oder gar jemand Fremdes den Schlüssel geben zum Gassi oder Blumen gießen mit Jack at home geht halt gar nicht 