Beiträge von DerFrechdax

    Es liegt im Auge des Betrachters. Wenn unser Jungspund meinen Mann um 6 zur Morgenrunde zuverlässig weckt, stellt er ein ums andere Mal fest, dass er auch ohne Hund gut existieren könnte xD

    Ich dagegen hab den Großteil meines Lebens, bis auf ganz wenige Jahre, immer mit Hund verbracht. Ich genieße es, mit ihnen auf der Couch zu kuscheln, mit ihnen ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen, von ihnen begrüßt zu werden, wenn ich heimkomme. Vor allem die Terrier machen halt einfach Spaß und sind für mich eine Herausforderung und Genuss zugleich :lol:

    Aaaber, es gibt eben auch Contras. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, deshalb sind Hundehaare, Hundetapser auf dem Boden, hereingeschleppter Dreck, zernagte Möbel, Tierarztrechnungen, Urlaub und Unternehmungen um den Hund rumplanen, Verhaltensoriginalitäten etc pp nichts, was neu wäre für mich.

    Ich habe mich aber in einer Ausnahmesituation auch schon für die Abgabe eines Hundes entschieden. Und gerade ein Welpe kann anstrengend sein, wenn man nicht weiss, was auf einen zukommt und ob das dann "noch normal" und im Rahmen ist, oder ob da gerade was entgleist. Da würde ich unbedingt zu einer kompetenten Hilfe/Begleitung in Form eines Trainers oder Hundeschule raten.

    Ansonsten, ja, ist man halt ein Hundemensch oder nicht. Rausfinden kann man das, wenn man zb öfter Hunde aus dem Tierheim Gassi führt oder sich mit Nachbarn anfreundet, die einen zum Gassi mitnehmen. Oder hier mitliest, da kriegt man viel der Nöte und schönen Momente eines Hundehalters mit xD


    Als ängstliche Person, was diese große Entscheidung angeht, hat mich das Statement sehr verunsichert

    Dazu möchte ich noch sagen, dass es die Persönlichkeit "shapen" kann, wenn man für seinen Hund einsteht, wenn man ruhig und konsequent seinen Jungspund erzieht, wenn man Verantwortung übernimmt für ein anderes Leben. Viele empfinden es als positiv und haben das Gefühl, sich weiterentwickelt zu haben durch ihren Hund. Man muss aber auch manchmal über seinen Schatten springen und bereit sein an sich zu arbeiten.

    Hunde sind unsere besten Lehrmeister (und Pferde :p ) :herzen1:

    Die Gassigänge mit dem Jungspund sind momentan so entspannend... er kann zwar nicht frei laufen, weil er sich sonst direkt in den nächsten Weiher stürzt oder in der nächsten Pfütze suhlt, das kleine Ferkel (und dann friert er und verkühlt sich, gerade erst passiert), aber alle Abläufe bei Radlsichtung, Hunden, Passanten verselbständigen sich gerade so, wie ich es mir wünsche, Hund kommt zu mir und geht abgewandt vorbei.

    Heute wurde er angepöbelt, er pöbelt nicht zurück. Besuch für Sohnemann zum Fußball gucken war auch da, Jack hat kaum gemeldet und war dann jederzeit ansprechbar und konnte Leckerli nehmen.

    Er entwickelt sich zu einem echt tollen Zuckerstückchen :herzen1: ich lieb meinen Checker, echt :herzen1:

    Bildchen... es war sooo megalecker... mach ich ganz bald wieder, das ideale Soulfood für kalte Tage :herzen1:

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    Meine Portion:

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    Ich kenne zwei Hunde, die das so gemacht haben, eine Schäferhündin und eine Goldiehündin. Beide waren als Junghund sehr unsicher, devot und sensibel. Die Schäferhündin habe ich öfter gesehen, sie gehörte jemandem in der Verwandschaft.

    Als Lösung haben wir die Begrüßung immer draußen vor dem Haus stattfinden lassen. Schon allein von der Körpersprache, dass der Hund nicht mehr ein noch aus wusste, bis er sich unterwürfig vor mich hingelegt hat, um im nächsten Moment wieder aufzuspringen und sich zu winden wie ein Aal, zeigt eigentlich, dass diese Hündin keine Freude hatte, sondern Stress. Als sie so zwei war ungefähr, hörte das auf, und sie entwickelte sich zu einem Hund, der keinerlei Interesse an Menschen hatte. Sie ignorierte Fremde und sogar Familienmitglierder und wollte eigentlich nur ihre Ruhe.

    Genauso die Goldiehündin. Sie rennt auf jemanden hin, schwänzelt wie verrückt, unterwirft sich sofort, und dabei pinkelt sie. Das ist keine Freude und auch kein Verhalten eines gefestigten, in sich ruhenden Hundes. Das ist Stress und Unsicherheit und geht erwachsenen Hunden übrigens auch tierisch auf die Nerven.

    Wenn die Goldiehündin uns mal wieder nachgerannt ist, weil sie das Loch erwischt hatte, waren meine beiden erwachsenen Hunde ziemlich verärgert und hätten sie sehr gern für ihr Getue gemassregelt.

    Das musst du berücksichtigen. Das ist keine Freude oder Eifer oder so. Das ist Verhalten, das ein erwachsener Hund normalerweise nicht zeigt und deshalb solltest du deinen Hund anleiten, wie er sich stattdessen verhalten kann, um nicht irgendwann von anderen Hunden "belehrt" zu werden. Außerdem wäre es doch schön, wenn dein Hund souveräner mit Menschen und anderen Hunden umgehen könnte, oder?

    Ich rate daher zu einem Trainer oder einer guten Hundeschule, wo dein Hund in geschütztem Rahmen fremde Menschen und Hunde als ungefährlich und sogar angenehm erfahren darf.

    Und weiss wer, was das für ein "Busch" da mitten in der Steinwüste ist?

    Meinst du den im unteren Bild unten zweiter von links?

    Das müsste eine Fetthenne sein.

    Und das lilane in Mitte und hinten links ist glaub ich Dost, falls du das meintest.