Beiträge von DerFrechdax

    Hier gibt es ab und zu einen kleinen Kasten im Gemeindeblatt, wo um Entfernung des Hundekots gebeten wird. In einem eher lustigen, augenzwinkernden Tonfall, der mir für mein Empfinden viel zu freundlich ist.

    Mich ärgert es nämlich schon sehr, ständig teils exorbitante Haufen direkt neben den Mülleimern, oft schön im Weg, liegen zu sehen. Im Sommer zerfällt das recht zügig, aber jetzt Im Winter türmt sich die Kacke an den Hauptgassistrecken schon arg, vor allem auf den ersten Metern.

    Mich ärgert das deshalb, weil es halt auf alle zurückfällt, auch die, die immer aufheben, es verschandelt die Landschaft, ist eine Quelle von Krankheiten, und es mindert die Qualität des Heus, das geht hin bis zur Unbrauchbarkeit, je nachdem, wie viele die Wiese dann als Klo missbrauchen.

    Auf illegal entsorgten Müll, besonders Biomüll oder Hasenstalleinstreu, wird aber genauso aufmerksam gemacht.


    Also wenn, dann ärgere ich mich nicht über das Gemeindeblatt, das auf eine Missstand hinweist, sondern über die ewig Unbelehrbaren, die über den Dingen stehen und munter ihren Hund alles vollkacken lassen.

    Das heisst nicht, dass ich meine Hunde immer mitschleppe, aber sie sind ein wichtiger Teil meines Lebens, und wer das nicht gut findet, findet eben einen wichtigen Teil meines Lebens nicht gut

    Findest du? So nach dem Motto "Wer meinen Hund nicht mag, den mag ich nicht?"

    Ich fände das schade. Ich bin ja mit dem Menschen befreundet und nicht mit seinem Hund. Ich habe auch Freunde, die will ich auch mal ohne deren Partner sehen und einfach Zeit mit ihnen verbringen. Oder ohne ihre Kinder. Oder WG Mitbewohner oder sonstwen. Ich bin ja mit der Person befreundet, nicht mit dem ganzen Anhang. Genauso habe ich auch Freunde mit Hunden, die ich aber meistens ohne Hund treffe.

    Nein, wir haben viele Freunde, die keine Hunde haben, sogar die allermeisten, einige haben sogar Hundeangst. Und mitnehmen tu ich meine Hunde höchstens, wenn wir zusammen wo wandern oder es so lange geht, dass sie nicht so lang allein bleiben können.

    Aber, die meisten stehen meinem"Spleen" wohlwollend gegenüber. So wie ich den Hobbys, den Kindern oder Pferden und Katzen der anderen erstmal grundsätzlich wohlwollend gegenüberstehe.

    Ich bin aber, das gebe ich zu, empfindlich, wenn ich mich wo unwillkommen fühle. Das hat dann auch bei mir Auswirkungen, wie ich die Freundschaft sehe.

    Ist auch ein guter Gradmesser, finde ich, wie wertvoll man selbst und die Freundschaft für das Gegenüber ist.

    Wenn es nicht gerade eine ganz furchtbare Nervensäge auf 4 Pfoten ist, die einzieht, sondern der Hund stubenrein und unaufdringlich wohlerzogen ist, schätze ich persönlich es sehr, wenn ich weiterhin auch mit Hund willkommen bin, der nun zu mir gehört (Allergien mal außen vor).

    Menschen, die partout meine Hunde innerlich grundsätzlich ablehnen... joah, man sieht sich dann schon mal und geht was essen oder so... aber richtig eng ist es dann nicht mehr.

    Das heisst nicht, dass ich meine Hunde immer mitschleppe, aber sie sind ein wichtiger Teil meines Lebens, und wer das nicht gut findet, findet eben einen wichtigen Teil meines Lebens nicht gut. Ist für mich was Grundsätzliches.

    Zum Glück haben wir viele Freunde, die uns mögen, so wie wir sind, und das ist eben mit Hund(en) im Haushalt und Priorität für deren Bedürfnisse.

    Ach Mensch... übermorgen sind es zwei Jahre, dass du nicht mehr da bist... du wirst immer noch sehr vermisst. Deine Ruhe und Präsenz fehlt uns allen. Danke, dass wir dich bei uns haben durften.

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    Mach's gut, meine Süße.... Was bleibt, ist die Erinnerung.

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    Wie ist es denn sonst, wenn der Hund angefasst werden soll? Ist er da tolerant? Lässt er sich gut scheren?

    Manche Hunde mögen es grundsätzlich nicht, berührt zu werden, und beim Geschirr anziehen fummeln man ja auch am Hund rum.

    Was spricht denn dagegen, mit Halsband und Leine Gassi zu gehen? Oder läuft er an der Schlepp? Dann muss er natürlich in den sauren Apfel beißen. In diesem Fall würde ich es mit einem anderen Geschirr versuchen. Wir haben für beide Hunde Geschirre von DOG Copenhagen und sind sehr zufrieden.

    Minus 10 Grad... und gestern wurde versehentlich der Lockenkopf ausgesperrt :face_screaming_in_fear:

    Der Senior wollte abends im Dunkeln zu einem seiner zahlreichen Pinkelgänge in den Garten, und Sohn macht die Tür zu, als er wieder reinkommt... Niemandem fiel auf, dass der Jungspund abgängig war :see_no_evil_monkey: Und gemeldet hat er sich auch nicht, weder mit Kratzen an der Tür noch Laut geben.

    Ein Glück hatte er seinen Fleeceschal an. So hatte er nur ein bisschen kalte Öhrchen und war noch nicht völlig durchgefroren, als seine Abwesenheit nach ungefähr 45 Minuten auffiel und mein Mann ihn suchen ging :woozy_face:

    Die letzte allabendliche Amtshandlung wird von jetzt an sein, zu kontrollieren, ob wirklich beide Hunde im Haus sind. Nicht dass er mal draußen übernachten muss :face_screaming_in_fear:

    Hier war es so, dass vor vielen Jahren unsere Schäferhündin nur in den Hausflur durfte, weil der Schwiegervater die Haare nicht im Haus haben wollte. Gerade im Winter hat sie halt schon derbe gehaart.

    Die Leohündin danach mochte er auch nicht, die wurde dann toleriert, wenn sie sich ruhig wo hingelegt hat. Über ihre unvermeidbaren Haare wurde sich auch beschwert =)

    Der Boston Terrier des Schwagers dagegen durfte auf die Couch und wurde vom Teller mit Kuchen gefüttert :roll: da war es wirklich die Größe und der Schoßhundfaktor. Seine Haare waren dann kein Problem xD


    Meine aktuellen Hunde dürfen mit, dürfen aber nicht stören. Der Wheatenlockenkopf ist dort meist angeleint, er mag meine Schwiegereltern nicht, die sich mit Hunden nicht auskennen und sich leider auch nicht gerade deeskalierend benehmen dem Hund gegenüber. Also bleibt er bei mir. Der Senior darf frei herummäandern und sucht meistens unterm Tisch nach Krümeln :smile: .


    Grundsätzlich finde ich, sollte es kein "Gefälle" geben, in die Richtung, die Eltern verlangen und (erwachsene) Tochter tut.

    Augenhöhe heisst für mich, man findet einen Kompromiss, schließlich möchte man als Mutter doch auch, dass es den eigenen Kindern gut geht, da steckt man auch gern mal zurück (in meiner Welt).

    Deshalb würde ich an eurer Stelle nochmal das konkrete Gespräch suchen.

    Ein "ich müsste es nicht haben" ist kein Nein und kein Ja, aber sehr geeignet, ein schlechtes Gewissen auszulösen und vorauseilenden Gehorsam. Unterschwellige, unausgesprochene Botschaften haben viel Konfliktpotenzial, weil keiner genau weiss, woran er ist.

    Wenn aber im Gespräch herauskommt, dass es die Hundehaare sind, die stören, oder Bellen oder Betteln beim Essen befürchtet wird, dann kann man da durchaus Rücksicht nehmen und sich zb eine nichthaarende oder nicht bellfreudige Rasse zulegen, oder vielleicht anbieten, den Hund auf seiner Decke abzulegen, damit er beim Essen nicht bettelt etc..

    So fühlen sich die Eltern gehört und man selbst hat seinen Teil als gute Tochter beigetragen und kann sich gleichzeitig mit gutem Gewissen den Hundewunsch erfüllen, wenn einem die Zustimmung der Eltern wichtig ist.

    Edit: hat sich mit deinem Beitrag überschritten, Drasleona

    Hoffe, es passt trotzdem für dich, was ich geschrieben habe. Pick dir einfach raus, was passt und dir hilft, ist nur hilfreich und keinesfalls übergriffig oder wertend gemeint.

    Gestern durfte der Senior auf eine längere Runde wieder mit, weil er schmerzfrei wieder sehr freudig wirkt und mit will. Er konnte sogar frei laufen, weil er wieder Schritt halten kann mit uns. Nur einmal, als der Jäger plötzlich aus einem Nebenweg mit seinem Jeep herausgeschossen kam, musste ich ihn schnell retten, weil er mich nicht mehr hört und auch das Auto nicht gesehen hatte. Er tüdelt dann einfach weiter und orientiert sich auch null am Jungspund, der auf Rückruf sofort reagiert hat. Da muß ich mir noch was überlegen.

    Zuhause, wenn der Mann heimkommt, hört er meistens nicht mehr, wenn er reinkommt, das heißt, es gibt auch kein Bellkonzert :smirking_face:

    Aaaaber, ich habe das Gefühl, er nimmt die Erschütterung wahr, wenn das Auto vor dem Haus vorfährt. Das wummert etwas, und wenn er nicht gerade im Tiefschlaf ist, springt er auf und rennt an die Tür.

    Finde ich total interessant, dass er das noch wahrnimmt, das ist ja kaum hörbar, nur fühlbar (so wie die Müllabfuhr auch, wenn die vorfährt, wackelt hier das Glas in der Vitrine).

    Letzte Woche hat der Senior seine Librelaspritze bekommen, und seit gestern habe ich wieder einen aufgeweckten, jungen Hund :smiling_face_with_hearts:   xD

    Er bellt zwar vor lauter "Lass mich auch mit" viel mehr als vorher, er kriegt ja viel nicht mehr mit und rennt dann einfach prophylaktisch schon mal zur Terrassentür und bellt herum, obwohl da gar keiner reinkommt :roll:

    Aber grundsätzlich, schön, dass er wieder mehr Anteil nimmt, mit Spielis herumalbert, den Jungspund anspielt und vor allem sich viel, viel besser und runder bewegt. Schön zu sehen, da geht mir wirklich das Herz auf :herzen1:

    Ich möchte ihn so gerne behalten, ihm unser chaotisches Familienleben zeigen und dass er so sehr willkommen ist. Aber wenn wir - die für uns - wichtigen und elementaren Dinge ändern oder verhindern oder Ewigkeiten im Voraus planen müssen (und dazu gehört spontaner Besuch), funktioniert das einfach nicht, so sehr ich es mir wünsche. Der Gedanke macht mein Herz ganz schwer.

    Das verstehe ich sehr gut, wir haben hier auch einen Hund, der sich in eine ganz andere Richtung entwickelt hat, als ich/wir es gedacht haben.

    Als das erste Kind rüde gestellt wurde, weil ich nicht gesehen hatte, dass es nochmal reingekommen war, weil es was vergessen hatte, sind hier recht strenge Regeln etabliert worden, damit sich nie mehr ein Kind vor unserem Hund erschrecken muss.

    Man kann ganz viel auch mit Management erreichen, man erzieht natürlich auch den Hund, und man gestaltet Situationen so, dass sich alle wohlfühlen, auch der Hund. Bei unserem geht ganz viel über Abstand. Gehen Gäste nicht zu ihm hin und mäandern nicht allein durchs Haus, ist er zufrieden. Sind Kinder da, werden Kindergitter geschlossen, so dass immer ein Gitter oder eine Tür dazwischen ist.

    Bei Übernachtungsgästen binde ich ihn mir quasi auf den Bauch xD und natürlich sind die Kinder instruiert.

    Nicht jeder Hund ist für ein chaotisches Familienleben gemacht. Noch nie hatte einer meiner Hunde ein Problem mit fremden Menschen, ich musste mich trotz vieler Jahre Hundehaltung jetzt auch neu einlesen und neu einstellen. Mein Hund ist schon seit Welpe bei mir und verlässt sich inzwischen sehr auf mich. Wir lieben unseren kleinen Spinner so wie er ist und machen einfach das Beste daraus. Mit Vorbereitung geht ganz viel, wir nehmen ihn mit in Cafés, in Restaurants, zum Camping, er war lange mit mir zu verschiedenen Kursen in der Hundeschule, passiert mit mir Passanten völlig unauffällig, wir haben auch größere Feten bei uns daheim, ich muss nur immer für ihn mitplanen und gebe ihm Rückzugsmöglichkeiten und schütze ihn vor Übergriffigkeiten.

    Es ist aber auch keine Schande, die Reißleine zu ziehen. Ich hab vor vielen Jahren auch schon einen Hund abgegeben, weil es mit ihm einfach nicht mehr ging und ich es nicht mehr geschafft habe. Da muss man einfach für sich abwägen, was man realistischerweise leisten kann und wo die Grenze erreicht ist. Auch anderswo kann ein Hund glücklich werden.

    Ich möchte hier auch auf keinen Fall den Teufel an die Wand malen. Vielleicht verwächst sich vieles noch, vielleicht findet die Trainerin eine Lösung. Ich persönlich hab einfach irgendwann akzeptiert, dass mein Hund so ist wie er ist und ich zwar dran arbeite und ihn so gut führe, wie ich kann, aber ihn auch ein Stück weit so nehme, wie er ist. Damit geht es uns momentan ganz gut :bindafür: