wenn man diese Reserve eben nicht hat.
Dann versucht man die zu schaffen. Leg ich jeden Monat 30Euro weg, hab ich nach einem Jahr 360€. In zwei Jahren 720 usw.
Spare ich also vor der Anschaffung vom Hund schon 2 Jahre lang, hab ich mit 700€ schon was, womit sich ein mittlerer Notfall decken ließe.
Die meisten Hunde sind ja zum Glück sehr gesund, das muss man auch sagen.
Natürlich ist Tierhaltung ein teures Hobby, das ist einfach so. Leider. Klar hat es auch positive Auswirkungen, meine Kinder sollten zb immer mit Tieren aufwachsen. Aber das Geld wächst für niemanden auf Bäumen. Wenn es nicht geht, geht Tierhaltung halt nicht. Wer eine Allergie hat, muss auch verzichten. Manchmal sind halt die äußeren Zwänge größer.
Das hört sich jetzt auch für mich total doof und oberlehrerhaft an, so meine ich es gar nicht ![]()
Ich bin da tatsächlich bei Lionn und sehe es einfach realistisch.
Gleichzeitig bin ich aber auch die letzte, die zb Freunden nicht helfen würde, wenn es einen plötzlichen Notfall gibt und sie ihren Hund zb sofort operieren lassen müssten.
Unser Senior kam auch knapp 10jährig zu uns, weil beim Vorbesitzer sich die Umstände geändert hatten und die Möglichkeit nicht mehr da war, den Hund zu behalten. Wir hatten unsere Schäferhündin verloren und deshalb Platz für einen zweiten Hund gehabt. Klar nehm ich dann den Hund ( Edit, und wir haben dann auch erstmal ganz dringend nötige Diagnostik und Zahnsanierung gemacht, was aus Geldgründen leider bisher unterblieben war.)
Nur, verlassen würde ich mich da nicht drauf, dass mir jemand hilft. Denn wenn keiner da ist, ist der Hund sonst der Leidtragende.