Beiträge von DerFrechdax

    Das frag mich nicht. Ich kenne so eine Situation, um die es geht, nicht und moechte es auch nie erleben. Das ist Horror. Ich bin mir aber auch sicher, dass keiner von uns sowas je erlebt..

    Das hoffe ich auch sehr. Danke für deine Auskünfte!

    Leider tendiere ich dazu, über worst case Szenarien nachzudenken, die ich wo lese oder erzählt bekomme, um dann, sollte diese unwahrscheinliche Situation je eintreten, "gerüstet" zu sein.

    Krass.

    beten das einem geholfen wird.

    Wie hilft man denn da?

    Die Tiere sind doch so drüber, wenn du die anfasst, hängen sie dir im Arm. Anbrüllen ist auch eher kontraproduktiv, scheint mir. Zumindest wenn bei Beißereien zwei Hunde sich in der Wolle haben, hat Schreien immer eher verschärft, so meine Beobachtung.


    Steine werfen? Einen Knüppel suchen? Hätten die Reiterinnen mit der Gerte hinlangen sollen? Schwierig.

    Dass Kreischen hochpusht, weiss ich natürlich schon. Und Hunde untereinander, ja, das hab ich auch schon gesehen. Allerdings haben die den Kreischenden eher gemassregelt oder Fell gerupft und nicht direkt zugebissen.

    Aber dass Hunde einen erwachsenen Menschen dann so lange beißen, bis er tot ist... äh ja. Muss ich mich jetzt erst an den Gedanken gewöhnen.


    Ich glaube, außer zusammenrollen und sich schützen und so leise wie möglich zu sein, hätte sie nichts tun können. Ist aber natürlich schwer, wenn man in Todesangst ist und Schmerzen hat. So schlimm sowas.

    Die Trainerin meinte, dass es gut sei, wenn man einfach locker an ihm vorbeigehen würde, vielleicht auch im nächsten Schritt sich neben ihn setzen und was anderes machen würde, einfach, damit er merkt, man nimmt ihm nix weg.

    Das ist ein Widerspruch in sich.

    Wenn ich (aus Hundesicht jetzt) nix von einem anderen will, dann geh ich nicht nah an dem vorbei oder setze mich vielleicht sogar noch dazu. Besonders, wenn der Hund gerade was Fressbares (=Ressource) hat.

    Gerade dadurch, dass ich mich danebensetze, den Hund anschaue, vielleicht sogar anspreche oder um den herumlaufe, zeige ich dem Hund in seiner Hundesprache, dass ich brennendes Interesse an seinem Kauteil oder Futter habe.

    Ich nutze das manchmal, wenn der Senior gerade eine Phase hat, wo er schlecht frisst (er muss fressen, sonst gibt's Nüchternerbrechen). Dann lass ich unter Aufsicht den Jungspund dazu, und der verhält sich dann exakt so, wie du es beschreibst oben im Zitat.

    Nur, dass er sehr wohl Interesse hat und es dem Senior sehr gern wegnehmen wollen würde, wenn ich ihn ließe.

    Der Senior reagiert darauf mit Knurren und, naja, er frisst dann halt.


    Natürlich kann man das theoretisch üben, dass man sich da mit hinsetzt. Aber man muss sich dessen bewusst sein, dass es den Hund erstens stresst, und zweitens bekommt die Futter/Fresssituation dadurch unnötig Gewicht und Dynamik. Vor allem, ich könnte mir jetzt keinen wichtigen Grund denken, warum ich sowas trainieren wollen würde.

    Eher umgedreht, hat der Hund beim Fressen seinen Frieden, kann ich da auch mal vorbeilaufen, und es stört ihn nicht. Weil er immer seine Ruhe dazu hat.


    Trenn deine Hunde, wenn die was Kauen sollen oder ihr Fressen bekommen, so hat jeder seine Ruhe und kann sich sicher sein, dass keiner was von ihm will, bis er fertig ist. Hier ist zb ein Türgitter dazwischen zur Futterzeit.

    Wie gibt es das denn, dass Hunde da von jetzt auf gleich "überschnappen" im wahrsten Sinne des Wortes?

    Ich verstehe, dass da viele Trigger und Stressfaktoren gegeben waren (fremde Hunde in der Gruppe unterwegs, alle/die meisten an der Leine und damit im Bewegungsradius eingeschränkt, weiterer fremder Hund wurde angegriffen, Dynamik, Hektik, Geschrei vielleicht, rückwärtsgerichtete Aggression, das Stolpern der Dogwalkerin über die Leinen, der Sturz, dann zwei Reiter mit fliehenden Pferden, ...).

    Aber ich würde erwarten, dass die Hunde ablassen und den Pferden nachgehen (was wohl einige getan habe) oder dem fremden Hund.

    Dass sich mehrere auf die Frau gestürzt haben, die natürlich noch zusätzlich vor Schmerzen geschrien hat, und ohne wieder abzulassen, finde ich... ja, ich weiss nicht, in meiner Welt macht das kein "normaler" Haushund. Wie gibt es sowas denn, dass da alle Sicherungen durchbrennen?

    Das hat mich wirklich betroffen gemacht.

    Und, was mich umtreibt, was hätte die Frau tun können? Sie ist unglücklich gestolpert und gefallen, aber wie hätte sie sich schützen können? Wie hätte sie überleben können? Sich einrollen? Tot stellen, damit die Hunde das Interesse verlieren?

    Ich find das wirklich ganz, ganz schlimm.

    Hi, ich persönlich sehe da keine Rechte der Vorbesitzerin, und es ist supernett und entgegenkommend von dir, dass du sie mit Infos und Bildern versorgst und dich auf ein Treffen eingelassen hast.

    Mir wäre die Reaktion des Hundes Gradmesser, wie es weitergeht. Bei dir ist er ausgeglichen und entspannt, bei der Besitzerin aufgedreht und nachher jammerig und fiepig.

    Ich würde deshalb dem Hund den Kontakt ersparen. Stress löst auch ganz viel im hormonellen System aus, das wäre es mir nicht wert, zumal du ihm da auch nicht als Stütze zur Seite stehen kannst, weil du Luft bist für ihn in der Situation.

    wurde die Tierärztin nur wegen Ausreise gefragt oder auch wegen wieder Einreise nach Deutschland?

    Wobei ich mich Frage wie ein Tierarzt die ganzen Regeln der Unterschiedlichen Ländern wissen soll.

    Ich würde erwarten, sollte er es nicht wissen, das er mir das so mitteilt. Wobei, jeder TA sollte eigentlich wissen wo er die Info herbekommen könnte.

    Wenn das so stimmt, dass der TA gesagt hat, Ausreise wäre kein Problem, dann ist das an sich wohl eine technisch richtige Aussage, allerdings fehlt dann die andere Hälfte der Info, nämlich die Einreise.

    Entweder es war ein Missverständnis, oder der TA hat nur unvollständige Infos rausgegeben, oder er hat falsch informiert.

    Allerdings ist es natürlich die Pflicht jedes Einzelnen selbst, sich vor Reisen zu informieren.

    Ich habe zb einen neuen Perso beantragt und dabei gleich am Amt nachgefragt, ob ich für ein bestimmtes Land, in das ich demnächst reisen möchte, einen Reisepass brauche.

    Der Mitarbeiter wollte mir keine verbindliche Aussage treffen, hat die Website vom Auswärtigen Amt aufgerufen und mir die gewünschte Info auf seinem Monitor gezeigt. Allerdings ausdrücklich ohne Gewähr, weil sich bis dahin alles ändern kann.

    Vielleicht hätte der TA gut getan, ebenfalls auf die Selbst-Informationspflicht des Halters hinzuweisen, anstatt ihn in falscher Sicherheit zu wiegen. Wenn das alles so war, wie hier dargestellt und von mir verstanden :see_no_evil_monkey:

    Hattest du nicht geschrieben, der Hund war ohne gültige Tollwutimpfung?

    Lesen Sie bitte alles, was ich geschrieben haben. Der Hund ist 2,5 Jahre und wurde in DE 3 mal regelmässig gegen Tollwut geimpft. Mein Fehler war und ist, dass ich keine Titer-Bestimmung gemacht habe. Was ist hier unklar?

    Ich hatte es so verstanden, dass der Hund eine abgelaufene Impfung plus fehlende Titerbestimmung hatte.

    War mein Fehler. Dafür habe ich mich entschuldigt.

    Den Rest sehe ich aber tatsächlich so. Eine traurige Geschichte, aber ich finde es unschön, hier öffentlich über die Behörden zu schimpfen, die alle nur ihren Job machen und geltendes Recht umsetzen MÜSSEN, und das, obwohl man selbst der Verursacher des Problems ist.

    Ja, vielleicht wurdet ihr unfreundlich behandelt, ja, vielleicht hätte man sich mehr kümmern müssen, dass der Hund sofort Wasser hat und eine Möglichkeit, sich zu lösen. Der Seuchenschutz geht dann halt vor, und individuelle Wünsche stehen zurück, und vermutlichwaren alle gestresst.

    Am meisten tut mir euer Hund leid, der die Welt nicht mehr versteht.