Heute Saibling mit grünem Salat und Chicorée
Gestern gab es Kartoffelauflauf mit Speck und Tomatensauce plus grüner Salat
Heute Saibling mit grünem Salat und Chicorée
Gestern gab es Kartoffelauflauf mit Speck und Tomatensauce plus grüner Salat
Ist halt auch schwierig, wenn man so gar keine Leute hintendran hat, die unterstützen. Als Tierhalter finde ich es enorm wichtig, gut vernetzt zu sein und für alle möglichen Fälle einen Plan B zu haben bzw jemanden, der hilft und unterstützt, und wenn es ein bezahlter Trainer oder eine Hundepension ist.
Wenn alles an einem allein hängt und es klappen MUSS, ist das halt echt sehr stressig und unschön für alle Beteiligten.
Auch, dass der Hund jetzt bei deiner Mutter geparkt wird, liebe Lea mit Elsa ist zwar eine erste Hilfe, aber auf Dauer braucht der Hund halt auch eine Perspektive.
Als Hundehalter einen auf Einzelkämpfer zu machen kann zwar gut gehen, aber schöner ist es, wenn man sich gegenseitig unterstützt.
Die vielen Hilfsangebote sehe ich als einen Ausdruck dessen, dass sich Hundehalter gegenseitig auch sehr füreinander engagieren, wenn man sich dafür öffnen möchte.
"Mein" Quartermädel ist eine Putzplatzpinklerin
Also grundsätzlich besteht das Risiko also eh schon, meine ich.
Wenn sie rossig ist, dann leider umso mehr, dann ist die Pfütze allerdings meistens deutlich kleiner, trüber, und sehr gern pieselt sie dann, wenn sie zufällig neben einem Wallach steht.
Dann so richtig mit Hintern leicht zu ihm hindrehen, Schweif extra anheben, und wenn es nur 2 Tropfen sind. Je nach Fortschritt der Rosse wird dann auch geblitzt.
Die Wallache zeigen sich davon äußerst erfreut, flemen dann gern um die Wette und stellen sich in Positur hin ![]()
Bei uns stehen die Wallache getrennt von den Damen, die kommen nie zusammen und auch am Putzplatz ist viel Platz, so dass sich die Pferde nicht berühren. Sie ist eigentlich mit anderen Wallachen eher neutral bis genervt, wenn einer mal den Kopf zu ihr hinstreckt.
Ist sie rossig, ändert sich das... siehe oben.
Ich finde auch, es ist in erster Linie das innere Setting, das einem hilft, die Situation zu meistern. Also, selbstbewusst und mit "starkem Schritt" durch sein Gassigebiet zu gehen, sich groß machen, auch ausweichen, aber nicht als kleines Mäuschen, sondern selbstbewusst, und so seinem Hund Sicherheit geben und anderen Hunden schon auf Distanz zu vermitteln, wer sich mit dir anlegt, hat ein Problem.
Leider haben viele Hunde gelernt, dass viele Menschen nicht ernst zu nehmen sind und ignorieren die nonverbalem Signale der (De-)Eskalation (Starren, Steif werden, langsame Bewegungen, seitlich drehen, Bogen laufen), weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sie viel selbst regeln müssen/dürfen.
Das sind dann die Hunde, die von mir auf den Boden der Realität geholt werden müssen. Ich ruf vorher dem Halter zwar zu, er soll sich kümmern, wenn der aber nichts tut, dann kümmere ich mich halt.
Ich verprügel jetzt natürlich keine Hunde, aber ich mach klar, dass sie sich zu verziehen haben. Bisher hat es sogar beim halbwilden Hund vom Jäger geklappt, der immer wieder mal abgängig war und sich an meine Leohundine angeschlichen hat und stänkern wollte. Danach musste ich mein Herz erstmal wieder in meiner Hose suchen ![]()
Ein guter Gradmesser ist übrigens mMn für das innere Setting, wie man selbst auf andere Übergriffe reagieren würde, dazu gibt es Kurse, wenn man merkt, man braucht da noch Unterstützung. Mir hat meine innere Wut, weil ich mich mit solchen unterbelichteten Persönlichkeiten auseinandersetzen musste, immer gut durch solche Situationen gelotst. Ist dann beim Hund ähnlich, mit dem Unterschied, dass der schneller versteht ![]()
Allerdings, es wurde auch schon gesagt, ist ein Hund wirklich absolut entschlossen, deinen Hund zu vernichten, kann man das kaum verhindern, außer, man schmeißt sich auf den eigenen Hund drauf und lässt sich selber beißen, wirft den Hund wo drüber, um ihn zu schützen, oder schmeißt ihn zb auf ein Autodach oder wo erhöht hin, wo der andere Hund nicht hinkommt. Ein absolut entschlossener Hund ist je nach Rasse im Tunnel und spürt weder Schmerz noch hört er dein Brüllen.
Glücklicherweise ist das aber absolut die Ausnahme, ich hab so einen entschlossenen Hund noch nie erlebt in der ganzen Zeit, wo ich schon Hunde habe.
Den Tipp von Potato fand ich auch gut, mit was zu werfen, oder was Herumstehendes zu nehmen und auf den Hund zu werfen, eine Mülltonne, einen Stuhl, ein Fahrrad, was halt verfügbar ist. Das ist aber natürlich nur für den Notfall ein Gedankenspiel. Im Normalfall wird es hoffentlich nie so weit kommen, die meisten Hunde lassen sich gut beeindrucken ohne dass man sie mit was beschmeißt.
Lea mit Elsa liest du eigentlich noch mit?
Deine Gedanken dazu würden mich interessieren.
Hier zerbrechen sich viele Leute ihren Kopf über DEIN Problem, und du schreibst nur, sie kommt Mittwoch zu deiner Mutter. Wie soll es denn von da aus weitergehen? Hast du einen Plan?
kennst sich deine Mutter denn aus mit Bordercollies?
Weil, ich beispielsweise würde keinen geschenkt haben wollen.
Das sind keine Rentnerhunde. Die wollen arbeiten, aber dosiert und mit Ahnung und Wissen. Langeweile macht genauso verhaltensoriginelle Hunde wie Overload mit Reizen.
Stell dich auf die Möglichkeit ein, dass dieser Hund nie das Nervenkostüm haben wird, dich 8 Stunden auf Arbeit zu begleiten. Auch ein paar Wochen Urlaub werden am Charakter und der Genetik dieses Hundes nichts ändern.
Border Collie sind nicht als Bürobegleithunde gezüchtet worden, sondern zum Hüten von Schafen. Dazu kommt bei dir die Aufzucht.
Ich verstehe den Vorschlag mit dem Homeoffice nicht. Wie soll sie arbeiten, wenn der Hund parallel Amok läuft?
Öhm keine gestörten Kollegen! Keine Fahrt mit den öffis.
Nochmal:
Homeoffice ist leider keine !Möglichkeit
Ich finde es ganz legitim, sich innerlich auf so eine Situation vorzubereiten.
Du hast mit deinem kleinen Hund den Vorteil, du kannst ihn über den nächsten Gartenzaun werfen. Ungelogen, so ist er am schnellsten in Sicherheit, wenn du in bewohntem Gebiet bist und ihr angegriffen werdet.
Dann, dein Auftreten. Kommt ein Hund auf euch zu, der ungute Absichten hat, kann man den, wenn er noch nicht völlig entschlossen ist, mit anschreien, aufstampfen, Ausfallschritt in seine Richtung und böse wegschicken den Hund in die Flucht schlagen. Der Flexikasten ist auch recht hart ![]()
Am besten ist natürlich immer ausweichen, umdrehen, viiiel Platz lassen, damit man sich nie trifft. Und den Hund nie vor einem selbst um Ecken gehen lassen ![]()