Beiträge von DerFrechdax

    Neben bellen noch sehr schwungvolles Anstupsen mit der Nase.

    Das empfinde ich in dem Kontext als Massregelung, und meine Reaktion wäre, dass ich mir nachdrücklich Raum einfordern würde. Auch körpersprachlich. Das ist in meinen Augen einfach frech, und das würde ich so kommunizieren.

    Aussitzen... würde ich nicht, ich würde abbrechen. Grund wäre der Mann, der das schlecht aushalten kann. So verstärkt man leider das Falsche. Und ja, das mit dem Bellen kann sich verselbständigen und noch weiter eskalieren, nach anrempeln mit der Nase kommt eigentlich anknabbern :partying_face:

    Deshalb mein Rat mit dem Trainer. Vielleicht lotet die Gute auch pubertätsbedingt gerade ihre (eure) individuellen Grenzen aus.

    Das mit dem nicht Gängeln lassen, würde ich so unterschreiben, aber was heißt denn das genau? Wie sieht Deine Reaktion dann aus?

    Das hier empfinde ich als "gängeln". Der Hund möchte natürlich eine Reaktion bei euch auslösen:

    Seit 2 Wochen bellt sie uns nach dem Fressen ständig an, stupst oder fiepst und pöbelt.

    Das hat sie am Anfang z. B. gemacht, wenn wir gegessen haben, da hat Ignorieren super funktioniert

    Genauso hatte sie akzeptiert, dass sie nicht ins Bett darf. Seit das neue Bett da steht, kommt sie ans Bett, versucht nicht mehr rein zu kommen, aber bellt mich an.

    Sobald sie ruhig ist, geh ich mit ihr nochmal aufs Sofa, da schläft sie dann gleich ein.

    Ich halte fest, ihr esst, Hund bellt euch an. Ihr ignoriert ihn, er stellt es ein.

    Du gehst zu Bett, Hund bellt dich an. Du stehst auf, gehst mit ihm zusammen auf die Couch, Hund kann schlafen.

    Nach dem Fressen ist dem Hund langweilig, er bellt euch an. Er pöbelt... was genau verstehst du unter pöbeln? Kannst du das genauer beschreiben?

    Offenbar hat euer Hund gelernt, dass er euch anbellen muss, dann passiert (meistens? Manchmal?) was. Dann geht mit ihm jemand auf die Couch kuscheln. Überleg mal, ob da die Lösung drinsteckt.

    Nicht jeder Hund kommt mit ignorieren klar. Besonders, wenn man den Hund dann schließlich doch anschaut oder anspricht. Dann lernt er nämlich, er muss halt nur lang genug bellen :woozy_face: und schon hat man dem Hund das Falsche beigebracht.

    Mir scheint, ihr habt ein sehr intelligentes Kerlchen daheim sitzen :nerd_face:

    Meine Reaktion sähe erstmal so aus, dass ich mir überlege, wo ich unerwünschtes Verhalten versehentlich verstärkt habe oder erwünschtes nicht ausreichend bestätigt.

    Dann würde ich überlegen, wie möchte ich das in Zukunft haben. Möchte ich wirklich ständig angeschrien (=angebellt) werden, wenn dem Hund was nicht passt?

    Es kann natürlich auch Unsicherheit sein, dann müsste man anders rangehen an die Sache.

    Aber versucht er mich zu erziehen, würde ich dem Hund deutlich sagen, dass ich das nicht toleriere. Meine Hunde kennen ein "Schluss"- Kommando, ein "Geh weg" Kommando, ein "Decke" Kommando, einen Abbruch in verschiedenen Abstufungen, von "ne, komm, lass mal" bis zu "NEIN, LASS DASSS SOFORT!".

    Zudem wissen meine Hunde, wann nichts passiert. Abends gibt's keine Spielchen mehr, da wird geruht und dann ins Bettchen gegangen, und zwar jeder in sein eigenes.

    Ich persönlich würde euch einen Trainer empfehlen. Erstens könnte es sein, dass ihr mehr am Gehorsam arbeiten müsst, und ihr könnt euch zeigen lassen, wie man unerwünschte Verhaltensweisen fair abbrechen kann, so dass der Hund es versteht. Ist auch eine Frage des Timings.

    Euer Tagesablauf sieht für mich okay aus, ein bisschen wenig Input vielleicht sogar. Trefft ihr manchmal andere Hunde zum Gassi?

    Macht ihr zb Dummy oder etwas, was euren Hund auslastet?

    Ich glaube auch nicht, dass eine Ratte, auch nicht eine ausgewachsene, wehrhafte Riesenratte wirklich gute Chancen hat gegen einen ausgewachsenen Labbi-Mix

    Ratten können schon auch derbe Verletzungen verursachen wenn die wütend sind, die haben übel scharfe Zähne und Krallen, sind wendig und schnell. Aber, wahrscheinlich möchte auch niemand einen Labbi mit Löchern im Auge oder zerfetzten Ohren flicken müssen |)

    Wenn du über zb abload oder picr dein Bild hochlädst, kannst du den Link dazu hier einstellen, so dass wir das Bild sehen können.

    Ich hab beispielsweise einen Account bei http://www.abload.de. Dort kannst du Bilder hochladen vom Handy, erhältst einen Link und den kopierst du hier rein.

    Oder du gönnst dir eine Premiummitgliedschaft hier, dann kann man auch einfach direkt Bilder hochladen, hab ich mir sagen lassen. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Gesundheitlich ist sie okay? Ist sie kastriert?

    Bei Hündinnen, die "aus heiterem Himmel" starke Unruhe zeigen, würde ich erstmal an Gesundheit denken, zb neuerliche Blasenentzündung, anstehende Läufigkeit, Probleme in der Gebärmutter.

    Dann, vielleicht passt ihr wirklich nicht, dass ihr an der Wohnungseinrichtung was geändert habt. Aber... seit wann fragen wir unsere Hunde um Erlaubnis? :partying_face:

    Dein Text hört sich für mich so an, als wärt ihr sehr viel damit beschäftigt, es dem Hund so recht wie möglich zu machen. So zieht man sich leider einen unzufriedenen Quengler heran.

    Klar hatte sie wahrscheinlich eine schwere Zeit, aber das ändert nichts daran, dass ihr im Haus die Regeln aufstellt und nicht der Hund.

    Und ich persönlich würde mich von meinem Hund nicht gängeln lassen wollen.

    Aber, zweiter Gedankengang, vielleicht macht ihr auch zuviel mit ihr, vielleicht hat sie zuviel Input und ist abend einfach drüber. Dann wäre es gut, das Programm runterzufahren.

    Schreib doch mal, was ihr an einem durchschnittlichen Tag so macht oder, wie euer Wochenplan so aussieht. Ruht sie genug?

    Was macht sie, wenn ihr euch zu ihr auf auf Couch setzt? Schmusen kann auch bedrängen sein, deshalb wäre ich bei einem "fordernden" Hund, wie du sagst, vorsichtig mit solchen Vorrechten.

    Hi, ich finde,es kommt jetzt viel auf den Hund an. Also, wie sehr er sich von dir führen lässt, wie sehr er dir vertraut, wie er Ansagen von dir akzeptiert. Das erfordert ein bisschen Zeit, denn wie du selbst richtig feststellst, muss deine Bella gerade unheimlich viel schnell lernen.

    Ich persönlich würde das Zimmer mit der Riesenratte bis auf weiteres für den Hund zur Tabuzone erklären. Ich würde ein Kindergitter in der Tür befestigen, und betreten darfst nur du (und natürlich Mitbewohner), aber Hund hat draußen zu bleiben. Man kann zu Anfang, wenn man in Begriff ist, den Raum zu betreten, natürlich zb dem Hund eine Handvoll Leckerli oder Futter hinwerfen, damit der beschäftigt ist und das positiv verknüpft, aber die Message sollte sein: Da geh ich in Zukunft nur noch allein rein.

    Dann, das Kindergitter wird natürlich nicht bestiegen oder versucht zu untergraben oder zu beschädigen oder sonstwas. Das ist da im Rahmen drin und wird nicht "untersucht" auf seine Festigkeit (einfach auch, weil es einen Labbi nicht wirklich aufhält, das weiß dein Hund aber zu Anfang noch nicht, und es wäre gut, wenn das so bliebe).

    Dann, eine dritte Regel, die ich etablieren würde, durchs Gitter wird die Ratte nicht belauert, fixiert oder sonstwie aus der Distanz belästigt. Würde ich konsequent unterbinden und den Hund weiterschicken, wenn er das probiert.

    Sich ruhig wo hinlegen würde ich dagegen fördern und loben.

    Hast du vielleicht ein Bild von deiner Bella? Es läuft ja viel unter "Labrador" und in Wirklichkeit steckt da ein waschechter Jagdhund drin, der Beute machen will. Wenn du über zb abload oder picr dein Bild hochlädst, kannst du den Link dazu hier einstellen, so dass wir das Bild sehen können.

    Es kann sein, dass deine zwei sich soweit ignorieren, dass du mit ihnen hantieren kannst, ohne dass die Ratte im Hund landet. Aber grundsätzlich ist die Gefahr groß.

    Ich habe zb zwei Terrier (okay, eineinhalb xD ) und wir hatten sehr lange in einem großen Außengehege Kaninchen, die sich natürlich bewegt haben und Kau/Nagegeräusche gemacht haben.

    Alle zwei wollten die natürlich jeweils zu Anfang killen.

    Das gab ein echtes Donnerwetter. Die Kaninchen waren absolut tabu, die wurden nicht mal angeschaut. Meine Hunde sind dann immer so an denen vorbeigegangen: :pfeif: :pfeif:

    xD

    Hatte ich eins auf dem Arm, wurde ich immer hilfsbereiterweise ( :smirking_face: ) eskortiert, falls mal eins auskommt (in der Übergangszeit kamen die Hasen früh raus und abends wieder rein). Ich mach mir keine Illusionen, wenn eins mal von meinem Arm runtergesprungen wäre, das wäre sofort totgeschüttelt worden. Freilauf außerhalb des Geheges war natürlich entsprechend ebenfalls völlig unmöglich

    Ich kann den Hunden da gar keinen Vorwurf machen - dafür wurden die gezüchtet und selektiert, das ist ihr rassegemäßer Daseinszweck, ihr Instinkt.

    Will sagen, manches ist auch je nach Hund zuviel verlangt. Aber, vielleicht bekommt ihr das mit festen Hausregeln, die erstmal unveränderlich sind (zumindest am Anfang und dann je nachdem, wie der Hund kooperiert), hin.

    Allerdings gibt es auch Kandidaten, da wird das nie mehr. Wir hatten mal Gäste, die ihren Dobermann mitgebracht haben. Als der durch die Terrassentür unsere Katze gesehen hat, die ihr Abendessen abholen wollte, ist der fast durch die Scheibe gesprungen. Der war so plemplem, das habe ich noch nie erlebt gehabt und seitdem auch nie mehr erlebt. Wir mussten den Rollo überall runtermachen, weil der Hund so im Tunnel war und mir wie ein Riesenflummi durchs ganze Wohnzimmer quer über sämtliche Möbel gesprungen ist.

    Bei dem hätte man wahrscheinlich nix reißen können.

    Wie das bei deiner Hündin ist, weißt natürlich nur du selbst :nicken: Ich wünsche euch sehr, dass ihr zu einem Zusmamenleben findet, mit dem alle zurecht kommen können.

    Wie transportiert ihr eure Superleckerli wie bspw. gekochtes Huhn, Käse & -Rinde, Wurst, etc.?

    Ich habe dafür bisher kleine Plastiksäckchen (IKEA) in der Tasche, finde das Konzept aber nicht ideal, wegen Abfall. Irgendwelche Tipps?

    Kotbeutel :ops: Ist der Beutel sehr fettig, nehm ich den für den nächsten Haufen und tu einen neuen in die Jackentasche und fülle die restlichen Leckerli um

    Ich habe ja letztens meine Schuhe bei Loesdau reklamiert, weil sie entgegen der Beschreibung nicht wasserdicht waren.

    Auf dem Schein konnte ich meine Kontodaten zur Erstattung der Kosten angeben.

    Heute habe ich die Rückabwicklung bekommen. Sie nehmen die Schuhe zurück, haben aber das Geld meinem Konto gut geschrieben?

    Ist das so üblich?

    Das bringt mir halt so gar nichts, da ich dort überhaupt nichts brauchen kann…

    Wenn Loesdau nur aus Kulanz die Schuhe zurückgenommen hätte, weil du zb die in blau wolltest und dann doch grün schöner fändest, würde dir nur ein Gutschein zustehen (analog dazu die Gutschrift auf dem Kundenkonto). Also, wenn am Produkt alles so ist wie beschrieben und du es ohne Fehler daran grundlos zurückgeben möchtest.

    Da es sich aber um eine zugesichert Eigenschaft handelt (?), müssen sie den Kauf rückabwickeln, soweit ich weiß.

    Ich geh davon aus, dass sie es halt mal versuchen... ist mir auch schon mit Turnschuhen passiert, die nach einer Woche schon kaputt waren. Der Verkäufer meinte dann, die darf man nicht im Winter tragen, deshalb nimmt er die nicht zurück. Da das aber vorher so nicht kommuniziert worden ist... :ka:


    Gibt es irgendjemanden im Forum, der heute nachmittag *nicht* "Gambia-Riesenratte" gegoogelt hat?

    Hier, ich xD Hab mich verlesen und "Gamba" gelesen und dachte, es geht um Garnelen und Aquarien und so :lol: